Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 68 (1927)
- Issue
- Heft 24 (16.6.1927)
- Date
- 1927-06-16
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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16. MMi 1927 Drr Elimm 91t. 21 Seite 13 Personalien. Jakob Frankel München, 10. Juni. am ßmmmföi MMk??y nn; afofc AkäNkLl VM VüNMN. Aon MWM Ms 'ä >i ,?r min - aufFezogen, in klebe zur Thora und in stvengsr Beucyrung ly rer .Gesetze großgeworoen, war er ein« Stütze c.r Oyel Jakob-Gemeinde, in deren Borstand er lange x)ayre seinen Sitz hatte, führend war auch sein Wirken als Mitglied des R e v i s r o n s a u s s ch u s f e s der jüdifcye-n Gemeinde und als Abgeordneter des Bayrischen Landesverbandes. Bon einer großen Liebe zum l!!^!ls^?n ^SoIEe bejeelt^ janb er früh be« Weg ju« ^jio- -usmus, unD er lieg nicht von ihm «iS bk laufchüngen in religiöser Beziehung sich emstellten, in der Hoffnung, daß der gesunde jüdische Instinkt sich auch in vieser Bewegung durchsetzen würde. In dieser Hoffnung ging er für Biele zu weit, aber die Achtung und die Jieoe konnte ihm keiner versagen, der ehrliche Ueherzeugung und Charakterfestigkeit zu würdigen wußte. Eine parke jüdische Persönlichkeit hat die Münchener Gemeinde, naben ihre Organisationen und Institutionen und nicht zuletzt ver Ohei!ua^vF>-^r«is gü Wü M! denken sei gesegnet. n"asan* Rabbiner Dr. Bernhard üömgsberger Berlin. 8. Juni. Am vergangenen Freitag Abend wurde der Rabbiner der Berliner Jüoischen Gemeinde, Dr. Bernhard ^orkigsbsr-gsl-. foatm Uebsrichveiten des Pariser Platzes vor ltm is^AMiiq» Hk m> «mm .MWN ucr hm» Linie 28 ersaßt und zu Boden gerissen. Dr. KönigsbergSk wurde zur Rettungsstelle in der Kronenstraße gebracht, wo der Arzt eine blutende Kopfwunde seststellte und den verletzten nach Anlegung eines Verbandes in feine Woh- 'nung entließ. Am Sonnabend nachmittags ist Dr. Königsverger an den Folgen eines Schädelbruchs verstorben. Die polizeiliche Untersuchung der Schuldfrage ist emgeleltet roocOert. Liefe CErmtttlungen merben sich uuch darauf erstrecken, ob der 8rzt ^er ÄeüüngMU B Berangluaten mit der nötigen Sorgfalt untersucht hat. Das unter so tragischen Umständen erfolgte Ab-leben des sehr beliebten Seelsorgers, der erst vor wenigen Wochen feinen 60. Geburtstag gefeiert hat, hat unter der Judenschaft Berlins große Trauer und Teilnahme hervorgerusen. Rabbiner Dr. Königsberger war für die kon- |«Mtil)e WMS-SWM-GM>M tätig unö genoß liegen feiner SrämmtQÜeit und feiner umfassenden Äöichrjomkrit iikii W iHtt M« «« ffUSBI W Cr war mit mehreren wissenschastlichen Arbeiten, die sich namentlich auf pädagogischem Gebiete bewegten, hervorgetreten. Die Beerdigung fand im Beisein einer zahlreichen Trauergemeinde am Sonntag, den 6. Juni, 6.30 Uhr, abends auf dem Friedhof zu Weißensee statt. Reden, «surben einer legiert Wsrfügnng h&S ÄSrftorbSNöN gSMÜß Nicht geyaMn. . ii»ÄW Max rn. Marburgs 60. Geburtstag. Berlin, 8. Juni. Die deutsche Presse widmet Herrn Max M. Marburg, dem Chef des Hamburger Hauses Marburg, der am 9. Juni 60 Jahre alt geworden ist, eingehende Würdigungen. Die „Vojstfche Leitung" nennt ihn einen „Bankier von Weltbedeutung" und schreibt: „Als SDlttglieb ber nle-rten (SenÄraiion des Ponk- Ijoitte St. rf. Sartuts stt!