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Der Israelit · 1928-05-24 · Heft 21 (24.5.1928) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
69 (1928)
Issue
Heft 21 (24.5.1928)
Date
1928-05-24
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Nr. 21 Der Israelit glieber des Preußischen Landesverbandes einberufen und in dieser erklärt hätte, daß es Pflicht fei, die Verbindung zur Agudas Jisroel zu suchen usw. Er schilderte dann die Stellung der einzelnen Teilnehmer und schloß: „Wir haben drei Stunden eingehend über das Thema gesprochen, es waren keine mi-va nnat» ich hoffe, daß auf der Unterhaltung etwas lag von dem Geiste, der geschildert ist in dem Verse: -'121 svv'1 '1 npp’l '1 •’KT 11312 TR Und auch aus diesem ausführlichen Briefe sprach so zu mir die Stimme eines Mannes, der seine Kraft gab, um der Idee zu dienen, welcher er die Treue hielt: 3i omns stk* So bleibt mir dises Schreiben ein kostbares Andenken, Zeugnis seines Wesens, Dokument seines Willens!- Ein Siebenziger. Amsterdam, 20. Mai. Am ersten Schewuostage feiert Herr Maurits Prins seinen siebe n z i g st e n Geburtstag. Ein Sohn des besonders auch in Frankfurt in unvergeßlicher Erinnerung stehenden Rabbi Lippmann Philipp Prins ist Mauritz Prins, wiewohl Kaufmann von Beruf, ausgestattet mit vielfachem Wissen, das er in den Dienst der Gemeinde und Gemeinschaft stellt. Auf literarischem Gebiete ist er mit der Vollendung und Herausgabe der noch ungedruckten Werke seines Schwiegervaters, Dr. Marcus Lehmanns V'st beschäftigt. Das Haus Prins ist weit über Amsterdam und Holland'hinaus als Stätte abrahamitischer Gastfreundschaft bekannt. Vielen Anstalten gehört seine' Liebe und ein gut Teil seiner Arbeit. Groß find seine Verdienste für den „Verein der Lehrer und Rabbiner in Amsterdam". Das Mädchenwaisenhaus und das Altenheim erfreuen sich seines wärmsten Interesses. Er lehnte es ab, ein ihm wiederholt angebotenes Vorsteheramt in der großen Amsterdamer Gemeinde anzunehmen. Prins ist ein Mann der- Tat und äußeren Ehrungen abhold. Sein Rat wird aber bei jeder Gelegenheit eingeholt und sehr geschätzt. Der große Kreis seiner Familie sieht mit schwärmerischer Verehrung zu ihm hinauf. Ein Schwiegersohn des Herrn Maurits Prins ist der bekannte Privatgelehrte und Forscher, Herr David S a s s o n in London, eine Tochter ist mit Herrn Eli Posen in Frankfurt a. M. verheiratet und eine Tochter ist Frau Prof. Dr. Adolf Frankel, früher in Marburg, jetzt in Kiel. Möge es dem Jubilar vergönnt sein, in ungeschwächter Frische und Arbeitskraft sich noch weiter in dieser Weise segensreich zu betätigen. N2V IR» iy- Breslau, 21. Mai. Herr Rabbiner C. P e r i tz wurde zum Rabbiner der Adaß Jisroel Königsberg gewählt. Herr Rabbiner Peritz ist, ein Schüler der P r e ß b u r g e r I e s ch i w a h , die er sechs Jahre lang besucht hat. Königsberg i. Pr., 21. Mai. Am imsa r'b konnte der Schauchet der hiesigen Synagogengemeinde, Herr David Bergmann, seinen 80. Geburtstag begehen. Der Jubilar, ein direkter Nachkomme des V'xt p'ixn rjov r-rni»»' führt mütterlicherseits feine Abstammung auf den mura yns zurück. Herr Bergmann besitzt u. a. Kabolaus von iRvprwv jjiiVr pns’ 'i —, sowie von -]r3vir vjx s'»'23, Halberstadt und ist als Mauhel weithin bekannt. Möge dem Jubilar nw onwyi nttn is ein ungetrübter Lebensabend beschieden fein. Sontra, 8. Mai. Die goldene Hochzeit beging heute in körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische Herr Israel H e i l b r u n n und Ehefrau geb. Weinberg. Frielendorf. 