Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 69 (1928)
- Issue
- Heft 10 (8.3.1928)
- Date
- 1928-03-08
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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"• V ' * i; Sette 2 Nr. 3 ' ein Kaufmann, ein Zahnarzt oder Rabbiner ausüben will, geraoe dem Leyrer ausoktroyieren 'ioll. Die Mittel- und Großgememden, dw ständigen Zuzug von den Kieingememven erhalten, sind woyl ausnarMsws in der lauge, neben dem Lehrer nocy einen Kütlusoeamren, der oas Vorfängeramt. und die Scyechlwy verwalten konnte, anzupeccen. Wenn es zu er- Mogltchen ist, wäre auch hier für eine Trennung der Per,ouaiunion emzutreten. Zur die Kleingemelnoen, die zumeist mcht mehr'in der Lage stnd, eilten eigenen Lehrer anzusteaen, sondern sich Mil einem ZiUacooer Wänderteyrerbegnügen müssen,. mochte ich oie Einrichtung von Wanderfa,oa)um V in -oocichmg bringen. Es mugte natürlich dafür «sorge getragen werden, daß die Ausübung die>es Berufes ihren Mann ernährte. - Die Organisation in den emzemen Bezirken wäre Sache oer Bezirks-, Dlftrikts- Prooinziatradbiner unter Mithilfe der „freien Bereinigung für die Interessen. des orthodoxen Judentums" und: des „Landesverbandes gesegesireuer Geuwinoen". Hat ein einzelner Leyrer Neigung, diese Funktion zu bekleiden, so steht dies vollständig in seinem Belieben. Ebenso wird wohl nichts dagegen einzuwenden sein, ' wenn in den Kleingemeinden, in welchen niemand in der Lage "ist/ aus. der Thora vorzulesen, der Leyrer weiterhin freiwillig als Borbeter - füngierte In "den Mittel- und Großgemeinden verschone man den Lehrer, . dessen. Strafte lediglich 'der-(schule, und der Äugeno ge-, hören, auch von oiesem Amte. Der Lehrer kann auch" - sonst außerhalb der «schule seiner Gemeinde als Leiter von Äugend- und Lüsrcui'rverelnen Usw. manche Dienste leisten, wenn er auch nicht jm Ornat oder mit der «schacytfchurze bekleidet sich betätigt. - Die organische Berbindung des Lehret-, Vorbeter¬ und Schäcyteramles ist' in Zukunft prinzipiell zu losen. Der Unfug der Probegotteso.enste hat für die Folge zu unt-erbleroen. Kein Leyrer, der auf die Ehre seines Standes noch etwas halt, darf sich trotz der glänzendsten Vertonungen zu emem solchen Kanossagang verleiten lassen? Es ist ja der Gemeinde unbeüoutMen, sich an zuständiger Stelle über den Eharakter und die Oualifikanon des Bewerbers zu erkundigen. Bei größeren Schulsystemen konnte von dem Stenenbewerber vertangt werden, daß er sich einer Probelektion unterziehe. Nur der von Nebenämtern befreite Lehrer ist in der Lage, sich das erforderliche 'jüdische und allgemeine Wissen zu erwerben, Menschentum zu pflegen, die werdenoen Menschen innerlich zu bereichern und zu veredeln, jüdische Seelen mit dem notigen Thorawissen her- , änzubilden. Der Lehrer suche feinen Stolz darrn, daß . er Lehrer ist. Ein berühmter Pädagoge sprach einmal das Wort: „In die Schule gehört em ganzer Mann und zwar ein ganzer Mann ganz." Dies sei auch unsere Devise. Oie Autorität des Thoralehrers. Von Lehrer Schloß in Diersburg (Baden). Die Ehrfurcht des Schülers vor seinem Rabbi, seinem Lehrer in oer Thora wurde unserem Volke an vielen, vielen Stellen unserer heiligen Schrift vor Augen geführt, fie wurde uns in den strengsten Vorschriften derselben und in verschiedenen Ausoruaen ans Herz