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Der Israelit · 1928-02-02 · Heft 5 (2.2.1928) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
69 (1928)
Issue
Heft 5 (2.2.1928)
Date
1928-02-02
Page
– (sequence 19)
Language
German
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2. Februar 1928 Der Israelit Blätter Mr. 3 Sette 3 den Redekampf des Delegiertentages überholt wurden. Dann mögen sie dazu dienen, den Ferngebliebenen die Materie ein wenig zu nähern. Im Aussatz cs? cspr befürchtet der nicht genannte Verfasser, daß der Gsia n^n eine Richtung einschlagen könnte, von der es zweifelhaft sei, ob die jüngeren Führer „die Anleihe bei der deutschen Jugendbewegung nicht zum Grundkapital des jüdischen Esra machen?" Diese Befürchtung erscheint mir als eine gänzlich irrige und unangebrachte. Schon das A u s f p r e ch e n einer solchen Befürchtung dünkt mir eine Gefahr; denn durch solche Verdächtigungen entfernt man gut' gesinnte, , rein jüdisch wollende und strebende junge Menschen von sich, kränkt man die Reinheit ihres Wollens. Wozu einen Mißton zwischen Alter und Jugend entstehen lassen, die immer, in jedem -Zeitalter, Brücken bauen sollten, um sich im aemci"samen Dienst im Hei igtum unseres Judentums zu finden? Seren wir froh, daß wir eine Jugend besitzen, die die „ungeheure Krastentfaltung suchender junger Menschen" — nur inr Dienste des Gesetzes gebrauchen will. „Den Esra führen zur Zeit' wertoollste, junge orthodoxe Juden", sagt der Verfasser selbst. Vor mir-liegt das sogenannte „revolutionäre" Heft Nr. 7 der Führerschaftsblätter des Esra; leider ist seit diesem vorerstkeins mehr erschienen. Ich möchte auf den Schluß des Artikels: „Weg und Ziel" von Ist Grünfeld Hinweisen: „Wir fürchteten von vornherein die kulturell» Festlegung nicht, wir hatten von Anbeginn diese obengenannten Lebensformen, dre gestaltete Weltanschauung sind: das jüdische Gesetz. Aber wir dürfen doch nicht vergessen, was nur die Jugendbewegung vermacht hat: den Mut revolutionären Kampfes gegen Halbheit und Verlogenheit intra et extra muros Nach außen: der Kampf gegen gesellschaftliche Unsitten und falsche Vorurteile der Umgebung ist deshalb für uns äußerst bedeutsam und produktiv, weil rm Niederringen uns hemmender und falsch wertender Kulturanschauungen oft erst die Möglichkeit zu autonomem jüdischen Werturteil und zum Durchbruch der urjüdischen Form, des pn, gegeben ist. Nach innen: weil die verlogene Zwiespältigkeit religiöser und wirtschaftlicher Betätigung all denen längst in die Augen sprang, die erkannt' halten, daß religiöser und sozialer Sinn nur zwei Wirkungen derselben Seelenhaltung sind. Aber der größte Teil der jüdischen Jugend lebt doch nun einmal in der Diaspora. Und für sie gilt unsere Forderung: Benützt den Weg der Jugendlichen und ihre revolutionäre Jugendlichkeit, um zur Verwirklichung der min n ihrer Gänze, als religiös-soziales, das gesamte Leben umspannendes Gesetz zu erlangen. Mehr Autorität dem Gesetz gegenüber, weniger dem Menschen. Dafür, daß wir der Gefahr der allgemeinen Jugendbewegung entgehen, aus suchenden jungen Menschen nicht zu irrenden werden, bürgt der Besitz eines überzeitlichen, ewigen Kriteriums: n»rr min isi> ]mi D’snnn p isWnn" Darf man, solange solche Jugendführer Israels Glanz und Zier sind, behaupten, es