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Der Israelit · 1928-03-15 · Heft 11 (15.3.1928) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
69 (1928)
Issue
Heft 11 (15.3.1928)
Date
1928-03-15
Page
– (sequence 7)
Language
German
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15. März 1828 Der 3 sr a e l it Nr. 11 Seite 7 wendete-Hein,--daß--im- Prinzip« «in Jude aus- Palästina,- das-^seine HMrM -iM miE ausgewiesen werdenc) dürfet Der Kat der jüdischen Gemeinde von Haifa appellierte an den 'Oberkommissar, die Aüsweisüngsorder nicht zu destchigm ^und^die^MstinenstsHen "Gerichte zch instrüieren) Ausweisungsorders. nur in außergewöhnlichen Fällen zu erlassen. Lord Plum'er gab diesem Appell Folge und annullierte die Aüsweisüngsorder gegen Blum Verfonällen. Auch 9. März) Mit der am Donnerstag, den 9. Adar im Alteri vyn 73 Jahren hierfür n->-,ap gekommenen Frau Karoline Z u ck e r geb. Mayer ist eine Frau von alter- Prägung dahingegangen. Sie entstammte einem Hause,- w dem die echte jüdische Frömmigkeit heimisch wäre -Ms' die Mütter, - früh- Mrb, - müßte die noch n icht Erwachsene als ältestes Kind: an ihre' Stelle -treten.- Sie wurde der 'Schar der jüngeren Geschwistereme Mutter, soweit eine . Mutter überhaupt ersetzt werden kann. So konnte sich schon damals an ihr jene Mütterlichkeit entfalten, die sich an ihr bewährte, wie sie später als Frau und Mutter dem eigenen Haus Vorstand. Wer dieses Haus betrat, fühlte sich heimisch, ob er als Verwandter oder Bekannter oder ob er als fremder Gast kam. Etwas Anheimelndes umgab ,ihn^ etwas Ganzes und ÄGKfchlostenes; das in derZerrissenheit unserWIeit Meborgeusem bedeütets. Das mar nicht die MütterlHkeiOder Hastsftau Allein- / die.L. sp, wirkte-- es -wa'r^^viAtbehr-?. der TruWzua 'ihres Wesens, von dem die Mütterlichkeit nur^ernMUKMß war:-: ihre Jiroh. > Sie war von einer es gab Hin 'Hebensgebiet. das -sie nicht üe "-Thauroh^unterordnete. - 'n d? nr-i’n gemesten wützM' GänMHx^sie witt GchtKverwachseN)-ab -es: sich/üm -die BeurtWung77geschäsftÜcher Angele^rcheiten^ handelte, amitmns ^Wchine allgemeine di^Pe-sdieftrengsten sittlichen AnfÄWMHen stellte, — es die anging, die siernit beispielloser, bet lhreMBekanMn?sprichwörHchig«Dordener .Gewissentz haftkgkeit?! verrichtete; oder' ob^ ^die-'Maaßekpflicht E traf, deren'ErfüAingr sie mitgenauer Buchführung: übeW wachter- - Jn::diesKm ^SiMe erzogt sie ihreKiMer^ rmt solch geflossener WdsicherdPeMnlichkeilMar sie' der' Um welt ein leUchtßndeK Vorbild. »: Kie chat>manchen-deri ihr? Nahestehenden ^überlebt. Bor 7haK ^1L5Dahren verlor^ sie /den GefäWMf ihrer EHL;'.ArH,WWdA*.WheKi vor ihr. /Die letzten'Jahrc oeGchlchWHe' kN'Würzburg, umhegt-von der Liebe bei! Kinderünd/EnkelUnd nur getrübtz durch die Krünkheit-- dich sie Om-NtzMitte -des letzten Jahres überfiel und von dersie nachhaltig -nicht - mehr genesen sollte.:-Möge, '"n so in 1lns sein>, wie er in dieser jüdischen Frau war. ■ ■ i r > ' -n"3S3n. Mönchsroth, 8. März. DieserTage feierte Frau Jette. Ä ep i tteihren 80: Geburtstag in bewunderswerter. körperlicher und geistiger Frosche. Ohne jegliche Hilfe versieht sie ihren Haushalt. In der Synagoge ist sie stets die Erste und verrichtet mit inniger Andachr ihre Gebete. - Emden, 4. März. Schon