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Der Israelit · 1928-03-29 · Heft 13 (29.3.1928) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
69 (1928)
Issue
Heft 13 (29.3.1928)
Date
1928-03-29
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Nr. 13 Der 3 e r a e l i t 29. Mürz 1828 Körperschaften keine Rolle spielen. Das AwMHSverbandsprmzip muh durchgeführt werden. 2>er Austritt dürfe nur aus wirklich religiösen Gewissensbedenken erlaubt sein; Steuerscheu ist rücksichtslos zu bekämpfen. Wae den Reichsverband betrifft, so ist die gefundene Lösung unbefriedigend; sie verrät schlimmste partikula-' ristische „Preußenfeindlichkeit". Der Reichsverbflndstagi muß aus Urw.atzlen herootgehett, seipe Kojypetssnzem müssen erweitert werdirn. Eine BeschlÄnkugn aus ,;reini religiöse Interessen" ist unmöglich. Wir misssen uns zu! einer „Art inneren Mission" entsWe^en. - Dr. Horovitz-Franksurt a. M. (kWserpM.v) HM die jetzt gegen Dr. Frepnd ergriffene Polemik für unnütz; und gefährlich. Die ungleiche Behandlung von JudenZ muß ays dem 3u^nM^fttw^f^aHgA^'-t rMden;! wir können keine KrM mMn.' Bei der RegieruTsgj muß auch ein konservativer BabPner (neben einem! liberalen und hem Halhersfahter Peschefer) als Sachves?! ständiger bestellt werden. Die Scchhllth-Jhe^ fall inten-j stv gepflegt und hierzu spllen Äe^ wirtschaftlichen Vor-^ Aussetzungen geschaffen werden.? Mchtzem ngch. Prof. Sober Helm (Mittelpartei); und Alfred Berger (Poale Zion) - gesprochen, ex-! widerki iry Kamen des Rates Kammergerichtsrat Wolf! den Diskussionsrednern, worauf Herr Redakteur Bruno Woyda (liberal), 'Eckstein-Duisburg (Volkspartei), Dr. Bruno Weil (liberal), Justizrat Hirschberg (konservativ),! Kurt Blumenseld (Volkspartei) und Dr. Jsrpar Freund! (Rat) sich nochmals zu den allgemeinen Fragen äußerten.! Mach Wahl von drei Kommissionen (für Derfassungsrevision, Etat und Geschäftsordnung) erfolgt um 9-20 Uhr Schluß der Sitzung. Berlin, 28. März. Die weitere Aussprache, in der Bruno Woyda (liberal), Epstein-Duisburg (Volkspartei), Bruno Weil (liberal), Justizrat Hirschberg-Breslau (konservativ), Kurt Blumenseld (Völkspartei) und Dr. Jsmar Freund zu Worte kamen, zeitigte wenig bemerkenswerte Momente. In der zweiten Sitzung erstattet Rechtsanwalt Ehrlich-Tflsit den Bericht des - Haushalts-Ausschusses. Es wird die Einstellung einer Ostpreuhenhilfe in Höhe von Mk. 20.000 porgssschlageu. Zur „Förderung der Sabbatheiligung" war ein Posten von Mk. 6000 vorgesehen, den die Kommission gestrichen hat. Alfred Berger (Poale Zion) wandte sich gegen besondere Stellenvermittlungen für Sabbathaltende. Die Zentralisierung sei besser, wogegen M. Ä. Loeb für die Position eintrat. In der dritten Sitzung wurde die Ostpreußenhilfe einstimmig angenommen, der Titel Bezirksrabbinate von Mk. -13.000 auf Mk. 20.000 herabgesetzt und die Mk. 6000 für Sabbatheiligung aus dem allgemeinen Wohlfahrtsetat abgezweigt. Die Position Schächtfchutz wird von Mk. 6000 auf Mk. 10.000 erhöht? Der Beitragssatz für die Gemeinden wurde auf 0,8% der Reichseinkommensteuer festgesetzt und der Etat mit Mk. 1.180.000 angenommen. Der Beitritt des Preußischen Landesverbandes zur Arbeitsgemeinschaft der Landesverbände wurde gutgeheißen. des JudeugCntwurreferier^ nach längerer Pause Dr. vS ä n d l e r und teilte mit, dgß sicha l le F rak bi o n e n gt.e e i n i g t h a t - t e n. In § 12 ist die absolute Gleichstellung -der ausländischen Juden auch hinsichtlich der Wahlen in die Gemecndeöorstände festgelegt' worden' Jede Gemernde Äsiß einem der -bestehenden Verbände angehören. Ein Abtritt ist nur nach oorangegangener Abstimmung aM Gemeindemitglieder. mit! dreijähriger Kündigungsfrist meiM -AM > flssr>Kßi dsßiiMjijgeM KWitt irr eine PIbsonah " WM Mn dM.' ftaöt]!|§, Hes Mt Wsiferünd 'HsgereAt wexdxsi/? ' is" - ^fHmrlrA^j - ^erhft ist^ipe -wertere Kagstng in Asi^- AohM ficht ^enömmeh. . .?? <? •-•••; -■ : '• ' -Wir ^l i n , 26. .^llärz. Dfx HyMtausschuß.