Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 67 (1926)
- Issue
- Heft 52 (23.12.1926)
- Date
- 1926-12-23
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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Nr. 52 Seil« 13 23. Dezember 1826 - Vermischtes. Bensheim a. d. Bergstr., 30. Nov. Zu einem Erlebnis weihevouster Art gestatcele sich die Enthüllung der Ehrentafel für die' gefallenen «Löhne unserer Gemeinde. Unter regster Teilnahme der staatlichen, städtischen und kirchlichn Behörden, der Krieger- und sonstigen Vereine nahm die freier einen erhebenden Verlauf. Herr Solomon Marx, als zweiter Vorsitzender der Gemeinde, begrüßte die Vertreter der amtlichen und privaten Kör- MWflkN- M'M MM, Sh MkkgkllHi Darmsiaot, uns entwiMtle in zu Herzen gchenver, liefergrecfender Rede die Zusammenhänge zwischen jüdischem Pfüchlbewutztsein und jüdischer kat. Seine Rede gipfelte in einem ergreifenden Appell an alle Kreise, auch den jüdischen Opfern des Krieges die Ehre zuteil werden zu «lasten, die sie als Streiter für den heimatlichen »Boden verdient hätten. „Ich lasse Dich nicht. Du segnetest mich denn . . .", so habe Jakob den mit' ihm kämpfenden Engel bedrängt, und so fordere auch das deutsche Judenrum die Anerkennung seiner Tat. Unter lebhafter Bewegung wurde hierauf die schlichte Gedenktafel mit dem Namen der sechs gefallenen Helden unserer Gemeinde enthüllt, die umflorte Fahne des Kviegervereins neigte sich ehrend und in die feierliche Stille erklang ergreifend das von Herrn Lehrer Müller Doattaagns MMMMUl. AniHiichönü spMWn M SSortreter vor sMüllMn. städtischen und kirchlichen Behörden, sowie der Borstand des hiesigen Kriegerverems. Ihrer aller Rede gipfelte in dem Willensbekenntnis zur Einigkeit aller Burger unseres Vaterlandes, ohne Unterschied der Religion, wie damals als die Trommel zu den Fahnen rief. Herr Lehrer Heinrich Müller ergriff das Schlußwort und gelobte im Namen aller Kameraden, die mit den gefallenen Helden gelebt und gestritten, ewige Treue. In dankenswerter Weife hatte stch der Mannheimer Feiertagschor unter der bewährten Leitung des Herrn Lehrer und Kantor Adler zur Verfügung gestellt und rahmte die Feierstunde mit wunderbaren jüdischen Gesängen ein. Besonders die Herren Süß und Eppstein aus Mannheim boten eine prachtvolle gesangliche Einzelleistung und ließen in ergreifendem Wechselgesang mit dem Ehor alle Herzen erheben. m vllt MH MsM Wmeinlkk Wen fßtfJS MüllMIl Helden ein äußeres Zeichen des Gedenkens und eine für atte Zeiten unvergeßliche Stunde der Erinnerung geweiht. Berlin, 10. Dez. Eine interessante Entscheidung ist kürzlich vom Preußischen Oberverwaltungsgericht (achter Senat) gefällt worden. In G r o ß - S t r e h i i g fO.