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Der Israelit · 1928-02-16 · Heft 7 (16.2.1928) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
69 (1928)
Issue
Heft 7 (16.2.1928)
Date
1928-02-16
Page
– (sequence 7)
Language
German
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16. Februar 1928 Der Israelit Nr. 7 Seite 7 I Dr. Peiper war in der Stadt sowohl als Bürger sind vorgesehen die Herren: Landrabbiner Dr. de Haaswie als Rechtsanwalt hochgeachtet, er war in vielen vldonbu/rg, sowie Lehrer Ruda-Wilhelmshaven. Auher- Wohltäilg-keltsverelnen. tätig, undzählte auch zu den .i dem wird als Vertveter des O.-B. Herr Meier Schengrößten Wohltätern der Stadt. In letzter Zeit erhielt kolewski-Hamdurg der Tagung beiwohnen. Die Derer seine Advokatskanzlei, da er sehr reich war, nur, um anstaltung findet im Hotel „Deutsches Haus" in Papen- Armen unentgeltlich zu ihrem Rechte zu verhelfen. iburg statt und beginnt um 11 Uhr vormittags. Eine Er war auch der Gründer der „Machasike Limud ,! Reihe von Gruppen haben bereits zahlreiche Teilnahme der ersten orthodoxen Arbeiterorganisation für Stärkung j zugesagt, so daß die Tagung eine erfolgreiche zu werden des jüdischen Gedankens unter den Arbeitermassen vor verspricht. „ " . 20 Jahren. Diese Organisation, die schon vor dem! Leipzig, 8. Februar. Ein Ereignis, wie es sich seit Kriege großen Erfolg hatte und in jeder bedeutenderen Jahrm in Leipzig nicht vollzogen hat, war die E tn- Stadt Galiziens eine Filiale hat, wurde persönlich von 'werhung des neuen Heimes der Agudas Dx. Peiper geführt und nicht einmal mußte er von Ji s rae l - I ugendgruppe. Es war das ersteder Polizei gegen die sein Leben bedrohenden Gegner! mal, daß die hiesige Agudajugend Gelegenheit geben geschützt werden. ,; j konnte, zu zeigen, daß es onch eine Schar junger Dr. Peiper wird in der Stadt sehr betrauert, besonj Menschen gibt, die sich für die Ehre der Thora und für ders verliert die Orthodoxie einen ihrer besten Kämpfer, die Ideale der heiligen Thora einfetzen. | . Wer diese festgeschmückte Tafel mit dem schönen Chamischo-oßor-Obst gesehen hat, erkannte, daß die Aguda eines ihrer bedeutendsten Mitglieder. An der Bestattung beteiligten sich Lausende. Herr Rabbiner an Kirschbaum hielt einen rührenden Hesped. Mit ihm ist j diesem Rosch-Haschono wirklich neues Leben zu blühen **'--*-” s«,», begonnen hat. Neues Leben in der Geschichte der Agudas Jisroel in Leipzig. Herr Rabbiner Rogosnitzki eröffnete den Abend mit einem tiefen sinnreichen halachrschen Vortrag und mit wunderbar wirkenden Mussarworien. Dieser M-ussar machte besonderen Eindruck und Krakau um einen wahren Frommen ärmer geworden Vegesack bei Bremen, 12. Februar. Für die Mitglieder der Synagogengemeinde Vegesack, Aumund, Blumenthal war gestern ein Festtag. Herr Jacob C2f' man fühlte, daß die Jugend' einen Führer hat, der mit Vorsteher her Gemeinde. Von einer öffentlichen Feier .r»*,* w ihnen ein Weaweiler fein will, auf dem f < o_ihnen lebt, der ihnen ein Wegweiser sein will, aus dem mußte auf Wunsch des Jubilars Wege, den die Väter gegangen, den ein Awrohom und f\»rr! ein Mosche mit ganzem Herzen gewandelt sind. Es war festlich geschmückt war, Festgottesdienst ^t. Herr ungekünstelter Mussar ernst mahnend und doch' Lehrer H e i neman n würdigte m>ner Predigt die #t{fl 5um ^chen. Es soll hier aufopfernde Tätigkeit des Irchillars iM Dienste der Ge- Lob gesagt werden, aber die Worte des msmde. Herr Wolff Herrn Rabbiner Rogosnitzki haben gewirkt und werden Stelle aus der Gemeinde