Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 68 (1927)
- Issue
- Heft 7 (17.2.1927)
- Date
- 1927-02-17
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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DMV U?ll.7 vereinigten orthodoxen jüdischen Elternschaft einen matzgevüchen Emstutz aus die Leitung, Führung und Verwau^rrg der privaten Volts,cyule gewinnt, daß der Rabbiner der Synagogengemembe „israelitische Religionsgesellschaft" wie vtsyer auch künftig sich jeder Einnuscyung in die eigentlichen ivchulangelegenheiten entyalt, und daß die Lehrer wie bisyer aues vermeiden werden, was geeignet ist, die die jüdische Volksschule besuchenden Kinder der zur Haupigemeinde gehörenden orthodoxen jüdischen Eltern in Gewissenskonflikte religivser Art zu bringen. Bei dieser Lage der Sache kann ein Bedürfnis für die Errichtung einer weiteren nmtn jimffl/in in g ran nurt ü. M. nitfit antrtannt werden. Ich ermächtige daher die Regierung, den dahingehenden Antrag des jüdischen lscyulvereins unter der Voraussetzung ablehnend zu bescheiden, daß die Synagogengemeinbe „Israelitische Retigionsgesell- 'schafl" >lch an ihr Bergleichsangebot bis zum 1. April ,1926 gebunden hält. 4. Die Petition des Schuloereins an den Landtag ist den Ammern der AollsMle nur aus LcrWkN der Presse bekannt. 3. Die ablehnenden politischen Parteien sind von seiten der Volksschule nicht mobil gemacht worden. Ihrer programmatischen Einstellung gemäß vertreten alle diese Parteien ein ausschließliches Slamsmonopol für die Volksschule und lehnen die Einrichtung von Privatoolksschulen ab. Das schließt nicht aus, dag sie die längst bestehende Israelitische Volksschule dulden, solange h.er in Frankfurt gesetzlich neben den Simulianschulen auch evangelische und katholische Konfesswnsschulen bestehen. 6. Eine Volksschule muß auch Klassen für die vier oberen Jahrgänge enthalten; diese Jahrgänge werden im laufenden Jahre besucht: in der Israel. Volksschule von rund löO; in den slllüiWen Mulm tzgtz in m im Ausbau bMissMM uwnwVulö des PWaniioM von io—20 Schülern. Die städtischen smd über" das gesamte Stadrgebiet einschl. Vororte zerstreut; ein erheblicher Teil von ihnen kommt teils der Entfernung wegen, teils aus anderen wichtigen Gründen für keine der «jüdischen Volksschulen in Frage. Die Einrichtung einer neuen jüdischen Volksschule bedingt daher zwangsläufig die Zerstörung der bestehenden Schule; alle Schritte der Israelitischen Volksschule entsprangen daher dem obersten Gebote jedes Organismus, dem Gebote der S e l b st e r h a l t u n g. Der Jüdische Schulverein hatte kein moralisches Recht, das seit 40 Jahren segensreich Wirkende zerstören zu wollen. I. Sir HsyMjttWg, V1? Vottsj^ule b-gro. öle unabhängige Orthodoxie habe sich zur Abwehr gegen den Schulverein mit dem liberalen Judentum verbündet, ist zu grotesk, um eine Widerlegung zu bedürfen. Ob und wie sich die Liberalen für die Erhaltung ihrer Einrichtungen einfetzen, ist eine Angelegenheit, die die Orthodoxie nicht berührt. Der Cherem und seine Handhabung. Mit diesem wieder aktuell gewordenen Thema besaht sich der fünfte Geschichtsoortrag, der diesen Sonntag punkt 6 Uhr in den Räumen des Mekor Chajim, SanaßfiriiM 18. TtattfinDct. (Balte miurommtn. Kunst-Ausstellung. In der Kunsthandlung Ludwig S ch a m e s, Frankfurt a. M., Börfenstr. 