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Der Israelit · 1927-04-14 · Heft 15 (14.4.1927) · page 22

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 15 (14.4.1927)
Date
1927-04-14
Page
– (sequence 22)
Language
German
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Seite 22 Nr: 15 Samuel Frank Im Alter von 60 Jahren verstarb nach langem, schwerem Leiden am Montag Samuel Frank und ist am Mittwoch - aormiitag «infoci) urtb rote es öey IDlXl&t gekteW, unter überaus ftar'ter Beteiligung zur letzten Ruhe gebettet worden. Einem frommen Hause in Oberhessen entstammend, kam er schon als junger Knabe nach Frankfurt und erhielt in der Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft die Ertüchtigung als Mensch und Jehudi, die Liebe zur Hirsch-Gemeinde, die ihn bis zuletzt beseelte. Bewandert im jüdischen Schrifttum und befestigt in der jüdischen Welt- und Lebensanschauung schlug er seine Laufbahn ein und war von Erfolg begleitet. Im Hause, das er 1895 in Frankfurt sssai »iM m <m W mm Wz«. die am Vater das Vorbild eines arbeitsfrohen Lebens, getragen von unentwegtem Gottoertrauen und der Liebe zur heiligen Lehre, hatten. Der rastlos und unermüdlich arbeitende Kaufmann fand Zeit zum Lernen, zum Besuche der Schiurim im Mekor Chajim und andern Vereinen, und Lehre setzte sich in Tat um, bedeutete für ihn religiöse Pflichterfüllung und frohe Bereitschaft, allen Menschen Gutes zu erweisen. Wenn etwas in seiner langen LeideNSZeit ihm Trost und Sinbsrung brmgw MIN 10 Mk OS 81! MiMÄ, (it «iTO.0Ut aniitte Mizroo zu erfüllen. Das Tilimbuch war ihm ständiger Begleiter, wenn er sich früher auf Geschäftsreisen begab, mit Psalmworten auf den Lippen trat er die große Reise in die Ewigkeit an. Sein Geist wird in seinem Hause, wo die gleichgeartete Gattin des himmlischen Trostes harret, und bei seinen Kindern sortleben. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Vom Alordprozetz Schultheis. Man schreibt uns: IlllWli im Mürkmorsö 3326 e: SußUWI« 18 m aBBSSK menhett gefolgt ist, muß zu folgenden Ergebnissen gekommen fein: 1. Im Gegensatz zu den wilden Gerüchten, die kurz nach der Ergreifung des Täters herumschwirrten, konnte dem Ermordeten, wiewohl seine ganze geschäftliche Tätigkeit mib einer seltenen Gründlichkeit durchforscht worben ift, «ilt« eingtge fircrffcare nacftge« mjnfnn r»o»r>-- HD*1 •. . 00 ,£ kötsfen wer-5?n. Was im Besonderen dm Vorwurf der Hehlerei betrifft, so konnte dem Ermordeten nicht ein einziger Fall nachgewiesen werden, daß er ihm angebotene Ware etwa unter dem normalen Preis gekauft hätte. 2. Der Vorwurf eines gemeinsam mit dem Täter verübten fingierten Einbruchs ist in geradezu kläglicher Weife zusammengebrochen. Ein solcher Verdacht kann übrigens ernstlich niemals bestanden haben, da der Firmenchef Max Grebenau gerichtlich beeidigter Sachverständiger war und auch nach dem Einbruch niemand daran dachte, ihm -dieses Bsrtrausnsnrnt zu «ntsiehsn- 3. Ä3s öon Lm IScjftv auMllflhte Märchen Der Rückgabe der gestohlenen Gegenstände, die sich angeblich in einer Kassette befunden haben sollen, Ist in der Ver- D e r I s r a e t i t Handlung als solches von jedem unbefangenen Beteiligten erkannt worden. 4. Die Verhandlungen hätten ein noch weit günstigeres Ergebnis gezeitigt, wenn der vom Gericht 3«gego« SM VWMsMUö Hi$t «Ur ein gelber Jolda'rbeiter, sondern auch mit ben Gepflogenheiten des Juwelen- Engroshändlers vertraut gewesen wäre. 5. Endlich mag der Eindruck aus den Verhandlungen dadurch etwas beeinträchtigt gewesen sein«, daß über die Gepflogenheiten der Firma und des Ermordeten zunächst stundenlang ein Zeuge vernommen worden ist, der, wie sich nachher herausstellte, nur sehr mangelhaft eingeweiht war. Die am nächsten Tage vernommene Prokuristtn hat alle an sie gestellten Fragen mit völliger »»<>, »» M88t: SIE hat unter dtö bekundet, daß sie U\ völliger Vertrautheit mit allen geschäftlichen Vorgängen niemals rechtlich unzulässige Vorgänge wahrgenommen hat. Das Kinderheim Hofheim. Das Raphael Jeanette Ettlingerfches Kinderheim wird am 2. Mai wieder eröffnet. Das Erholungsheim liegt am Fuße des Kapellenberges in schönster Lage am Walde. Für Bäder, Höhensonne-Liegekuren und ständige ärzt- .f r!