Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 68 (1927)
- Issue
- Heft 2 (13.1.1927)
- Date
- 1927-01-13
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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13 Januar 1927 Gleichgesinnten, treuen Gattin, zu einem verjüngten enp» chm geadelt. Unmöglich, in diesem engen Rahmen das Bild des 'w Julius Max Bier zu zeichnen; nur angedeutet kann werden, daß sein Herz in heißer Liebe zu '"vn «nd seiner min erglühte, daß eine ganz große Sehnsucht, einer mächtigen, immer stärker werdenden ni>nj? jiiiv nn? galt, daß die Idee der b*-\w> miss, gipfelnd dn einem auf dem Boden der min aufgebauten bn-w-> p« iin ihm einen ihrer begeistertsten Künder und Anhänger ms. Oe mehr ton torpcritcocs fietDen an orattiTajer MtarbE M er in früheren Jahren und JahrAehnten »ls Inhaber einer großen Zahl, von Ehrenämtern auf allen möglichen Gebieten jüdischer Gemeinde- und Ge- §am'tarb>eit geleistet hatte, hinderte, desto stürmischer wurde feine seelische Mitarbeit. Wer von denen, die mitten im praktisch jüdischen Leben stehen, von der Verwaltung feiner geliebten Religions-Gesellschaft bis zur Exekutive der Agudas Jisroel hat nicht immer und immer wieder, mündlich und schriftlich, eine Fülle von Anregungen aus feiner nimmermüden Gedankenarbeit erhalten, wer nicht die verhaltene Kraft gespürt, die zur Entladung stürmte, wer nicht, gerührt und erschüttert zugleich, Zeugnis emp- . fariq&n, Syafj d« in ungeroöhrrlicher Fülle norl^anb-erte ^kti-ertj gu^ol^e ^üijere-r |lcfj barau| tcjc^rUrtlcn mutzten, anseuernd und anspornend aus der Ferne zu wirken. - Der- I s r a t l i t Zahllos find die Schreiben, die er noch von Nizza aus Freunden und Verwandten hat zugehen lassen, an allM teilnehmend, sich für alles interessierend, immer voll der beherzigenswertesten Anregungen — keines, das nicht durch Verwendung der Marken der Agudas Jisroel öder der Religions-Gesellschaft den prächtig, disziplinierten Diener einer Idee verraten hätte, der selbst in der kleinsten Demonstration in vorbildlichster Weise zum Ausdruck brachte, woraus es ankommt, wenn man ernstlich will, daß das Ideal, dem man dient, zu Macht und drsye entwim WFPftffnÖ tfF BMs WMßW — >es war einer der letzten —, vurch den er für sich und seine Frau die Mitgliedschaft des 'nrvrn i>>sn ipi in auf eine an ihn ergangene Anregung hin erwarb. Er sollte, was er nicht ahnen konnte, der Erste sein, für dessen Genesung auf Grund dieser Mitgliedschaft auf heiligem Boden gelernt wurde. Daß auf solchem Fundament auch eine in bürgerlichem Sinne hervorragende Leistung aufgebaut werden konnte, ist ohne weiteres verständlich. Julius Max Bier ist der Schöpfer einer Firma, die seinen Namen trägt und ihn in der gesamten kaufmännischen Welt Deutschlands zu ungewöhnlichem Glanze geführt hat; eine Zierde ihres (Siantves, ein« Zisrds nicht juleijt, für Jndsnturn, Das Bild der PsrsöMchkeit des edlen DerstorbMen wäre nicht vollständig, würde man nicht des großen ___ Nr. 2 Seite 7 Wohltäters dankbar gedenken, der die ihm von einer gütigen Vorsehung verliehenen Güter dazu verwendete, um im größten Stile Gutes zu tun, sich keiner Anregung versagte, für Wo, nVnj» und insbesondere mm tmV größte Opfer brachte. Auch hier nicht nur gebend, sondern immer anregend, bessere Methoden ersinnend und' erspähend und daher stets im doppelten Sinne befruchtend. Mit der Gattin, die während der letzten Jahre ihm nicht nur i-tt» ir? sondern auch die unermüdliche, treue. Tag und Nacht zur Seite stehende Pflegerin ge- W8M mit öüijnt’ii uno MmWMlllM) Die ganz in soiMw (Sinne leben unö wirken nnd auf die er voll berechtigten Vaterstolzes und Vaterglückes schaute, mit den gleichgestimmten Brüdern und Verwandten trauert eine unübersehbare Gemeinde von Freunden und Verehrern um den ungewöhnlichen Mann, der seiner Zeit das leuchtende Beispiel eines in jüdischer Pflichterfüllung mit dem Dienst an der Schönheit harmonisch geeinten Lebens gegeben hat.maxm. H. E. Kassel, 2. Januar. Sein 25jähriges Jubiläum beging Gemeindeältester W e r t h e i m im nahen Hoof. Verantwortlich für den allgemeinen Teil nnd das Feuilleton s, Nmiffm», 9t>i dninstt h B.r “YWlfci — Ml Ylf r§?t(«8S' Sf2m fir Kaufmann in Sprendlingen (Kr- Offenvach). — Verlag »Israelit", (9. nt. b.H., Frankfurt a. M, — Druck Sermon Verlags» Aktiengesellschaft, Frankfurt a. M. BB LICHTSPIELE BIEBERGASSE 8 Der 9. Januar 1905 Der schwarze Sonntag Russischer Großhirn Ostjüdin, 23 Jahre alt, seit mehreren Jahren in Deutschland ansässig mit Mk. 8000 Vermögen nebst Aussteuer, sucht mit einem Kaufmann oder Beamten zwecks Heirat sllkl tlt MMlMllg 811 11 LMll. UMSI Ui L, MI an Alll'Dllasruslcm unv Boglrr, Mankfurt a> M. Schadchen gesucht. Ein in öefferen jüdischen orthodoxen Kreisen eingeführtes Schadchen für Fabrikanten gesucht. Offert, unter Sch. K. 68 an die Expedition d. Tilsiter Allgemeinen Zeitung, Tilsit (Ostpreußen). [28657] Für Mtim Nicht?, 88 Jahr,, hübsches junges Mädchen, im Geschäft sowie Haushalt sehr tüchtta, wird religiöser junger Mann in gut. 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