wieder hat unsere Gemeinde einen schweren Verlust zu beklagen Am - v-v n-, verschied nach kurzem schweren Leiden im Alter von 73 Jahren unser..langjähriger Kantor Joel H e s Fast 35 Jahre hat der Dahingeschiedene in vorbildlicher Treue hieir gewirkt,<ein Mann der ein n-bv im wahrhaften Sinne gewesen, der das Vertrauen, die Liebe und Achtung der ganzen Gemeinde besaß, hat uns leider viel zu früh verlassen. Nur knapp 1J4 Jahre eineswohlverdienten Ruhestandes sind Joel Hes vergönnt gewesen, aber für ihn. waren es keine Ruhetage, zu jeder Zeit und Stunde stellte er sich der auch ihm ans? Herz gewachsenen Kehilloh bereitwilligst zur Verfügung/ Noch bis in die Tage seiner Krankheit hinein,/bis dem. sonst so zähen Manne die Kräfte verließen, galt fein Leben dem Dienste von 'an-> Die großen Verdienste des Verstorbenen um unsere Kehilloh und Erhaltung ihrer religiösen Einrichtungen hier aufzuführen, würde viel zu weit führen, sei es der Gottesdienst und seme -aWiberlieferten Gesänge, sei es nv'NV Ti-ip» oder n^a sie fanden in Joel Hes den treuen Hüter, den Erhalter und-Bewahrer. Dies kam auch bei den vielen Hespedim die bei'Tahara und Lewajoh das Leben des uns Unersetzlichen würdigten zum Ausdruck. Ergreifend war es. als bei der Tahara nach den Ausführungen des der?~n ü. d. Berg, der greise Ehrenpräses unserer GarkinFen'/nyt^schmerzerfüllteN-7'DankeswortenAbschied oanf-jdem -so //sehr geliebten Vater) der so recht erfüllt habe) n"->pn ' mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Vermögen zu dienen und dadurch das mar habe, daß seine- 6 Kinder in seinem Geiste weiterleben. Auf dem schilderte unser Landrabbiner, Dr. Blum,' in seiner Trauerrede in beredten, treffenden Worten die großen und vielen Vorzüge des Verstorbenen, der ,der Freund der ganzen Gemeinde gewesen sei. Durch unermüdlichen Fleiß, durch stete Hilfsbereitschaft habe er sich /die Herzen aller ge-- wannen und dankbar stehe heute hier die ganze Gemeinde um ihren so beliebten Beamten, der für sie Gebete so oft zu n"apn emporgesandt habe, die letzte Ehre zü erweisen. Im Namen.der Familie dankte darauf der zweite Sohn des Dahingeschiedenen, Lehrer Hes-Wiesbaden, für die große Liebe und Verehrung, die alle ohne Ausnahme dem treuen Vater w entgegengebracht hätten; aber zu verwundern sei das nicht, denn der Verstorbene, er habe in seinem Leben , jeden geehrt, jeden geachtet und darum seien auch ihm alle diese. Ehrungen zuteil geworden.Nun ruht der treue Entschlafene in der Ehrenreihe des >va neben den dahingegangenen Rabbinern und Vorstehern und wird somit dieses Grab auf ewige Zeiten' Zeugnis'oblegen vom Leben und Wirken eines echten -nar n-^. - Westerburg i. Westerwald, 10/ März. Am 23. März findet der allgemein beliebte undlgeachtete Herr/Simon/ U llmann, seinen -7-0: Geb u rts tag. Herr Ullniann war jahrzehntelang erstes Vorsteher der; hiesigen israelitischen Gemeinde und-jst heute npch zweiter? Vor- "WK derselben. Fast ebensolange ftnrAerte er als Stadtverordneter. - - > -- ' r“ap- , Baden (Schweiz), ,8. März. Die Schweizer Judenheit Kain einett'fschwetem Verlust-erlitten. Isidor B o l l a g vdn?' chier/ein ^.weg^n. seiner /flammenden Liebe zur Thlcha, seineL^tiefen)>^ünenchütterlichen Frömmigkeit- und ÄDrMaWren Menschenliebe.