-Schl.) war ein Jude aus der Synagohen-Gemeinde ausgetreten. Wahrscheinlich in der Annahme, daß diese Austrittserklärung nur erfolgt fei, um die Synagogensteuer sich zu ersparen, verfügte der Vorstand der Gemeinde, daß der von ihr Sngestellte Schächter das Geflügel des ausgetretenen Gemeindemitgliedes bezw. das feiner Ehefrau nicht fchächten dürfe. Geegen dieses Verbot erhob die Frau Klage im Verwaltungsstreitverfahren. Sie berief sich in der Begründung darauf, daß, wenn auch ihr Mann aus der Gemeinde ausgetreten fei, sie doch MitglicD lllefer gemssen sei, wtnn m mm zahle unö Anspruch aus Die rituellen CinNchlungen der Gemeinde habe. Die Gemeinde beantragte Abweisung der Klage mit der Begründung, die Verwaltungsgerichte seien für die Klage nicht zuständig, auch sei die Klägerin nicht Mitglied der Gemeinde. Sie erhebe ihre Forderung auch nicht in ihrem eigenen Rechte, sondern als Ehefrau. Das Geflügel, das sie schlachten lasse, sei zur Verwendung im Haushalte des Mannes bestimmt. Das Oberverwaltungsgericht bestätigte die Entscheidung des Bezirksausschusses. Köln, 8. Dez. Der Wohltätigkeitsverein rvnro vom Rabbiner Dr. Plato begründet, feiert diese fnan im Rheinland gewirkt hat und zu hoffen, daß am 9. Januar sein fünfzigjähriges Stiftungsfest, zu dem die ehemaligen Kölner und früheren Mitglieder ebenfalls herzlich etngela&en sind. Es ist bekannt^ mte vorbildlich ifjv Oji^ertiag!n QSetfe »erlaufen MiiS-i. hsuuizsdUliMN nimmt der Festausschuß gu Händen des Herrn Hermann Wolfs, Köln, Neue Maastrichterstraße 12, entgegen, der auch nähere Auskunft «erteilt über Ort und Art der Festlichkeit. Gaillngen, 12. Dez. Am Schabbos-Chanuka ds. Js., am 4. Dezember, konnte die Chewro-Kadifcho in Gailingen auf ihr 250jähriges Bestehen zurückblicken. Dieses seltene Fest wurde besonders feierlich begangen. An dem auf Schabbos-Chanuko folgenden Sonntag wurde ein besonderer Festgottesdienst mit Predigt abgehalten. Mittags fand ein Festessen im Cafe Biedermann statt. Den Aktschluß des 250jährigen Jubiläums bildete eine Chanuko-Feter der Gailinger Jugend. Zum Feste erschien eine umfangreiche Festschrift, in der die Geschichte der Bruderschaft feit dem Bestehen derselben dargestellt ist. Ferner enthält die Festschrift eine Geschichte des Friedhofes, die durch eine Reihe von Abbidmqii illumm WM, Bis Bffiin mit DNistgi" stammsnüsn MDM tzMlm ein Milche NN MI MriGNsl haben, da wohl jeder «einen Ahnen zur ewigen Ruhe auf dem Gailinger Friedhof bestattet weiß. Der Festschrift ist ein Kunstblatt des jüdischen Malers Festenhart beigelegt. Gudensberg, 14. Dez. Hier traf die traurige Nachricht ein, daß bei dem Wirbelsturm auf Florida der Gatte einer Gudensbergerin, der Frau Recha Schönbach, geb. Rafchelsky, ums Leben kam. Die Sturmflut soll ihn Der tzrraelit fortgespült und nach 3 Tagen wieder ans Land geworfen haben. Bad Nauheim, 2. Dez. Die hiesige israelitische Religionsgemeinde beabsichtigt, im nächsten Jahre eine neue Synagoge zu erbauen. Die Kosten werden sich auf 150000 Mk. belaufen. Für diesen Betrag hat die Stadt auf Antrag die Bürgschaft übernommen' Gleiwih, 6. Dez. Die hiesige jüdische Gemeinde konnte am 5. Dezember die Einweihung ihres neuen, großen, aufs beste ausgestatteten Altersheims feiern. Um 11 Uhr vormittags versammelten sich die Teilnehmer in der Synagoge ®u her religiösen Feier. Rabbiner Dr. Ochs brache in seiner somrvollenbeien Änf^rc-He k»ie Gesuhlt des Dankes gegen Gott zum Ausdruck, der