2—4 bringt Georg W i d m a n n , ehemaliger Zeichenlehrer an der Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft z. Zt. eine Kollektion Aquarelle zur Ausstellung. Die Ausstellung dauert bis zum 6. März. öeremskaienber. Verein Mekor Ltzajlm. Freitag abend nach Schluß derSynaaoae. Mikro- Dortrag (Schluß) Herr Red. S. Schachnowitz. Samstag vormittag nach Schluß der «Synagoge Dinim. Herr Dr. E. Posen. — nackm. 8/< Stunde vor Mincho im Dereinslokal, Mikro. Herr Dr. W. Hof mann. — abends 8lk Uhr im Dereinslokal, o*3»*i :mjn rvo^n. Herr B. Rachelsohn. Sonntag, morgens nach Schluß der Synagoge (fDrMD BiittlBDOl) DTK Mll NkVllMkUk 8 GDowNlnviS. - vorm. N s IW uvv Samstag eine Stunde nach Nacht Gmoro „Peffochim", Herr I. Soffer. — vormittags 9lU clhr (ebenso Dienstag abend) 6V2 Uhr (Femara, Herr R. A. G. Posen. — abends 6 Uhr tm DereinsloKate Langestratze 18, Herr Red. S. Scbachnowitz über .Der Cherem und feine Handhabung, Bilder aus Vergangenheit und Gegenwart". ontagi motgtns nott} Schul ^et>tn|o DonnerstHg'i Mtfchn« MNgttidsrtrmsn, — «vrnds 7 Uhr (edtnfo Mittwoch), Gemoro, Herr Rabbiner Dr. Joseph Breuer. — abends 8l/4 Uhr (ebenso Donne stag), Gemoro, Herr Dr. El eser Posen Dienstag, morgens nach Schul (ebenso Freitag), Mtschna, Herr Dr. Elieser Posen. Allabendlich 83U Uhr tm Bereinslokale Schaas lernen, Herr Herz Holpern. Iah rzetts-Stiftungen: Sonntag. 20. Februar. Johanna Eliafon geb. Wetl-Sttftung. Dir g i r q 0 f 11 Donnerstag, 24. Februar. Moses Löb RosenbaumtislUng. Freitag, 2 . Februar. Frau Mirfam Hirsch und Fanny Jo epy geb. Cumbach - tistung. Aguda» Iisroel-Jugendgruppe. (Das Lesezimmer ist geöffnet: Sonntag nachmittag von 8 10 Uhr abends, Montag—Donnerstags abd. von 7—10 Uhr, vorm, von 10—1 Uhr, nachm, von 3 bis 10 Uhr). Sonntag bis Freitag morgens 8—9 Uhr, D’Bnvö osr mm. Herr Leopold Oppenheimer. — 9—>2 Uhr Gelegenheit zum Lernen jeder Art, ^err aIp er it. .— y^ll.—y2t^ Ltlpr^rptertopr. Kurs, Hsrr Tuih, — iäi ‘Ü&v «Hllssirur w «p, Herr Herz Halvern. - 2'ü—b'/. Ubr. nachul. j-'ttnT'p tnm, Herr Ch. Jaeobowitz Montag vorm. 9—12 Udr Gelegenheit zum Lernen jeder Art. Herr Herz H alp er n. — 12—i Uhr Meittchiur -»öt» *p, Herr Herz Holpern. — 3U9 10 libr abends ebenso mftttwoch abends vv Vvin Herr R.-A. Martin Katz. — W 'fi v ütjf SHrnfiHfs gfTitiiM mit Vim fm\ Aula ver Nealsrv Am Tiergaiiev 8. — r/zd—»/210 Ubr uV'L» '3 hiM, Herr Hirschberg. Hegel str« tze ^3. - 3/49 10 Uhr Herr Cmanuel Wo f. . Schadlos TU Uhr vorm, nnriff. — V2IO—11 Uhr TWPp Kirnt Herr Dr. Posen, Tiergarten 42 — io—11 Uhr Tny inVer msp, Herr Louis Kahn. — 10/4Uhr vorm. Mischna . HerrHerm Frankenthal. '/2I2—l/u Uhr Kizzur-Schulchan-Oruch, Herr Gerson Schnerb. — 12— Uhr nrawa, Herr Lehrer Hirsctberg. — 1 Uhr nachmitiags NN1Q- — 3-4 Ubr nivi. Herr Lrppmann Kurzweil. — 3—4 U&r kö» '3, Herr Dr. W Hofmonn. — 3—4 Ubr äs» »»in. Herr EmattllU W^If. — L l UBl «n. ASttAPUN. — 4 ö Uhr ns-’S K"l!Mi Herr Leo schnerb. — 9ltf-9U Uhr und Montag abend von 3/«$—s/4 0 Uhr .Gemoro Kidduschin", Herr T a r s ch i ch. — bis Nacht, Geist b. jüd Geietzesiehre Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Herrn Dr E h r m a n n. — mit R» cht 3'ivo im Anschluß ,3^13N- — nach Rocht Schachspiel zrr freien Dertüaung. — Mauzoe Schabbos von 8—10 Uhr hebr. Sprachkurs für Herren. Herr Elijohu Bilitzky. Agudar Jisroel-Mädchengruppe. S otttiiao abds. i/27—8 Ithe Stenogroste-Knrsns A. Hnih. Montag 9—10 Uhr mm, Herr S. Unna, Kl. Obermatnstr. 