^allseitigi hochgeachteter Manm ist ieiderLUnenvartet -schnell aus dem Lebezr' gechieden.: Di«' Trav-tzv.umdiese starke Säule deS^ Juden? ) .._ Der i-taa naa» einer im Materialismus'bersuükenen Welt- Hat er unbekümmert um Spott und Kritik 8er Mitwelt seine ünverglerchkich« nmü? MgWrWeseßt.. Alle.'sein«) Söhne brachte -er im ^DsW Alte^ M/bedeutende,Jeschiwaus in Ungarn, um dem MMe^ der'' Thdra" zu' durchtränken. Er rürfter die Früchle, dieser Cdeliat noch bei 'Lebzeiten genfehen: 7Jed«K?Äntzeln^ der Söhne ist zu «Mem-/geslnnüngstüchtigen 'Jehüdi gerefft, der ):dieZ Fähigkeit des elbständigen LTalmudlernens mit- Fleiß und' Liebe übt. Die "'aufopfernde Herzensgüte Isidor Bollags' äußern. ichMin Menschenfreundlicher Tat gegen Reich und Arm) 'yeg«b? Juden .und NWjuden. Insbesondere war er den NotteldendenWn/Frelnch: ünd Berater, sein gast lirfaoez ' (viiia JftftAtftlinll» für 1 fil der Ghettojuden bildeten. Nach dem historischen Rückblick folgte die allgemeine Betrachtung, in dem Sinne, daß doch so manches von jenem stillen Glück des-impulsiven jüdischen Lebens und des Sichverbundensühlens mit Gott auch Wegweiser für unsere Zeitverhältnisse in modernen Formen sein könne und wir so-an der Synthese von Alt und Neu in diesem Sinne gesunden mögen. Lebhafter Beifall und innere Befriedigung der Zuhörer waren Herrn Schachnowitz neben den Worten des Vorsitzenden der schönstempfundene Dank für seine Ausführungen. ,'.x W—g. Berlin, 12. März. Wenn irgend «ine Tatsache die Notwendigkeit und Aufgabe des bisher leider allzu sehr im Verborgenen blühenden „Vereins zur Förderung der Interessen der A d a ß I i s r o e -l" , Berlin, erwiesen hat, so waren es -die soeben abgeschlossenen vier Abende,/welche die Kreise der Adaß Jisroel im Saale des „Tierg'artenhofes" vereinigten, um den belehrenden und anregenden Ausführungen unseres verehrten Rawr», Herrn/Rabb. - Dr. - Esra Mun-k v"> zu lauschen. Im Mensch in jüdischer, Weltanschauung", sprach Herr Rabb. Dr. Munk über folgende vier Themen:) 1-, Der Mensch im Universum; 2. Mensch und Menschheit; 3. Mensch und Judentum; 4- Der Menschheit Messiaszukunft. Jm ' e rsten Vottrage' legte ' Reßerenit) die Stellung des Menschen im Kranze der Naturschopfuvgen dar und setzte , an Hand von Thora und. Midrasch. einerseits und den Ergebnissen.. der: r modernen /naturwissensWftlichei» Forschung andererseits auseinander,.). welche )Lebensfunk- , tiÄnen der Mensch) /gemeinsam' Mstsdem-DiÄre vottudev'! Erde erhalten chat^uM'Mit welcheN' Eiszettschasten und Fähigkeiten er darüber hinaus im Gegensatz -zu ),der gesamten Tierwelt von Gott ausgeftatt«twordeAjst)' Äm" sich „in^ feistem Ebenbilde" als aufrechte)"fveie, sittliche Persönlichkeit mit dem Ziel« höchsE/stttlicher l Vekvoll-1 kömmnung ^entfalten zu können. Imzwtz)itt.e'n)MyM trage trug Redner eine: Fülle von Argumenten )g«HMD lichest,' -geogtäpMchem üdst - sprachlichen. CMraktersWi-' fammen)) die das ' Vorhandensein .einer alle ümsassenden Völkerfannlie "dartun,:/ in welcher jedes eistzelkle ^Vost') seine ooM Welkenschöpfer genau zugewiesene Däsein^ -und? Zweckbestimmung znerfüllen? hak/ und'/jn ^dey,.wie»«i derÜm dem 'jüdischest-'Volk' Mission zuerteilt worden ^ist) s Hieran astschließend zeigte der dritte Vortrag