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Der Israelit · 1927-12-29 · Heft 52 (29.12.1927) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 52 (29.12.1927)
Date
1927-12-29
Page
– (sequence 7)
Language
German
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29. Dezember 1S2? D e r I s r a e l i t SN. W SSM 7 auch.'mehrÄejüdrsche Einwanderer verunglückt. Am 26.> ^'§peMb«^ k>^i^LL. dek^^ Dämpfer >.MontÄair" .siebzehn MdWe Cmwanderer/ von benen 1§ in Mttä^L bleiben und 4 nach Chicago werterreisen wollten. Me Einwanderer wurden vom Vertreter der Gesellschaft Hias-Jca-Emigdirekt beim Verlassen des Schiffes echp- WMN H 'pllil A S^ontreat besiegen di« ©im lpanderer best Zugum nach Toronto zu fahren. Bet dem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Güterzug wurde ein Personenwagen, der hauptsächlich van jüdischen Einwanderern besetzt war, vollkommen tto am 7 TüNk (Dar MsHinenfliher knbegriffen) waren 3 Juden:die35jährige Mnzie Averbuch, deren Schwiegermutter, die 73jährige"Windel Äverbuch und der 18jährige Aron Topp. Verletzt würden der 20jährige Nathan Goldberg aus Warschau. der IZjährige Chane Äverbuch, Sohn der getvieien Minzie Äverbuch, der 12jährige Ieiwel Wendelmann und. der 19jährige Jüdel Topp. Die Toten wurden in Toronto unter Beteiligung der, torüz«n IütrnhÄ Jil «kM PbMG Ws Mi wundsten werden im Krankenhaus gepflegt und sehen ihrer Wiedergenesung entgegen. ' Der jüdische .Einwanderer-Hilfsverein von Toronto hat sofort die Ber- KlU Stt verständigt. Personalien. Uommerzienruk Georg Marx Königsberg i. Pr., 27. Dez. Aus Königsberg kommt die Trauerkunds, daß dort am Freitag Kommerzienrat Georg Marxeine der markantesten Persönlichkeiten der deutschen Judenheir, im Alrsr von 87 Jahren verschieden ist. Georg Marx, te M “ ' . poffiÄi « AM Mm Knigsbergs eine, eminentr Rolle spielte, war eifriger und oxferfroher Anhänger des gesetzestreuen Judentums und schuf ihm in seiner Heimatstadt die Basis und die Grundbedingungsn seiner. Fortentwicklung. Er war Mitbe- MM LL.Metz.ÜiölÄlSSr.Sr 'f erster Borfltzendsr. Wir behagen uns väk) tu der nach? sten Nummer die Presönichlkeit und die Verdienste des Dahingeschiedenen im einzelnen, zu würdigen. Dinslaken. 23. Dez. Die Gemeinde Dinslaken hat smM ftöm&m Verlust MMn, ZW tsuzstes Mltglred, Cally Moses, ist im 49. Lebens» jühr an den Folgen eines Kriegsleidens verschisdsn. Aus einer alten Dinslakener Familie entsprossen war es sein eifrigstes Bestreben, die Ueborliefertmg der Familie gleich- 5-:irg auch die Ueberlieferung der Gemeinde unser- MW j« lHw. MM1MM SclKIN Asm nüchzustreben. dessen größter Stökz es war, Lei Red Wölf in Erudenburg gelernt zu haben, warohne daß er es aussprach, seines Lebens^ Ziel, r Lernen und Mizwaus erfüllen war ihm? Lebensinhalt. .Wenn nicht “ "eit " - “ " ' ‘ ..., . ober Steifen ibn>, hinirertsü, - u«r{äutft teer keine dtcttttctje« ♦«*•{*!. ) t > * * ** €)- -*■(**- »« «m#h Oman Tef'lüo im Warsenhause, dessen Kurator er war und für das er sorgte und strebte. Aber mehr als das verschaffte ihm die Liebe der jüdischen und nichtjüdischen Bevölkerung, die in einer außergewöhnlichen Beteiligung hei dev Beerdigung zum Ausdruck kam. fein ri*i Es gibt niemanden!n!er §eM?n!?, 8?r UM 88891! erzählen kann, wie Sally Moses, sei es in Freude oder Leid, ihm zur Seite gestanden. So wenig Zeit er für Vergnügungen und Ausspannung hatte, so viel Zeit hatte er für jede Art Liebestat. Seinem ION Nlh'LÄ entfpiang <4 {eine «Ä?W M ilf AMllW W Anitätskolonne, bei denen er als Vorstandsmitglied wegen seiner tatsächlichen Mitarbeit hochgeschätzt-. Und beliebt war. Die Liebe, die er sich erworben hat, möge ein Trost sein für die? tiefgebeugte {Gattin und die beiden lÄr,;: ganz M Sinne des Vaters