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Der Israelit · 1927-01-27 · Heft 4 (27.1.1927) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 4 (27.1.1927)
Date
1927-01-27
Page
– (sequence 11)
Language
German
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dvLMentlrchen De r .Israeli t W;T .f-r Z> *• ■*__ _ KMitee Frau Jakübowitsch, Belchenskr. 6,. BZM/ Tele» soMiiMM ' ' - - — jüaHmt yi’if! Jüdischst ^VottsschulM iy, Iraykfurt M 'M. Der, U'n-te r r i cht s - 2Ln.s sä)ßx ß^drs preuß i: s äxtz n .A-bZK o rd n e t?e n ha u s e s hat, eine- Petition desÄ Frankfurter- „Jüdischen Sch u lv ex e j n s ", rWEfgOetchrrMurdG'chmWtzMung>einer.:d r i t t e n jüdinen * aMehnendm mmslhelüung? ses MiMMMms; — zu genehmige, nuntnehr ändAüstjg abgelehnt. Zum Verständnis -dieses Beschlusses sei bemerkt; daß in MrnWrt-FWMwärtigäzMi jüdsschs. Volksschulen be-x. stehen,-,eine.jüngere, liberale im Rahmen. desPhilantropins mnd eine-orthodoxe, bereits auf eine Geschichte von 40 Jahren zurückblickende jüdische - Volksschule,/ deren Rechtsträger die.Synagogengemeinde „Israelitische, Religionsgesellschaft" ist./ Dä nachc dengeltenden^ gesetzlichen . Bestimmungen Volksschülenunur dann bestehen dürfen-wenn sie nicht nür in den,? Unterklssten. /denlogsnanntsn- Grunds^hnttlassen svN^VüN dnch" m ' Ä d r § l n s s e n, eine Frequenz ausweisen, so weißjeder Kenner der Frankfurter Schulstatlstik, daß. die Existenz d.r e^i e r jüdischier Volksschulen eine mathematische. Unmöglichkeit - ist^.uM daß-,daher die Genehmigung einer dritten Volksschule notwendig der Untergang, einer, oder gar. zweier dieser, drei.Schulen in kurzer Zeit zur Folge haben mühte. Es haben,, sich daher gegen die Genehmigung des Gesuches» des Schulvereins, der die Gemeindeorthodoxie-vertritt, die beiden bestehenden Schuleri natürlich,, mit Entschiedenheit gewehrt. Der Minister hatte denn auch bereits vor längerer Zeit entschied^,, daß das Bedürfnis nach einer drittem Schule nMt.vörliege, da die liberalen Kreise ihre Kinder' mM'MMIU M milantwini Hiß MWüW M ihrigen!^t. iiejfJJtge der RellgiöNsgäfällschäst fchickßN könntem . ' Dieletztere. Gemeinde hatte überdies,, um den Wünschen der. Gemeindeorthodöxie entgegenzukommen, sich protokollarisch bereit erklärt, der Gemeindeorthodoxie bei der Verwaltung der Schule genau die gleichen R e ch t e einzüräumen, wie sie, die . jetzige Verwaltungskommission der Schule, besitzt, ohne Rücksicht darauf, ob die zu ernennenden gemeindeorthodoxen Vertreter auch der Synagogengemeinde „Israelitische Religionsgesellschaft" angehören würden oder nicht. Es wurde ferner dem Schulverein zugesichert, daß in der Schule gemeindepolitische Angelegenheiten, die geeignet wüten, die Kinder in einen Konflikt mit ihren Eltern zu bringen. nicht lÜtfÜtt M 31 W 8kLM Ripfliß 001 schützen ist), und daß auch für Rektorat und Lehrer keineswegs die Forderung der ausschließlichen Zugehörigkeit zur Religionsgesellschaft erhoben würde. Alle diese weitgehenden Konzessionen, die mit Sicherheit zu einem praktischen" freundschaftlichen Zusämmenwirk'en der beiden Gruppen' der. hiesigen: Orthodoxie