hauptsächlich)^das) stidrsch-rechtlichk und "religiös-ethksche? Verhältnis des. jMsck^n MMWön zum nichtjüdischen an Hand, der - im Schulchan-Aruch niedergelegten halachischen Gesichtspunkte) wobei ött Widersinnigkeit der Vorwürfe,: die .von .nichtjüdlscher Seite gerade in dieser Hinsicht erhobm werden) erMesen wurde. Das le tzte TheM «Mich >war einer Betrachf ) tung der zahlreichen Gedanken ür^> Ausblicke, die unsere Propheten in ihren ideenreichM - und: 'sinnvvllen^Aussprüchen an di« Zeit des Messias und,in weiterem Sinm an die Begriffe der zukünftigen Welt und' 6er Äuferstehung knüpfen, gewidmet. Mit hem vom Kantor-Spitz und dem Chor der Adaß-Synagoge Siegmundshof kunstreich vorgetragenen Liede: 'avnn '•>•?* «-»ain und einigen herzlichen Dankesworten des/ Vereinsvorsitzenden Jacob Levy fand der Zyklus einen würdigen/und zu-- gleich feierlichen- Abschluß. Die Vorträge erfreuten sich ausnahmslos eines sich ständig steigernden. Zuspruchs aus den Kreisen der Gemeinde und Fernstehenden, so daß der Wunsch und die Hoffnung ausgesprochen werden darf, daß der Vorstand des Vereins diese Veranstaltungen zu einer dauernden Einrichtung werden lasse.- Aurich, 27. Februar. Herr Wernev Wolfs hielt 'am Freitag abend nviL in dem bis auf den letzten liches 'Haus ^char))tzuk'jMr.<TäK)l?.tmd- Nachtstunde für1 sie geöffnet. Er hat sie auch seelisch zu stärken gewußt und manchem-jungest Wanderarmen, der wohl den Weg zur üdischen Kasse, aber den zum Judentum nicht mehr kannte, der Schabbds- und Tefillin-Gebot vernachlässigte, hat er mit. ernsten, eindringlichen Worten das jüdische Verantwortlichkeitsgefühl geweckt. Die jüdischen Jnstitutionen in der Schweiz, die die Förderung von Thora und Mizwaus erstreben, das Komitee für Erez Jisroel und des Centrälvereins für die Interessen des orthodoxen Judentums zählten ihn zu ihren Begründern und eifrigstenMttgliedern, überall war feine Mitarbeit eine Quelle des Segens. /Möge er ein -i«?v für uns ein und fein großes^ uns beistehn. Harmuthsachsen, kr. Mhenhausen, 1. März. Der Platz'besetzten Gemeindesaale einen Vortrag über ,"Die hiesige alte jüdische Friedhof wurde vor vier Jahren in Erschaffung der Welt und die neuere Naturwissenschaft". schlimmer Weise demoliert. Ueber die Frevler ergab sich damals nicht der geringste Anhaltspunkt, trotzdem für die Ermittelung der Täter eine Belohnung ausgesetzt war. Jetzt kam nun durch ein hiesiges junges Mädchen, das über feinen Bruder als Mitwisser der damaligen Tat verdiichttge Aeußerungen machte und auch Namen nannte, Licht in die Angelegenheit. Darauf erfolgte Anzeige gegen sieben Personen, u. a. steht der Sohn des hiesigen Pfarrers im Verdacht der Täterschaft. Spangenberg, 1. März. Der Israelitische Frauenverein q-W, mpa feierte sein vierzigjähriges Stiftungsfest Im festlich geschmückten Vereinslokal begrüßte die Vorsitzende, Frau Fanny Levifohn, die Mitglieder und Gäste und gab einen Rückblick über die Gründung und segensreiche Wirkung des Vereins, der heute 31 Mitglieder zählt. Acht Frauen, die vor 40 Jahren den Verein mitgründeten, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Als bleibende Erinnerung an diesen Tag stiftete der Verein ein/Portal mit Inschrift für das hiesige rmap* n-a ® t «n s. - . oVl/I. Allseitlgen Dank erntete die Vorsitzende für ihre utnp^ PH/Meyer das^Wort^ ergrlfft um^ ttg« ünd gewisienhafte Amtsführung und für die Deranbild M entuietfen des Mannes, der mit ihm 35 Jahre lang der-Kehilloh. gedient hat, sowie als der Senior der Gemeinde, Vikto?