gelegt. Denn nur auf dem ethischen Gesetz der Hoch- und Wert- - schätzung fernes Lehrers und der Ehrfurcht vor demselben kann eine Ueberlieferung und eine Verpflanzung . unserer Thora verbürgt werden. Schon der erste Satz in den. nan1 'p-s, , in den Sprüchen der Väter, gibt einen Hinweis für diese wichtige Tatsache: D'K'an crapn trapp /yipi.ip mom?aoa min nt?» Tpnsrm ]’i3D’2in» nn ,D->i2i rtv'tv nax an /n^nan noas wsV nnoa , - : vmmb ro iwn nmn D’T>»^n Moses empfing die Thora vom Sinai und überlieferte sie dem Josua, Jojua den Aeltesten des Volkes und diese den Propheten. Die Propheten überlieferten sie den Männern der großen Synode, welche folgende drei Grundsätze ausstellten: 1. Seid behutsam im Richterspruchl (in der religiösen Entscheidung). 2. Stellet viele Schüler auf. 3. Machet einen Zaun um die Thora! 1. Viele Schüler sind.notwendig, um eine Verbreitung unseres heiligsten Kleinods, der Thora in unseren Reihen zu sichern. 2. Eine richterliche religiöse Entscheidung kann nur dann überall gefallt werden, wenn o 'i'»?< viele Thoragelehrten vorhanden sind, welche durch ihr eingehendes Thorastudium dazu, befähigt werden, derartige wichtige Urteile über Mein und Dein, über Sein und Nichtsein zu fällen. . . .3. Die Thora kann aber nur dann richtig eingeschätzt, -gehütet und gewahrt werden,'wenn diese Tyoragelehrten und Thorabeflissenen die Hauptbestandteile unserer Gesetze durch ihre Belehrungen, Ermahnungen und Umgrenzungen derart sichern, daß ein Ueberschreiten derselben erschwert, fast zur Unmöglichkeit gestaltet wird. Diese Ueberlieserung der Thora in jener Bedeutung und in jenem Sinne kann'aber nur dann gewährleistet werden, wenn viele Schüler vorhanden sind, wenn unsere Eltern ihre Kinder ins Lehrhaus schicken, wenn die Verehrung und Achtung derselben vor den Rabbinern und Lehrern groß ist, wenn Liebe zur Thora ihre Herzen erfüllt, welche sie dazu antreibt, in ihren eignen Kin- / dern dereinst Thorakenner zu sehen. Als einst die Thora am Berge Sinai gegeben wurde, förderte von Israel Bürgen, damit diese auch in 'späterer Zeit geschätzt und gewahrt werde. Israel wollte sich selbst mit allen seinen Schätzen dafür verbürgen. „Nein", sprach der Höchste: „Nicht ihr könnt meine Bürgen sein, sondern eure Kinder. Nur durch jene kann Der - » r a e l1t sie für ewige Zeiten vom Vater auf den Sohn und von Geschlecht zu Geschlecht verpflanzt werden." > Dazu Hirsch? i, an einer andern Stelle: Die rnin ist apy nt>np ,-.wii»».;ift zum Gemeingut der ganzen Volksgemeinschaft bestimmt, und.eine möglichst, allgemeine Gesetzeskunde wird durchaus als die höchste Aufgabe und das heiligst« Anliegen btzlrachtet?'S « M /i jm Gebe Gört, alle vom. Volke Gott wären Propheten! war nicht bloß eine „Phrase /unseres großen Gesetzeslehrers." So weit Hirsch. //'.' '' Jeder Jehudi" solle zum Lehrer und Führer seiner Mitmenschen werden. Denn für jeden unter uns gilt dre Stelle der heiligen Schrift' „Zurechtweisen sollst du deinen Nächsten uno durch ein Unterlassen deinerÄEr Mahnungen dir keine Sünde aufladen." i Die -Ziele unserer Thora sind dazu/ bestimmt, die Menschen' zu veredeln,, sitz zu besseren 'Menschen.,zu stempeln. Und aus diesem Grunde stand früher der Rabbi, der Gesetzeslehrer im Mittelpunkt seiner Gemeinde.