« SSMUI wie im Auslände große Finanzattraktionen abgeschlossen. Die wirtschaftliche Betätigung Marburgs erstreckt sich auf viele Gebiete. Er ist u. a. Mitglied des Generalrates der Reichsbank, stellvertretender Vorsitzender des Zentralverbandes des deutschen Bank- und Bankiergewerbes, Aufsichtsratsmitglied der Hamburg-Amerika- Linie, der Werft Blom u. Boß, der I. G. Farbenindugifchen Handelskammer. Die Hamburger UmvöHtSt srnannte ihn für feine Verdienste um die Förderung der Wissenschaft bereits vor längerer Zeit zum Ehrendoktor, Marburg ist der Typus eines geistigen Kaufmanns. Der Erwerb ist ihm nur Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck. Ms tatkräftiger Helfer der Wissenschaft hat er sich weitgehenb betätigt. Dl« Rsichsregleruna hat ihn bei wichtige« §ca«e«v m gW Mai. mit MWkM des Krieges und auch!n ber NächkeisgLMl. üls MillNk hinzugezogen. Als Mitglied der Friedensdelegotion ging er nach Versailles und hat dort energisch gegen das Diktat protestiert. Hohe Staatsämter wurden Marburg vom. Reich angeboten. Er lehnte jedoch alle ab in der berechtigten Ueberzeugung, daß er als Privatmann nicht weniger gut der Allgemeinheit nützen könne. . . Von inner aktiven Beteiligung am politischen Leben seiner M m ssaröurg 88k?MU?» ^ien gezogen, um sich ÖßftD MlMstvkl mit Üfil OfHTfi blemen des wirtschaftlichen Wiederaufbaues zu befchäf-, tigen. In den wirtschaftlichen Krisen hat er gern die großen Mittel seiner Firma und deren Weltkredit zur Berfügung gestellt und so in Hamburg den wirtschaftlichen Zusammenbruch verhindert." Cassel, 29. Mai. In körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische beging am Donnerstag der frühere sßäcß&r und Konditor Isaak Oppenheim seinen 9 5. lüMMW. (EU lst Der MM stjem? f^abner unb zw^stälieste iiif ßjtflöt. Borden, 13. Juni. Einen unersetzlichen Verlust hat die Lehrerschaft erlitten.' Unser lieber Kollege Gott schalt-Esens b~st, öer Besten einer unseres Standes, ist plötzlich und unerwartet einem Herzschlag erlegen Wir stehen erschüttert an diesem frischen Grabe und können es kaum fasten, daß dieser emsige Arbeiter, der crnf allen Gebieten begeistert und begeisternd Großes asisifM. NW n» [ft. AW Iiükki uni m vem Gedanken, daß wir NUN seiMS klUWN RlllLS, fklNel Mitardeil in allen Berufs- und Slandesfragen entbehren, auf seine Mitarbeit auf allen jüdischen Gebieten verzichten müssen. Jahrzehnte hat er die Geschäfte des Schriftführers unseres Vereins mit vorbildlicher Punkt lichten und Gewissenhaftigkeit geführt und stets entschieden im Sinne unsererp*nw Nur 57 Jahre gesegneten, arbeitsreichen Lebens Mil!W kWkM.' ©eiIe«tic^e„ im NheiuLaud geboren, in frommem Hause erzogen, fand kr seine Ausbildung im Seminar zu Köln. Seine erste Berufstätigkeit in kanten ließ ihn früh zum Manne reisen. Und so gehämmert und gefestigt trat er sein 9imr als