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Der Israelit · 1927-11-03 · Heft 44 (3.11.1927) · page 16

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 44 (3.11.1927)
Date
1927-11-03
Page
– (sequence 16)
Language
German
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,.,. -■■•^.;*.* -^—'—^ w ■ •* ■« '*.-■ ■ w»r tzette 4 91t. 44 Der S »? 5? f H p. November v**? der doch hauptsächlich die Vorschriften der Eigentums Beraubung als Beschädigung behandelt, wurde grell in die tiefte iBerJunJentjeit des 7i=r=n -in. des Ges«j)lechts der Slntslür, hineingeleulhtct, deren Untergang namentlich wegen onnr Eigentumsberaubung beschlossen wurde. Weitere schöne Reden machten die Feier zur echten niL» w miyo pinnten aus betrachtet: dem jüdisch-ethischen und Jomi-Sijum beehrt. Am Inhalt des Traktates «»p «22. dem sozialen. Die Grenzlinien beider An schauungen sind nicht immer streng auseinander ejn!)Ciüen, (le fd()netten unö vermischen {I ' Immerhin: Wesentlich ist es, daß sie den Men schen stets als gleichgeordneten Menschen ange sehen und demgemäß mit ihm verkehrt hat, gleich gültig, welcher Herkunft und welchen Standes er Wl. .... Die Persönlichkeit ihres Geschäftsführers, der ein warmes jüdisches Herz, das sich gerne zu den Armen und Existenzlosen niederbeugt, mit geschultem sozialen Verständnis und pfycholo Zischzm SchsMick Mt und sich im bsstsn Ein vernehmen mit seinem aus angesehenen und tatkräftigen Männern und Frauen bestehenden Vorstand weiß, drückt ihr das Gepräge auf. Viererlei Gattungen umfaßt das Bereich Akk LWkkitr m s!l!ö Wlst tzik MIM shf$ wanderer, die innerhalb Deutschlands von Ort zu Ort ziehen. Dann die Verscheuchten, die keine Heimstätte besitzen oder staatenlos sind. Ihnen folgen die Auswanderer und schließlich die noch niäii Wki AM in MünMl MWWfikii! Jede Gruppe wird ihrer Sondcrart gemäß behandelt. Beschränkt sich das Arbeitsgebiet bei den Durchwanderern in der Hauptsache auf vorübergehende Unterkunft und Weiterbeförderung, l» kMMl sich für Die Beratungsftelle ein viel reicheres und mit hervorragender Sorgfalt und Liebe bebautes Feld hinsichtlich der Heimatlosen Selbstverständlich, daß sie zuerst legitim seßhaft gemacht werden. Dann wird in allen Richtungen MMMlkgbnhxj; für sie gfsuHt. Hier erhebt sich leider ein Widerstand, von dem im „Israelit" schon öfters die Rede war, und der doch immer wieder eindringlich betont werden muß: die betrübliche und unentschuldbare Tatsache, Ng eine Reihx von Inhabern der am Sabbat geschlossenen Geschäfte nichtjüdisches Personal einstellt. Viele "dieser Heimatlosen sind trotzdem in Büros untergebracht worden. Andere werden systematisch gur Arbeit jamfeit unö gu bestimmten mechanischen oder sonstigen Arbeiten durch An leitung und Unterweisung erzogen. Segensreich wirkt darin besonders die Schreibstube in der Langestraße, die bei schnellster Bedienung