Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 68 (1927)
- Issue
- Heft 50 (15.12.1927)
- Date
- 1927-12-15
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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srt'.njer ivsfiWf“! •-;"': -;* 15 Dezember 19*'7 e r Aus diesem Anlaßveranstattete der Verein eine kleine Feier, zu der, ein Kreis von Freunden und Gönnern eingektfcen iüdr; Herr Dr. Rosenthal hob in seiner Festrede hervor, daß wohl nicht die Kürze eines Jahres einem Verein zum Feiern Anlaß gäbe, wohl aber das erfreuliche Symptom, d-<rß has Bestehen htefer ÜJiettfa ..|. . ..... j: . .;.•«% H IM-.CI-, ~Rf*«* ermöglicht wurde und für die nächste Zukunft gesichert sei. Herr Dr. R. sprach gleichzeitig als Vertreter. des Gemeindevorstandes, während Herr Leopold für die hiesige Loge und' das Kuratorium der Mensa ein „Vivat crescat floreat" ausbrachte und Herr Lehrer Ehrmann öie @tü<ticünf(fre des „Vereins zur Förderung ritueller »l» „ - „ - r * a» r- Speisehäufer C. V.", der an der Gründung der Mensa großen Anteil hat, überbrachte. Im Namen des Vereins sprach cand. ing. Loeb allen an der Mensa interessierten Organisationen sowie deren Vertretern Dank aus für ihre bisher gel-erstete Arbeit, Es folgte* sin buntes Programm, m S!W PMÜllkW Abends bis, Mitternacht zufammenhrelt. Personalien. ' Frl. Alice F r ä n k e l aus B i b l i s feiert ihr 25. Dienstjubiläum bei Simon Bodenheimer Ww., Darmstadt. Sie ist schon über 40 Jahre bei sin und derselben Fam!!!« isliB. Ein Mann und sein Werk. Zur Zeit weilt hier der bekannte jüdische Gelehrte, Herr Rabbiner Dr. Käscher aus Jerusalem, der Verfasser und Herausgeber des Werkes mrw nur.* (£s ist «in Riesenwerks das die Aufgabe hat. fast die ganze 3M WM P WlM!I WWkG ES erste, erschienene Teil, ein stattlicher Band in Lexikonsörm, umfaßt erst die erste 0^12- Alle Bände werden eine ganze Bibliothek füllen. Die größten Kapazitäten der Gegenwart, u. 0. a. Rabbi Chajim Sonnens« l b, empfehlen das Werk unter höchster Anerkennung. Israeli« -ru- Nr. 50 Sette 3 1 l wns- (Fortsetzung der Frankfurter Berichte siehe Hauptblatt.) Samson Raphael Hirsch und die Israelitische Religionsgesellschast Aon Dü; AlkNSkl tzlrM (Fortsetzung.) Man kann wohl Individuen zwingen, an wisse Personen, in gewisse Kassen Zahlungen zu leisten. Aber man kann ebenso wenig damit die zn?mg?n, älI pälißi8f8R Hglilstllllll (IIU zuerkennen, was mit diesem Gelbe gezimmert wird, sobald es ihr religiöses Heiligtum nicht ist, als man den Andern, mit all diesen Leistungen doch keinen neuen Geist, kein neues Leben eindlwchm. Um imifs Deiliglum jfisntn tmm Negierungsbekrete setzen ein religiöses Ge-- meinwesen voraus, wollen es. nie schaffen. Ein Gemeinwesen aber, dessen Gemeinschaft nur in Negierung des einzig wirklich vorhandenen väterlichen cheiligtnm^ «äbesillntttter (I? Wartung eines noch erst zu ermittelnden, neuen Glaubens bestehen soll —, Hessen Träger die Gel tung des Kodex selbst verleugnen, aus welchem m Ddö) aMn Jir DerMMNg itzrkZ. und ihrer Autorität zu deduzierest vermvchtött ein Gemeinwesen, das sich überall auf usurpiertem Boden, mit usurpierten Ansprüchen und Mitteln bewegt, die ausschließlich vielmehr ge rcrbe berrt r>äier^i^^e« Heiligtum angöhörsn, dessen gemeinsame Bekämpfung und RcricugnnnZ ^eü Einigungspunkt desselben bildet; — ein religiöses Gemeinwsen, das zu seinm Halt fortwährend der obrigkeitlichne Autorität bedarf, hat in der Brust ssinsr Scheingliedsr längst zu sein-aufgehört, ein fyschssS Gerneirr rveseii hÄ källlI G^istWA. Was daran erscheint, ist Traum und Schaum, hat kein Wesen und keine Zukunft. Die Religionsgesellschaft aber hat eine Zutlinft; NW Mil M öer Wd jener gu itjr