Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 68 (1927)
- Issue
- Heft 47 (24.11.1927)
- Date
- 1927-11-24
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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n wiui x Der Israelit 24 1927 fach als Unterlage benutzt und zitiert, und ihn fo zum Minhagbuch für im weiteren Sinne — im Gegensätze zu *nso — erhoben. Wir können den Großen, dessen Namen fünf Bat)rt>undLrte nidsts an Glanz nehmen konnten, aus Anlaß des Todestages nicht besser ehren als daß wir sein Werk lesen, lernen und beherzigen, denn es ist kein Buch des tiefen Studiums sondern ein Buch der Liebe und Treue, zum Hüten und zum Halten bestimmt. NM MN1 M Alle und neue Ittgunim. Eine Erwiderung. Von Dr. rned. Jose^ Lev, in Mannheim. Tn meinem Artikel, der die obige Ueberschrift trägt, fühlt sich Herr Moritz Hanau persönlich angegriffen und in seinen Rechten irgendwie geschmälert. Ich kenne ihn nicht und weiß also auch nicht, habe ich ihn in seiner Eigenschaft als Chase»!, Chorist oder gar als — Kornponist gekraust, ^nncefaüs mu|{? er gema^regell fühlen, fo daß?r seine Replik in aggressivstem Tone abfaßte, llnter den vielen, die mir für meine Ausführungen dankten, war auch unser Chordirigent (ich gehöre nebenbei bemerkt, selbst dem Chore an). Derselbe hat es sich zur Aufgabe gemacht, an die Stelle manchmal wenig geschmackvoller — auch älterer — ModeschöpslMM, 8sm MMt unö ÖSE ffiMotonung MW mm den de Melodien im Stile der mittelalterlichen jüdischen Musik zu setzen. Hätte der Verfasser meiner Replik, statt im ersten Eifer nach verurteilenden, unparlamentarischen Ausdrücken ZU juchen, sich meine Ausführungen genauer anpj$aaf, [amt tzsn jinigotr, [o sthx gsschmähtsa ..aus dem Zusnmmahanq gerissenen Zitaten" von Chofez Chain;. Scheloh u-:C anderen (unter diesen anderen ist nebenbei hauptsächlich der so wäre sein Artikel wohl ungeschrieben geb-ieben. So aber muß ich den Leser bitten, meine Zitate zu prüfen, und ich wäre begierig, einen Darunter za tinöin. Der mir Den MlWM brächte, daß eines durch Isolierung emefi üfidökfi Sinn erhielte als im Texte. Schon aus dem von mir dort mehrmals angegebenen Zweck des Chafonus leorer litfchuwoh zu fein, war eindeutig zu ersehen, ^aß hauptsächlich von den Jo mim? r o i m die Rede mar. diese Zeit ist auch der Ausspruch des Chofez Chajim gemünzt, best wie Herr Rabbiner Dr. Rosenstein in Rr. 43 ds. Blattes die Freundlichkeit hatte zu bemerken, auch wörtlich in Mögen Awrohom sich findet. Die hauptsächlich bekämpfte Stelle meines Artikels ist falsch zitiert. „Neue Melodien solllen keine gebracht werden, die Gemeinde würde dadurch verwirrt werden". Cs ist wohl jene Stellt gemeint» n?e es bei mir heißt: „Chor und Chafen sind viel zu sehr in Anspruch genommen von der neuen Melodie, als daß sie . . eine Tatsache, die mir jeder ehrliche Chorsänger, der einmal eine „Premiere" gesungen hat, zug'vt>er; wird. De; einer,» iZecho daudi und Aushebsn ar» Schadbas kann da» weste» nicht viel stören. Än tren Jomim Noroim ist di« Andacht der Chorsänger für diesen Teil bei n^sn is; solchem Falle erledigt und wenn dies nun „Hajom daras olom" oder gar etwa Une sane totes ist, so ist diese starke Ablenkung der Chormitglieder an ben rr-S'hovcllsten Stellen mit der schönsten Komposttir» zu tsasrlk-zahtt. Aas jööan