wäre von dem Esra manchesmal „als Fessel" empfunden, „unter dem Rabbinischen Rat stehen zu dürfen?" Vielleicht mißfällt dem Verfasser der Satz: „weniger Autorität dem Menschen". Es hätte wohl deutlicher' ausgedruckt sein können, daß damit der Allgemeintyvu's des auf seine Erfahrung und Kenntnisse sich stützenden und demzufolge, in bestem Glauben, unbe- - dingte Gefolgschaft von der Jugend fordernden Durchschnittsbürgers gemeint ist. So wird es der Lesclr. der jeden Menschen nach der besten Seite beurteilt, aufsassrn, und nicht dem Argwohn Raum geben, daß den edlen, weisen Hütern unserer nun, den bestellten Führern unseres Volkes damit dir Treue gekürzt werden sollte. Ist es zu verwundern, daß nach dem jammervollen Zusammenbruch aller Kultur die Jugend aller Länder neue Wege sucht, die besser ins Reich des Friedens führen können? Wie jede überschäumende Zeätbewegung fließt gewiß die allgemeine Jugendbewegung auch auf unsere Jugend und ihre Verbände über. Seht z. B. den Drang nach inniger Verbindung mit der Natur. Man kann ihn nicht hemmen. Kommt ihm entgegen und gründet niu'v' auf dem Lande! Warnen möchte ich. mit diesen, wenn auch nur oberflächlich das Problem berührenden Sätzen unsere im langjährigen Dienst bewährten Organisationssührer, keinesfalls durch überängstliches Mißtrauen gegen zu uns strebende Jugendkraft stutzig zu machen, auf daß sie nicht — fern jjei es — anstatt heimisch, sich fremd bei uns fühlen' und andere Wege einschlagen könnte. Dollste Zustimmung gebührt dem in dem Artikel: „Die Weiterentwicklung der A. I. O." dargestellten Referat von Isaak R o s e n h e i m. Es gebührt ihm Dank dafür, daß er den in der Tat weit verbreitet schlechten Ruf der Agudas Jisroel auf die Mängel zurück,Lhrt, die sie ber der Jugend so mißliebig gemacht haben, auf das Heroortreten des politischen Anfgabenkreises und dre Vernachlässigung ihrer erzieherischen Aufgabengebiete. Besonders begrüßenswert betrachte ich die Inangriffnahme dieser erzieherischen Aufgaben durch Veranstaltung von Vorträgen, in denen alle Probleme des wirtschaftlichen und des geistigen Milieus vom ^^andpunkt des gesetzestreuen Judentums beleuchtet und geklärt werden. Zu den schon angeführten Themen, die die soziale, die sexuelle Frage und den Antisemitismus in dieser Werse behandelt zu sehen wünschen, möchte ich als Sonderthema: „Gesetzestreues Judentum und Sabbatruhe" dem heutigen Geschlecht nahegebracht sehen. Man wird staunen: Ist das für uns nötig? — Jawohl! Es muß eindringlich gewarnt werden vor der' Auffassung, als ob man mit einem -mm, einem manu? oder Gründung einer Aktiengesellschaft der Forderung eines vollendeten 'i vollkommen entsprechen würde. Man bedenke nur die Folgen, die dadurch schon entstanden sind und weiter um sich greifen: 1. Die Besetzung vieler Posten mit Nichtjuden. Wo sollen unsere narr? °n?ntp - Angestellten hi:igehen, wenn dieser Modus sich weiter entwickelt? 2. Die Verflachung der Sabbatidee für den einzelnen selbst und für den Wo 3. Die gänzliche Entwöhnung von Opserfreudigkeit. 