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Der Israelit · 1927-10-27 · Heft 43 (27.10.1927) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 43 (27.10.1927)
Date
1927-10-27
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 14 Nr. 43 27. Okrtoder 1927 Mainzer „Israelit" die Biographie des Machazith Heschekels, die im verlaufenen Winter in zwölf Fortsetzungen in der „Jüdischen Presse" noch ausführlicher erschien. Im „Israelit" (1901) erschien auch „Das orthodoxe Judentum" ein durch ihn erweitertes und ganz umgearbeitetes Werk Wittes im 20, «ebensjM s8FÜöers Wilhelm Cömij r~s: Unter den hinterlasienen Schriften befinden sich schöne srmai snnynw, vor allem aber eine teilweise druckfertige Sammlung herrlicher fwn» die in ihrer Art Hirsch'sche Gedankenwelt in Form von glänzendemnvran darzustellen einzig dastehen wird. Sieben Kinder '"v alle 'i von denen die zwei jüngsten in Preßburg o'ninI sind und eine edle jüdische Gattin (aus m MMM UZ mn unD m bhüb ftammaiD) Die m fünf Monate aufopfekNpflegte, trauern um den Verblichenen. n-asan. Kassel, 23. Oft. Seinen 79. Geburtstag beging in bester Frische Sußmann Kaufmann, dahier. Fritzlar, 23. Oft. Herr Kreisvorsteher David Meyerhoff, her fett 36 £ktf>ren ®vei&x>orfteher ®ar, hat aus lAfUrx |e,n äimt <its- Äf «nfYVfffftff F ffir Se | izn^-L-cxisirü dergelegt. Kassel, 23. Oft. Seinen 75. Geburtstag beging in größter Rüstigkeit Emanuel K a s ch m a n n, dahier. Bebra, 23. Okt. Am nun nnnw konnte Joseph 0 p - p8nl)«itn, baf,ier, in »ottcr SRixfügt^H fernen 76. ©e* blikt-W hzzrpll. Zwolle, 13. Okt. Unser allverehrter Oberrabbiner Samuel Hirsch, der jüngst unter starker Anteilnahme des ganzen Landes sein Rabbinats-Jubiläum gefeiert hat, begeht am 5. Cheschwan seine Silberne Hochzeit. Seine Gattin entstammt dem bekannten Karlsruher Hause SBormfer. Vermischtes. Frankfurt a. 21t., 25. Okt. Der „Verein zur Förderung eitllsllsr Ej«.i[e^üu[er(l teilt «n? msti P^NsivN AlUS, Nizza steht bis auf weiteres nicht unter Aussicht unsres Vertrauensrabbmers und ist daher aus unserem Register gestrichen. Gailingen, 24. Okt. Ein neues Jahr, ein neuer Geist. Noch sind es kaum einige Wochen, daß der neugewählte orthodox« R«bbiner, ^err Sr. 23 p r e X j Mit [rjjUjff Energie und tatkräftiger Hand die Leitung unserer jüdischen Gemeinde übernommen hat, und schon zeigen sich überall Spuren feines Wirkens in unserem Kehilloleben. Von dem richtigen Gedanken ausgehend, daß die Grundlage jüdischen Lebens üjdisches Wissen ist, daß das „Lernen" Dorausseguna jsglichee ä£ uf£>auarbett fein muß, sind süsgWhü EiNVt^iUN^Sn getröden: neben b$T\ packenden Predigten ist jeden Schabbos nachmittag, eine Stunde vor Mincha Schiurlernen. Jeden Morgen nach Schacharis: Mischgajos für Anfänger und jeden Abend für einen kleineren, fortgeschrittenen Kreis Gemorohlernen. Die alte Chevro Talmud-Thora, die nur n?H m MMM. na® iörcn kMMWn ZWst erfüllt! wurde neu organisiert und brldet jetzt den Stamm eines Lernvereins. Die Gemeinde, zuerst überrascht und zögernd, geht nun hingerissen durch den edlen Eifer ihres Führers, freudig mit. Wie sehr, dafür