ihr Heben aestMeN -mochten. d. »l»W, 16. Dez. Eier MlMv G ustlst e r t von hier wurde von den - Mitgliedern^ der Gemeinden. Hoof Und Breitenbach durch Stimmenmehrheit igls zweiter Gemeindeältester gewählt und vom Vorsteheramt in Kaste! bestätigt. ill 18, Ml «jres 80. ©eburteteg.es spendete Frau Ottilie Wolfs dahier für Vas israeüniM Schwefternheim und das israelitische Altersheim größere Summen. Unlerriedenberg b. Brückenau, 20. Dez. Im'gesegneten Alter von 82 Jühren verstarb hier Frau Minna Edelst e l n. die älteste Aiimklkn äks Lrttr. -8N f$t jüdischem iZerste erzogen, hat sie sich die Ideale des Judentums zu bewahren gewußt und auch die Tücken des Lebens konnten ihre mimt nicht erschüttern. Die große Beteiligung? der christlichen Bevölkerung bei ihrer Beerdigung legten Zeugnis von der Liebs ab. die' man der Berfiyrkenen MtMtthWchkö. pm ÄchMx CttaußrWroü« hielt vor dem Trauerhause ein isvn, die Frausntugenden der Verklärten rühmend. Druckfehlerbeeichttgung. Im Leitartikel der vorigen Nummer ist auf der dritten Spalte, 9. und 10. Zeile, ein sinnentstellender Druckfehler ftehen geblieben. Der ganze Satz MUß IM Zllfammenhange 'lauten: „Wäre bwn so, dasin sollten wir lieber auf das Feiern von Festen verzichten und es dem Einzelnen überlasten, fein Amüsement, das er nicht entbehren zu können glaubt, in einer Weise, die er mit seinem siliuchrn und jüdischen teJiffin r??ssrrM?sten gu können wähch, — ä qu, suchorr. wo jüdische Noten non ooruhrrrin nuyr zu erwarkeü sind." ' - Baden bei Wien- 16. Dez. Am rr^n 'Q?~v gab es in Baden ein Doppeltest. Schon früh morgens war die ganze Gemeinde in Festesstimmung, sollten doch an diel»Tl Sme Fwer Jvglinge des Waisenhauses rrsa 13 werden. Beim mim?-Jene! fallen meindemitglieder im Bethause des Waisenhauses ein* gesunden, um die zwei Barmizwanten gleich nach ihrem Vorlesen in der Thora, beglückwünschen zu können. Nach nma Dcrfcmrrtelte sich die aanzs ' Gemeluds. .an deren Spitze Herr 8öerrab^.ü8. $<${? lÜÖÖ. §. §1111*5 marin und der Kultuspräsident Herr Alexander Braun, irn Sitzungssaale dec Kultusgemsinde. Nach Begrüßung durch Direktor Philipp Friedmann trugen Zöglinge halrrchische Abhandlungen aus dem Talmud vor und allgemein gU Anspsstzw. öiürüfilßt an Die Leitung und Vorgesetzten des Waisenhauses, wie auch an alle Gönner und Freunde der Anstalt. Darauf sprachen Herr Oberrabbiner V. Reich, Herr Rabbiner S. Friedmann und Herr Direktor Philipp Friedmann. Mit einem lustigen ~p->=i -mV, angeftimmt von den Waisen^ krndkrn, endete spät abends!i!e jljone, pelferer. Aurich ,12. Dez. Jn.Aurich (Prov. Hannover) bestcht eine aussichtsreiche Niederlastungsmöglichkeit für einen jüdischen, möglichst religiösen Arzt, erwünscht Chirurg. UM MM in filltIF W 8kl Mi m..r. dingungen vorhanden. Aurich ist Ne^ierungssitz, hat Landgericht, Gymnasium, landwirtschaftliche Schule und Äusstellungshallen für ganz Ostfriesland. Bedeutende Umgegend. Berlin. 16, Dez. Der Synagoaenverein „Mögen Dovkkttlst io! BclJt *|..- ö ö ■ w *ft( - A otb" Berlin N. Gipsftr. 11, hak feinen Rabbiner A. Gomer mit der Leitung des jetzt neu gegründeten Lehroereins betraut. Zur"Förderung biblischen und talmudischen Wissens, wurden allabendlich für Jung und Alt eine Neide von ©rfrfurmi eingerichtet, mit dem Ziele litt tlllo OhmJ» .*1* - :J -*i. ' ^9 JMbei moderner Vortragsweise den Zuhörern verjchleoenek Vorbildung. gediegenes Nisten aus Mehreren Gebieten des Judentums dgrzubieten.. Zur, Zeit lehrt Herr Rabbiner Gomer: werktäglich von 8—10 Uhr abends: Ge- -my.ro; Freitag von 8—9:30- Uhr abends: Abschnitt - aus der Sidra. mit Erläuterungen: Sonnabend von 8—10 Uhö stzsnU? Mstax UNS DiniM m „Mögen Dovid" besteht schon, über 20 Jähre und es war feit jeher sein. Streben, die Einrichtung eines Lehr- Vereins mit umfangreichen Lehrplan. Sein Ideal wird nun verwirklicht und die Lage des Vereins in dem Viertel Berlins, rvo d«s jüdische Leben am stärksten pulsier!, berechW zuv HsssstUW, Süß tost Vmin \m wirklich zu einem Zentrum des Thoralerens in Berlin wird. Berlin. 