Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 68 (1927)
- Issue
- Heft 27 (7.7.1927)
- Date
- 1927-07-07
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2446951-2450442-2450469--74156-2531610- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
er Israe -SJUL19.-; 7. Juli 1927 Frankfurt a. Al., den 38. Jahrgang. 7. Tammus 6687 Nr. 27 Ein Centralorgan tör das orthodoxe Judentum BsgÄ«r»sr ss« Dr. Lsh»sm m Malm. Der Israelit erscheint jeden Donnerstag. Inserate 4V Gold ' 4 für die flebengespaltene Nonpareille-Zeile. Abonnenten zahlen bei Stellengesuchen und N .^irienan,eigen nur 30 Pf. Die 78 mm breite Reklamezeile: letzte Textseite 1.60 Ml., vö»... tsette 3.— Mk.; Thiffregebühr in Höbe eines dopv. Fernbriefportos. Rabatt nach<^»^s. Bei laufenden Z»se«»taust-krae» twxtsvr. Nretserhöhuna jeder». Vorbehalt. Inseratenannahme durch den MISS BBS M« ffi. I. D. fr. NllM Q: 1:; Eli EMMSiMs f « Z?I r^: so«,, burch s'äitttl. A»llo»er»-E»peh. HKS Snunv Auslands. Alleinige Jnieraienann. für Franks, Geschäfts««;.: Aul. Schmidt, Langeftr. 7, II,' Tel. Hansa 4841. Platzvorschr. ohne Verbinvltchl. ..... _direkt an den Verlag auf Postscheckkonto Frankfurt (Main) Nr. 18803. — Außerdem an: Postsparkasse Wien Nr. 79605. — Postsparkassenamt Budapest Nr. 18424. — Postscheckkonto Warschau Nr. 190757. — Postscheckamt Zürich Nr. Vlll 7W4 — Inkasso-Dank Rotterdam — Postscheckamt Amsterdam Nr. 34868 — Böhmische Untonbank in Prag - Banca Mannarosch Blank & Co. in Bukarest - Filiale des Wiener Bankvereins in Agram. — Der Gerichtsstand für alle aus Abonnements oder aus Inseraten stch ergebenden Zahlungsverpflichtungen ist Frankfurt a. M Abonnement ab Januar 1934: Deutschland 1 Goldmark monatlich; Ausland: Bierteljahrpreise (entsprechend dem deutschen Inlandspreis zuzüglich Kosten des Streifband-Versandes) Deutsch-Österreich: Schilling 6.—; Amerika 1 Dollar; England 4 sh.; ab 1.,Juli Frankreich 35 Fr.; Belgien ab 1.7.27. Belga 5; Holland 3 fl.; Italien ab i. 7.37.15 Lire; Jugo- [föttlfli K M,j SiMfü?:6? j 15*,Sei 5 «T 9l"(V: marl jmn Tageslurs oder 7 öloto. Schivriz 5 Fr, 25 Ltrons«; Angäöti 8 Pengö; Dänemark 8 Kronen Norwegen 8 Kronen; Schweden 3.80 Kronen. Einzelnummer dreißig Goldpfennige. 1) Hevmon Bevtagr-MliengefekWaft Frankfurt am Main, §roße Lsekenkeim^vftraße 23. soeben erschien Im Dienste dev 'Decfieissung von Du, ■" Dipnßawm. Inhalt: (Ein Schicksal. — Auch wir so vorlaut? — Auch wir s?Wut? Dienste der Verheißung. — Voraussetzungen. — Verländlichung. Allgemeinde. — Der Weg preis Alk. Z.— m 2, Die iu beziehen durch alle besseren Buchhandlungen sowie durch den Frankfurt a. M. Sv. Lsekenkeimevstr. 23 HermonHeelag. Der heutigen Dummer liegt die erste Jluinttter IüdischenJug endblätter bei; am Schlüsse des Jahrgangs wird ein Dm- Mg flüf DMllUM MMUfMi Frankfurt a. 7U. Vertag des „Israelit" G.m. b. H. GÄWW Oper myflischk» Gebet? Eine Entgegnung. Von Jsmar Fellner in Berlin. In Nr. 10 des „Israelit" veröffentlicht Herr „Afchkenafi" eine ausführliche Abhandlung über ölc tJBFffi ^er er bt& doppelte Auslegungsmöglichkeit des inwi (Exodus 25, 8) zugrundelegt. Aus den beiden Interpretierungen leitet dann der Verfasser zwei Hauptarten des Gebetes ab ,die er mit „geistiger" und „mystischer" Gebetform bezeichnet. Wenn inan von der hier nicht zu erörternden gesehen nnlh öb dtz uzvst^Wdene 3ntQr|3r0s tierung als Basis für die daraus deduzierten Gedankengänge nicht doch ein gewagter Formalismus ist, so bleibt auf alle Fälle ein kritischer Gesichtspunkt psychologischer Art bestehen, der die Frage nach der Auffassung des Gebetes in ein anderes Licht rückt. In [Dinar niDWiWn nsyWllMAn Mnllle? rung, — und die Entwicklungsgeschichte der anderen Religionen scheint ebenfalls dafür zu sprechen, — erwächst das Gebet aus jenem Ohnmachtsgefühl des Menschen, welches ihn unter die beugende Macht einer höheren, seinsvollendeten Waltung zwingt, um durch diesen kontinuierliches SlMll m fsma Essls in ihm jenes Inst gewissen zu erzeugen, welches der Träger des irdischen Sittengesetzes ist. Das vergebliche Ringen des Menschen an den Grenzen seiner physischen und psychischen Kraft schafft in ihm das nicht niederzukämpfende Bewußtsein seiner Schwäche, die ihn im Schutze des Göttlichen seine MU MIB MMW Mm iM: jf^fifiO" sinnfällige Ausdruck däfifr ist das Gödök, der Auf-! blick zur höheren Macht, an die sich der Mensch 2