die Gnube zum Gelingen des Werkes gegeben. Er dünkte allen Wohltätern, die daran mitgeholfen, dem Magistrat und den Stadtverordneten, den anderen Behörden und den hochherzigen Stiftern. Nach einem Gesang von Kantor Cohn fand die Feier mi dem Psalm: „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre" ihren Abschluß. Nachher begaben sich die Teilnehmer nach dem mit Grün und Blumen reich geschmückten Altersheim, wo zunächst Justizrat Kochmann das Wort ergriff. Einleitend wies er daraus hin, daß der Wunsch, ein solches Heim zu schaffen, schon seit einem Jahrzehnt bestand. Der verstorbene Rabbiner Dr. Münz hatte bereits für die Errichtung eines Altersheims die erforderlichen Schirrte -sr-rrgslertst, doch fottniö «er dos nicht ttt dis r&oit UtTtj^cm^estnotrien an -alle der «Rtlnwr. Oberbürgermeister Dr. Geister hielt dann eine herzliche Ansprache, die mit folgenden Worten schloß: „Unsere Wünsche, die ich im Aufträge des Magistrats zu überbringen habe, gehen dahin, daß die neue Anstatt ihre hohen Aufgaben zum Wohl-e unseres Volkes und der Menschheit gerecht werden und den Schöpfern und Förderern dieses Unternehmens reichen Segen und vollste Anerkennung Einbringen möge." Stadtv.-Vorst. Kaffanke sprach namens des Stadtverordnetenkollegiums und wies darauf hin, daß die Stadtverordnetenversammlung über das Maß des Magistrats bei der Spende hinausgegangen fei und aus vollem Herzen diesen Betrag bewilligt habe. Er schilderte die Beziehungen der jüdischen Gemeinde zur Stadt und überbrachte die Glückwünsche der Stadtverordnetenversammlung. Als Vertreter des Verbandes der Synagogengkm?m^?n H^r^H/es!ens f^raH Olaf,inner jjr. a a i}. Unter Auslegung des Spruches Salomons: „Eine Ehrenkrone ist das graue Haupt auf dem Wege der Zedaka" betrachtete er das Geschaffene. Er beglückwünschte die Gleiwitzer Synagogengemeinde zu dem großen sozialen Werke, das sich zum Segen der Alten auswirken möge. Im Namen des Rabbinerverbandes sprach Dr. Ellguther aus Neisse. Justizrat Kochmann brachte in keinem Schlußwort allen Rednern den Dank zum Ausdruck und hoffte, daß sich alle Wünsche verwirklichen mögen. Hierauf fand ein Rundgang durch die Räume des Gebäudes statt, von deren Ausstattung alle Besucher des Lobes voll waren. Frankfurter Berichte. Sonderkonzert mit „Hebräischer Musik". Wie schon kurz berichtet, veranstaltet das Frankfurter Symphonieorchester" Mittwoch, 26. Januar, ein Sonderkonzert, das ausschließlich hebräischer Musik gewidmet ist. Als Solisten wurden dazu gewonnen: Oberkantor Altschul, der unter 35 Bewerbern zum Nachfolger Sirotas in Warschau gewählt wurde, Konzertmeister Abräscha Schneyder (Violine), Konzertmeister Louis Schuyer (Vioncsllo), ein aus Knaben und Herrn zusammengestellter Chor und das Symphonieorchester. Die gesamte künstlerische Leitung wurde Herrn Max Reumann übertragen. Es handelt sich hier um eine erstmalige und aus diesem Gebiete einzig dastehende Veranstaltung und ist die seltene Gelegenheit geboten^ ein Gesamtbild jüdischer Musik, sotaofjl Arcfpefierroerfe als au 4) (Eljriiü, E&lAftiirfS sttl? Violine und