20. Dez. Am 16. Nov. ist in Gegenwart vieler ehemaliger Schüler der Lippmann Tauß-R-eligionsgelli^istbk iüik ^eseini^un^ dieser srüheren Schüler begründet worden. Durch Bonrüge und jüdisch? G?s«nge sollen die Vereinsabende ausgefüllt werden. Ein Vereinszimmer im Logenhause, -Jostystr.. 4, ist uns in bereitwilliger Weise zur Verfügung gestellt worden. Die Vereinigung steht unter dem Protektorat des Herrn Muim Dr. BinQermfliutj Sabine Lieble! n -Füllenbaum, Berlin NO. 43, Barnrmstraße 14. Berlin, 21. Dez. Der Verein gesetzestreuer jüdischer Lehrer und Lehrerinnen Berlinbeabsik^ti^t bei genügender Teiluehmerzahl. Fortbildungskurse während der Degemöerserlen emzürlch^ll. Möglichkeit sollen die Wünsche der Interessenten betreffs Auswahl der Themen berücksichtigt werden. Auswärtige Kollegen und Kolleginnen, die beabsichtigen, sich an den Kursen zu beteiligen, werden gebeten, sich sofort mit Mst WM MrnM Arij, NW. 21, Essenerstr. 24 in Verbindung zu setzen. Ein Teil der Reisespesen kann vergütet werden. AanrillsUUschrichken. Barmt zwo: Rudi. Sovn von Mau Ferdinand Baer, Frankfurt a. M.. HölderUnstroße 16. mv tw»1 NV1L. - Herbert, Sohn des Herrn Dr. Jampel, Schwedt a. O. >>m NVts.Y3V. — Walievt Sohn des Lehrers S. Oppenheim, Rhina, ma# r.sB?« Briefkasten. Offenburg. Stellenvermittlung der Agudas 8 ®ün0er^’ Frankfurt a. M., Uhlandstraße 48. F. L. in B. Wenn auch »nv da ist, so mutz nach ihm einer der anwesenden aufgerufen werden. Wo kein 1N2 da ist, wäre das Verfahren m MMS littst aigm rm Nirgends bessere Herde Nirgends größere Auswahl üöd billigste Fraise Ml E-HAGE&C? AM ESCHENHEIMER TOR 3- Frischkost ist bekanntlich für im Erhaltung der Gesundheit -ein wesentlicher Faktor. Da nun die r?ine Pflanzenbuttsr „Hadasfah". welche nach dem Ge- K zwar H M«iK WW IWfBfll Wj Ilk» Hauptsache aus Tropenfrüchten, die unter viel Sonnezur Reife gelangen, hergestellt wird, so ist darin ein hochwertiges, hygienisch und gesundheitlich einwandfreies Lebensmittel für Tafel und Küche geschaffen. Wer seine BtMttl M W \% WW Wi kW iir«'( reinste Pflanzenbutter (koschere), die Margarine mit deM hohen Nährwert und höchsten Fettgehalt! SER IBi\®»CPlrR Die Preise für meine prima Qualitäten pjdeutend ermäiJigt J, G, Hsuser st. seel; Wl^Naehf» Liebfrauenstrkße 5 ^Gegründet ,1781 Spezialhäus Iiir7 Wäsche-Ausstättungen VILBE L ER STRASS E 4—6 Ab A. Deigmöir IM Eddie Polo in Das G^heimtressor 1 H Akt« Wenn junoe Hädcfien ältere inner Iteirateo 6 Akte n Für 20 jährige, hübsche-- vermögende Tochter eines verstorbenen Freundes guter-jüd. Familie suche Kaufmann ober Akademiker ip Kesicherter Position oder guter Selbftändigleit. Bewerber, bis 3tz Jahre rybll««' fich .meiden unter £. $, -2240 än die Erpedition d. Bl. fttefif. jung.Mann «ickt unter 30 Jabre» ist «WWMS« gutgehendes Manüfätttt»- warengeschSft auf kleinem Platze, Nähe Frankfurtm. einzukeirate« Off. M W81 litit gigf 5ueke fficp meine Sefimeffee »übsches junges Mädcheu Mm U ö«i um ItflM okttzodo». deutscher MDils» Familie, ebenfalls streng oriKock.Ma«a Beamter oder Geschäftsm. 10 WfttUc »or. , ia Aussteuer, Diskretion. vlnfr. u. 26282 <£xp. Welch aufrichtiger, junger Mann, der noch wahre miau besitzt, würde ein KlSSiiM 2? I5§r?ß?? MiivchSn, mit gntsv Schntbildung und sehr musikal., Tochter eines y-n, vermög. und schöne ZlnSfteüer, un' dienLinMren?. Oste unter 86231 an die St ,03 B$JJ 073390

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