30. — Dienstag 7 8 Uhr Stenografie-Kursus. Herr A Guth. — 7-8 Uhr Sprechstunde der Stellenvermittlung. — 1/210 Uhr Frau Hilde Joseph. — 9-10 Uhr nizwmrj, Herr Dr. Weger, geschl. Arbeitsgemeinschaft. Donnerstag 7—8 Uhr Sprechstunde der Stellenvermittlung. — y29 bis 10 Uhr nach Vereinbarung Führerinnenkurs, Herr A. M e r z b a ch, Rö derb erg weg 9. — 3/4g bis 3/4to libr Herr 1 Üüßrst ftiMÄÄBia. — 0-10 Uhr KlMgrgUL3 gäbe der foz. Kommission. — 9—10 Uhr Ardeitsgemeinschast, Frau Dr. Rosenbaum. Grünestraße 42. Freitag abends 8 Uhr zur mm Arbeitsaemeinschüft, Herrn Dr. E h r m a n n, Hanauerldstr.!8 — abends gemütlicher Heimabend bei Frau Dr Lange, Wittelsbacherallee 9. schabbos nach Schluß der Syagoge rn'KTmanre Frl. Marcus. — 4—s Uhr nachm, 'dvv. Herr Lehrer Hirschberg — iy4 Std. vor Nacht mw*, Herr Qirrtolb AI srz doch, Kop. 13—21. iS‘A ili? Hastquroh - Tch^lr des Herrn Jul. Lewtn. - nach Nacht Schachspiel zur freien Verfügung. — 8—<0 Uhr hebr Sprachkurs für Damen. Herr Etijohu Belitzki. £tojaf| C|n-lRdR. Samstag 43/4 Uhr. tm Hörsaale Friedberger- Anlage, Midrasch-Vortrag, .Um das goldene Kalb". Herr Red. S. Schachnowitz. Beshamldrasch, Osiendstratze 18. Bmt Sonntag bis Donnerstag etnfcbl. allabendlirt »ün AL-Ollvr mu ms. üon Rgßß. M öaiBßi Freilagadend nach Schul „Sidravorlrag". Herr Rabb. M. Karpel. d-V-Verein Ostendftraße 18 Rabbiner S. Weber. x,i3N3 'oa von Samstag abend bti einschließlich Donnerstag abends nacy 11V73 3'3V» v. X V. (Frankfurt a. M.) Elsilöügörmirnung» A. Gesucht ivt'd.' 1 Pharmaceuttscher Chemiker. 2 Hauslehrerstelle tm Ryeiatano. 3. Stelle für Maschtnenbau-Jnaenieur. 6. Niederlassungsmögltchkett besteht für einen Hautarzt in der Schweiz. ^te neue Ab» esse ist: Rechtsanwalt Martin Katz, Frankfurt am Main, Röderbergweg 71. 17. MMN WI )■ Gebetzette». ML71 7,3 V Freitag Abend 6,20 samstagmorgen 8.— Samstagnachmittag 4.30 Samstagabend 6 35 Vochengottesdienst: Morgens 6 30 Nachmittags 5 30 Tefilin-Legen am Morgen 615 4? ist «ueschst^iich V« Vif Im Snsffstfn keil enthaltenen Empfehlungen ritueller war^n oder sonstige Angaben religionsgesetzttchen Charakter, auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. Vas Haus der guten Uhren Ittatt M fm mm EM Gr. Fricdbcrgeritr.43, Ecke SchäfergaUe Präzisionsuhr »OMEGA«, die Uhr fiir’s Leben Vorrätig in Nickel, Silber, Tula u. Gold von M 37.- an Haus-, Wand- und Schreibtisch-Uhren für jedes Zimmer pas .end Juwelen, Gold- und Silberwaren Niederlage der OMEGA, die Uhr für's Leben X « (^ t t c v iS ii « « r sucht jüdische däcftevei und Conditovei zu kaufen ober zu pachten Off, unt. 23922 an die Erp. Sefucfil m 5-10000 eventuell mehr f. ftiffe Vete kgung geaen Hypothek. Sicherheit ®et einem ^aoiial oon tDll öl 000— 4ft tSsloüeuh z. Bltetlta. f ei», tzerrn aus der Match' oder Etsenbr, aeb ONLWUErp. 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