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Der Israelit · 1927-03-24 · Heft 12 (24.3.1927) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 12 (24.3.1927)
Date
1927-03-24
Page
– (sequence 6)
Language
German
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meite e 9tr. 12 D e r il Mrs iM Ford hatte Sapiro als Führer einer geheimen jüdischen Verschwörung bezeichnet — entstund ein Zwischenfall dadurch, daß der Anwalt Fords die Geschworenen nach ihrer Religion befragte und zwei Geschworene, die sich zur jüdischen Religion bekannten, ablehnte. Der Anwalt Sapiros lehnte seinerseits ein früheres Mitglied der Ku-Klux-Klan ab. Ford selbst blieb bis jetzt den Verhandlungen fern. n»ssn»egen der Sinmali &api ros seine Hwangsvorführung für Montag beantragte. Das Gericht in Detroit hat sich nachträglich entschlossen, dem Antrag des Vertreters von Henry Ford auf Ablehnung von Geschworenen jüdischer Abstammung stattzugeben. Daraufhin mußten zwei jüdische.Geschworene die Geschworenenbank verlassen. Das Gericht stimmte aber auch dem Antrag des Vertreters des Klägers Aaron Sapiro zu, daß unter den Geschworenen kein jetziges oder früheres Mitglied von Ku-Klux-Klan fein dürfe/ »klllM Der NWWU DIS MIMWö JMO bom Independent", daß die amerikanische Landwirtschaft unter die Kontrolle einer großen Vereschwörung geraten ist. die die Nahrungsquelle der Nation beherrschen will, veröffentlicht Herr Walton Peteet, der Sekretär des Nationalrates der Farmers Cooperative Marketing Affociations, eine Erklärung, in der dargelegt wird, daß Henry gort,* a^efe emer juöifdjen KfMrsWg ftffg W Wr sachen glatt widerlegt sind. Von den 1538 Direktoren der 98 Associations feien nur zwei Juden, und diese beiden Juden sind Bauern. In vielen Staaten stehen die Kooperativen unter der Leitung eines vom Gouverneur direkt ernannten Direktors. In anderen Staaten wird der Koojmativ-Direktor entweder von der staatlichen landwirjchaftlichen Kommission oder vom Präsidenten des Agrikulturkollegiums ernannt. Eschenheimsr Anlage, wird um 4 Uhr nachmittags eingeleite/Mrch ^rn Kmdsrfest in Maskenkostümen, welches für die Kleinen eine Fülle von Spielen und Ueberraschungen bringen wird. Abends 8 Uhr schließt sich der Gesellschafts-Abend für Erwachsene an mit Ausführungen, gesanglichen und deklamatorischen Darbietungen unter Mitwirkung namhafter Künstler, u. a. Ben Spanier vom Frankfurter Schauspielhaus. Mr Balles uni nmrmks uni Erfrischungen jeglicher Art ist gesorgt, ebenso für eine Tombola mit wertvollen Gewinnen. Karten zum Preise von Mk. 3.— für Erwachsene und Mk. 1.— für Kinder sind in beschränkter Anzahl noch erhältlich: bei der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel,' Töngesgasie 18, 2. (Tel. Taunus 24); im Lokal der Agudas Jisroel-Jugendgruppe, Hanauerlandstr. 17; Konditorei Julius Grünebaum, Hanauerlandstr. 