^ .Die Leyrer galten als die Pfleger und Träger der Geistes- .fchatze/ die Bürgen für den Fortbestand unseres-.jüdischen Glaubens, die ünentb ehrlichsten "Stützen ütid Säulen" der Religion. Welches ideale Verhältnis herrscht nicht in alter Zeit zwischen Lehrer, und Schüler und andererseits zwischen'den Schülern untereinander. . Ä -s13N 11321 tz-v2 tz'7« 3'3N .tzl'Sn 1122 'N' r ivltk blvv f3 Iwd« '31 y.,r -. ■.-•/.• . . S11B2 *|31 81101 131 rril»3 ... ...... ... Rabbi Elasar ermahnt: Die Ehre deines Schülers sei dir so lieb, wie die veinige, die Achtung vor deinem Mitschüler wie die vor deinem Lehrer und die Ehrfurcht vor deinem Lehrer wie die Ehrfurcht vor Göll."- / Die Wertschätzung unserer heiligen Lehre erfüllte sie alle, den Lehrer, den Schüler und die Kameraden untere eillander; alle sahen sie - im Andern den Träger ' der Thora. In welchem Maße die Tätigkeit des Jugendteyrers im tälmuöischen Schrifttum gewürdigt -wird zeigt uns eine Schrislftölle im »a-wiio-n ^'-'Lort wlrd erzählt, daß der Pärtriarch Rabbi Jehuda . die beiden Getehrien 'vä 311 '»« 31 mck der Inspektion des ^ugendunterrichts in den Städten Palästinas betraute, um den Stand der Schulen kennen zu lernen und. sie ermächtigt wurden,'überall wo es notig' war, Lehrer für die mündliche und. schriftliche. Lehxe anzustellen:. Als sie.auf ihrer Inspektionsreise an einen Ort kämen, wo sich keine Lehrer befanden, verlangten sie. von den Bewohnern des Ortes, .daß man sie zu den Vorstehern oesselben führe. Es erschien die .oberste Behörde' der Stadt. Sind das eure Wächter und Hüter?? — Nein, das sind die Zerstörer eures Ortes, die Zerstörer eures Glückes, . :- Ben Kismo stellt in den Sprüchen der Väter den Grundsatz auf „nur dort wohnen zu wollen, wo Thora gelernt wird, da die na -i? Ga.resmajestat nur da wöyni, und sich dort niederläßt, wo sein heiliges Wort n irn gehört und gelehrt wird. — Aber wie steht es - heute in owstzr Hinsicht in unseren. Gemetnden aus! In den Großstädten — den heutigen Zemren der heiligen Lehre wird naturgemäß noch gelehrt und gelernt, dort finden - sich noa) Vereinigungen und Gemeindest,' in denen sowohl die Träger der heiligen Lehre und gewE diese selbst noch geschätzt und -geachtet werden. Hier isk der 31 der Leiter und Führer seiner Gemeinde, um' welchem sich noch alle scharen, welche das echte, übertceferi-e jüdische Empfinden kennen und denen die Ueberlieferung selbst noch heiug ist. -M'3 Vs-up’3; |n7« '3 Israel ist noch nicht verwaist. Man achtet» und ehrt dort selbst noch die Führer und Leiter der Jugend und zeigt dieser damit den rechten Weg zur Uebertieferung der Lehre für die kommenden Geschlechter. Hier ist auch der Boden segensreich befruchtet, wo die heilige Saat, reiche Früchte tragen wird. ■ Doch die Mehrheit unserer Gemeinden, lassen jene Kreise vermissen, wo sowohl dem Rabbinerals auch dem Thoralehrer und Thoragelehrten jene Wertschätzung entgegengebracht wird, die unbedingt erforderltch istj wenn in unseren Kehillos noch gelernt werden soll. Die Zvlge ist eine Generation, die dein Judentum selbst entllemd-et ist, die keine Thora und gewiß keine Thoralehrer kennen will. So kommt es, daß der Rabbiner nicht mehr der geistige Führer seiner Gemeinde, sondern nur noch ihr Meschubod, ihr Angestellter ist, über den als Beauftragter einer; Gemeinde der Parneß regieren darf: Während bei den beiden andern