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Der Israelit · 1926-11-11 · Heft 46 (11.11.1926) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 46 (11.11.1926)
Date
1926-11-11
Page
– (sequence 17)
Language
German
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11. November 1926 die beiden Gottesnamen sich verkürzen lasienwill, Bimt Moral, öle so Dior llnsttto MlDßt, Mg mir als Huden uns doppelt schämen müssen, mit einem Wort:, einer Zeit, die nur Gegenwart sein will und sie genießen, nicht aber Brücke zwischen An sang und Ende." Sitzüng der Keren Hakora-Zenkrale in Wien. — Eine Chanukka-Aktion. Das Presse-Amt der Agudas Jisroel teilt u. a. mit: Die allgemeine Keren Hatoräh-Zentrale Ml am 81. Mover zu einer Sitzung Mammen, Zur Vesprechutig gelaugte die Lüge des Schulwesens in Erez Jisrael. Angesichts, der bedrohlichen Lage der palästinensischen Schulen wurde beschlossen, die diesjährige Chanukkah-Aktion des Keren Hatorah in allen Ländern mit größter Energie durchzuführen, damit größere Beträge für das palästinensische Schulwerk abgeführt werden können. — Ueber die bedrohliche Lage der Jeschiwaus in Rumänien referierte Wolf Pappenheim. Es wurde beschlossen, mit den örtlichen in Verbindung zu treten, um eine Hilfsaktion einzuleiten. — Dr. Deutschländer legte den Bericht über den Bees Jaakauw-Kurs vor. Die Zentrale genehmigte die weiteren Projekte zum Ausbau des Bees Jaakauw-Werkes. Es wurde ferner beschlossen, die Hilfeleistung für die Bees Jaakauw-Bewegung in Litauen im Prinzip zu genehmigen. Es wurden sodann Subventionen für einige Jeschiwaus bewilligt. Vom Keren hakhora. Herr Rabbiner Scher, der Rausch Jeschiwah der Jeschiwah „Keneses Jisroel" und zugleich Noffi des KllMM lau®;;2tiD ölsrocr Dar kin mm BM Des DluMMdm Ms Mutschen Keren Hatorah gesandt, das wir — es handelt sich hier um die Kundgebung einer der anerkanntesten litauischen Thoragröhen, — nachstehend im Original und in deutscher Uebersetzung veröffentlichen. '3 H"J?3 nVe?i sn nVnn$> nonsan psm am ann btt s"v'^v a"B?s t)"Va 'ia a'^ya an s"y nnansn i"as nyx'sv r 3in füiJ H~nma nun üin NN? Iw n ian im sv svs ajaip si» pass» nta *»aan -asa nsn pai naa sinv nnnn pp nsipa i-uav n'a VVia nnnn avp nsa mws& W'$>xn 'a 'nanai nt bv 'min ns rnt» yani? nia'vn bv pi’p nya ntn ai'a nsa pim sine? nnnn ppn na' ’t n’y'nsan Va 'asa mamnV minn ppn 'anaaV nnV psi «pViDi sn'Va Vsnya navp aya B'asm nnn 'aaw i-a aVae? a'maa '»n’i *pna •nt^n empn ppn bv iViVaeti iavp nya i-iys^i m»y*> aa'a' i-y nay las pse? lato nVietan saetVa yasva naasn nae?a iinynxa nami st>e? wamrn aai irn bpbpb sVi )pn^> ianii>V sin 'an 'a nya a’sans nnaaan a'a'naan maa na t>as «nsta nw i'i>y iayae? sVi naa mcatV ma'B?’n nnnn ppn aoana sto naa byo a"a nnp nnnn pp bv |ai'pi snai ne?p axan 'a ,ai'n ny pnaaa a'n^iva mi>e?i> ninnaia nnam nnnn ppne? n'^X' ana n pan 'a 'ib nVar. 