4 (Tel. Carolus 44161); Siegfried Salonwn, Gr. Eschenheimerstraße 19 (Tel. HaNsa 3701): B. Rachelsohn. Zeil 2 (Tel. imm iMl Es wird ausdrücklich daraus hingewiesen, daß Begleiter der mitwirkenden Kinder nur gegen Karte zu deni''Feste- Zutritt haben. Zum Andenken an R. Iakob S. Posen Man schreibt uns: Anläßlich des Jahrzeitstages von R. Jakob S. Posen 5'si Qtn 19; Adar II wird darauf fjinpffiisisn; DüB Dreimal mörorntliö) (Mao unD Dom nerstag von 8—9.30 Uhr und von 4—5.30 Uhr) im Lernzimmer im Hermesweg 27, 2. von den mfoVn regelmäßig ein nvr? gelernt wird. Interessenten, insbesondere Schüler des W sind stets willkommen. Frau Lea Müller Das Purimfest der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel und Agudas Iisroel-Iugendgruppe. Das große Purimfest der Agudas Jisroel zugunsten ihres palästinensischen Schulwerkes am Sonntag, den 27. März 1927 in den Räumen des Volksbildungsheims, Eine allverehrte Matrone, von der bis in die Jahre des Alters nur Liebe und Güte ausstrahlten, ging mit Frau Lea Müller von uns. Gehörte ihr Leben in erster Reihe den Ihren, den Söhnen, die in glühender Liebe 'Mk flute |inp, Jo frniiS« taM M M lim Rahmen der Jüdischen Frauenvereinigung für die I Armen und Leidenden seyenooll zu betätigen. Ihr kluger M mit lm miDDiit NlWlsi iDirDin in m JDpißn Kommission der Jüdischen Frauenvereinigung sehr vermißt werden. In schlichter Frömmigkeit und gottergeben wandelte die Frau ihren Lebensweg, bis sie ein höherer Ratschluß in den ewigen Sabbat rief. Wir werden ihr ein treues und liebevolles Gedenken bewahren. An der Bahre schilderte Herr; Rabbiner Dr. Horooitz die edlen Tugenden der Verstorbenen und den schweren Verlust der Hinterbliebenen in wirkungsvollen Worten. Im Namen eines Freundeskreises sprachsodann -Herr Rabbiner Dr. Ka h n, Mergent^im/B^r^ und der Verehrung. >! /■""/• ütasan: Veethoven-Aeier. Sonntag, den 27. März, vormittags 11.30 Uhr, findet in der Aula der Realschule der- Israelitischen Religionsgesellschaft .eins öff^rrlltchs JB s th » * < n -Fs i -e r statt. EllekNsäjast tmfetftr ^nler host, r!nge!«lrn wird. 'i-'" ’ Vortragsfolge: Coriolanouverture, Romanze in F-dur, Gedächtnisrede des Herrn Max Neumann/7: Symphonie (1. Satz), Sonate für Klavier - ünd Violine in F-dur (Frühlingssonate). Mitwirkende: Frl. Wargrit Oppenheimer, Frl. Gustel Hirsch vorn Hoch'schen Konservatorium, Konzertmeister Mtascha S chn.eyder vöm Frankfurter Symphonieorchest'er, Max ' Firn b e r g. Künstlerische Leitung/Max -Ne umänn. itemrir Einige Mitglieder der Agudas Jisroel-Jugendgruppe hier, taten sich zusammen, um gemeinschaftlich anhand der Quellen des Talmuds und der Dezisoren den Aufbau der diesbezüglichen stärzulegen, um damit gleichzeitig auf einem Spezialgebiet! die Festsetzung ‘ der -rotm und die daraus sich ergebenden Konsequenzen zu zeigen. Der Gewinn einer solchen Bearbeitung, liegt zunächst tx-rirr. bag nicht mecf,ani|rf^ -eixte Steife »on o’rt Äerftandnis dem Zuhörer in einem Maße vorgefetzl werden, die eine Verarbeitung derselben kaum ermöglichen, und daß sich daraus des ferneren auch ein größeres Verständnis für die. mxo ergibt. Der Kursus wird jeweilig am Sonntag Abend um 8.30 Uhr im Lokal Hanauer Landstr. 17 stattfinden, erstmalig am 27. März 1927. Nähere Auskunft erteilt vmitwilligst Herr Lippmann Kurzweil, Röderöergweg 43. Unerwartet schnell verschied nach kurzem Krankenlager im Alter von 35 Jahren flirr f isgmtmfl nsHfllngor Wer diesen Menschen mit besonderen Fähigkeiten und edlem Charakter näher kannte, kann unsern Schmerz ermessen. Die fieffrauernden Hinterbliebenen. Pforzheim, 21 März 1927, MSM m syMjiip- Stickereien sow ie Tallis - u.Tefillinbeutel, Berchesdeckchen in jeder Ausführung liefert zu billigst. Preis. JohaflRaWarfchawsliiWw. Frankfurt a. M., UhlandstraBe 46. 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