Konfessionen der Geistliche, der Pfarrer der erste Vorsitzende seiner Kirchengemeinde ist, der sowohl in der Kirche selbst, als. auch außerhalb dieser der. Repräsentant seiner Gemeinde ist, hat oftmals in unseren Gemeistden in den 'in-': rernsten Fragen des.Gottesdienstes, ist der Synagoge selbst und auch nicht in den Fragen der Religionsschule der Rabbiner und Lehrer keine entscheidende. Stimme. Vor einigen Jahren wurden gelegentlich -einer tFeitzr. unseres Reichspräsidenten auch die Vertreter der Kirchen-' gemeinden in Berlin beordert; es erschienen die höheren, geistlichen Vertreter des Klerus upd der Protestanten,' aber -die Juden zeigten' sich in der:, würdigen G-estält.. eines. Herrn Gerichtsrates.- — Welch brutale Zurück-, etzung unserer -Rabbiner! - Sölange unseren Gemeindeüi und deren weltlichen Führerndas Gefühl für die Wertschätzung ihrer Thoraträger abgeht, kann die Thora ge-- wiß nicht zu ihrem Rechte kommen! , . Das Wort der Psalmen: 'iai 'N'v»2 iwm V«-. BeMhrt nicht meine Gesalbten und meine Propheten mißhandelt' nicht!, bezieht sich nach Deutung unserer Schrifterklärer auf die Rabbiner (Lehrer) und Schüler. — Natürlich gibt es oft auch Rabbiner und Lehrer, die dem unver- _^^3. März 1828 fälschten echten..Judentum. -nicht.,'zürchZierde gereichen. Doch; erhalten jene Gemeindenmeist Mche Geistliche, die ihrer selbst: wert unS mürbfä sindr' ^Witz, Anerkennung der. Bedeutung des LehrftündesIzeigWW den Kern der Volksseele mit chtzr - eigenartigen MeisWrichlung, die ihr innewohnt. ' Jn ider Liebe Lnd(.^öchschätz^^ die' den RabbinernMnd-iLWeMMtgtzgMMWGtiwird, offenbart sich dtzk?hehre Sinn ider GeMeiydeMyd i die Liebe zur Thora, die in" Er ^wähnt. ■ %!**%. W' v . -L ^Möge Üdie^Zükunft ein fürHLLoHi Und Aboda begeistertes Volt ifknden, dann wiMckuch der Rabbiner und Lehrer wieder Anerkennullg Astnd- Wertschätzung ernten! ' ' 0^1# ’ - Personalien. Der Kollege BernhlMMlM.r?Kn^Deßen feiert am 10. März sem vierzigfahriges-WUsjubilaum als Lehrer oer dorilgen R.ettgtönsgeseaschafN -.Wir^ entbieten dem Kollegen, der jahrzeynchcänAaiMWks Börstandsmitglied oes unabhängigen Vereins isMtltijcherWeyrer im vrtzijtaate Hetzen tätig war, die heMichsten Gluo.wünsche oes Bunö-t-s"gesetzestreüer,juLljcher'iLeyrer und wunscyen lym weiteres Wohtergeh-en unö. ungehemmte Kraft des jturpers uno Geistes für ferneres Wirten'im Dienste seiner- Geineinde. '' ./ ............! Dücherbesprechung. Ztavvmer Ir. Ianiek Kink, ' - Latmuds, ov^ TactzUüls uuo vrri att»»o.ü,cyzm, ihrer Leht.welse ült0 u,ces Slttö. o<^u 4). i 'titi täötö/eöi Leycec iti ^LUi stügeü- -- ,Dr?DänielHtnk^^ H'.eimneützp größer: Wurst gelungen. Er hat eini"Let-töüch' IllLk'^'äharn.Üstchen^HsP.tzLche, weccye vle Spräche ist, üeren sich öer^ Tckt'güm^'wLsenuicy auch ole-'''-GettMkay'''Md-''öte"''M'kökasch»M" vtzAenkni yeraasgegeoen. Daniil hat er seinem gtvg angetegien ^praty- "i^ichG?t^tzertzerfre'i'Wst>e Teueioejic Htzvrm,chen gelten, auf eine ' Layrvafp., meiMt/tMMtzst«'''d»e Krone aufgesetzt. Harer von) i der fu0l,u/en - Jugeno: nunn^hr die Wege zu den gesumlen Err'eiiiftnisljUeützn des''JUden.ums geuäynl.) Die'-Wün,chetrute: .?isli! damit von. ihm geschaffen wvcuen, durch deren Gebrauch nun jedes fudtzch« Kind >erost in Uitseren Tagen z^m. opn 11^.