Lelner, Kantor, Prediger und Schochet in Esens an. Was er in den 33 Jahren seiner Tätigkeit daselbst geleistet, zeigte die allgemeine Teilnahme und das große Trauergefolge auf seinem tejjten (Erben to ege. U«ük> ecs ehbac mar Äle Äahl der TMmhnur aus'dtr A«-,.Mplt!!ltz2SU M als Vertreter der Regierung Herr Schulrat Meilleke herbei, um die Anerkennung der Behörde, die der treue Beamte im Leben gefunden, ehrend zum letzten Male zu bezeugen. Die christlichen Kollegen der StM waren vollzählig erschienen, die jüdischen Kollegen des Bezirks, soweit der nahe Schabbos es erlaubte, ausnahmslos. Als Herr Landrabbiner Dr. Blum-Emden in herztäüljp, MlUliUll Milkst WM? Ä hochverehrten Mitarbeiter. Uhb der SvW, Kollege Jul Gottschalk-Emden, im Namen der weinenden Witwe und der klagenden Schwester das Wart ergriff, blieb kein Auge tränenleer. Am Grabe nun ergriff Herr Klein-Norden das Wort, um als Vorsitzender des Vereins der jüdischen Lehrer in den Rabbinatsbezirken Emden-Oldenburg- SBrcmctt bem treuen Freunds dis letzten Grüße und den Dank des Vereins J)8FF tlOFfÜlJFT NU v. d. Walde-Emden nahm dankend Abschied im Namen des Bezirks Emden-Osnabrück, dessen Belange dem Entschlafenen stets am Herzen gelegen. Wolfs- Aurich, der Ehrenvorsitzende unseres Bereins, nahm in " religiös tief schürfenden Worten Abschied von dem Nachbarkollegen und Mitarbeiter. Zum Schluß Mhm Herr I. Weinberg- Csttts das ( Wort," um dem unvergeßlichen Lehrer, dem vorblidit^ell MUer "4; SMölM lkA mmnm M tz :ern Schüler und der ganzen Gemeinde nachzukufen. Ergriffen folgten die Bürger der Stadt der erhebenden und letzten Ehrung ihres vorzüglichen Bürgers und ehemaligen Stadtverordneten, der auch in christlichen Kreisen durch seine Arbeit im Dienst der Gesamtheit unvergessen!ileiben wird. Mit einem kurzen, ergreifenden Gebet be-s Herrn Lcmdrabbiner Dr. Blum-Emden schieden wir pyn £em »38 ÄllWM UM FikUUL 3. Juni. Sanft und mild wie sie gelebt, ist hier am 24. Mai Frau Caroline Neuburger n-y im 79. Jahre ihres segensreichen Crdenwallens ruhig und schmerzlos, ohne Kampf entschlafen. Mit der hochgeachteten weitverzweigten Familie fühlt unsere ganze Gemeinde und empfinden ebenso weite Kreise den 'chweren Verlust, den das Ableben der seltenen Frau bedeutet. Denn die Verstorbene gehörte zu den in istskist jjTTmeir roenigiec roerbenbe« Sfuserlefenen, die, auf der Höhe des Lebens wandclnv, in »n?r^üii«rlrcher Standhaftigkeit und Treue festhalten an den Idealen und Traditionen des altüberlieferten Judentums und ihr Leben und Wirken diesen Grundsätzen gemäß gestalten. Der Grundzug ihres Wesens war jenes aufrichtige und wahrhafte nytts, welches der Schmuck jo vieler Frauen in Israel in einer leider immer mehr entschwindenden Zeit gewesen ist, jenes smn unb »erborgen bas Gute übt, bas aber isill-in" Mliesfürantigkn Uan^ "SO W zeigen vermeidet, weil der Grund hierfür.nicht in äußerlichen Antrieben gelegen ist, sondern in Ueberzeugungen wurzelt, die das ganze Wesen beherrschen und erfassen und mit Freude und Beseligung erfüllen. Gleich ihrem vor Jahren