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Der Israelit · 1927-06-23 · Heft 25 (23.6.1927) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 25 (23.6.1927)
Date
1927-06-23
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
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ss, ouni isst Der Israelit Nr. 25 Seite 11 sprechende Stellen unssttr' heiligen Schrift einen kurzen Ueberblick zu erhalten. — Auch für kulinarische Genüsse ist bestens gesorgt. Die bürgerliche Gleichstellung der Israeliten im ehemaligen Kurhestev CmLskllfMss auf öiejiam daött, tagt LLorwiL. i^ehper $. Ä. m Gaffel, «Ine ^ammlun^ her (B 4 f & i) 1 um die bürgerliche G lei chstellung! der Israeliten im ehemaligen Kurhessen von 1816 und 1833 erscheinen. (Selbstverlag des Verfassers.) Es ist interessant, die Geschichte der zwei Emanzipaiionsedikte in dieser Provinz zu verfolgen und den Fortschritt, den 1833 gegen 1816 bedeutet, zu beobachten- Ok> nun sert 1833 ins Jttdsnsrrurnzipation in Kurhesi^n, nur m ^pf?w|eri litt lßil^if 111 M? Praxis weitere Fortschritte gemacht hat? Die die Urkunden umrahmenden Bemerkungen des Verfassers sind in fließender Sprache und gefälliger Form gehalten. Gin Namensanhang ist eine Fundgrube für Freunde der neueren Geschichte. Biographien verdienter Männer des vo-nigsn Jahrhunderts ° tragen eine Ehrenschuld an llillllP WnW? UM WWW NO! in Mm OB. 3m tevessant ist die mit Einleitung versehene Lifte der jüdischen Handwerker in Mederhessen bis 1874, zusammengestellt nach amtlichen Listen. Der Historiker wird Horwitz für diese Kleinarbeit auf dem Gebiete der Geschichtswissenschaft Dank wissen, der an Kurhessen interessierte Laie wird Nutzen daraus ziehen und mancherlei aus den Leiden, Hoffnungen, Kämpfen und Errungenjd^ajlen jetnec Väter in der alten Heinrat erfahren. Ein Jubiläum des Msrachr. Das 25. Jubiläum des Misrachr wurde in der Frankfurter Ortsgruppe mit einem Festakte gefeiert, in dessen Mittelpunkt ein Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Emil Cohn, Berlin, über: „Individualismus und Judentum" stand. Redner sucht eine Synthese herzustellen zwischen dem individuellen Zug der Zeit und der Forderung des religiösen Judentums nach Gemeinschaft. Die Pflege lies SnDMDuenen ist Ar MWn MllgiVll llM freilich verlangt sie, daß sich der Cmzslne in den Dienst der Allgemeinheit stellt und sich dem Willen einer höheren göttlichen Weltordnung unterstellt. Die Nächstenliebe im Judentum zeugt von der Anerkennung und hohen Wertung des „Ich", noch mehr die Tatsache, daß das jüdische Volk in der Kollektiv-Persönlichkeit, die die Gemeinschaft personifiziert, erkannt werden soll. Das Individuelle als Selbstzrvsck bleibt uns fa?emb> ein ,tn sich