4. Die erziehliche Bedeutung, besser gesagt, Gefährdung für unseren Nachwuchs. Sollen sie großwerden in einer Umgebung,- in der dank derem-n kein Werk am narr? ruht, kein Betrieb stille steht? wo sie das narrl-v io nir?s?n ab nur im noian no oder im Haufe kennen lernen? Der Begriff des m».i m u ß d vu tl r ch ins Bewußtsein gehoben werde n, als eine durch äußer st e Golusnot abgenötigte Erleichterung für Kinen zeitlichen A u s n a h m e f a l l, um die Ewigkeit des Gotteswortcs aufrecht zu erhalten. Angesichts aller Kenntnis der furchtbaren wirifchafilichen Schwierigkei en, die der Sabbatruhe entgegenstehen, mit allem Verständnis und Mitfühlen der großen Versuchungen, die sich heute an den Juden anklammern, um ihn vom Herren der Arbeit zu ihrem Sklaven im Dienste des Materialismus zu erniedrigen, müßte von den Rabbonim darauf hingewirkt werden, daß man in Fällen, in denen nur der Wunsch nach Vergrößerung des Besitzes, der Macht und des Aisehens dazu führt, daß m'an vom Zwange der Eabba yeMgung mit Erlaubnis des Rabbinats befreit werden möchte, von nibnv Abstand nimmt. Seht Ihr, daß der Begriff der Sabbatruhc jedem thoratreuen Geschlecht immer neu wieder nahegebracht werden muß? Das ist Golusnot und Goluszwang! — Noch nach einer andern Seite möchte ich eine Vertiefung in dieser Frage anregen. Ist es nicht heute so, daß der nranchen Hindernissen zum Trotz nae> haltende Jude mit selbstgefälliger Gerechtigkeit auf sich und seine nix» blickt und Anerkennung, lauten Preis und Sang dafür erwartet? Wohl verstehen wir das tiefinnere Glücksgefühl, das selige Bewußtsein, allen Schwierigkeiten des Zeitgeistes zum Trotz den Sabbat sich, und sich dem Sabbat erhalten zu haben. Aber allein weil Du nas? hältst, bist Du noch kein vollendeter Jude. Ein wenig epbrr cs? notr?sxn. Du gesetzestreuer Jude! — Es könnte scheinen, als ob die etwas eingehendere Behandlung dieses Punktes den Rahmen der „kritischen und ergänzenden Bemerkungen" sprengen würde. Es kann aber an diesem Beispiel gezeigt werden, daß an einem Orte, über die für sich bestehenden Organisationen des „Esra" und der A. I. I. hinweg-, geeignete Führer gemeinsam, oder sich wechselseitig unterstützend und ergänzend, arbeiten können, wie es der Artikel von Mar Gutmann, Nürnberg: „Reformgedanken zu unserer Jugendbewegung" klarlegt. Es gibt so wesentliche Kernfragen bei der Erziehung vollwertiger Juden, daß die ängstliche Sorge, sich nur nicht zu stoßen an den Schranken zwischen A. I. I. und „Esra" schwer zu verstehen ist. Dem Esräer, der infolge seiner Jugend (14—18 I.) sich nicht mit Politik befassen will, dem dürfen wir in der A. I. I. nur mit brüderlicher Liebe entgegentreten. Es ist traurig, daß das erst heroorgehoben werden muß. Auch der praktische Vorschlag, Arbeitgeber und -Nehmer einander zu nähern, um über die nar?-Frage und andre soziale Fragen gemeinsam Wege der Verständigung zu finden, erscheint rm höchsten Maße der vollsten Einsetzung der A. I. I. wert. Das wäre eine, fern von aller Politik stehende Aufgabe, die, wenn ihr auch nur ein ganz klein wenig Erfolg besch'eden, geeignet wäre, ' die Herzen aller Jugend wieder hell zu erwärmen mit der Glut der Hingabe für unsere A. I. I. O., wie sie uns 1913 zusammeneinte. Der Aussatz: „Aufgaben der A. I. I.