^^WsWsiLgMa^es hgttet zwar den Htaatszuschyhvqn-' gn-Me He-'' meinhen.für Mn Religionsunterricht bewilligt, die Äesoldungszüschüffe für KsiltüsMrt hx Höhxe' von Mb EW ffßßr her &i*- den Meu^sMsi ^HnhUverhanMjüdischer ^Gemeinden-,' Herr-KyhM.Dr. M u n k für den .Verband der gesetzestreuen Gemeinden in Halberstaöt und Herr Dr! F r e und fürMtz. .PeiMliih. Mmeinden 'isi Perlin, hatten sich sofort ngch her MMMWW des HauptMsschusses bei den Parteien, insbesyndere bei der sozialdemokratischen Fraktion, um eine ÄenderUng' demüht, .und' es ist ihnen Erfolg befchreden gewesM. Has PfeNpnr.öes Landtages: hat Mn gestrichenen Hasten vqn Mk. W.000 wseder eingesetzt und/bensilligt. Es ist nicht zu befürchten, daß in der dritten Lesung eine Äenderüng eintveten wird. — Die Gemeinden dürfen also die sichere Erwartung hegen, daß guch für das Äahr ^gH die staatlichen Zuschüsse in.-derselben Höhe wie für 1927 zur Auszahlung gelangen! ' ■' r” ' ' B fm dem Bürö^ es B e r Perband für Stellenvermittlung (Schvmre SchabboZ). Berlin, 27. März. In den letzten Monaten wurden zwischen der Agudas Ji s r o e l - Stell e n ye r m i t t l un g , Berlin, der I ü d i s ch - K o n s ervativenVereinig un g und dem Verein für Stellenvermittlung „Schomre Schabbos", Berlin, eingehende Verhandlungen geführt mit dem Ziel, einen Verband bereits bestehender und noch zu gründender Schmiras- Schabbos-SteÜenvermittlungen ins Leben zu rufen, um einerseits eine intensive Propaganda für den Sabbat- Gedanken in allen Kwifen der JichAchÄM öu entfalten ustd andererfelts den säbbathältenden jüd'rschen AnsiesteMv 'B weMgrößerem , ^mfasigeMs^ bisher die wirstchaftliche Auffttesmöglichteit ^duE MsOhf- -füngMk^tfts^r'--SieHn'!zu EWgsiDÄl.E:^ Die Verhandlungen find in den letzten Tagen äbge- Ra- Schäb- §s''MWdieses v ö nal l en ge setze sj ü di f ch e n K r e i s e.n - e i n m ü t i W ge - fen^wiro -^ausführliche PrWrit1 ff -i u -i;. rem s f. fep wevdkn einstweilen von fa le rDeÄn-rttgeführt, ästsS wärmste und verfens'dnd- Mr. präktischeN Älbbätbeobächtung 'die' seg«i! ^lästUtt'VÄrkänWti/EE? ."r':''' WWsf -«-erSsxntmk-po^ammlp^g. rer Die gestrigen ttv der Prinzre^enfenstraße und den Bäu Düer^ vierten AlE^ssök^un^saEalt ber!GWemde".stosort ist - Angviff |a EB^rser.'Arist'.'chtAMit dem Bau einer konservaLven' Synagoge iM''HansaoieickeI zu beginnen. Sämtliche Projekte sollen bis Rasch Haschonoh 1929 fertiggestellt fein. - ' ' - Die Repräsentantenversämmlung bewilligte ferner der Akademie Mr stjss MN§nWft.-detz--Kühtzpsuy'ß einen Beitrag Zur ErMerbung hes -statistischen - Materiale. \ per letztey Volkszählung in Preußen ochp PresißifchW Statistischen Lgndesayrt, sgyreit es dj^ Judep detrifft. Es handelt sich um wichtiges wlrtMftKpMisches und. soziologisches Mgteriäl Mer die Juden, B.s sonst der Vernichtung ^antzeimfallßn würde. Beschlossen wurhe guch, eine Anzahl von Palästinalichtbildepn des Herrn Äfchbel anzukaufen, die zur 'Belebungdes .Unterrichts im Religionsunterricht in Religionsschulen und -in der hebräischen Lehranstalt der Gemeinde oorgeführt werden sollen. ReligkoM ehrerprüfuv g. Kötn, 27. März. Am 25. und 26. März fand am Jüdischen Lehrerseminar die diesjährige Re.l i g i o ns l e hre r - Pr-ü fun g statt, bei der der stellvertretende Direktor, Herr Studienrat Gut, den Vorsitz führte. Es beteiligten sich an derselben 20 Seminarabiturienten und 8 Externe, Damen und Herren. Alle achtundzwanzig Prüflinge bestanden die Prüfung. Die meisten derselben haben bereits Stellen erhalten. V Die Gaststätte der Dame! Tee - Kaffee - Ghocolade EIGENE KONDITOREI Weine - Liköre etc. abends von 8—12 Uhr Sonntags von 3 Uhr nachm. dezentes SALON-KONZERT Biere in Karaffen Um regen Zuspruch bittet Frau Else Lamers-AVeiand Für Peffach Fluss- und! Seefische billigst und in bester Qualität, insbesondere Itoll. Maifische u lebende Spiegelkarpfen Hansa6213FiSChhaUS LOB ZEIU6 Lieferung frei Haus ♦ Telefonische Bestellungen bis 9 Uhr abends ununterbrochen ♦ Besondere Gerätschaften für Pessach und Weine so Wie "alle Krauter für die Sederpiäffe liefert billigst H. Geminder Langestrasse 38 Telgfori Hansa 8935 Hi'irisches garantrein. la 1V2 \% Gänfelcbmalz liefert in Grigir.- _ '■** Dosen v. 1 Pfd. Vt aufw. bei frnc. JyA^. Verp per Pfd. Jede Mk. 2.50 Dose ist 9» Vt mit -,V2N 'Ä. b 00 Sr. Ehrw. 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