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Der Israelit · 1927-02-24 · Heft 8 (24.2.1927) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 8 (24.2.1927)
Date
1927-02-24
Page
– (sequence 7)
Language
German
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K.MUUU1M K r f SSL 8 Hi! f*? ite 7 Frankfurter Berichte. Peftalozzifeier in der Realschüle der Mräelltischen ReligionsgeseÜschaft. Wir Juden haben besondere Veranlassung, das große vädützö-gische Genie Pestalozzis, dessen Tödesiüg sich am 17.,Februar zum 100. Male gejährt hat, zu ehren. Weisen doch die von ihm gepredigten Lehren große Uebereinstimmung mit unseren jüdischen Erziehungsgrundsätzen auf. So haben denn auch Realschule und Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in einer stimmungs- und iMöfinoiin mm feiner Q&DntfiL ummfnnt MM Die fflt« MkM? bStt ChöMsüttKStt dsv EchMkinmn des Ly-! zeums. Den Kernpunkt bildete eine groß angelegte Festrede, die Herr Karl Ochsenmann hielt. Er entwarf ein fesselndes Bild von Pestalozzis Wirksamkeit und hob dabei insbesondere die Ideen hervor, die uns Juden mit der Gedankenwelt Pestalozzis verbinden. Wie es im jüdischen Volke, das wie kein anderes die Macht der Erziehung hat, eine Differenzierung der Menschen nach sozialen Gesichtspunkten und der Geburt in der Erziehung äüsksL* mm* Ui f8 8i«3 Igflalßggis Mm Wkt an die Ärmen unb verlassenen bes ßanbes. Er suchte tri das Haus des Unrechts, das von den Klassen der Gesellschaft errichtet worden ist, die Treppen der Menschenbildung einzubauen. Wie alle großen Jugenderzreher, war Pestalozzi eine tief religiöse Persönlichkeit. Jüdischer Lebensanschauung entspricht, was Pestalozzi in seinen Werken über Religion geschrieben hat. Wenn Pestalozzi in der, Erziehung und Belehrung der Kinder im Elternhause das wesentlichste Mittel sieht, um dem Elend der Völker, das ihn jammert, abzuhelfen, können wir mit Stolz behaupten, daß bei keinem andern Volke dem Hause im Erziehungswesen eine solche Bedeutung zugetöurSjej mie bei Sperrt jiibäjd^en- ^riir i>ett ©ebensten des MgemeiMN, oDllgtitoriTöjen umittgcltlichM Untst? nchts, der bei uns Juden den Charakter einer gebotenen Pflicht hat, für die Idee der Volksschule, die im jüdischen Völke schon in frühesten Zeiten ausgeführt worden ist, gelebt und gestrebt zu haben, gereicht Pestalozzi zu unsterblichem Ruhm.. Wir ehren in Pestalozzi einen Mitarbeiter an der Erlösung des Menschengeschlechtes, der dafür gewirkt hat, daß es hell werde in allen Gemütern auf Erden. Wir ehren in ihm einen jener großen Mänm m m MlMtt m E fef?ren(We für Erleuchtung unö Erneuerung der Menschheit ihr ganzes Leben gewirkt haben. Die von einem Bannerträger der die Menschheit erlösenden Wahrheit gegründete Schule,, hat deshalb besonderen Grund, dem großen Menschheitserzieher ihre Ehrfurcht zu zollen, Aus tiefstem Herzen, dankerfüllt seinem Genius zu huldigen. — Schülerinnen des Lyzeums brachten eine. Szene aus Pestalozzis „Lienhart) und Gertrud" zum Vortrag. Ein Schüler las ein Kapitel aus demselben Werke vor und einige Gedichtdeklamationen. die auf Pestalozzis segensreiches Wirken WM öarnn, maren in M mmm mm Sink druck crüsloferideU FäiSk SittZSflSchtSN. CS WätzS NUk M wünschen, daß die Schule und Eltern sich noch recht oft zu derartigen Feiern zusammenfinden möchten. Vortrag tn der Jüdischen Frauenvereinigung. Diesen Sonntag, abends 6 Uhr, findet im Hörsaale