-Beweg u n g " , bringt verschiedene Anregungen, die sichtlich näherer Ausführung bedürfen. XI. a. ist sehr schön gesagt, daß unsere Gruppen „milieugestaltend" wirken müssen. Woher aber sollen wsstfüdische Gruppen jüdisches Milien 'elbst kennen? Werden sie nicht groß in einer westjüdisch eingestellten Umgebung, bar jedes charakteristisch jüdischen Gepräges? Ist es nicht gerade die Kälte, „die Seslenlosigkeit" von der Dr. I. Wohlqemuth kürzlich hier strach, die das westeuropäische Judentum so leblos 'o mechanisiert, so formell erscheinen läßt im Vergleich zu dem wirklich im eigenen Milieu sich auswirkenden östlichen' Judentum? Abhilfe ist da schwer zu schaffen. Einige wertvolle Winke für die Ausgestaltung jüdischer Feste gibt der Leitartikel im „Israelit" vom 22. Dezember. Eine wichtige Frage, die über den Begriff der Organisierung hinausgeht, wird im Schlußsatz nur kurz ange- )eutet. Die Beziehung der deutschen Gruppen zu denen der anderen Länder.! Was wissen wir gegenseitig voneinander? Es muß selbstverständliche Plicht in jeder Orts- oder Jugendgruppe sein, daß im Leseraum, ode" — wo kein Heim vorhanden — bei der betreffenden Gruppenleitung regelmäßig die Zeitschriften aller außc-- deutschen Jugendgruppen gehalten werden. In Lesezirkel' müssen unsere Mitglieder Kenntnis erhalten von den Anstrengungen und Erfolgen, den Nöten und Wünsche" der mit uns zu gleichen Zielen strebenden Jugend P o - lens, Oesterreichs, der Tfch echo- SIo w akei und selbstverständlich der von •>" rr So nur bekommen wir ein Bild ihres Erlebens, ihrer Gestaltungkraft, f. nur kann langsam, langsam die geistige Kluft zwischen den Juden verschiedener Länder überbrückt werden, kan Wirklichkeit werden das hohe Ziel, dem wir alle in selbst losem Dienst hingegeben sein sollen: 'die Sammlung de> gesetzestreuen Jugend des Bundes Jisroels. Aus der Bewegung. Hamburg, 30. Januar. Der Vorstand der deutschen Landesorganisation der Agudas Jisroel in Hamburg schreibt uns: In dem in Nr. 1 des „Israelit" veröffentlichten Rückblick auf die Aguda-Woche ist im Rahmen einer Besprechung des Paragraph 4 der Aguda-Satzung von dem Verfasser des Artikels die Wendung gebraucht worden, die Eemeindeorthodoxie habe die deutsche Aguda seit vier Jahren „boykottiert". ' Diese Wendung trifft in dieser Allgemeinheit nicht zu. Es ist richtig, daß ein Teil der führenden Persönlichkeiten der' Gemeindeorthodoxie der Aguda nicht angehören und ihr auch grundsätzlich jede Förderung versagen. Aber es muß andererseits anerkannt werden, daß eine überaus große Anzahl von führenden Rabbinen der Einheitsgemeinden in allen Teilen Deutschlands nach wie vor der Aguda angehören und sich an ihren Arbeiten in dankenswerter Weife aktiv beteiligen. London. Der hier erscheinende „I e w i s h G u a r - d i a n", der . bekanntlich der zionistischen Parteipropaganda durch objektive Aufklärung des englischen Publikums und unter Betonung einer den wirtschaftlichen Aufbau Erez Jisroels aufrichtig zugewandten Liebe zum heiligen Land mit Erfolg entgegentritt, veröffentlichte in seiner letzten Nummer ein Schreiben des Ehrensekretärs der Londoner Agudas Jisroel, Harry A. Goodman, das für weitere Kreise von Interesse ist. Oer Präsident des Jüdischen Nationalfonds in England halte behauptet, daß die zionistische Bewegung von einem „starken Strome rabbinischer Zustimmung" getragen sei. Herr Goodman bemerkt dazu: „Wenn Mr. Schen etwa meint, daß die Rabbinen überall in der Welt eine enthusiastische Liebe für Erez Jisroel hegen, so stimme ich mit ihm überein. Die orthodoxe Judenheit braucht nicht Great Rüssel Street, um Liebe zu Zion