Heimgegangenen Gatten, welcher eine Haupttütze der hiesigen orthodoxen Gemeinschaft gewesen ist u>nv rnit toetdpem sie durch Glsichheit des Gefühls und llkk LkNkUNg^^ oerLnlen mär, flfl ihr Interesse und ihren Anteil nicht ans W eigenen Kests und die engere Familie, sondern suchte wohlwollend und gebefreudig auch die Interessen und Aufgaben der Geamtjudenheit zu fördern und zu unterstützen. Und wie >ie die Träger der Thora ehrte und sich in allen Angelegenheiten des Lebens Rat bei ihnen holte, so ehrten und schätzten diese auch sie und ihre feste gottesfürchtige Gesinnung, die auch standhielt beim Wechsel der irdischen fcu LllK m .numeöß (mmm M« s^r erlegten. Sie ertrug llilhl QfiflitJTLDS, oDcr gottergeben und vertrauend. — Ein ungemein zahlreiches Trauergefolge, in dem viele Auswärtige aus Frankfurt, Berlin und anderswo vertreten waren, geleitete sie zu ihrer letzten Ruhestätte; chr Leben wirkt fort bei Kindern und Schwiegerkindern, wie ihr Gedächtnis auch von Freunden und Bekannten ehrfürchtig bewahrt werden wird, rrasan 3t«*uffabi a. Sl . 8. Juni. Am 29. Mai verschied da- und angesehen« Elias Stahl. Mit dem Verblichenen verlor nicht nur die Familie den liebenden Gatten, den treubejorgten Vater, Großvater. Urgroßvater und Bruder, sondern beklagt auch die Kultusgemeinde den Berlust ihres Gründungsmitgliedes und Ehrenvorstandes- Em selten großer Leichenzug bewegte sich anläßlich der Uebersührung zum Friedhofe in Dienspeck am 31. Mai oom (Storbeyause zum Synagogenhofe. woselbst angeh-e LhkkMgiö. UM CrMUU MWi: süchitch sein Verdienst gewesen, deren Pflege Mi flUÖ) öle Ausgestaltung des Gottesdienstes ihm Herzenssache war, die Trauerfeier stattfand. Herr Bezirksrabbiner Dr. Behrens hielt die Trauerrede, den Lebensgang ves Verschiedenen schildernd, während Herr Lehrer B l u m e n t h a l im Namen der Gemeinde ihm in einem ehrenvollen Nachruf Worte des Dankes widmete, besonders betonend seine Verdienste um die Gemeinde, m ae 10 AM lang mir MMM WM?? Auch seine Verdienste rm Dienste der Etodtverwallung, der er -22 Jahre angehörte, sowie seines vieljährigen Wirkens im Armenpflegschaftsrate wurden rühmend erwähnt. rraxjn. Unteraltertheim bei Würzburg, 26. Mai. Unsere Gemeinde hat einen schmerzlichen Verlust zu beklagen. Wenige Tage vor Vollendung seines 89. Lebensjahres verschied der hierorts und in weiten Kreisen hochgemm um mm m???? ^ufmtmn ntann. Mit ihm ist ein aufrichtig«! Iehuül, ein ehrenhaster, biederer Charakter in Gan Eden eingegangen. Einem bekannten gut jüdischen Hause entstammend, in dem Thorakenntnis und Frömmigkeit allezeit vereinigt waren, hat es der Verstorbene sein Leben lang als vornehmste Aufgabe betrachtet, die Traditionen seiner Fam'vite in gewissenhaftester Weise ausrechtzuerhalten und svcrzupflanssn. Durch fein liebenswürdiges Wesen, öurä) einen ^nnig«n Uk Hst ttlifO Ist KIT schweren Tagen seines Leidens nicht verließ, durch seine aufrichtige Frömmigkeit und vornehme Bescheidenheit war er allen, die ihn kannten, als treuer Freund lieb und wert. Er war ein treusorgender