geschlossenes. Au [slvKTTl wKsn föttttnen^l rrS^y All tW i)0F Kette der Gesamtheit, das will das religiöse Judentum. Der Festrede gingen Musikstücke und Begrüßungen durch den Vorsitzenden, Herrn Benno K o h n, voran, ebenso eine Ansprache des Herrn Rabbiner Dr. H o f f - mann', in der er das Wirken und die kulturellen Aufgaben des Misrachi in Erez Jisroel hervorhob. Herr Oberkantor- Groß sang einen Psalrn und Vertreter verstiegner üMtMtkANW iiöflrßraiBtßn Born Msradji ihre Grüße. Vereinskalevder. Verein Mefvr khajim. @amstag norm, nach Schlusi her Synagoge, Den Di» Ette?er $o|sni — I1!* Herr Dr. Willy Hofmann. — 1 Std. vor Nacht im Hörsaale, Herr Dr. S. Ehrmann. Sonntag (ebenso Mittwoch) morgens nach Schluß der Synagoge, d*tk ”fr« Herr Red- Schachno witz. — vorm. 8^4 Uhr (ebenso Samstag 1 Stunde vor Nacht), v'nvs 'v» 'm, Herr I. Soffer. — vorm. 9V4 Uhr (ebenso Dienstag 1 Stunde vor Mincho) rrivL, Herr Rabb.-Afs.G.Posen. Montag und Donnerstag morgens nach Schluß per S^na^oge^ ssAIFAf 2Nitglt«derlernen. — abends t utjr (sOsnfo Mitttvvch) na®- majij Am ^fidk" Dr. Jos. Breuer. — abends 8*u Uhr (ebenso Donnerstag), rwp «22 tnm, Herr Dr. Elieser Posen. r Dienstag und Freitag morgens nach Schluß der Synagoge, nm Herr Dr. Elieser Posen. Jeden Abend 8% Uhr im Dereinslokal v"v° Lernen. Herr H. Halpern. Sonntag, 28. Juni. Susanne Maivurg'Srmuug. Montag, 27. Juni. Rektor Denjam. Falk-Stiftg. D i en s t a g. 28. Juni. Liebmann Stern-Stiftung. Donnerstag, 30. Juni. Jetta Kallmann geb. Moses-Stiftung. Freitag, 1. Juli. Joseph Erlanger-Stistg., Luzern. U|ubo» 3i*vsei-3«fetAgtupf~~ (Das Lesezimmer ist geöffnet s Sonntag nachm!^ag von 3-10 Uhr abends. Montag—Donnerstags abd von 7—10 Uhr, fntf vorm, von 10—1 Uhr, nachm. von 3 bis 10 Uhr). Sonntag. Tauroh mit Erklärungen, Herr Leop. Oppenheimer. 8—9 Uhr vorm., ebenso Mittwoch 9 Uhr abends Bärenstr. 12. — Gemoroh Kiduschin. Herr Eh. I a co b ow itz. 2—31/2 Uhr. ebenso Dienstag W Mi ün MreinsllMl: Montag b!b öittschlisßlich Freitag. Gemoroh Se-i wochim, Herr Dr. S. Ehrmann, 7—^8 Uhr vorm, im Dereinslokal. — Gemoroh Bowo Mezio, Herr Herm. Hirsch berg. Hegelstratze 13 (auch Donnerstag) *1$ Uhr abends Mischnajos Schabbos, Herr R. A. Martin Katz, d Uhr (auch Donnerstag) im Vereinslokal. Dienstag, Gemoroh Kiduschim, Herr Dr. I. Posen. Am Tiergarten 42. 