ein kleines Beispiel. Seit Menschengedenken war hier Simchas Thora und Ball am gleichen Abend unzsrtrennbur. (Es bedurfte nur der tat HLttN NabbiMtZ und sofort wurde mit dieser alten, eingewurzelten Tradition gebrochen. Die Gemeinde versammelte sich am Simchas Thora-Abend mit ihrem Rabbiner ohne Tanz, ohne Musik und war noch nie so vergnügt und freudig beisammen. Diese Kleinigkeiten sind symptomatisch für den neuen Geist, ber hier herrscht. Es «ufrvürt^ ynft aus vmb mit Gottes Hilfe ’ wird Me Zeit nicht ferne sein, in der wieder mit Stolz von der Kehillo Kedauscho Gailingen gesprochen werden kann. frankfurter Berichte. Bundestag der Agudas Jisroel-Jugendorgamsation Deutschlands. In den Tugen vom 26. bis 27. De^embkf 1927 — oon Gum^tgg Übend bis Montag — findet in Frankfurt a. M. ein, Bundestag der in Deutschland innerhalb der Agudas Jisroel organisierten Jugend statt. Nach dem vorliegenden Programm werden sich die Referate vornehmlich mit der geistigen Aufgabe der Aguda-Jugend befassen. Nur ein schmaler Raum soll den mn ükslMMAll MM. MMäumt merööH Dis gönn US Tagesordnung wird in Kurze uerössentlicht werben. Agudisten Deutschlands und des Auslandes, die an der Tagung teilzunehmen beabsichtigen, werden bereits heute gebeten, wegen Fahrpreisermäßigung, Quartier usw. sich mit der Leitung der Agudas Jisroel-Jugendorganifation in Frankfurt a. M., Qan^eftr. 18^ in 23erbinbung Samson Raphael Hirsch-Ausstellung: „Samson Raphael Hirsch und seine Zeit". Unter der Devise: „Samson Raphael Hirsch und seine Zeit" veranstaltet die Agudas Jisroel-Jugendgruppe FMkstiN ß«. M. im KkSkiMr lls. Zs. mmm ms Sum Der Jsrerelit destages der Agudas Jlsroel-Ingenborganisation eine Ausstellung. Die Leitung der Ausstellung liegt in den Händen des Herrn Verlagsbuchhändlers Josef Sänger in Firma Sänger u. Friedberg. Sammler von Hirsch-Schriften usw.. die bereit sind. MMk MM Tut Die MMllu,M zur Msügung Zn stellen, werden um Angabe ihrer Adresse gebeten. Lhorfest des Synagogenchors. Das Chorfest, das am Sonntag den 27. November im großen Saale des Volksbildungsheims stattfindet, verspricht ein Ereignis zu werden. Das Programm zerfällt ln Zwei Delle Während der erste Teil rein musikalisch, lMMiWn unD tofisUiiöifte aja»sf&? träzh »kfc der zweite Teil der heiteren Muse gewidmet fein und aktuelle Ueberraschungen bringen. Die künstlerische Gesamtleitung hat Max R e u m a n n. Wir weisen jetzt schon — um alle Unklarheiten und Zweifel zu zerstreuen, — darauf hin, daß den Besuchern der Veranstaltung außer ihrer Eintrittskarte keinerlei MMsMM MUM. m Msi tzLk Unsicher Art in Form von Tombola, Buden usw. so oft der Fall ist. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Der große Sijum der Lhewra-Schaß Osiendstraße 18. Der Sijum der Chewra-Schaß findet in diesem Jahr am Sonntag den 20. November im großen ©aale 5>er frrpffurhUoQß Wtt. Zm msZMMrü Lp W NjüM unter ungemein starker Beteiligung vor sich und hat infolge des reichhaltigen Programms und der mustergültigen Ordnung den nachhaltigsten Eindruck bei allen Beteiligten hinterlassen, so daß nachträglich Biele bedauerten, der herrlich verlaufenen nnn bv nnw nicht beigewohnt zu haben. Auch in diesem Jahr sollen außer dem TM M MB MM (Ml. 8.00) Mn TbilnchMk« f?!R8 weiteren Spesen erwachsen, da keine Versteigerung des Benfchens stattfindet. Für ein in jeder Weife abwechslungsreiches Programm ist bereits gesorgt. Schriftliche Aufforderungen zur Teilnahme ergehen nur an die Mitglieder, doch sind, wie stets, Gäste willkommen. Da jedoch Hm me MMerfuiluno Ms 6aafe§ ju oormMön. um* sins wstimmts Zahl von Personen Aufnahme finden kann, so ist eine möglichst frühzeitige Anmeldung bei den Vorstandsmitgliedern, den Herren Jacob Becker, Emanuel Kaufmann, S. Mügdan, B. Rachelfohn, Joseph Sänger und Jacob Schnerb erforderlich. Neues aus der Agudas ^lisroel-Iugsndgmpps. Der nvD'-Kurs des Herrn Dr. A. Merzbach in der Mädchengruppe beginnt wieder diesen Sonntag Abend 7 Uhr. Herr Lehrer Hirschberg wird am kommenden (m seinen'"Dnmit vmnKurs wieder aufnehmen. Der- \m ist nunmehr uns Me Mt von 4=5 Uhr WgOtzt. Der o'N2s-Schiur des Herrn Dr. Chrmann findet im Winterhalbjahr Freitag Abend nach Schluß der Synagoge, am fnt? 3/a Stunde nach Nacht, Sonntag Morgen nach Schluß der Synagoge und Mittwoch Abend von 7—7.45 Uhr statt. Herr CH. Liverhant hat m übernommen, im Winter am ns,? ’kxi» einen wvv'" Kurs abzuhalten. Interessenten wollen sich baldmöglichst bet dem Vorstand melden. Freitag Abend-Zusammenkünfte der Agudas Jisroel: Die wie in früheren Jahren auch >rn drssenr Jahre von der Agudus Jisroel-Jugendgruppe öeränstalteten g«n,üllicheg köNNkn «UZ technischen Gründen erst am Freitag den 4. November jb jb 's p"&if beginnen. Sie finden m den Räumen des Mekor Chajim, Langestraße 18, statt. Am ersten Abend spricht u. a. Herr Jacob Rosenheim. Vom Liwjath Chen. Äaböatvortrüge des Ltwjath Chen im Hörsaale Frvedberger Anlage beginnen jetzt im Anschluß an Mincho nachmittags 4.15 Uhr. Gäste willkommen. Verlängerung der Jubiläums-Aussiellung der Gesellschaft zur Erforschung jüdischex HnnMkNlMßltt, Aus vielfachen Wunsch ist die JubWums-Ausstellung verlängert worden; da dies im Kunstverein nicht möglich war, sind mindestens die Qriginalgegenstände im Museum jüdischer Altertümer, Fahrgasse 146, ausgestellt worden. Da die Ausstellung schon am Monatsende geschlossen t»irb, wirb aus bie seltene Gelegenheit, diese Originale gu sehen, ggfmerksam gemacht. Wahlen zur Gemeindevertretung der Israelitischen Gemeinde. Samstag morgen nach Schvl, im Hörsale, Dtnim. Herr Dr. E. Posen. — Nachm. % Std. vor Mincho. im Vereins-Lokale Newiim. Herr Dr. W. Hofmann. — Eine ^Stunde nach Hawdolo. .(ebenso Sonntag vormittag 8 Uhr) im DMMMM ©ßfflBIB. &m I. Söffen Sonntag morgen nach Schul im Hörsale (ebenso Mittwoch) tnx "n. Herr Red. S. Schachnowitz. — Vorm. Uhr (ebenso Dienstag abd. 672 Uhr) im Vereinslokale Gemoro. Herr R. A. G. Posen. — Abends 6 Uhr im Vereinslokale, Dortrag des Herrn Rabbiner Dr. Bon di. Mainz, über Ma- Monlllg mvrgkk ttäch Schul, (ebenso Donnerstag) im Hörsale, Mischna, Mitgliederlernen. — abenbs 1 Uhr. (ebenso Mittwoch), im Vereinslokale, Gemoro. Herr Rabb. Dr. Josef Breuer — abends 8»/, Uhr, (ebenso