^ Gossels, dem nun dahingeschiedenen Freunde)-. und täglichen Gottesdienstbesucher aus ttefstem Herzen kommende Wort, nachrief. Dann folgten ehrende Dankesbezeugungen der Gemeindevorsteher Max v. d. Walde und Louis Wolff sowie des Vorsitzenden des Ausfchüßkollegiums Hermann Hartogfohn, die den- Hingeschiedenen als treuen Beamten schilderten, der ein wahrhaft 7,iaL/):N'^v gewesen, ein Mann, der'die Arbeit suchte und..nicht wartete, bis die Arbeit^an ihn he'rankam. Bei staltung der Feier. vermislbles. Darmstad^ 1. Marz. Am 5. Februar fand hier auf Anregung der Agudäs Jisroel im Saale des Hotels Stadt Frankfurt ein Vortrag des Herrn Redakteur S. >Schachnowitz-Frankfurt a. M. statt. Das Thema I „Im jüdischen Mainz vor 500 Jahren" hat nicht nur _ , ___v... ... eine schöne Anzahl von Darmstädtern, sondern auch der HMäML^'-.))dekd^n^^Mrnde''sowr«-7Kclhk.^ viele auswärtige Besucher in den Vortragssaal geführt, reiche-stuswärttge Freunde? des-1^3. teilnahm, sprach woselbst allen Zuhörern ein wahrhafter geistiger Genuß zuerst im)Trauerhaus« im .Namen der Gemein.debeamten/.tzehoten wurde.; Der /Referent gab in packenden Worten der Nachfolgev-des^BeDbrbenen, Kantor Jgler, warmc ein anschauliches Bild des jüdischen. Lebens im Ghetto, Worte der Auerkennung des Much verblichenen-Kollegen. ,ze:gt^/wie nicht vuv/Veid und Kummer, sondern auch Darauf nahm der älteste Sohn, Herr Lehrer Hes- «recht oft Zufriedenheit und Freude den Lebensinhalt Dem herrlichen Vortrage folgte man mit größtem Interesse, und es gelang dem Redner in seiner dreiviertelstündigen Ausführung das rs» v" und »'»vn m m-m mit wissenschaftlicher Klarheit und Gründlichkeit zu beweisen. Würzburg. 10. März. Die Vereinigung der Sabbathfreunde in Würzburg, Domerschulstr. 13 sucht vier Lehrlinge (Textil engros, Kurzwaren engros und Spirituosen engros), einen branchekundigen Reisenden für Zigarren engros und eine Verkäuferin für Manufakturwarengeschäft. Niedenstein, 4. März. Der israelitische Frauenverein beging die Feier seines 50jährigen Bestehens und gleichzeittg beging die Vorsitzende, Frau Nagel, ihr 26jähriges Dienstjubiläum. Vom Vorstand wurde. ihr eine kunstvolle Adresse überreicht. Die Feier wurde durch Theateraufführungen und Gesang verschönt. Verichttgung. In die Besprechung der bei I. Kauffmann, Frankfurt a. M. erschienenen Mischnakonkordanz in Nr. 10 des „Israelit" hat sich ein Druckfehler eingefchlichen. Der Preis der. Leinwandausgabe ist mit RM. 125.— angegeben, während er in Wirklichkeit RM. 145.— beträgt. - Iamlliennachrichken. Geburten: Ein Sohn, LehrerLevi und Frau Laura ged. Massenbacher. Hoisdorf. Geburtstaa: Am 14. März feierte die älteste Person Unseres Ortes Thüngen, Fräulein Babette Bierfchild, in selten geistiger und körperlicher Rüstigkeit ihren 88. Geburtstag. Silberne Hochzeit: Herr Siegfried Israel und Frau Helene geb. Mansbach, Hier, Wainsiratze r?. feiern am ,v'2 vnn (22- März 1928) ihre silberne Hochzeit.

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