Vater und Erzieher seiner Kinder, ein vechtschassener, ehrlicher Geschästsmann und kluger Berater seiner Mitmenschen. Von dem hohen Ansehen, dessen sich der Entschlafene bei äh hü? r 3eu^. große Veteiliigung an dessen LeiHenbegangnls. Ein fast unübersehbares Trauergefolge geleitete die Bahre nach dem ferngelegenen Friedhof zu Wenkheim. Vor dem Trauerhause zeichnete der Sohn des Dahingefchiedenen, Lehrer B r a v m a n n, Gaukönigshofen, ein treffendes Lebensbild und nahm namens der Kinder unter tränenerstickter Stimme Abschied vom geliebten Vater, ihm 2wtf |opb für t)U das, « er Wen enoichn. gn ieffter Ergriffenheit gc-dnchts fohann bör Schwiegersohn des DerMNen, heisrer u! g a E $$ i ^9FIQU, ÖSF edlen Tugenden und hehren Charaktereigenschaften, mit denen der Heimgegangene geziert, besonders hervorhebend, wie sich fein Leben hienieden 011250 bv <,ninn bv v'ion -?yi ausgebaut hatte und entbot in innigen Dankesworten dem Verblichenen den letzten Scheidegruh namens der Familie. Möge fein 0121 den trauernd •S^interbtiebenen beiftette«. n//3’Jin. Ichsnhausen. 25.'Mai. Eine M umiosrftfjewe Äenschenmenge zeugte von der Achtung und der Beliebtheit, deren sich Frau Hauptlehrer Thalmann s. A. in ihrem Leben rühmen konnte, als es galt, die Heimgegangene auf dem Bes alom zur ewigen Ruhe zu betten. Herr Bezjirksrabbiner Dr. Neuwirth zeichnete in zu Herzen gehender Weife das Bild dieser seltenen Frau, deren Frömmigkeit sich in einem Leben, reich bewegt durch Glück und Wolkendüster, mannigfach zu bewähren Ge- WMWil fanD. ffll® M KM?!??f,T Roten Kreuz stattete er ihr den Dank Weser imrrronses^ ionellen Organisation für ihre langjährige, segensreiche Tätigkeit ab. Für den Zentralverein deutscher Staats-- bürger jüdischen Glaubens, deren Mitglied im Ausschuß der Ortsgruppe sie war, für den Bikkur cholim- Berein — eine Gründung ihres in der Gemeinde unvergessenen seligen Gatten — sowie für den israelitischen Frauenverein Jchenhausen, dem die Entschlafene mehr 20 6Mk Äff f{ ^fsf'tzbnbe unb Änfftererin, »«fefet als EhrMvörMnvö angeyllm tjattc, sprach chr Blum Dank und Treuegelöbnis aus. In unserer Gemeinde empfindet man die Lücke, die hier der Tod gerissen, allgemein tief und schmerzlich. Eine l"n nvrr — Lehrerstochter und Lehrersgattin —, eine kluge und eine gute Frau ist zu ihrem Schöpfer gerufen worden; was ie im Dienste von ton m*?’ 2 an Toten und Lebenden! dUIFrf‘ pe aIs ein feiten reicher Kranz non DufienDin DMcä. qs. Nr m wkilM ireifsn mmm? Vermischtes. Berichtigung. In dem Aufsatz „Zwei Dichtungen" (Literavische Warte vom 9. Juni) sind durch ein drucktechnisches Es mußte heißen: „Daher denn auch, baß er unter Verschmelzung von „Kreuz, Stern und Halbmond" wie Nathan, der Weise eine Universalreligion des reinen Menschentums predigt, daher denn auch, daß er tastet, ucht, grübelt, ringt, wo wir in der bewußten Eingliederung unserer menschlichen Ohnmacht, Dürftigkeit und Eingeschränktheit unter den allwissenden, unbegrenzten, mächtigen uns m i t g e t e i l t e n Willen Gottes bereits ii&errounben unb g-efiegt