zu lernen, und lange bevor man einen Herzl kannte, war für unsere Vorfahren kein Opfer zu groß, um sich im heiligen Land anzusiedeln. Aber daß die Rabbinen der ganzen West fast ohne bemerkenswerte Ausnahme die schärfster» Gegner des irreligiösen Zionismus sind, liegt auf der Hand. , Sogar in unserem Lande, wo die führenden Lichter des Zionismus leuchten, und wo eine zionistische Presse der englischen Judenheit geradezu Diktate auferlegt, weigern sich die Rabbinen einen Appell für Erez Jisroel zu unterzeichnen, es fei denn, ein absolut neutraler, der jede Erwähnung der Zionistischen Organisation und ihrer Fonds ausdrücKich vermeidet. In manchen Ländern wird der-»politisch« Zionismus von den Rabbinen mit Bann belegt, und die Gedaulim unserer Generation, Männer, deren Namen in der Geschichte unseres »Volkes lebendig bleiben werden, haben eine Bewegung vollkommen boykottiert, welche die Thora und unsere geheiligten jüdischen Traditionen durch einen irreligiösen Nationalismus ersetzen will und die eine neue thoralose Auffassung vom Judentum im heiligen Lande und in der Diaspora hat." Amsterdam. Am 29. Teweth fand in Amsterdam der v i e r t e Jugendtag der "holländischen Agudas Jisroel statt. Den Vorsitz führte in der Mittagsversammlung Herr I. V r e d e n b u r g. Herr K r o p v e l d be» richtete über die Tätigkeit der Leitung im zweiten Halbjahr 1927. Die Jugendorganisation in Holland hat sieben Gruppen und 290 Mitglieder. Herr Rabbiner Saarl o u i s erfreute die Versammlung durch eine lehrreiche und begeisternde Ansprache. In einer öffentlichen Abendversammlung wurde über den Jugendtag in Frankfun und über die Gründung der westeuropäischen Arbeitsgemeinschaft berichtet. Ausführliches Referat folgt. Wien, 16. Januar. Am 14. Januar abends fand in Wien im Festfaale des Alten Rathauses eine stark besuchte Volksversammlung statt, in welcher der Präsident der Weltorganisation Agudas Jisroel Dr. Pinchas Kohn über den Verlaus der Zentralratstagung der Agudas Jisroel, welche Ende Dezember in Berlin stattfand, Bericht erstattete. Ausgehend von der Resolution gegen die Greueltaten der rumänischen Studenten in Sieberbürgen, berichtete der Referent über die Zustände in Palästina. Das vielumstrittene Gemeindegesetz sei mit den von Agudas Jisroel gewünschten Aenderungen am 1. Januar in Kraft getreten. Der Kulturkampf, das Ringen um zwei entgegensetzte Weltanschauungeü, werde jetzt im heiligen Lande ausgefochten. Agudas Jisroel habe sich als mächtiger Faktor bewährt. In bezug auf die Kenessio Gedaulo äußerte Präsident Dr. Pinchas Kohn feine Ansicht dahin, daß die bewährte Kongrehstadt Wien neuerdings die besten Aussichten hat, die zweite Kenessio Gedaulo, Weltkongreß der Agudas Jisroel, im August dieses Jahres zu beherbergen. Er hoffe, daß die Wiener Judenheit wieder den rabbinifchen Rat vollzählig in seiner Mitte sehen werde. Bemerkenswert fei, daß der Lubawitscher Rabbi zur Zentralratstagung in Berlin seinen Schwiegersohn als seinen Vertreter entsandt hat. Er nimmt großes Inter- ° esse an den Vorarbeiten zu der Kenessio Gedaulo. Zum Schluß berichtete Herr Siegmund Stern über den Verlauf des Bundestages der westeuropäischen Jugendverbände in Frankfurt a. M., an welcher drei-!/ fe: h i' -: 5 i : i ■a

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