'asi ,rn naaaa ns'a ny iVa nyn ne?s^ smaa nia'wn t>a ns aaaai» ms nai> ^n'i s"aa x"sia bv li-'i-ava uns' tpne?n^ lat» 'a ,naa nipm nanai nnna anian •iV ’isaa iD'oa t>y la'ayni» n^iya imaa pse? t-inan iae?ma n»a 'Tnywa naxan De r I s r ä ei t r Blätter Hatorah bestätigen uns ja auch, daß, solange der Keren Mt pmiflfnf f«n?im ist,?if AWMM Mst lechin ihre Senvdoten schilten müssendenn die Lage der Jeschiwaus ist sehr gedrückt und ihr Bestand gefährdet. Wir beten zu Gott, daß Gott mit Ihnen sei, daß der Keren Hatorah sich weiter ausbreite und zu einer starken Kraft werde, befähigt, alle Jefchiwaus zu unterhalten, so wie wir es wünschen im Interesse des ganzen jüdischen Volkes. Indem ich nochmals hoffe, daß Sie gemeinsam mit uns für die wichtige Institution unseres Kaulel arbeiten werden, begrüße ich Sie ufw. gez.: Jizchok Eifek Scher. Reisewege nach Valästina. Um vMachen Wünschen gerecht zu werdenvervssenb lichen wir im Folgenden die für in West- und Zentral- Europa wohnende Interessenten wichtigsten Reisewege nach Palästina. Die Ueberfahrt Triest—Jaffa auf den direkten Dampfern des Lloyd Triestino dauert 6 Tage. Man erspart dabei die Umbootung in Alexandria. Durch Benutzung der Schiffsplätze 3. Klaffe, die, wie die andern Klaffen, Betten führt und mit allen entsprechenden Einrichtungen, Bädern ufw. versehen ist, gestaltet sich eine Palästina-Reise auf diesen Dampfern am btlligsten. Doch gibt es auf dieser Linie auch Einzelkabinen 1. und 2. Klasse mit bequemsten Reise-Einrichtungen. Rituelle kksiü-tt bH im r?mr M smnrisWl iss m DBerraBBinen Aronsohn Md UM in Tel-Awiw uBer; tragen. Der Schachet von Triest ist von hervorragender Seite bestens empfohlen. Doch werden den Passagieren auf Verlangen auch rituelle Konserven, die unter Aufsicht des Hamburger Oberrabbinats hergestellt find, verabfolgt. Die Abfahrt erfolgt jeden Donnerstag, 6Uhr abends abwechselnd auf den Dampfern „ C a rniolia", „Giani colo "und „Trento". Aus den bewährten Luxusdampfern „ H e l o u a n " und „ Vienna" (komfortabelste und schnellste Linie) dauert die Reise Triest—Alexandria nur 3 Tage. Abfahrt von Triest: jedenFreitag,mittags1U h»r. Für rituelle Verköstigung auf diesen Dampfern sind zuverlässige Fleifchkonserven vorgesehen. Im Uebrigen wird bei Verabreichung von Kaffee, Tee, Eiern, Fleischkonseroen, Obst ufw. auf die Wünsche der Reisenden bestmöglichst Rücksicht genommen. Für die Ausbootung in miMMia ist Hb M?i?kMNLMNn L EMM Mens empfohlen. Hotels tn 2 r I e fi : Sa v ota f£ g c 6 r Palace Hotel; in Alexandria: Hotel de France. Für den Aufenthalt in Cairo: The Continental Savoy und Hotel Khedivial. Von Alexandria aus kann man entweder auf dem Wasserwege nach Jaffa oder per Eisenbahn nach Jerusalem in einer Nacht fahren. Reisen und Ausflüge in kleineren Gruppen, sowie Benutzung der Hotels und Restaurants unter besonderer Berücksichtigung von persönlichen Anliegen können nach einem Spezialprogramm zu ermäßigten Preisen ausgestüsli «irmn, P a l ä st i n a - Z e n t r a l s d s v SL 'S. Frankfurt a. M., Eschenheimer Anlage 31 Die Konferenz der Zeire Lmune Jisroel in Polen. Die Konferenz der Zerre Emunej Jsroel in Warschau hat eine Reihe von Arbeiten und Beschlüssen gezeitigt und viele Anregungen für die Zukunft gegeben. Den Tätigkeitsbericht der Leitung erstattet A. G. Friedensohn- Lodz. Er beklagt sich