mit genauester Präzision Vervielfältigungen, Stapiaörep, MaWiMMkiDaMleii u. Dalherstellt. Sie muß immer noch, so manchem schon durch sie geholfen wurde, angelegentlich stärkerer Beachtung empfohlen werden. (Schluß folgt.) Frankfurter Berichte. Geschichtsvorträge im Mekor Chastiy. Die Geschichtsvorträge im Mekor Chajim wurden am letzten Sonntag mit einem Vortrage des. Herrn Rabbiner Dr. B o n d i, Mainz, über: „Maharrl" eröffnet. — Diesen Sonntag, den 6. November, beginnt Herr Re^ fiaftmirß.jsöjaüjnomiu Mm üiemßrm fHortrmss reihe mii einem Referate über: „Wie sich Welt uüd Judengasse im Buche des Maharil widerspiegeln?" Der Vortrag findet im Vereinslokale Langestraße 18 statt und beginnt präzise 6 Uhr. Gäste willkommen. Lhorfest des ^yrrsgogerrchores der Israelitische« ^esigl-i'NHgefeäschast, Für das am Sonntag den 27. November stattfindende Ehorfest des Synagogenchors der Israelitischen Religionsgesellschaft hat Max Neumann folgende Kräfte gewonnen: Oberkantor Peissachowitsch, Kantor Steinüorger, KoriMtsäiWr wo Magldo, Hugo Kol,' l» e r g , erster Konzertmeister der Ff äiiksttf töi? Op4V, Ef llst Wolf, Solorepetitor der Frankfurter Oper, Margarethe Wolf, Sprecherin des Frankfurter Rundfunks. Der Vorverkauf hat bereits begonnen und sind Eintrittskarten von Mk. 1.50 bis 5.— in folgenden jüdischen Buchhandlungen erhältlich: Bergmann, Hofmann, Rachelsohn, RZBLS, Srrrzs? ll. FklSÄssg, WstzMlllltt. Ein Sijum des Das Iomi Schiur. Aus eine günstige Zeit siel diesmal der cito auf Traktates rmp Wurde doch der mit keinem Jomtow ausgezeichnete und deswegen als „bitter" bezeichnet« MM pyms Mliigstklik mit NM? *is D«s- Freitag Abendveranstaltungen der Agudas Iisroel Ml Mm rar ßiginni m Aguöiis WmlMgMgruppe mit ihren 'gemütlichen Freitag Abendveranstaltungen. Dieselbe beginnt um 8 Uhr im Vereinslokal des Mekor Chajim, Langestr. 18. Cs sprechen die Herren Herz Halpern und Jacob Rosenheim. Umjug der Ag»d«s 3tstoet-3ugeni>grupj>e. Die Agudas Jisroel-Jugendgruppe beginnt diesen mit ihren d'-psif und Kursen in ihrem neuen Lokal, Schwanenstr. 12. Verein israelitischer Gehörloser. Der Verein israelitischer Gehörloser E. V. veranstaltet am ll ütoDomDar jum Selten WWM teraentifi^r Gehörloser feine große Simchas-Thoräseier unter Mitwirkung von Künstlern mit verschiedenen Darbietungen und Tombola in sämtlichen Räumen der Frankfurt-Loge, Eschersheimerlandstraße 27, wozu alle Freunde und Bekannte herzlich eingeladen sind. GMWl M piföi AMMunz S. I. In der Gesellschaft für jüdische Volksbildung wird am Samstag den 5. November, abends 8.30 Uhr, berichtet Herr Dr. Ernst Simon über: „Die jüdischen Ereignisse der letzten Z e i t " (u. a. Zionistenkonjj, ^a6hna, öifaerale Tagung) jprecfjen. - 2tm Sötorttag 'den 28. November, wird Pros.' Dr. Werner einen öffentlichen Diskussionsabend über: „Das Reichs- ' ch ulgesetz" durch ein Referat