Eküo, moderner und altjübrfcher Art, Jargonlieder an e i n «e m Abend zu hören. Um jedermann Gelegenheit zu geben, dieser außergewöhnlichen Veranstaltung beiwohnen zu können, ist der Eintrittspreis volkstümlich gehalten und ein Einheitspreis von 1,50 M. festgesetzt worden. Karten in den hebräischen Buchhandlungen von Hofmann, Sänger u. Friedberg, Bergmann, Rachelsohn und Wahrmann. Dr. Robert Weiß über das religiöse Schulwerk in Erez Iisroel. Mittwoch den.3. Tebeth hielt der ehemalige Leiter des Wirtschaftsamtes der Agudas Iisroel auf Einladung der Zerre Agudas Iisroel in Frankfurt einen Vortrag. Dr. Robert W e i ß widmete «einen großen Teil seiner Ausführungen dem Problem der religiösen Erziehung in Erez Iisroel. Dr. Robert Weiß betonte, daß dieses CMMMMM \m Snim leisten kann^ iMnn es Tenne vvllsllmvM MwMimgrm Skwühtt, Aguda-Nadeln. Im Laufe der nächsten Woche werden wir neu hergestellte künstlerische Aguda-Nadeln, als Abzeichen am Anzug zu tragen, zur Ausgabe bringen. Künstlerischer Entwurf: Fritz Sch am es, Frankfurt a. M. Die schön und vornehm wirkenden Nadeln werden gewiß vor allem in jugendlichen Aguda-Kreisen, freudigst begrüßt werden. Aus der Aguda-Iugendbewegung. In den nächsten Wochen veranstaltet die AJJO in den verschiedensten Tellen Deutschlands Tagungen. So wird am 26. 12. in Eastel ein Bezirkstag für Kuryesten stattfinoen. Als Vertreter der Organifalionsteitung wird an der Tagung der Vorsitzende der AJJO, Herr Dr. Willy Hosmann-Fankfurt, teilnehmen. Am gleichen Tage feiert der der AJJO angeschlossene Verein Ehinuch Neorim in Karlsruhe sein 50 jähriges Bestehen. Es findet aus diesem Anlaß eine Festversammlung in Karlsruhe statt. Der O. V. hat hierzu Herrn Rechtsanwalt 5v>|aac iKo jeni^eim=^yran£ Juri: delegiert. Am gleichen Tage slly hie Vertreter öer meffeurojm^a^en Jugendorganisationen der Agudas Iisroel in Köln za einer Aussprache. — Der so rührige Verbund gesetzesireuer jüdischer Augendverbände Bayerns veranstaltet am 2. Januar in Scywemsurt einen Bezirkstag. Ausführliche Berichte über den Verlaus der Tagungen lassen wir noch folgen. Neues aus der Agudas Iisroel-Jugendgruppe. Mauzoe Schabbos, 2. Dezember, findet anläßlich der Jahrzeit von Martin Feist *"xi ein Lernen um 8.30 Uhr statt, wozu in erster Linie die Angehörigen und Freunde emgelo.den sind. In dem Reklameschaukasten der Propaganda-Abteilung ist eine Rubrik zur Berössentlichung von Angeboten in ^immertt mit oder ohne Pension ausgenommen. Die teintcagunj ioflei SU?. 1,- flir iile Bauer ttilt 11 iLÄJSH. Annaymeslelle: Hunauerlandstruße i?f Telefon Carolus 47 331. Die soziale Kommission ersucht dringend um Zuwendung von Kleidern, Mänteln, Wäsche, Schuhen und Hüten. Die Ausgabestelle hat in den Wintermonaten zahlreichen Anforderungen nachzukommen, und der Bestand jst erschöpft. Postkarte genügt; die frdl. zur Verfügung gesteulen Sachen werden im Hause abgeholt. IsraeÜlische Gemeinde. In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung wurden die ausscheidenden Vorstandsmitglieder sämtlich wiedergewählt. Eine längere Aussprache löste die