Donnerstag), im Vereinslokale, Gemoro. Herr Dr. E. Posen. mvrllku nach Mul. WM« WMrZ), IUI HMsale. MischNÜ. Dr. E. Posen. Jeden Abend 83/4 Uhr im Vereinslokale. v^vt-Lernen. Herr Herz Holpern. Liwjath Chen-Verein. S am s ta a. nachm. AlU Uhr im Lörsals Frisdbsrg«- S am s ta a. nachm. AlU Üür im Lörsals Frisdbsrg«- ümm «UH 1 Uli Ljkiru mn. 18. I8VSA: U07V1Z (Sintflut und Turmbau). Veshamidrafch, Ostendstratze 18. Von Samstag abend bis Donnerstag einfchl. allabendlich von ^8-9 Uhr nntp 'oa. Herr Rabb. M. Karpel. rr»p N22-Schiux des Herrn Dr. Jsaac Breuer: ZonnTag oorm. Uhr, Dienstag vis Donnerstag abend 8 Uhr. Freitag abend nach Vortrag. Herr Rabb. M. Karpel. Allabendlich zwischen nniv und 2'lp» lllk "N- Herr W. Nosenzweig. nsv MUTag sn?stch«n is—1 Uhr» wnn du Herr W. Nosenzweig. v"v"Verei« Ostendstratze 18. Rabbiner S. Weber. mnnD 'ö» von Samstag abend bis einschließlich Donnerstag abends nach u»n u'ivs, 1 Veshamidrafch Schwanensir. 6. Jeden Freitagabend nach Schul. Sidroh-Dorttag des Herrn Rabbiner Iudelewitz, Dozent an der Schneider'schen Jeschiwo. ZAinker-Zkrograurm des Südi/l^eu ^urne^VNNdkS, Sonntag (alle 14 Tage) Sport und Spiel. Röderwalbwiese. Montag, 8V2—10 Uhr. Hallentraining für Herren. Annaschule. Dienstag, 51/2-7 Uhr. Turnen für Knaben. Annaschule. MUtWZH äi/z—? Ulir, Iurnen und GymnasNL für Mädchen. Annaschule. Mittwoch, 7Vr—8 Uhr. Gymnastik für Frauen. Realschule am Tiergarten 8. Donnerstag. 872—10 Uhr. Turnen und Gymnastik für Damen. Liebfrauenschule. Dorrnerstcrg, Q'(r~lQ TUNikN Ml 8MM UUÜ Alte Herren. Annaschnle. Sonntag, den 30. Oktober, Besichtigung der altjüdischen Sehenswürdigkeiten von Worms. Treffpunkt: 7 Uhr 10 Mtn. Hauptbahnhof (Fahrpreisermäßigung). Dienstag, 1. November, abends 87s Ubr. Mitglieder- M LMMlmrant. DiauvaMatzs. Gebekzetterr. Freitag Abend 4.40 Larnst«^ NQSVft 6.45 SamslagmsvZsn 8.— Lamstagnachmittag 4.— öamstagabend 5.55 lvochengottesdienst: Ukongens 6.30 N<rc^mitt«^s 4.90 Tefiün-Legen am Aiorgen 6.10 Die Neuwahlen zur Gemeindevertretung sind auf den 27. November festgesetzt. Wie wir erfahren, haben sich die Arteten vahin versMsi-sgst tzgsi Hst WMkMßf nikkst stllttfindet. Die llüeralv MöhrhM der Gemeindevertretung wird, wie bisher, mit 19 von insgesamt 36 Sitzen gewahrt werden, während sich die anderen Parteien in die restlichen 17 Sitze teilen. Vereinskalender. (Wegen Raummangels verkürzt). Verein TNekor Chajim. Freitag abend, nach Schul, irn Hörsale FHed- ÜMSk-Mlago. Mtörs. Hs» Ds. 8. Shrm LNR. Aamiliennachrichken. Estzll des HeM Zrchenberg und Krau. Nürnberg, Morianstraße 6. Synagoge Efsenweinstratze. •f? ih — Manfred, Sohn des Herrn Nathan Sondheimer, Frankfurt a. M.. Fellnerstraße 7. Synagoge Friedberger Anlage, -ft -ft 'fl. _~ . _ §n tan Cd^nl.ichtsptelen. LMWstMste,,Miv der jüdische Film „Seine Söhne" mit Rudolph S ch i I ö f r a u t im Mittelpunkte diese Woche gespielt. Das Stück wunde seinerzeit in Frankfurt mit größtem Interesse und ungeheurem Beifall auf- 9 e n o m m e « , und wirb «uch jetzt nic^t verfehlen, eine' tzrö^e fMgUgikhdÜ, '

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