Fall maß Rg Da auf ein mögliches Mindestmaß der Falle beschrankt werdest. Sonst ist an keiner Stelle aber bei mir von neuen Melodien in diesem Sinne die Rede. Aus meinen Zitaten gerade geht es deutlich hervor, daß es sich sonst uni »reuartige Ersatznigunim handelt, „moderne Harmonien^, bre als srerr»^arl»d nicht Mtllllll lßffen, ihn ablenken. Der Minhag Mokom jeweils ist dabei entscheidend, nicht der Komponist, der Stil und nicht die einzelne Komposition. Auch die alten Synagogenkomponisten holten sich oft aus alten Quellen ihre Motive und das Zitat «us Japhet über di« „Trübung alt- Älelrrbrer»^, bas Sy&vr {DJ. ißaUAU KeifiAl. deckt sich teilweise wörtlich sogar mit meinen Ausführungen. Wenn zwischen dem Ausspruch Japhets und meinen Zitaten wirklich ein Widerspruch wäre, fände ich es — mit Verlaub zu sagen — lächerlich, einen Pesak Japhet entgegenstellen zu wollen. Ueber den psycholo- 8!sä)8U bieses vom Din geforderten Konservativisnms glaube ich in meinem ersten Artikel aussiihrüch genuz gewesen zu se'.u Also Chasonim und Chorleiter, die ihren Beruf als das auffassen, was er fein soll, und sich die „Fesseln auferlegen", die sie ihrem hohen Amte schuldig sind, fja&en feinen Srnnö, sich in Mkjnejn Artikel angegriffen zu fühlen. „Sie sind Balei Tephilloh, Schluchci Zwbur und dabei auch Sänger und Komponisten, nicht umgekehrt. Vcrcinskslevder. (Wegen Raummangels verkürzt). Verein ZRetoc Chajim. Freitag abend, nach Schul, im Hörsale Friedberger .Anlage. Mikro. Herr Julius Lew in. Essralsg Morgan NM MM. IM DMülk: Dlnim. Herr Dr. E. Po seit. — NüchM. Std. vor Mlncsto» im Bcreins'Lostale Gewinn. H«rr Dr. W. Hosmann. — Eine ^2 Stunde nach Hawdolo, (ebenso Sonntag vormittag 8 Uhr) im Dereinslokale Gemoro. Herr I. Soffer. Sonntag morgen nach Schul im Hörsale (ebenso Mittwoch) v-rrr »Ni, Herr Red. S. Schachnowitz. - DsM. Uhr lrdrttsr Dimstag stztz. &k Hfl?) im Dereinslokale Gemoro. Herr R Ä. G. Posen. — Abends 6 Uhr im Dereinslokale, Vortrag des Herrn Arnold Merzbach über ib sm s'ltz 'm Montag morgen nach Schul, (ebenso Donnerstag) im Hörfals. Mischna. Mttgliederlernen. - «Ä 9 litz?. srßsulr MMW. iffl MMlokale, Gemoro. Herr Rabb. Dr. Joses Breuer - abends 8}h Uhr, (ebenso Donnerstag), im Dereinslokale, Gemoro. Herr Dr E. Posen. Dienstag morgen nach Schul, (ebenso Freitag), im Hörsole, Mischna. Herr Dr. C. Posen. Men WM 8^ Uhr im VMnslüLalö, 8«V«Mnm. Herr Herz Holpern. Zabrzeits-Stiftungen: Samstag, 26. Nov. Louis Golde-Stiftung. Agudas Iisroel-Iugendgruppe. ' 2§: abends 8Vg U^x finbet das JayrMslernen für Herrn Leopold Perlmutter statt Bei der dieswöchentlichen Freitagabendveranstaltung sprechen die Herren Leopold Schwab und Dr. Robert Rothschild. Mit kommendem Samstag finde» wieder regel mä|ig unsere früheren statt. (Alle anderen Ic^iurim w!e gewö^nII^I. Jüdische Frauenvereinigung. Dienstag abend 8l/2 Uhr präzis im Hörsaale Friedberger Anlage, Vortrag des Herrn Red. S. Schachnowitz über „Religiöse und gesellschaftliche Sitten und Bräuche in früheren ^ahrhunderten". LilvMH Chen-Äerem. Samstag, nachm. 