8t/-—10 Uhr abends (elxmfo 1/211 Mi!) _ öflfflflMB Bllwll Kamo. Herr Dr. W. Hofmann, 5Aö—lö Uhr. — Gemoroh Bezoh. Herr Leo Schnerb (Schabbos Vs5 Uhr) V49-IOV4 Uhr. Schabbos, Schulchan O ruch. Herr Gerson Schnerb 2/412-2/41 Uhr im Vereinslokal. — Mischnafos, Herr Lehrer Hirschberg, 12—1 Uhr im Dereinslnkal. — Gemoro Kiduschin, Herr Tarsis, /2Yr ÖV2 riSr» N«ss Wm| B. Pu direkt ttüch Schul im Dttölnslokal. - A'eno ur'eno, Frl.Maria Marcvs, ll Uhr im Vereinslokal. — Chumisch mit Raschi, Herr Lehr.Hirschberg, 4-5 Uhr im Dereinslokal. — Jeschajohü (14tägig), Herr Dr. A. Merzbach, 727—ll£ Uhr im Vereinslokal. filwiafl Ltzen Serer» § «in 0 i« g Uhr^ n®le Äörächl^en ln fcer weiteren Geschichte", Herr Redakteur S. Schachnowitz. Veshamidrafch, vstendstratze 1t. Don Sonntag bis Donnerstag einschl. allabendlich von 2/48 —9Uhr ni222 D2. Herr Rabb. M. Karpel. rr»"' «22"Schiur des Herrn Dr. Jsaac Breuer Sonntag vorm. 1/-.9 Uhr. Dienstag bis DonnerstQQ flBßflB 1 M. Jüdischer Turnervund. Sonntag, 3. Juli, Rheintour. Führung Frl. Kahn und Herr Hermann Hackel. Treffpunkt ö1/* Uhr Hauptbahnhof. Fahrt bts Rüdesheim, alsdann Wanderung nach dem Niederwald-Denkmal, Rossel, AdlleabarHtalj Aßmanns^auseri^ Lorsch. FahitLoffen eiUch'iMich Dämmersahir ea. 3 Mark. Wir bitten um rege Beteiligung. Gäste willkommen. Gebetzetten, mp mp Freitag Abend 7.45 Samsia^mot^en 7.45 Slmmagnachnrillag D.«» Samstagabend 9.40 lvochengottesdienst: Morgens 6.15 Nachmittags 7.15 Tefilin-Legen am Morgen 2.30 Familiennachnchim. Barmizwo: Leopold, Sohn des Herrn Hauptlehrers Rose, Altenstadt a. Iller, 25. Siwan. Briefkasten. 4 —5 Uhr im ©exemsIoRal. — Chumisch m. Noschi. Herr R. A. Martin Katz, xIS—ik^ Uhr im Vereinslokal. — Gemoroh 'Sewochim, Herr Dr. S. Ehrmann, 3U Std. vor Nacht im Vereinslokal. Aguda, Iirrvel-Tffädchengruppe. Sonntag, Ausflüge nach vorheriger Anzeige. Montag, T'nach, abends i/29 Uhr, Herr S. Una. UhiW-Msib S8faxt. ...... Dieusiag, T're STot (gcschh Arbeiis8«m«cnichaftl, i/29 Uhr, Herr Dr. Weg er. Zobelstraße. - Jüdische Literatur, il2Q-lklO Uhr, Frl. Joel, Fellnerstraße 51. Mittwoch, Handarbeitsabend (eot. mit Referaten) ab */29 Uhr im Vereinslokal. D onnerstag. Dinim. l/zg Uhr. Herr Lehrer Hirschtzzvz im DsvsiftslgSwl. _ VoWschw tllMloMe Arbeitsgemeinschaft) Uhr, Herr Dr. S. Ehrmann, Hanauerlandslr. 151. Schabbos, Schemuel I. Herr Julius Lew in, IfranKfurteil m Mimn 8M z«s KdffM" nis, daß nicht der, sondern die deidenGroffvitter des verstorbenen Willy Schwabacher f. A. der Edelgarde von S. R. Hirsch angehörten, was an der Tafel in der Vorhalle der Synagoge leicht ersichtlich sei._ |f Ritus-'' . 11 Passende Geschenkartikel Metall-Mazzen-Körbe Sedergestelle usw. Katalog gratis LÖUI5 BflDENHEIMER Frankfurt a. M. 5, Klosfergasse 34/36 Telefon Hansa 7837 Ich suche für meine Nichte, Halbwaise, 19 Jahre alt, aus guter Familie, in gut bürgerlichem, möglichst südod. mitteldeutschem Hause, g! wfHi Ml?! m u*rt,e* Stellung. Familieuanschl. erwünscht. Angebote sind zu richten an Siegmund Löbmann, Mannheim, L- 11. 24. Gebildet, jgs. 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