^ gegangen kann, chetckntüch. ist aber der Gebrauch' einer' joichen von. der Wiäensachtung öe|ien rveseüiltch .ävhungig, uer ficy ihrer öeötenen.7foti.'i Sch,wird.auch der vorliegende. Test-oes Htnr,'chechi'Werktzs'.Mch'chtzjiifyich-en.'''feÄch'AüiÄa'ötz erfuuen, che fNh ist.das Wesen, der heoruisäch-n Sprache auf Grundi-age. der beiven' ersten Telle' verlieft haben. Angesichts .ycer ist die, Aüsrche,^ wich Müf,en iuris itt ünserer ^>eit, wie einmal, die Lmge' Uegen,chnii /einem 'dünnen faoen- ,cyeiüchen El>-atzjt0ff von Judentüm' aüs' Maägel an Zeit uofinchn,. n.cyc liiehr: .sttcyhacllg'.i So -eiwas war einmal, gär äoer' Nicht: niehrchcheitdeyri Lx.i Fink'mit solchen Werten unfgeircheni ift'. Jetzt' kann darin nur eme Ausrede ertNittt werden, hinter, wercher chrägyeit, 'wenn nicht gar Gewifseniösigkelch Leaung ifüchch - Wer / einmal em Heft per, Langeiischeldiicyen. / unierriHtsbr-iefe/ zu Gesicht betvmnren,. ctfraunr übech dich komplizierte,.. höcyft subtile 'Archeil, die - darin'. den Lernbeftii,enen zugemäl-et wird. Eich- Bruchteil dieses /Fleißes genügt,/ um nach der ge- Ntälen Durchteuchtung dcS heoraischen Spr/achgeblet-es, wce sie in/dief-en Werren vorlregt, ihrer Hört zu werden. Wie beichiimend ware es, ' wöiuen jüdlfchk/.Lehrer diesen germgfüg cgen, Tribut für "die- ..heiligste Sckche nicht erscywiitgen, indes viele von ihnen, wenn es äußere Voreue -gut, unermeßlich fchwieriger-e Leistungen aufzubieten vermögen./ "/'/ , ch/S///-" //.'/?'" /././.ich Das vorliegende Werk, ist durchgtzhends in einem wahrhaft. klafft,chen Hebräisch//:,gehalrech.'/ Schon durch ^ie,e ,Tatsache anein wirö es bei lochnänchem Befremden - erweae.n / Stellte es-sich ln/dechtscherSprache gleich wie ,eine Vorgänger dar, so würde es ber'chem /'oder jenem vielleicht eyer auf Anklang rechnen dürfen. Um den aus solchen GestchLspunkten/ hervorgehenden Emwenvungen vorweg zu begegnen, "mochten wir dem Verfasser ,elb>t mit einem. Zitate aus der VorreVe das- Wort geben. Liefe/ist /—.das fei /vorweg bemerkt — ebenso reichhaltig an Inhalt wie glänzend in der Form und führt eine, 'may möchte fast jagend - überwältigende Sprache. Der' Verfasser. läßt. hier. feineniGeist aüf fM^ Registern .menschlichen/ Wisstzns spielen.' .Erne'tzanze Fülle von Problemen , wird hier in etn/ n-eu-eS 'Licht geruckt. Nicht selten fuhrt er /feinen Gegnern/ 'gegenüber eine glänzende Klinge scharffrmriger Polemik. - Im Verlaust kvner solchen,., die. in wahrhaft d-rämat.scher Spannung sich .abwiaelt, ..heißt W/. dort unter anderem:. „Keinen ÄUgönblich lang zweifle Hch ^arän^<Äaß wir Juden ein durchaus erltzuchtetes^ Volk. sind, - Es/, gibt' jedoch eine Wahrheit, /dre uns , trotz alledem. unerreichbar ist und oteibft./ Pop MÄ/RiejWaüm, gestellt^ drängt-sich einem jeden unwillkürlich, die..Fragtz aufr/ Auf-/ welchem Wege vermochte/er/ es. gerade//zü//eintzm/ derartigen /Las. Staunen erweckende'Wachslunre. zü bringtzch während rings unkher ^seine Mitbrüder' ünter /den / Bäumen '/ mehr oder wtzn'tger zwerghäfst//tLMeisewexkrupWlte'Erscheinungen bilden?//' Die/ Z Antwort/, daraüf /müßte läuten: „Wenn 'aüch/'.tü'''.stintzm/Äü'tzgänTWnkt-e//-nür/ÄNM/-'Wroskopisch wahrnehmbaren. Keim bildend', / ünter /.die - Bedingungen ÄneF'''WachStMs/.gWM./^/.-MW.,MMM'Htzmmung ihr Wtzrk an7ihin vollbringen ckonüten,- ^-/"gelangte er ebenzu dieser überwältigenden- GröW?/-^ -