Friedberger Anlage ein Vortrag des Herrn Red. Schachnowitz statt. Thema: „Uriel Akosta und Baruch Spinoza, die Geschichte einer Verbannung" Gäste, Damen und Herren, willkommen. Jüdischer Turnerbund. Wie bereits berichtet, veranstaltet der Jüdische Tur- .am Im k. flDia 130 Illü «Schm, im Festsaale der Herderschule, Wliieisbacherallee 6, sein erstes Schauturnen.' Dasselbe wird den an körperlicher Ertüchtigung ihrer Kinder interessierten, Eltern erstmals Gelegenheit geben, sich von den bisher gemachten Fortschritten aus turnerischem Mbiete in hinreichender Weise zu überzeugen, _ Freunde uyd Gönner unseres Bundes laden wir hier- M zü Merer Derqnstaltung Höflichstein. --Karten M Mk.1.50 ündl — sind in den durch . PlakLte kenntlich gemachten Geschäften, sowie an der Kasse zü erhalten. Schülerkarten zu 30 Pfg. nur an der Kasse. Neues aus der Agudas Iisroel-Iugeüdgruppe. Die diesjährigen gemütlichen Freitag Abend-Zusammenkünfte finden, mit o'bpv wib 02 r- Freitag abend Len 4. März, ihren Abschluß. Diese Woche, also für die Zusammenkunft am 25, Februar, ist als Redner Herr Emil Gottlieb g-emomien röoriven. Beginn her Bsranstali„„8 Q.QÖ % Cs muhte leider sestgestellt werben, daß eine erhebliche Anzahl Mitglieder ihren Mitgliedsbeitrüg für das , zweite Quartal — Teweth, Schwat und Ädar 1 — noch nicht entrichtet haben. Es sei darauf hingewiesen, daß der Kassenbote anläßlich des Inkasso der Beiträge für den Monat Adar 2 die noch, unerledigten Quittungen des zweiten Quartals nochmals zür Einlösung vorlegt und wird ersucht, um der Verwaltung unnötige Unkosten zu ersparen, bU betrüge b^r-eti fteile«- Vereinskalender. vtreln Mekor kW«. Freitag abend nach Schluß der Synaaage. Mikro- Dortrag (Schluß) Herr Red. S. Schächnowitz. Samstag vormittag nach Schluß der Synagoge Dinim, Herr Dr. E. Posen. — nachm. 37« Uhr im Dereinsloka Mikro, HerrDr. W. Hofmann. — abends 87« Ubr im Dereinslokal, :nijn httVn a^2ai. Herr B. Rachel fo bn. Sonntags morgens nach Schluß der Synagoge (ebettfo ÄUttvaoeb) an« "n- Lerr Redakteur S - öZM. Q1L1IU UHU mm: tag eine Stunde nach Aiacht Gmoro ,Pesfochtm", Herr. I. Soffer. — vormittags 97* Uhr (ebenso Dienstag abend) 67, Uhr Gemoro, Herr R.A. G. Posen. — abends 6 Uhr im Dereinslokale Langestraße 18, Herr Arnold Merz dach über ,Amos". Montag, morgens nach.Schul (ebenso Donnerstag», Misch na Mitgliederlernen. — abends 7 Uhr (ebenso Mittrooch), Genroro, Herr Rabbiner d s— «kfTtW 8^4 Mr feöenso Donnerstag). Gemoro. Herr »Dr. Elreser Posen. . Fahrzeits-Stiftungen: 26. F bruar. Clementine Goldschmidt und Olga Lion-Stiftung. Montag, 28. Februar. Therese Roos geb. Hirsch- Stiftung. Mittwoch, 2. März. Sofie Bier geb. Heller- Stiftung. Slgttfccts Sisfoel-Sugcnhgnippe. Sonntag ots Freitag morgens 8—8 Uhr. b^t-ps hm bbin, Herr Leopold Oppenheimer. — 9—12 Uhr Gelegenheit zum Lernen jeder Art, Herr HerzHalpern. — V2II—V2I Uhr, Stenogr. Kurs, Herr Guth. — 12—1 Uhr Weltschiur »zsi* «jl, Herr Herz Halp ern. — 2'/*—37« Uhr nachm. rriai. Herr Eh. Iacobowitz. Montag vorm. 9—12 Uhr Gelegenheit zum Lernen jeder Art, Herr Herz Ha Ipern. — 12—1 Uhr Weltschiur •>öy> -n. Herr Herz Ha Ipern. — 7«9—10 Ubr abends ebenso Mittwoch abends '»an ö» »ain. Herr R.-A. Murttn Kotz. — P-iio nöF TimiLllrs aemeinfammtt döm Mm. Aula dek Nealsch. Aitt TtökgäM» 8. — i^S-t/rlV Uhr Kipxa a jnm, Herr Hirschberg, Hegelstrotze 13. - 749-10 Uhr srivp, Herr Emanuel Wo'f. r Schabbos tu Uhr vorm, irnhtf. — V210—11 Uhr V«m»p ihai. Herr Dr. Posen, Tiergarten 42.