einleiten. Vereinigung orthodoxer Osijuden. Am Samstag Abend wurde hier eine „Vereinigung ortOoöopr Mllüm" im Leben Mllfklh Die als Mist glieder solche Gesinnungsgenossen aufnimmt, die weder der Jüdischen Volkspartei, noch der Zionistischen Organi- >ation angehören. ' Talmud-Thora-Verein. Ikk sendet UNS sein Llrbeits^rogramm für vas Wintersemester. Cs weist tägliche Schiurim in Mischna, Gemoro, Schulchan Oruch, En Jakow. Newiim, Chumisch mit Raschi sowohl'für Anfänger als mr Fortgeschrittene auf. Gemeinderabbiner Dr. Hoffmann hält fortlaufende Vorlesungen über Rambam Hrlchoth Jesscrude Hcrtrruro soroie Tehillirn-Borträge. Als urrb tllsrircrßeiide &te- DlJ£Cfantor Groß, Lehrer Unna, Joel Jelen, M .Kern, M. Schreiber, N. I. Rothenberg, I. B. Levy, Dr. Schle- 'inger, I. Rosenwasser, L. Rakow, H. Lissauer, Rabbinatsassessor Lipinsky, Karl Hamburger, L. Berkowitz und E. Kutscher. smmnm m Wie schon mitgeteilt, wurde in Bockenheim auf dem alten jüdischen Friedhof eine große Reihe von Grab- 'teinen umgeworfen und der übrige Teil mit Hakenkreuzen und Inschriften bemalt. Der politischen Polizei ist es gelungeri, die Täter feftzustellerr. Es handelt sich urn eine ganze Aeihe von noä) ItiruipD^'gen Vvidsjchüiern, Mittelschülern und Gymnasiasten, die teilweise noch sehr jugendlich und noch nicht strafmündig, teilweise aber auch gewußt haben, was sie taten. Sie bestreiten die Schandtaten auf dem Friedhof nicht, betonen aber, daß sie aus jjigeweTr Initiative gehandelt und nicht irgendrvelchen Anweisungen gefolgt wärcn.^ Samuel Moses kort )>"t nw a’iwt? mTmn oxv Bis nach dem achtzigsten Lebensjahre sein Dasein in Mühe und Arbeit verbringen, allen Schicksalsschlägen gottergeben und tapfer standhalten und dabei den 2&et^ der min und der n«r» immer freudig bcscyrciicn, ist Kunst und ist Berdimsi, jüngst l» Nürnberg Heimgegangene und auch hier geschätzte.Samuel Moses Kort V'üw hat diese Kunst und dieses Verdienst besessen. Angesehenen chassidischen Kreisen Galiziens entstammend und ebenbürtig vermählt, hat er sein über ein Bierteljahrhundert währendes Witwertum nicht minder stark und rvürdevoN ertragen, als den Werluft eines Sohnes und Schlviegersohnes. Ha, er ist seiner gef««, zerten jüdischen Weltanschauung so treu geblieben, daß er sich, schwer krank, am rasi vm np noä) zur mp» schleppte. Rein ist er dahmgegangen und rein wird sein Andenken erhalten bleiben. Vereinskalender. (Wegen Raummangels verkürzt). Verein Mekor Chajim, Freilag avenv, nach Schal, im Dorsal« Frievberger-Anlage, Mikro. Herr Studienrat Jos. Kaufmann.; Samstag morgen nach Schul, im Hörfale, Dinim. Herr Dr. E. Posen. — Nachm. s/4 Std. vor Vj int Vereins-Lokale STeroiiin. HE Dr. W. Hofmann. — Eine ^2 Stunde nach Hawdolo, (ebenso Sonntag vormittag 8 Uhr) im Vereinslokale Gemoro. Herr I. Soffer. sLNNl»fl mnigsit ufiä) mul im lKknsü Mittwoch) vilr Herr