bekennt, nicht weil sie sö und so viel Glieder zählt, sondern well sie einen positiven, wahrhaftigen Kern in sich trägt, um den sich ihre Bekenner in treuer Hingebung scharen, und der sich die äußere administrative fjütte naiur= und rechtgemäß aus eigenen inneren Prinzipien von selbst anbildet. Der Wahrheit aber gehört die Zukunft. Kuschta Käee, Amen für jetzt. Bei Philipp: sehen wir uns wieder." c£8iV Lasten diese herrlichen Worte wirklich schon alle ausgehvrt, aktuell zu sein? F - Wir versagen es uns, eine eingehendere Darstellung der Wirksamkeit Samson Rafael Hirschs und der Entwicklung der ^sr.aelmscyen gefellschaft an dieser Stelle zu geben'; wohl aber halten wir es dem Zwecke dieser Aufzeichnungen entsprechend, auf eine Reihe der hervorragendsten Punkte seiner Wirksamkeit menigstsns in aller Kürze hi'nzuweisen. ' Was zunächst seine amtliche Wirksamkeit für die innere Entwicklung der Religionsgesellschaft betrifft, so sei an die Gründung der Kaschruth- MM! 8i!MN, k!r g. der ersten eigenen Schirne, die Ueberwindung von Schwierigkeiten erforderte, von denen, die jetzige Generation keine Ahnung hat. Sodann hatte er die .Freude, dis Schule in Mer Weise gedeihen und warben zu {el>en, 5äf> der Ankauf des Nachbarhauses und die Verwen düng des größten Teiles seiner Räume zu Schul zwecken eine Notwendigkeit wurde. Von einer Schülerzahl von 84 — 55 Knaben und 29 Mäd chen —, mit ^er fte Üfpri! 18ES eröffne! SllrSj war ihre Zähl April 1862 auf 259 gestiegen 156 Knaben und 103 Mädchen. Im Jahre 1863 erfolgte der Ankauf, und die Schule gelangte zugleich dadurch in den Besitz eines bisher schmerz- U ÄW-n WWW, AN W lM Wsk war ein großer Garten verbunden Im Jahre , 1867, nach der Einverleibung Frankfurts in Preußen, hatte er die Genugtuung, daß, als es sich um die Verleihung des Rechtes zur.Äusfteüung!»es 8uaI!fiEa!!önsgeügnifses für den Einjährig-Freiwilligen Dienst bzw. um die Einreihung in eine Kategorie der zur Abhaltung von Entlassungsprüfungen berechtl$m WkM WM WL?!!J te f?”ot unter den hiesigen höheren Schulen als selbstverständlich auch die unsrige in Vorschlag brachte. Nach Einreichung unseres zur Anpassung an den Narmalplan nicht eben sehr er* hcbllcher Modifikölrvneü Ü8h?plllll§ erfolgte bereits durch Ministerialerlaß vom 25. Juni 1867 die Anerkennung als Realschule 2 O. (Fortsetzung folgt.) vercinskalender. (Wegen Raummangels verkürzt). Verein Mekor Chajim. Fiktlllll aDehDj nßffl SSÄI im WWk Mikv beraer-AMage.Mllcro. $)m Dr. Weger. Samstag morgen nach Schul, im Z^örsale. Dinim. Herr Dr. <£. Posen. — Nachm. s/4 Std. vor Mincho, im Vereins-Lokale Newiim. Herr Dr. W. Hofmann. — Sme \fa Stunde noch Ärrsksls. lrtzzgsz E«Mtsg smmtHW 8 Illll) lm Beretnstokale Gemoro. Herr Z. issffkk. — Sonntag morgen nach Schul im Hörsale (ebenso Mittwoch) c,-?rr "N. Herr Red. S. Schachnowitz. — Dorm. 91/4 Uhr (ebenso Dienstag abd. 6lh Uhr) Im ©«moro. ^ert 9t 9t- ®. ^of en. — Avmvs b üir* im DcrLMvlvMl^, gedanken aus den Schriften S. R. Hirsch; Herr Dr. S. Ehrmann. Montag morgen nach Schul, (ebenso Donnerstag) im Hörsale. Mischna. Mitglieder lernen. - abends 7 Uhr. (ebenso Mittwoch), im Bereinsli; GkllMV: DkK HM, Mr grm — abends 8V» Uhr. ledmw Donnerskog). tm Der» einslokale, Gemoro. Herr Dr E. Posen. Dienstaa morgen nach Schul, lebenfo Freitag), im Hörsale, Mischna. Herr Dr. E. P o s en. Jeden Abend 88/4 Uhr im Vereinslokale. v"V-Lernen. Herr Herz^H« Ip e r n. IllhrzLilS"SNs1«n8?n; Sonntag, 18. Dez. Therese Stern geb. Plaut- Stistung. Montag, 19. Dez. Sara Weil geb. Adler-Sttftg. Donnerstag, 2L Dez. Hanna Falk-Sttftuug. §s0 Q' SS ^egünzäMZ Agudas Ilsroel-Ilugendgruppe. Freitagabendveranstaltung. (Alle anderen Schiurtm wie