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Der Israelit · 1927-09-08 · Heft 36 (8.9.1927) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 36 (8.9.1927)
Date
1927-09-08
Page
– (sequence 6)
Language
German
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§ W 1 Tritt « Nr. 3b durch den Landesverband? möglichst weiten Kreisen immer erneut bekanntgegeben werden. 4. Eine Sonderkommission soll sich den notwendigen Maßrrnhrnen j)ur 2t u J r e d^.t e r a 11 u n g 0e V ]§' b i schen Ehe g e s e&e wsdmen. Eine Reihe, von wichtigen pädagogischen Problemen fanhen im Rahtnen . der-Diskussion eingehende Erörterung, und. eine Fülle von Anregungen konnten auch aus diesem Gebiete die. Vertreter der Gemeinden mit nach .Dauffl nöhmön. Der Vorsitzende schloß die Verhandlungen mit warmem Dank an. die aus . allen Teilen des Landes Erschienenen und. sprach! die Hoffnung. aus, daß von der Tagung neue Antriebe auf die gesetzestreue Gemeinschaft : zu rüstiger Arbeit ausgehen merben. W S«Wcrt€ii dankde Herr Roseny eim- Frankfurt a. M. den Mitgliedern des Vorstandes für ihre erfolgreiche, Arbeit. Am Nachmittag trat der Derbandsausschuß zur internen Besprechung zusammen. Der I s r a el i t Religion nicht mit Wissen und Willen der Berliner JentrÄec-uv^rnvmmen ' wurde, es ist,, aber auf-Me Fälle tief zu bedauern, daß durch solche Vorfälle das Ansehen Nk SN M mir WMkWn WgMjWn NNzMit! sinken muß. ViUtt, Zum Schutze des Sabbat. D r u s g e n i c k, 3. September. Im hiesigen beliebten Badeorte glaubten viele Mische Kaufleute. es nicht'mehr so genau mit dem Sabbat 83|8^iVöü d^Hrr gur Mir anwesenden Nab» biner, unter Führung von Rabbi Chasim Oser G r o d - z e n s k i, hielten eine Konferenz ab, vor di« all die in Betracht kommenden Kaufleute geladen wurden. Mahnungen und gütliches Zureden bewirkten, daß sie a%- auSn^m^09 ji% ssmn gm Gabtzstt zu schließen und olle Bestimmungen her Rabbiner genau einzuhalten. ' Demgegenüber machte es einen niederschmetternden Eindruck, daß die Wilnaer Sektion des Verbandes zur Hebung dsr Gssurrdheitsperhültniffe unter den Juden im Dftcn ..Ose" MSN BanttttMsnvl mit Tanz und SM für Freitagabend zu firn narr angesetzt hatte. Alle Vorstellungen der an die Leitung gesandten rabbmischen Delegation blieben nutzlos. Man darf annehmen, daß dieses Attentat gegen den jüdischen Sabbat und die Personalien. 3utius flCa^n ^"|j. M a i N A, 4, September. Einer der Besten im Kreise der 'n 121 bv miin ist dahingegangen: Julius Cahn, der älteste- Bruder des unvergeßlicheNl Fuldaer Raws i>^r. Mit der Lebensdevise? imnin. iv;» mni i>22 gewann er schon in jungen Jahren die aufwärtsfiihrende WMl.WMWllsk M MRWN Mk M M-eser Weg vorgezsichnel und'«r wußte o'an -fin, wer ihn ohne Fehl geht, dem bleibt die Hilfe.nicht versagt. Mit 14Jahren wurde er selbständiger Kaufmann, fgirt Kapital war der "Wille, "seinen Eltern Stütze zu 'werden. Und wie Gott seine Mühe lohnte, so weitete sich der Kreis, in dem er Segen verbreitete. Er kam der 'Fl zuvor, er mar immer jfyr. Stfyttllmer.-Kür ifft. flllfl Uia?1 EMlluÜH Uf ^körnshoffnunMll unö -wünsche., Pstlchrersüllung mxn bv nnaw* Konnte es.. anders '\ein, als daß aus solcher Lebensbetätigung auch seine Geschäfte niivus. geführt wurden, und wer möchte ermessen, wie oft er damit dem, jüdischen Namen bei anderen frischen Glanz verliehen hat irr» inso Wie s«n persönliches Auftreten auch dem Geringsten gegenüber - mi'is»." mar,' mettri .es galt n om - rr-iw’p ~myy im b?mir!n^e!cöcn cinguflehen, gab «8 kem Mllgen der göttlichen Bestimmungen' nmpv nw"pR und fein Wort war da und'dort in beiden Lagern maßgebend. Möge seinniar dauernd fortwirken und fern Erbteil sMet "Familie und feinem Hüüse bleiben.' . E seiner Bahre gaben die Herren Rabb. Dr. Bondi- Muinz, Dt. Schlessrnper-Main^ - und SF: §te §»hn-Fullla in crjMttrrnven WvrMll öem Schmssze der Gesamtheit wie der Familie Ausdruck.' n»aiun. .. ' Strümpfelbrünn, 5. September. In den Clultagen ist unserer Gemeinde ein Verlust entstanden, dessen Tragweite sich noch gar nicht ermessen läßt. Am JMtt 'B ria» starb h^ochbetagt Frau D!rna M«r^ ^et». 