— 10—11 Mr *rnr inV» iirp. Herr Louis Ka h n. — Isl/zAhr vorm. ..Dttschna", Herr Henn. F rankenth a!. — 7212—7« 1 Uhr Kizzur-Schulchan-Oruch, ÄM Gerson S chnerb. — 12— Uhr. Herr Lehrer Hirschberg. — 1 Uhr nachmittags NNiv- — 3-4 Ubr Kbna, Herr Lippmann Kurzweil. — 3—4 Uhr uvn *2, Herr Dr. W. H y fm a n n. — 3—4 Uhr »»vi av wam. Herr Emanuel Wolf. — 4--5 Uhr vin »n. Herr A. P u n. — 7»4 8 Uhr ns»2 Herr Leo Schnerb. — 744—%) Uhr und Montag abend von V«9 — SA | O Uhr .©emoto fiibottfjfthtj (?>err £ tt ¥ {d) i i,—C1V3 bis Stift b, iiib. Ttfttztslehre Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Herm Dr. E h r m a n n. — mit Nacht a'ltfa im Anschllttz nbmn- — nach Nacht Schachspiel zur freien Derfüaung. — Mauzoe Schabbos von 8—10 Uhr bebr. Sprachkurs für Herren. Herr Elijohu Bilitzky. Agudas 2isroel-7Nädchengruppe. Sonntag abds. i/27—8 Ilhr Steno grasts-Knrsns ÄIS OL ©«ff. / Älontag 9—io Ufa Herr Unna, M. Obermainstr. 30. — Dienstag 7 8 Uhr Stenografie-Kursus. Herr A Guth. — 7—8 Uhr Sprechstunde der Stellenvermittlung. — 7,9—7240 Uhr ünpni, Frau Hilde Joseph. — 9-10 Uhr ivsr'ib, Herr Dr. Weg er, geschl. Arbeitsgemeinschaft. Donnerstag 7—8 Uhr Sprechstunde der Stellenvermittlung. — 729 bis 10 Uhr nach Vereinbamng Führerinnenkurs, Herr A. Merzbach, Röderbergweg 9. — %9 bis 3/4i0 Uhr ö»3»*t, Herr Lehrer Hirschbera. — 9—10 Uhr Kleiderausm% SK M KöMMMNi ~ 0—18 mi KTSSltir gemelnschaft, Frau Di. Röseüvoum. GrMte« straße 42. Freitag abends 8 Uhr zur ,tvto Arbeitsaemeinfchaft. Herrn Dr. E h r m a n n, Hanauerldstt. 16. — abends gemütlicher Heimabend bei Frau Dr. ^Lang e, Wittelsbacherallee 9. S ch a b b os nach Schluß der Syagoge Frl. Marcus. — 4—d Uhr nachm, »^a, Herr Lehrer Hirschb erg. — 17« Std. vor Nacht MM: Mir Amm Merzülllfi: m. 13-21: 1 tägig. - 117.-127« Uyx Hüstüursh - Schlm des Herrn Jul. Lewin. — nach Nacht Schachspiel zur fielen Verfügung. — 8—»0 Uhr hebr Sprachkurs für Damen. Herr Elijohu Belitzki' Jüdische Frauenvereinigung. Sonntag abend puvkt 6 Uhr im Hörsaale Friedbergeranlage Vortrag des Herrn Red. S. Schachnowitz über .Uriel Akosta und Baruch Spinoza, die Geschichte einer Derban- IlllNll. £Moijr €§m-$crdii. Samstag 4% Uhr. im Hörsaale Friedberger- Anlage, Midrasch-Dorttag, .Bezalei, der Mann und sein Volk". Gehetzette». bnp'i nnff Freitag Abend 5.30 Samstagmorgen 8.— Samstagnachmittag 4.30 Samstagabend 6 45 Morgens 6.30 Nachmittags 5 30 Tefilin-(egen am Morgen 6 05 Kaufmann aus der Metallbranche, 33 Jahre, ledig, kaufmännisch durchgebtldet, erstklassiger Disponent, perfekte franz. und engl. Eprachkenntnisse. Ia Zeugnisse, sucht per bald DOME SlEffHÜI evtl, auch andere Branche. Off. uni. NM an die Erp. Jsf. VäeKengeseüe 18 Jahre, mit gutem Prüfunoszeugnts sucht baldigst Sfetfe Kurt Strautz Sommerhausen Junger strebsamer Lisenkänä'ev 19 Jahre, firm tn sämtlichen Zweigen der Branche, ungekündigt, sucht gestützt auf gute Zeug«, u. Referenzen per 1 4. 1927 pass. Stellung als Berkäufer, Lagerist oder auf Büro, wo am Sabb. geschloss.ift. Ost. u. 23918 E»p. Jüngerer MMMmNlw. der eine Aktmetcillabieilung längere Zeit selbständta ptleiiet hat — in ungek. Stellung — sucht stch z. verändern Ang. unt. 23984 an die Erp. Junger Kaufmann. (19 I. alt) jetzt tn kt Exportgeschäft täiig, mitla Zeug». ». 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