Red. S. Schachnowitz. — Vorm. yt/4 Uhr levenso Dienstag avd. 6lh Uhr) im Dereinslokale Gemoro. Herr R. A. G. Posen. — Abends 6 Uyr im Dereinslokale, Dortrag des §»errn Red. S. Schachnowitz über „Wie sich Welt und Leben im Buche des Mahrll wider-- NWlQl 1 Montag morgen nach Schul, (ebenso Donnerstag) im Hörfale. Mischna, Mttgliederlernen. — abends 7 Uhr» (ebenso Mittwoch), im Dereinslokale, Gemoro. Herr Rabb. Dr. Josef Breuer — abends 81/2 Uhr, (ebenso Donnerstag), irn Verelnslo^alc, Gemoro. Herr i)r. E. Polen. Dienstag morgen nach 'Schul, lebenso Freitag), im Hörsale, Mischna. Herr Dr. E. Posen. Dienstag 83U Uhr im Vereinslokale Hirsch- Kurs. Leitung Herr Dr. S. Ehrmann. (Auch Damen). lilji: im Secelnslokale, Herr Herz Halpern. Jahrzeits - Stiftungen: mw, 5. November. Zerline Mayer geb. Wilmersdorf und Hannchen Mosbacher geb. Roos-Stiftg. ZÜQQlllll. 6. 3IßD. ®EßM (ÖOitlteD Q@D. MllWs Stiftung. Dienstag, 8. Nov. Ifaac Hesdörfer-Stiftung. Freitag, 11. Nov. Eva Lob-Stiftung. Liwjalh Ehen-Vereln. Damslllg, ItHfljffi. MUsil MWksSliFMSWK Anlage. Vortrag des Herrn Red. S. Schachnowitz (Abrahamitifche Ethik). Beshamidrafch, Ostendstraße 18. Von Samstag abend bis Donnerstag einschl. allabendlich von 3/48—9 Uhr rmw ye». Herr Rabb. M. Kärpil. rrvp rr22-Schiur des Herrn Dr. Jsaae Breuer: Sonntag vorm. 729 Uhr, Dienstag bis Donnerstag abend 8 Uhr. Freitag abend nach N'NV». Vortrag. Herr Rabb. M. KklSkl. Allabendlich zwischen ftnj» und DTK "N- Herr W. Rosenzweig. N2V Mittag zwischen 12—1 Uhr, ->"tzn Dl? Herr W. Rosenzweig. P"17-Beteim Ojtenbpage 18, Nübblner S. Web er. 'oa wü Satnstag abend bis einschließlich Donnerstag abends nach 13DT3 3’lira. Beshamidrafch Schwanenstr. 8. Joden Freitagabend nach Schul, Sidroh-Dortrag Ui KM MWk WrlMitz. Böz-n! «ü Schneider'schen Ieschiwo. Beshamidrafch Obermainanlage 8. Jeden Abend von 8si,—llsis kjpx» K22-Schiur. ZMM'MgMM ttS Msiffkü WnkrkWttSi Sonntag (alle 14 Tage) Sport und Spiel, Röderwalbwiese. Montag, 8^/r—10 Uhr. Hallentraining für Herren, Annaschule. Dienstag. 5lls~ 7 Uhr. Turnen für Knaben. Anna- MUlß: Mittwoch 41/3—7 Uhr. Turnen und Gymnastik für Mädchen. Annaschule. Mittwoch, 7^2—8 Uhr. Gymnastik für Frauen. Realschule am Tiergarten 8. Donnerstag. 8l/2—10 Uhr. Turnen und Gymnastik für Damen. Liebfrauenschule. DümittZM; 87b~10 Ml, Xurncn für «Denen unö Alte Herren. Annaschule. Sonntag, den 30. Oktober, Besichtigung der altjüdischen Sehenswürdigkeiten von Worms. Treffpunkt: 7 Uhr 10 Mtn. Hauptbahnhof (Fahrpreisermäßigung). Dienstag, 1. November, abends 8lk Uhr. Mitglieder- Dnianrauuna im DümmrsUMir srauDßimiraiü: Gebetzeiten. •f? nntt? Freitag Abend 4.30 Zamstas NSZVN 6.45 Samstagmorgen 8.— Samstagnachmittag 1.— und 4.— Samstagabend 5.45 N) ochsirgottssdisnst: morgens 6.30 ' NachniAags 4.60 Tefilin-tegen am Morgen 6.20 /

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