gewöhnlich). Liwjalh Ehen-Vereln. Harnsta g, nachm. Uhr tm HöSfÄs WtSbtzVgV Anlage. Dorttag des Herrn Red. S. Schachnowitz „Dom Lichlfefte unserer Kinder". Veshamldrasch, Osiendslraße IS. * on" Sonntag abend bis Donnerstag elnschl. all ööü M/i-rV/. Uhr «sv m. fierr ffiflßfi. m. Kawel. - KöP «32-Schiur des Herrn Dr. Jfaac Breurr: Sonntag vorm. ll$ Uhr. Dienstag bis Donnerstag abend 8 Uhr. äbend stäL rm, DsMrz. Hm mw M. Ka pel. * ^Ä?dndlich zwischen nnjn und d*ik "N. Herr W. Rosenzweig. N2V Mittag zwischen 12—1 Uhr, '"pi osr Vvin- Herr W Rolenzweig. mWülS;. Rabbiner S. Weber, Dv von Samstag abend bis einschließlich Donnerstag abends nach uma a'iv» veshamldrasch Schwanenstr. S. Jeden Freitagabend nach Schul Sidroh-Dortrag ^es Aerrn Äa^fner 3ÄeIeivD, Dozen! an Schneider'schen Jeschiwo. veshamldrasch Obermainanlage S. - Jeden Abend von 8Vs—9l/2 rw'L» rraa-Schiur' mnt&mmsm m ismts vzxszitz: Sonntag. 14(00. Sport oder Wanderung. Herren'Abteilung.- Montag. 872—10 Ubr, Leichtathletik und Gymnastik. Annoschule, Rechneigrabenstratze. Donnerstag 87s—10 Uhr. Turnen. 11001: Donnerstag 872-10 Uhr, Turnen. Damen-Abteilung: Donnerstag 872-10 Uhr. Gymnastik und Turnen Liebsrauenschule. Schäfergasse. ^Zöglings-Abteilung: mmmm reriä^; Knaben-Abteilung: Dienstag. 6-8 Uhr, Annaschule, Rechneigrabenstr. Mädchen-Abteilung: Mittwoch 47«—57r Uhr, Abtlg. I. Gymnastik unq Turnen. Annatchule. Rechne!grabonstroße. M!<Ä«ch ö«/,-Y Wk. Aötlz. 11. WMilsW USB Turnen, Annaschule, Rechneigrabenstratze. Frauen Gymnastik-Kurs: Mittwoch. 72/4-8-74 Uhr, Sonderkurs Gymnastik' Realschule, am Tiergarten. nsrina» Freitag Abend 4.— Samstag NS2VN 7.— ZSMlSSMNMN §t~ Samstagnachmrttag 4— Samstagabend 5 15 Wochengottesdienst: Morgens 1 Oo Nachmittags 4.— . . i Tefilin-Legen am Äkorgen 7.05 „Kama" ist der Name eines neueröffneten Schuhgeschäftes in der Gr. Bockenheimerstr. 12, Ecke Kalbächerjajje 5. Die 33erE<iuJsräume sind Dort einem ersten Frnnkrurter Ärchttekien neuzeMich eingerühM wurden unv bilden einen ' schönen Rahmen für Ausstellung wirklich preiswerter Qualitäts-Schuhwaren. Das großzügig geleitete Unternehmen bietet durch seine riesige Auswahl &;n l8 83ß m MuH MWU unter riincn Umständen versäumt werden sollte. Restaurant N. Berlin, Köln, steht aus vielsnchen Wnnfch setzt linter Anfsilht der 8Utu«U®om. Mission Der Snnagvg^ngemHinüH Köln mk eins zur Förderung ritueller Speisehäuser Hamburg. Das Haus besteht seit über 40 Jahren und ist bestens bekannt. Das Haus übernimmt nach wie vor Festlichkeiten in und äußer dem Hause. Der Norderneyer Betrieb des Hauses mim ftßiit ßöonfQüs unter MWMMUfsW nutz m Hamburger Vereins. Baden w eiter wird mit guten Erfolgen empfohlen bei Erkrankungen des Herzens, der Gefäße, der Nerj <Stojjtned^j’'effr<mffreiten, leichten CHrfranfurtgen der Atmungswege, Rekonvaleszenz nach schweren Kr«nky?lten und Operationen. Berühmte Spezialärzte üben ihre Praxis aus. Auch ein neuzeitlich eingerichtetes, rituell geführtes jüdisches Hotel gibt es: Hotel Bellevue, ch ^oiel iUy (Ei wNkdü im Zahm 1864 vom Großvater des jetzigen Besitzers gegründet, und zurzeit werden wieder weitere Verbesserungen in dem Hotelgebäude vorgenommen. Für ■ die kommende Saison wird in allen Fremdenzimmern fließendes kaltes und warmes WsW «Etei. SBimmöffnung im BMg 1928. In der Chronik von Dadenweiler, heraüSgegeb-SN von Dr. Wever im Mai 1869, ist zu lesen: „1864 ist durch David Leoi von Müllheim eine Judenwirtschnft in Badenweiler nebst Wohnungen entstanden, die sich in Folge u* guttn Eirmchtung uni) soliben Beviknung: Die man da findet, eines erfreulichen Fortganges rühmen kann". Die Erfolge bis heute haben die Richtigkeit der Feststellungen vom Jahre 1864 bestätigt.