geführt' Haben würden, haben der radikalen Mehrheit des. Schulvereins nicht genügt. und konnten ihn.nicht hindern, feine hoffnungslosen Bemühungen nL WMWM MllüM jchgfss ff?rfgasfhen. üefyfr. hiss Är4 «no -xöli Ü? Schuloerein seine Forderungen oei der Negierung und dM Parlament vertreten hat, wäre Manches zu sagen. Wir möchten nur Höffen, daß das traurige Kapitel der Frankfurter' VolksfchulkäMpfe innerhalb der Orthodoxie damit geschlossen wird und eine Aera des Friedens und der Verständigung heraufzieht. " Dringende Bitte dxr Jüdischen Arauenyerelnigung! Vpn der. Jüdischen. Frauenvereinigung wird uns ge- .schrieben: Möglich tretest an/uns Gesuche heran um Ueberlasiüng/vbn Wasche, Kleidern und Betten. Beson- Dors örfna'ßiiD nDlmms TtnD: warme üMkkWSsW u»A Schuhs fuk Kinder und ErmaHsene. Wllr uyst. -Dechen. Es gjlt hier, äußerst, oringenden' Bedürfnissen zu begegnen .und/'m dieser rritischen Jahreszeit, den, MkältunWrankheiten mih ihren ''ustyüsHfiaM' /F.ö'lgsey/'rstt-. gegenzutxeten^ i ''' Daher ergeht unsere herzliche und dringende Bitte an unsere Freunde und Gönner, durch Ueberlafsung aller in Betracht: kommenden, im Haushalt entbehrlichen noch gebrauchsfähigen -°‘ KleiöüngS- und Wäschestücke nebst Schuhzeug uns in den Stand zu setzen, der Notlage nach Kräften zu steuern. " MUHM'DW im ZMUC für jM ZuMYUM. me rvrr an i»iss 8ldr-esse. unserer §?ÜU F. Äösst hoff, /stalmsträße t.0, erbitten ' ' . Auf 'telefonischen Anruf. (Carolus 43 061 oder Carolus 44 217) sind wir auch Gerste bereit, Wäscheurft 'Kleidungsstücke am hiesigen Platze abholen zu lassen. Synagogengemeinde „Israelitische Religsipns- " gesellschaft". ' Auf der Tagesordnung der am Sonntag den 23. Januar stattgehab'ten "außerordentlichen Ge> m e i n d e v e r s a M m l u n g stand ' als einziger Punkt die Genehmigung einer Reihe von Satzungsänderungen, die von der'AussichksbehörÜe als Vorbedingung für die “ . GHmelnde^als. Koi Nr 4 Seite 11 * - gefgrdert worden/sistd.D)et Kqr- '-Montä jeder ' . W iiff in: TT1’? irTÄ W bereits Hip® flmsMcsetznvon 18,88,;öas. ihr die BeMch nungn-SMgöWNWneinye" .beikMMr. Körpedschast/des öffentlichest -Rechtes 'geworden. -Jnshesostdepe sei eiste EptscheldMS^dKs KülM.s.mHistexiumKUn diesem Sinne7 schvst. Wb.äSMWxeD;K^MgW'Mne-.MchprKyM dex/RechtölagejchcchUüedöch.)äst/dem KntMWeseHM. Ergebnis'/geführt, so öaßxKs rdee - Regierung ^selbstAm .^Interesse, der Rechtssicherheit notwendig: erscheint.durch ein deM Landtag .ivorAulegtznd.es Gesetz' die. aüsdrückÜche. .Anexk,ennüng der' Gemeinde als Körperschaft des öffentlichen .Rechtes herbe-izuführn. Auf eine Anfrage aus der Mitte der VersllmMuN.krwivkiW m BorslüW,! Mtz Mil Der tintrrtni nung^verschlLdens rechtliche Bakterie verknöpft seien, insbesondere aber die Möglichkeit der Einführung der öffentlichen. Zwangssteuer,- was allerdings noch nicht.bedinge, daß --. man , auch tatsächlich/ zu diesem/ System übergehen werde. Die.vyrgelegten. Satzungsänderungen fanden einstimmige Annahme, > Liwjalh Chen. Der Vortrag, der am jüngsten Sabbat wegen Abroefenheit/des, Dozenten abgesugt rnerden mutzte, findet dWn nm miß&p in iißlilßp SBoifo (Im WWW an Mrncho, nnchm. 