darüber, daß die Aguda- Zentrale, die seiner Meinung nach, die Pflicht hätte, die ganzen Ausgaben der Leitung der -nyiye? pn"s pny :ninn @f. OferaUm« ®r. Spiij-er Hamburg. Wie. Mir Herr Rabbiner Lesin, Neustadt, mitteilt, interessieren Sie sich sehr stark, um eine Unterstützung des Kownoer Kaulel, der zur Zeit mit dem Kaulel Beth Jisroel vereinigt worden ist, durch den Keren Hatorah zu erwirken. Ich danke Ihnen hierfür herzlichst und wünsche, daß es Ihnen gelingen möge, durch den Keren Hatorah für die Erhaltung der Thora weiter zu wirken. Der Keren Hatorah ist für die Erhaltung der Thoralehrstätten in Litauen und Polen äußerst wichtig, und ich hoffe, daß sich die Leiter des Keren Hatorah durch Angriffe und Störungen in Ihrer Arbeit in keiner Weife beeinflussen lassen werden. Ich bin überzeugt, daß Alle, Alle, die die Thora liem tilir sich um MN Dcswnv übm MAN. MIM zur Mike stehen werven, nnv an Mm ÄusBau seines heiligen Fonds Mitwirken. Es hat uns aufrichtig geschmerzt, daß im vergangenen Jahre unser Sendbote gegen den Keren Hatorah gesprochen hat. Es ist selbstverständlich, daß wir hiefrür die Verantwortung nicht übernehmen können, denn wir haben ihn entsandt, damit er fördert, aber nicht, damit er G. s: h. zerstöre. Wir haben ihn auch verwarnt und freuen uns, weitere Vefchwreden über ihn nicht gehört zu haben. Sie, sehr geehrte Herren von der Leitung des Keren Zeirirn zu decken, die Kosten für diesen Zweck stark befänUlen Ijalle. Er Ijall es strr nöljg, die Zeire Emune Jisroel sich mit einem eigenen Programm selbständig organisieren', ohne sich von dem Gesamtprogramm der Aguda zu entfernen. Er ist für die Schaffung von Rayonkomiteees, herein Aufgabe es aber sein muß, die Zentrale in Warschau zu unterstützen. M. Berliner- Warschau referiert über die Richtlinien der Zeire Emune Jisroel. Er erzählt von den Kämpfen der Zeirim, die keinen leichten Stand hatten gegen den überhandnehmenden Nationalismus. Er übt scharfe Kritik an den bisherigen Arbeiten, die sich in Wahlkampagnen und Parteipolitik erschSpftm. Msie SfHfgK&o reifte [ein; eint QugcnD zu erziehen, die, bewaffnet mit Thora und Gottesfurcht und dabei ausgerüstet mit weltlichem Wissen, ins Leben tritt. Der Kampf muß sich richten gegen den Pfeudonationalismus und Sozialismus. Seine Thesen gehen dahin: Die Zeire Emune Jisroel in Polen befassen sich von heute ab nur mit kulturellen Fragen unter Ausschluß der Politik, aus welchem Grunde auch keine Vertreter in die politischen Institutionen Nr. 20 Sette 3 geschickt werden. An der Spitze der Zerim- Lmanisaimn sM Qin Daugirai, Dar mit Hilfe von Unierkommisfionen atie~ kulturellen Angelegenheiten verwaltet. Jährlich findet eine Generalkonferenz statt. Im Mittelpunkte der Ausgaben stehen die auf dem Gebiete der Erziehung. Abendkurse mit von der Kulturkommission ausgearbeitetem Lehrplan sind für alle Gruppen obligatorisch, Kurse für Melamdim und Lehrer sind einzurichten, ebenso ein eigenes Organ zu gründen. Hauptziel ist: Kampf gegen das Amhaareztum. Der Standpunkt des Nsfsrsntsn fand k s 1 -- neu vielmehr «urire üie Verbindung politischer