Frage der Neuregelung der Ritualgebühren aus. Von verschiedenen Seiten wurde betont, daß von den unter Aufsicht stehenden Metzgern mit Fug und Recht wie anderwärts auch eine Gebühr gefordert werden könne Ni W Hiß jhNM OinflMQimifO MMiWlMlllM. Dagegen sollte die ^ochLchtgebühr herabgesetzt tvevdütt. Die Debatte gipfelte in einer Resolution, die die Fortsetzung der entsprechenden Verhandlungen durch den Gemeindevorstand forderte. Da der Eingang der Steuern sich günstiger abwickelt als zu erwarten war, beantragte die konservative Fraktion, den Steuersatz von 16 Proz. auf 12 Proz. herunterzusetzen. Ueber das Ergebnis der Beratung, die in nichtöffentlicher Sitzung stattfand, ist noch nichts bekannt. Zum Geschäftsführer der e/ntrale für jüdische Wohlfahrtspflege wurde an Stelle des ausgeschiedenen Dr. Frank Dr. Ralph Berge! gewählt. Sara Diefenbronner Sri- Ein arbeitsreiches pflichtfrohes Leben hat nach langer Leidenszeit diese Woche seinen Abschluß gefunden,. Frl. Scrr« 2)iejen6ronncr, bfe e^em. Sßetrtüalierttt d-ss Mathilde von?fythschrrdfkhen &-!ni>er° Hospitals wurde zur ewigen Ruhe bestattet. Die Heimgegangene entstammte einer bekannten, durch Frömmigkeit und Gesinnungsadel ausgezeichneten Karlsruher Familie. Fünfunddreißig Jahre lang hat sie, durch das Vertrauen der Freifrau Mathilde v. Rothschild geehrt, deren Kinderhospital am Röderbergweg geleitet, Strenge mit liebevoller Milde, peinlichste Ordnung mit jüdischer Menschlichket paarend. Ihr Betrieb sah aus wie ein Schmuckkästchen, und die kleinen schwachen Wesen, die unter ihrer Obhut sich entfalteten und gesundeten, wollten sobald nicht mehr heraus aus dem Heim der Tante, auch nachdem sie Genesung gefunden hatten. Aber sie selber wurde allmählich schwächer und pflegebedürftig, so daß sie vor einigen Jahren in den Ruhestand treten mußte. Die Dankbarkeit der Familie 0. DkÄiß süt> Mtt ein MmschMlllW öinDurffi llGlfieien Älenfie bereitete bär öillöll wt!Vdigen ruhigen Lebensabend. An der Bahre gab Herr Solomon Gutmann namens der'Verwaltung des Kinderhospitals der Anerkennung für die gesegnete Lebensarbeit Sara Diefenbronners warmen beredten Ausdruck. Arauenkurs des jüdischen Turnerbundes. Die Gymnastikkurse unserer Frauenabteilung unter der sachkundigen Leitung von Fräulein Mathilde Acker (die Leiterin unserer anderen Damenabteilungen) beginnen erstmalig Mittwoch, den 12. Januar, abends von 7,30 bis 8,30 Uhr in der Turnhalle der Realschule am Tiergarten 8. Das Honorar beträgt pro Monat (4 bis 5 Uebungsstunden) 2 M. Sofortige Anmeldung erwünscht an Fräulein Helene Heidingsfeld, Waldschmidtstraße 76. Spätere Anmeldung in den Uebungsstunden. Mtösfiunö WiMr jromjolDaioii Der Neichsbund jüdischer Frontsolda t «e N hat den Zweck, im Andenken an gemeinsam erlittene schwere Stunden treue Kameradschaft auch im Frieden zu pflegen, er hat auch, angesichts der antisemitischen Verleumdungssucht, di«e das Blutopfer der Juden auf dem Altäre des Vaterlandes zu verkleinern strebt, auch apologetische Ziele. Die Pflege der Kameradschaftlichkeit kam in einer gut gelungenen Ehanuka-Feier der