8Mygr IU in Mlä^rlgtr n vllv HMS ihres Gatten des Herrn Samuel Marx betreute. Sie war sm Muster wahrer Herzensgüte und echter Frömmigkeit, die stets den Frieden geübt und geliebt, niemanden gekränkt, niemanden beleidigt, niemandem wehe getan, stets einen bescheidenen anspruchslosen Wandel vor Gott geführt. als ein Muster wahrer Frömmigkeit anderen vorange- AUisraelitisthe _8. September 1827 leuchtet hat. Eine große Trauerversammlung, Verwandte^ von nah und.fern und nicht zum wenigsten die 'andersgläubige Ortsbevölkerung-umstand den Sarg, cm!*m ta, ^auj. «-»», »r. W MW »kl D»W beredten Ausdruck verlieh. Niemand konnte glauben daß ihr in sichtbarer Rüstigkeit stehender Gatte ° ihr am d»bsw 'b p~v schon in die Ewigkeit folgen sollte. Während der Trauertage ist er in Treue nach ganz kurzem Krankenlager der? Frau, mit der ein langes-Leben ihn vereint hatte, gefolgt rosa kV Dm»:» on^nä h->an»on. Von ber Tragik Mgxz MM W ergrWN. MO dtzst Evelinenfchen gsmnnt > hotten. Waren doch Manu und Frau die Letzten der einst zahlreichen Familie Marx, die unseren Platz in den Meisen der jüdischen Welt bekanntgemacht hatten. Die Liebe, die Herr'Marx mit seinem älteren, vor wenigen Jahren! Heimgegangenen Bruder, dem Rabb. Prof,. Dr. Marx W in Darmstadt niTfrs”b’-tT fennf;^e"& für unv sM ffiaßri Mische Gesinnung. Sein < mnror war in allen Kreisen der Bevölkerung, aber' auch in dem nahen und weiten Umkreis sprichwörtliche Seine, aufrichtige Liebe zur -Din. undzu? Äer.en Trägern machte das Haus Marx zum Mittelpunkt aller v'-rin" die den herrlich ^gelegenen Ort äufsuchten. Seine Mildtätigkeit schuf sein Haus zu einem -bv-ma- -• Auch am .feiner BBUW Wmi: DIF MMMkllS-RE M ffiorif dss Gedenkens und., der Ermahnung an. die Versammlung, in denen er sich aber aus-Wunsch des Verblichenen Beschränkung auserlegen mußte. Die ganze Mische und christlich» Ortsbevölkerung' und; viele aus der ^Nähe und! Ferne>herbeigeerlten Freunde, und Verwandte gaben das letzte- Geleit- bis zum. Dorfausgang, von wo die . irdische Hülle , nach , dem altehrwürdiglen tUw »a in Böbighern, EÄM URÖ. 9R.. Sl# (Elite $!? wn^ rm Mttjt der ehemals so großen Familie Marx beigesetzt wurde. Möge - 'irndie einzige ^Tochter, dte an der Seite, Ihres Gatten in. Mainz' wohnhaft, ihre Kinder zur Freude ihrer Eltern zur mw ’ia erzogenhat, trösten, und möge er unsere Gemeinde, die so sehr -verwaist ist, erhalten im Andenken an die Fr»rnrnen, die mir fo schmerKlick iereü 0I«^eül«rt cX<?y {{-fff ötribim nJtrul •n^axin Kleinskeinach, 4. September. Am i»m nav ' verschied Frau Kärlmane Adler bur im gesegneten. Alter von 86' Jahren. Schwer ist der Verlust, den unsere altehrwürdige Gemeindedurch den Heimgang dieser sel- W msm Mt sm ms, ms m M Frau mit ihrem als j»w imb kt tverten Kreisen bekannten Gatten Nathan Adler begründet hatte, bildete den Mittelpunkt unserer Gemeinde und eine Stätte reinster nrra' und nsmpv Hier herrschte Friede, auf gründlicher Thaurokenntnrs beruhendes jüdisches Leben und von nve» bv nrms erfüllter Frohsinn. In diesem Sinne hatte die verdienstvolle Frau mit ihrem Ä1 MN r n — «H»Hggsni£jnfle Wiesüaflen. wums Vvminm na© giantfuit a.M. fft t>vt «ns vke Gleüe eines v n 1 w baldigst neu zu besetzen. Bewerber im Besitze erstklass. m^av von Autoritäten mit mehrsähriger Praxis wollen ihre Bewerbung mit Zeugnisabschriften an den Unterzeichneten einsenden. Gehalt per Monat 300 Mk. nebst 100 Mk. garantiert Nebeneinnahmen, die aber höher ge» r<$ä#t «oetböt. SgeTtstättgl.' 2ln_fte«wng M, Das N«l>l>in«r — Dr Änsvacher. MN fieiueSlelltimterMÄSr.Ehrw; WW TJlJe/U^n^'11' 1 de^B^Rabb.DrErn.<xiriebadiBn VMMlM^ General-Vertreter: A. jManihrim. FranliLurt a./Sfain, Petersstrasse 4, Telelon Amt Römer Nr. 3985. ßohtabak-Reise - Vertreter und gut eingefiihrt GESUCHT von leistunösfälligem Hause inExoten- Sv|L $fft Hntr Hi Qi 7SW an Ala Haasenstein & Vogler, Mannheim WMW Rmsevfrsulemstl. limdevgävtnevitt mit guten langjähr. Zeugn. zu zwei Kindern im Alter von 5u. 1 Jahr. n. Wiesbaden in gut. rit. Haushalt gesucht. Etwas Mthilse im Hcrvshcrtt. Off. mit Gehcrlts- . x ohgoh , aitfpr. u. 25395 an I>ie Perfekte sunge Stenotypiltin focht per fofort Stelle?ff: mi SN W Mßi Ein Mädchen aus guter Familie, französ. sprechend, musikalisch, wäre bereit, in einem guten relig. Hause Mfsitiitsdaiiifi etnjutretcn, au© selbst milzuarbeiten od. sich rm Büro zu betät. Aus hohes Salär wird nicht reflekt. Zuschr. unter 28382 an die Erped. Äotte per 18. September gesucht. Bewerberinnen m. französ. und engl. 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