8. Mai. Im 76. Lebensjahre verstarb hier Herr Moses L e v i. Drakel, 8. Mai. Seinen 70. Geburtstag beging hier in größter Rüstigkeit und Geistesfrische Herr Augüst Sommer. 23 Jahre bekleidete er in größter Gewissenhaftigkeit das Amt des ersten Vorstehers der hiesigen Gemeinde. 24. Mai 1928 Mühlheim a. Main, 20. Mai. Im Kreise ihrer Lieben feierte heute Frau Rosa Stiefel Wwe. geb. Strauß ihren 80. Geburtstag. Körperlich und geistig, selten frisch, gehört Frau Stiefel noch zu den regelmäßigen Besuchern unseres Gotteshauses und wünschen wir ihr einen gesegneten Lebensabend. Vermischtes. Köln, 22. Mai. Man schreibt uns: Der weltberühmte Kantor und Komponist Josef Rosen bla tt aus- N e w y o r k wird bei seiner Tournee in Europa. auch einige Konzerte in Deutschland geben. Das Konzert in Köln wird stattfinden Sonntag den 3. Juni im großen Gürzenich-Saal und am 5, Juni wird das folgende Konzert in Frankfurt a. M. im. großen Saalbau fein. Das erste Konzert am 9. Mai in Paris war, ein derartiger Erfolg, daß Kantor Rosenblatt für das Schawuoth-Gebet von einer Wohltätigkeitsorganisation mit Frcs. 50.000 (Doll. 2000.—) akzeptiert wurde. Der zweite außerordentliche Erfolg, beim Antwerpener Konzert atn 12. Mai führte ebenfalls dazu,, daß Tausende, welche ohne Karten blieben, ein zweites Konzert verlangten, welches mit einem stürmischen Beifall am 20. ds. stattfand. Ebenso war es in Amsterdam am 14. Mai im großen Conzertgebow, und die ganze Lokalpresse dieser Städte drückte in ihren Kritiken am nächstfolgenden Tage ihre größte Bewunderung aus. Sprechsaal. Ehemalige Kölner! Unsre geplante Pfingsttagung in Frankfurt muß verlegt werden. Es finden da zu viele Lehrerversammlungen statt, und dann ist die Frist von 5 Monaten zu kurz. Die meisten eingegangenen Antworten waren für Verlegung. Bitte das Vundesbuch weiterzusenden, daß ich es bald wieder habe. Allen Freunden einen Gruß! '_1 _A p t, Pattensen (Leine). Familiennachrichten. Barmizwo: Benno Wang bei Frau Rektor Falk. Bärenstraße 11. Frankfurt a. M. 2. Juni. Synagoge Friedberger Anlage. Geburtstag: Frau Röschen Katz geborene Levinstein in Sontra feiert am 4. Juni ihren 80. Geburtstag in voller geistiger und körperlicher Frische. Para - Abführgelee nach Prof- Dr. Groedel, Bad Nauheim-Ffm. Zuverlässiges Gleit- und Quellmittel, schnell und schmerzlos wirkend bei Verstopfungen jeder Art, besonders für Kinder geeignet. Mit Himbeeru. 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Einzig am Platze, Janny & Behar aus Konstantinopel Goethestraße 16 Tel. Römer 5051 KONZERT des weltberühmten Kantors u. Komponisten JOSEF ROSENBLATT aus New-York wird stattfinden in ' K ö‘l n, Sonntag, den 3. Juni im großen Gürzenich Saal, 8 Uhr abends Frankfurt a. M. Dienstag, 5, J uni 8 Uhr abds. im gr. Saale des Saalbau Der populäre Künstler, weicher mit seinen talentvollen süßen Kompositionen in den Grammophonplatten die ganze Welt überrascht hat, wird uns mit einem Repertoire von neuen entzückenden religiösen Tefiloth und erhabenen Volksmelodien, akkompagniert von dem bekannten Pianist Abe. Ellstein aus New York beehren. Wer nur den Namen „Josale Rosenblatt“ gehört hat, wird gewiß diese seltene Gelegenheit nicht versäumen, dem grandiosen Abend beiz u wohnen. Die Plätze des Vorverkaufs sind auf den städtischen ' Affichen ersichtlich. 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Es ist ausschließlich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgefehlichea Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. 4077171^59

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