Arbeit und Selbsterziehung als notwendig anerkannt. In der Nachmittagssitzung wird die Debatte über das Arbeitsprogramm geführt. Schwarzmann-Szedlitz tritt dem Vorwurf entgegen, als hätten die Zeirim bisher nichts getan. Den orthodoxen Deputierten wirft er vor, daß sie nicht genügend die Arbeit der Zeirim für Chedarim, Beth Jakob-Schulen ufw. unterstützen. Scheuer-Konstantin warnt vor einer Ver- Redakteur M. Kamin er zeigt einen Weg, wie Aguda und Zeirim zusammen arbeiten könnten. Die Aguda als solche müßte intensiver arbeiten, dann würde eine Belebung der Arbeit der Zeirim nicht ausbleiben. Es sprechen noch S. G. Rittmeister- Warschau, L. S ch e k a z - Lodz und andere, die alle auf die Notwendigkeit Hinweisen, die Jugend für die Zwecke des orthodoxen Judentums zu gewinnen. Die Abendsitzung beginnt mit einem längeren Referat des Herrn I. L. O r l e a n. Die Jugend sollte sich durch intensive Arbeit und nicht durch Worte Achtung verschaffen. Wahlagitation ist Nicht 3ll8L. SrltzsttvziHnttz ist IU HLlljsisLHe. Hede Phrase mutz ausgeschlossen sein und an Stelle unproduktiver Parteistreitigkeiten muß praktische Arbeit treten. Ein Permanenzausschuß wird mit der Ausarbeitung von Richtlinien für die Arbeiten der Zeire Emune Jisroel auf Grund der Referate und der Aussprache betraut. In der Schlußsitzung um die Mitternacht sprgchM DiQ ßBrran Stale?, FviLtzz»- s o h n und viele andere zur Klärung der schwebenden Fragen und des Verhältnisses zwischen der Zeirim-Organisation und der Aguda-Zentrale. Es wird ein Zentralkomitee von 17 Mitgliedern gewählt. Außerdem wird ein Aktionskomitee gebildet von sieben Mitgliedern, dem aber sechs Mitglieder des bisherigen Direktoriums angehören. Erst gegen Morgen wird die Versammlung geschlossen. Aus den gefaßten Resolutionen ist zu entnehmen: 1. Der Name Zeire Emune Jisroel wird in Zeire Agudas Jisroel geändert. 2. Zwanzig Gruppen in zwanzig Städten bilden ein Kreisbüro, welches den Kontakt wit fißr ZßliMlß auftschk Z?M. 3. Es soll ein Organisationssonds für die Erhaltung der Zentralleitung gegründet werden. 4. Es soll darauf hingearbeitet werden, Zertifikate für Palästinaauswanderer zu erhalten. 5. Das Erziehungswesen in Erez Jisroel soll unterstützt werden und Keren Hajischuw-Büchsen in den Häusern ausgestellt werden. 6. Im politischen wie gesellschaftlichen Leben sei darauf zu achten, daß die Kandidaten und gewählten Vertreter die Interessen der Thora vertreten. Aus der VewegunL Süstettzyrs, s. Nov. Aus Einladung der hiesigen Agudas Jisroel-Jugendgruppe, die sich erst kürzlich konstituiert hatte, hatte sich Herr Dr. Ehrmann in liebenswürdiger Weise bereit erklärt, in Düsseldorf einen öffentlichen Vortrag zu halten. Der Vortrag fand am Donnerstag abend statt und hatte zum Thema: „Orthodoxie und Palästina". Schon der für Düsseldorf ungewöhnlich große Besuch zeigte, daß ein Name wie Dr. Ehrmann seine Zugkraft auf das Publikum nicht verfehlte. Hinzu kommt noch, daß Herr Dr. Ehrmann sich als ehemaliger Düfieldorefr hier allgemein einer großen Beliebtheit er-

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