4^ Uhr im Hörsale Friedberger Anlage. Dorttag des Herrn Red. S. Schachnowitz .Rom und Jerusalem". Veshamidrasch, Osiendstraße 18. Don Samtall akrenD SiZ Bonnkrsksg MM ns abendlich von ^8-9 Uhr naw ^0». Herr Ravv. M. Karpel. rrvp »22-Schiur des Herrn Dr. Jsaac Breuer: sonntag vorm. Uhr, Dienstag bis Donnerstag abend 8 Uhr. Freitag abend nach Vortrag. Herr Rabb. SÜ Earpe!. Allabendlich zwischen nnan und n?n m« "N. Herr W. Rosenzweig. Mittag zwischen 12-1 Uhr, vtz VAIN- Herr W. Rosenzweig -Vetteln Ostendstratzs 18. Navviner O. Weber. iranD tjd svn abend bis einschlietzlich Donnerstag abends nach veshamidrasch Schwanenstr. 8. Jeden Freitagabend nach Schul Sidroh-Dortrag des ^errn Rabbiner Jubelervitz, Dozent an ber Schnewer'schen Jeschlwv. Veshamidrasch Obermainanlage 8. Jeden Abend von 8V,-9", ntz'L» N23-Schiu. Winter-Programm des Jüdischen TurnerSundes. Sonntag (alle 14 Tage) Sport und Spiel, Röderrvalbwiefe. Montag, lUjr, fü? Annaschule. Mittwoch 4r/s-7 Uhr. Zürnen und Gymnastik für Mädchen. Annaschule. Mittwoch. 7V2-8V2 Uhr. Gymnastik für Frauen. NkSlfHÄ? am Tiergarten S.- Donneislag. S'/z—io tthr. Turnen und GymnoM für Damen. Liebsrauenschule. Donnerstag. 81/2-10 Uhr. Turnen für Herren und Alte Herren. Annafchule. Mittwoch, den 16. November (Butz- und Bettag) Möm fsrsmpr Wanderungen statt: Damen« lmö Heiren-AM>; Attcvkrnhausrn-WiIshnven- Treffpunkt: 7.30 Hauptbahnhos. (Führung Buchbinder. Knaben-Abt.: Homburg v. d. H.-Herzberg-Saalburg. Treffpunkt: 7.30 Hauptbahnhof. (Führung Leser). Mädchen-Abt.: Cronberg-Homburg v. d- H. Treff- VUM? 8 SöuitDafmDof. (snorauö MkbkMSM. Göberzötte». rnw Freitag Abend 4.05 Samstag n»DTZ?n 6.45 ZgmZkgtzmsrßrn §— SamstagttLrchmrLkckg 1.— und 4.— Samstagabend 5.20 A)dchengottesdienst: TUargens 6,50 Nachmittags 4.— karten zu versehen. Die Säle werden hach Entwürfen des Kunstmalers Fr. F i s che r phantastisch dekoriert, die Ausstattung des Kabaretts übernahm Frau v. Sch a'ur o t h. In einem Panorama wird ein Rückblicküber Ereignisis der vergangenien 998 Völkerbundkongresse geg.Qfiü« wMm.. Haa miFfungsnDUo MhMat rtfflrt non Willy Meyer her.' Kostümentwurse für das Fest sind in den Schaufenstern verschiedener großer Modehäuser ausgestellt, doch ist auch Gesellschaftsanzug erlaubt? Kartenvorverkaufsstellen sind eingerichtet bei Lina Schott, Olga 0. Hagen, Berg, Korfelt und an den beiden Palmengartenkassen. »«»»»»»»», D 1 E WELTMARK E : LBO ELBEO - STRUMPFWAREN Damenstrümpfe. Kinder - Sportstrümpfe und Herrensocken 9rüSts AHgtfiöl am Fiats?! PFÜLLER Goethestraße 15 Fil. Baden-Baden 999. VölkerbunilKoiigress im am 26. Novemiier 1927 abends 8 Uhr Mgunetön dar Untotützungskässgn der FrankSurter Künstlergesellschafft und des Architekten!- und Ingenieur* Vereins Europäischer, amerikanischer, afrikanischer asiatischer Gesellschaftsa.nz.ug ist gestattet Der Preis der Eintrittskarte beträgt für Herren 10 Mark, für Damen 5 Mark. Karten bei Lina Schott, Berg, Korselt, Olga vom Hagen und an den 2 Palmengartenkassen. Der rteuRiausssnuo - FreiherrM. von Beihmann; Dr. Baueradi; Maler Correggio; Frau Correggio; Studienrat Dr. Ebinghaus; Maler Fischer; Maler Goebel; Oberstudiend.rektor Prof. Grüder,; Kommerzienrat Gerst: Baron v. Goldschmidt-Rothschild; Prof. I. Kämof! St&dtmt Dr. Löwin: Rankier H. Lisa mann; Direktor Müller-Wieland; Frau M. von Metzler; Bildhaner Prack; Dr. A. Rikoff; Architekt Ravenstein; Direktor b, d. Reichsbahn Schenk; Frau L. v; Schnitzler; Dr. ing. Schultz« Dubois; Dir. Th. Walther; Arch. Zoellner. 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