zu danken. Am Sonntag vor- Sie bleiben unvergeßlich. Es sprach mittag versammelten sich die Repräsentanten der Gemeinde im Hause des Jubilars, um ihm die Glückwünsche der Gemeinde zu überbringen und überreichten einen Rauchtisch. vermischtes. Emden. Am 26. Februar findet in P a p e n b u r g (Cmsland) ein Bezirkstag des Ostfriesischen Bezirkes der Agudas. Jisroeol Jugendorganisation statt. Als Redner sodann Herr Gemeinderabbiner Dr. Carlebach das Wort und richtete in warmen Worten einen Appell an die Jugend, dieses Heim zu einem Hort des Talmudstudiums zu machen. An der Begeisterung sah man, daß seine Worte nicht an taube Ohren gerichtet waren. Es sprach sodann Herr -Dr. Halle mann von der Ortsgruppe. Von der Jugendgruppe begrüßte Herr D. Krauß die Versammlung. Nach abwechselnden Semirausklängen sprach Herr Aron Schum er und gab ein feierliches Gelöbnis ab,. der Äugend tatkräftig in ihren Bestrebungen behilflich zu sein. Reichlicher Beifall lohnte die trefflichen Ausführungen.' Es sprachen noch die Herren S. V. Sachs, Hirsch Merkin, Herr E. K e st e n b a u m und zum Schluß hielt Herr Dr. Lipschütz ein Referat über die Arbeit eienr Jugendgruppe. Herr Dr. Lipschütz erfreute sich stürmischer Ovationen. Befriedigt über das Ergebnis des Abends verließen die Teilnehmer das Agudoheim mit der festen Absicht, all die Worte sich zu Herzen zu nehmen, in sich zu gehen und zu versuchen, die Ziele zu erreichen, die ihnen als Ideal gesteckt wurden. Briefkasten. »Ein Austrittler". Da uns die von Ihnen genannte Zeitschrift nicht bekannt ist, wären wir für Zusendung verbunden. . I. T. in N. Bei der äußerst wichtigen—Aussprache über die Sabbatsrage müssen andere Sprechsaalartikel zurückgestellt werden. Sie erscheinen, sobald der Raum es gestattet. Allfrankfurter Romanleser. Sie machen uns inbezug auf die Stelle in der letzten Fortsetzung, die von den Gebeten bei der Cheremverhängung spricht, darauf ausmerksam, daß das hrriv Gebet in Frankfurt erst feit einem halben Jahrbundert — seit S. R. Hirsch — als tägliches Gebet gilt. Daraus hat der Autor zu sagen, daß man am nix msm und bei besonderen Gottesdiensten — somit auch bei diesem besonderen Trauergottesdienste aus Anlaß Des Cherem — iviv gesagt hat. Familiennachrichten. Barmizwo: Siegfried, Sohn des Herrn Mos. Goldschmidt, Frankfurt a. M., Herderstratze 5 I. Synagoge Börneplatz. wvLVv 'S nitf« — Max, Sohn des Herrn Saly Harburger, Zürich, Synagoge Freigutsttatze. Für die Feiertage hob by "Sirs TOMOR Die Mandelmilch-Pflanzenbutter* Margarine mit der roten Siegelmärke Vollkommenster Ersatz für Butter. Für Milch- und Fleischspeisen verwendbar. Hergestellt unter Aufsicht Sr.Ehrwürdeu Herrn Rabbiner Dr. Wolf, Köln a. Rh. Alleinige Fabrikantens Van den Bersh’s Margarine-Ges. m. b. H., Abt. Sana, Cleve Man achte auf den Namen „TOMOR“, uro voi Nachahmungen sichet zu sein In streng orfh. Familie nach ZÜRICH (Schweiz) wird aus ebensolchem Hause gebildetes frommes OTIädchen zur selbstständigen Führung der Küche, des Hauswesens und Stütze der Hausfrau, Beaüffichtigunoder Kinder bei gutem Lohn und Familienanschluß pr. raschest gesucht. Zweites Mädchen vorhanden. Betreffende müßte ganz verläßlich und zu selbstständigen Arbeiten befähigt sein. Nur Bewerberinnen die erste Referenzen und gute Zeugnisse besitzen, auf Dauervosten reflektieren wollen Offerte nebst Bild und Zeugnisabschriften senden unter 26532der Erpedttion des Blattes. Wir suchen zum baldigen Eintritt 2 tüchtige erfahr." 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