°T( c&!mK m MWM linö UW rituelle Verpflegung. Unterricht in allen Schulfächern wird im Hause erteilt. Die Preise sind mäßig. Anmeldungen erbeten an die Leiterin, Frl. Friederike Heller, Hofheim i. T., Kapellmstr. 12. Schir-Haschirim-Vortrag in der Agndas Iisroel Mädchengruppe. Ä!N 1. Ullb 7. P^ach, abends 6.30 Uhr, hält im Heim, Hanauerlandstr. 17, auf Einladung der Agudas Jisroel-Mädchengruppe Herr Dr. Arnold MerztuuJ, einen Vorlrug für Lamm ln ttlOJll (llld) Säfte IjerjlitMleiiweloWii lind. Vereinskakender. Verein Mekor Lhajim. Programm für die Peffachtage siehe „Frankfurter Berichte". Jahrzeits-Stiftungen: Zülllllllsi, II .^rl. ^«nna Äoos^SNftg. Donnerstag, 21. April. Auguste Bier geb. Hetz» Stiftung. Freitag. 22. April- Frau Jda Weil-Stiftung. Montag, 25. April. Frau Gretchen Wallerstein und Rabb. Dr. Julius Lorsch-stiftung. Mittwoch. 27. April. Frau Adelheid Schwab- Stistung. Donnerstag. 28. Aprtl. Joseph Wallach-Stiftg. Fr ei tag, 29. April. Abraham Sender-Stiftung. Aguda» Iirroel-lluaendsruppe, irs? LMMNkk m WMll: IWMIM 88jSiJä von 3-101101 abends, Motttäg—Donnerstags abd von 7—10 Uhr, vorm, von 10—1 Uhr, nachm, von 3 bis 10 Uhr). MMIMWGWMM'- 14. April 1927 Vorträge an den Festtagen siehe „Frankfurter Berichte". 13 ühr, km?)ürsaaie Friedberger« Anlage, Midrasch-Vortrag. ..Ans Agadah und Hagadoh. Herr Red. S. Schachnowitz. Veshamidrafch, Ostendstraße IS. Von Sonntag bis Donnerstag einschl. allabendlich von 3/48 —9Uhr 7,1212 'Da, Herr Rabb. M Karpel. rr22"Echiur des Herrn Dr. Jsaac Breuer Sonntag vorm l/29 Uhr, Dienstag bis Donnerstag abend 8 Uhr. Samstag nacb.n. l/a5 Ilhr „©xofcEfo1 des £>ervrt maDDiMi an^fsii V-V-Derei« vfiendfiraße 1$ Rabbiner S. Weber. 7112712 von Samstag abend bis einschließlich Donnerstag abends nach 11272 2'1P» V. 3. A. (Frankfurt a. M.) Stellenvermittlung: 1. Student sucht in Universitätsstadt Nebenbe- Schale, 3. Ts besteht Ntederlassungsmöglichkeit für einen Arzt und Rechtsanwalt in Ostpreußen- Die neue Adresse ist: Rechtsanwalt Martin Katz, Frankfurt am Main, Röderbergweg 71. Gehelzette«. ^1111 712V NVS 21p ''1NX 712V Mag Abel 6X0 öamstagmorgen 5.45 Lhomez-Verbot 9.— S«!WchMtzk>.- 5amstqaafcen& 6 7 0 oaiuBtagaDfeltö 8 10 Morgens 6.15 lvochengottesdienst: 1V1Q.1 ^in Nachmittags 6.30 Das Leben der Juden in Venedig 6 religiöse und Familienszenen Ende des XVIII. Jahrhunderts Autorisierte Neu - Ausgabe, in unvergleichlicher Schönheit getreu nach den Original- Kupferstichen von Novell! hergestellt in der Reichsdruckerei zu Berlin. Inhalt: Die Beschneidung. Die Hochzeitsfeier. Die Beerdigung Ausheben der Tkora. Das Pessachfest. Ds-r LaubhQttenf^|| Q;SQe Jer Biller L.bräischem Text* «fl Die BläUer wurden mit einem auf die Kunstwerke bezüglichen erläuternden Text aach Dr. Otto Ehstein auf Maschinen- bzw. handgeschöpftem Büttenpapier hergestellt. Daß die eigenartigen Lebensformen der Juden in Venedig inmitten all der malerischen Pracht dieser Stadt sich bei durchschnittlicher großer Wohlhabenheit, ja Pracht entfalten konnten, zeigen die 6 Tafeln, die wir dem Stift und Griffel des venetianischen Künstlers Francesco Novell! verdanken und die auf den hohen Grad der wissenschaftlichen Lebenskultur der Juden in Venedig hindeuten. Wir sehe auf diesen Tafeln die Juden Venedigs in den Hauptmomenten des religiösen Lebens im Gottes-und Familienhaus. Preis des Werkes in Luxusmappe 50 M., in geschmackvoller Leinenmappe 28 M. Literarisches Institut fiir Kunst und Wissenschaft Berlin SW 68 Kochstrasse 9 s- B,e!Tür?ä?fi Dirlin. gM ft{3 BS3t6llnn! <=■ EriüöuBgBörl 8rM Ort und Datum;. Name und Stand: ... Auf Wunsch auch bequeme Monatszahlungen 5 ffooffc <Dei’dienf(mög(icfißeif1 Zur Verbreitung ihrer Lebensversicherungs-Organisation sucht große Lebensversicherungs-Gesellschaft rührige, in den b e s t e jj jffcfSiBSIl eingefiihrte Herren gegen höchste Bezüge Gefl, Anerbietungen unter 24291 an die Exp. Tefilm-Legen am Morgen 4.10 rttJS 1, urtb 2. Morgens 8.— Nachmittag 5.— Abends 8.10 7. und 8. Tag. Vorabend 7.— Morgens 8.— Nachmittag 5.— Abends 8.20 ^effcsausgang 8.S5 Mschengottesörenst: A7orgens 6.15 Nachmittags 7. Tesilin-Legen am Morgen 3.55 Akademisch gebildet, junger Mann in der Elooakei, aus vornehm. Familie mit schön, gesellsch. Position u. entspr. Einkommen möchte ein int. Mädchen 8«i ßerter diiddd. Heiraten Lichtbild erwünscht. 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