4. iS ffljv, im Hörsanle Frleöiier'^er'anlage) statt.; Hespes, auf Aa^bb. Dr. H. -Ehrentreu Am Sonntag den 6. Februar, abends 8.30 Uhr, findet auf Einladung der Agudas Jisroel-Orts- und Jugend? gruppe in der Aula der' Reälfchule der J^raetitifchen Religionsgesellschaft Am Tiergarten 8 ein Hesped.aüf Rabb. Dr. H..'Chrentreu, Münche Mitglied des Räbb. Rates" der deutschen" Lande'sorganisation der Agüdäs Jisröel, statt. Redner: Herr Dozent Julius Ehrentreu, 3rr*m£furi, M, —" ©after D<rrnen uttb*. Herren- - sind Neues aus der Agudas Jisroel-Jugendgruppe. Dr Sanitätskursus unter Leitung von Herrn med. Freimann beginnt am Mittwoch den 12. bruar, abends 8.45 Uhr. Teilnahme für Damen Herren. Der Schiur des Herrn G. Schnerb: „Schulchan Oruch" findet jeden Schabbos vorm, von 11.45 Uhr bis 12.45 Uhr statt. Es ist geplant, einen Mifchnajoth-Schiur für geschrittene am Schabbos nachmittag einzurichten tereffenten wollen sich bei dem Verwalter melden, teves wird noch veröffentlicht. " Dr. Fe- und Fort- . Jn- Wei- Derernskalender. Verein Mekor Lhaflm. Freitag abend nach Schluß der Synagoge, Mikro- Dortrag, Herr Oberlehrer Kaufma.nW' Samstag vormittag nach Schluß der Synagoge Dtnirn: Herr ©t ffi. ißof eit — noifim. 8)i Stunde xifö snia$s DÄMMtzÄ. omm, satton WlL E> Vfma'nst. — abestßs öl/s Uhr' tm B,«elnslokal, D»am rnD^n, Herr B. RachelsahM S 0nntag^ morgens nach Schluß der Synagoge (ebenso Mittwoch) aM HiLv' Herr Redakteur S. Schachnowitz. — vorm. 8^2 Uhr und Samstageine Stunde nach Nacht Gmoro „Peffochim", Herr I. Soffer. — vormittags 9% Uhr (ebenso : Dienstag abend)' 6V2 Uhr Gemoro, Herr R. A. G. P.o'se.n. ' — abends 6 Uhr im Dereinslokale! Lan'gestraße 18, Herr Z. So f f er übet ,Das; lüVjsche/Recht-. Montag, morgens nach Schul (ebenso Donnerstag), Mischna Mitgliederlernen. — abends 7 Uhr (ebsnsr» Wrltttvöä»),' ©entorn, Aerr Rabbiner - Br. tzöseptz D r'LM.L — M«ßs &L Mr (SßWsS Dünnerstag), Äernüro, Herr Dr. Meser Pos en Dienst a g, morgens nach Schul (ebenso Freitag), -Mischna, Herr Dr. Elieser Posen. Allabendlich 8% Uhr im Vereinslokale Schaaslerneü, Herr Herz H a lp e in. I ö h r z e i t s - S t i ft ung eu: D2V, 29. Januar. David Franßenthül-Stiftung. Sonntag, 30. Januar. Sarah Rdscnbaum-stftg. Mittwoch, 2. Februar. Dr. Ernst Lindenbaum- Stiftung. Donnerstag. 3. Februar. Gabriel Rothschild- SMtUNll. T - Fr sttLS. L Fsßruar. Theo Rws-TNMlng. Azuda» Jlsroel-Juzendgruppe. (Das Lesezimmer ist geöffnet: Sonntag nachmittag von 3-10 Uhr abends, Montag—Donnerstags äbd. von 7—10 Uhr, vorm, von 10—1 Uhr, nachm, von 3 bis 10 Uhr). Sonntag bis Freitag morgens 8—9 Uhr, t3,iRTi,s Dsr. rnin. Herr Leopold Oppen h e i m e r. — 9—12 Uhr Gelegenheit zum Lernen jeder Art, jerr HerMalpern. — 1/2II—Uhr, Stenogr. fürs, Herr Güth/ — 12—1 Uhr Weltfchiur mV ’ti-t. .wert Sseti 5SoIn ertt. -- Uhr W «jn, Grrr Herz Halp ern. yachm. f'VN'p ihm, Herr 21,4^3'/« Uhr Ch. Jacobowitz. Nstrn. Herr H i r f ch b e r g'.' Hegel- %9^10 Uhr V-Vp, Herr Emanuel Uhr Stenograste-Kurfusr Herr L G u t h. . MIWW Weltschinr »,4. Herr Herz Ln 1V ern. — 3(&-lb ÜLiuttfaniji,. rö«nsv a^nbs v/®*! ÜV Win. Herr. R>2l. Alurtin a tz.' — V29 - Uhr- Dirnßurs gemeinsam mit dem Esra. Aula der Realfch: Am Tiergarten 8‘. —V2IO Uhr '2 Ä Ä ■' ' ' strotze. 13. Wolf. Schabbos TU Uhr vorm. 71'NNv. — V2IO—11 Uhr r>im»p K*im. Herr Di. Posen. Tiergarten 42 — 10—11 Uhr nirer», Herr Louis Ka h n. — 111/4 Uhrvornn..Mischna". HerrHerm.Fr an kenlvlll.« W^l/U^MlIMMMWIMllWlllE S« Gersott' Schttsrb. ' iS-/lll|f‘ä*: - Herr Lehrer Hirschberg. — 1 Uhr nachmittags nm»\ — 3-4 Ubr Herr Lippmann Kurzweil. — 3—4 Uhr rrvv '2, Herr Dr. W. Hof-' matt it. — 3—4 Uhr osr ttrzsin. Herr Emanuel Wolf. — 4—5 Uhr tnK "n. Herr A. P un. — l/44-5Uhr ns’a Kirn,Herr Leo Schnerb. — Uhr und Montag abend von SA9 — s/4i0 Uhr .Gemoro Kidduschin", Herr Tarschich. — V/3 bis Nacht, Geist d.jüd. Gesetzeslehre. Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Herrn fiiiliHiiiiiiii-fliii MM anfia tm MMM üWM. — no© 5Jlo©i ©©o©Tj)tci m srelkii Der« sügung. — Mauzoe Schabbl'.' von 8-10 Uhr hebr. Sprachkurs für Herren. Herr Elijohu Bilitzky. Agudas Iisroel-Mädchengruppe. S o n n t a g abds. 1/27—8 Uhr Stenografie-Kursus, Herr A. Guth. Montag 9—10 Uhr Herr S. Unna. Kl. Obermainstr. 30. — Dienstag 7-8 Uhr Stenografie-Kursus, Herr A Guth. — 7-8 Uhr Sprechstunde der Stellenvermitöuw. ® W-W0 nur mm mau mim Joseph. — 9-10 Uhr HöiiWh, He» Dr. W eg er, geschl. Arbeitsgemeinschaft. Donnerstag 7—8 Uhr Sprechstunde der Stellenvermittlung. — 1/29 bis 10 Uhr nach Vereinbarung Führerinnenkurs, Herr A. Merzbach, Röderoergweg 9. — 3/49 bis 3/4io Uhr ow, Herr Lehrer Hirschberg. — 9—10 Uhr Kleiderausgabe der foz. Kommission. — 9—10 Uhr Arbeitsgemeinschaft, Frau Dr. Rösenbaum. Grünesttaße 42. Fr e i t a g abends 8 Uhr zur nno Arbeitsgemeinschaft, Herrn Dr. E h r m a n n, Hanauerldstr. 15. — abends gemütlicher Heimabend bei Frau Dr. Sange. Wittelsbacherallee 8. Sch rö* si «sch SHMß Ml. Marcus^— 4—ü Uhr nachm, üwnt Herr Lehrer Hirschherg. — iy4 Std. vor Nacht ,tsvv Herr Arnold Merz bach, Kap. i8-^-21, u tägig. — lii/4—121/4 Uhr Hastauroh - Schiur des Herrn Jul. Lew in. — nach Nacht Schacht spiel zur steien Verfügung. — 8—10 Uhr hebr. z Sprachkurs für Damen, Herr Elijohu Belitzki. ntöaw simifTfii. Samstag SV* Uhr. im HöNaale Miedverger'- Midrasch-Vortrag^ Anlage. Herr Red. „Lehre und Gesetz' S Schachnow'itz. Beshamidrasch, Ostendstraße 18. Don Sonntag bis Donnerstag einschl. allabendlich von 3/48 —9Uhr niDia 'oa. Herr Rabb. M. Karpel. Freitagabend Nach Schul „Sidravortrag". Herr Rabb. Ast Karpel. V. I. «. (Frankfurt a. M.) Stellenvermittlung: A. Gesucht wird: 1. Pharmäceutischer Chemiker. 2. ‘ Hsusishllrftsllö im RWkHmd. iii i Maschlnenban-Zugenieur. Die neue Adresse ist: Rechtsanwalt Marttn Katz, Frankfurt am Main, Röderbergweg 71. Geketzelte». O'vsVis nav Freitag Abend 4.50 Samstagmorgen 8.-— Samstagnachmittag 4.— ZtlMMggpM 6.M Morgens 6.45 'st.' Nachmittags 5.- Tefilin-Legen am Morgen 6.45 Amsterdam, Damstraat 16, le Etage > Besuchen Sie Restaurant SCHOMDER Unter Rabbinats - Aufsicht i" ' Wiener Küche Miitags- und Abendtisch # Preise fl. 1,25—2,00 — — 3255

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