Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 67 (1926)
- Issue
- Heft 42 (14.10.1926)
- Date
- 1926-10-14
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2446951-2450388-2450430--73525-2530941- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
...... P'*'1 ‘»V*1 ^^A** *>>.’>-g*vr-r-V^<|I »*«*«. W MU'>B ft' wk serex,MestenMt NMMMeMnMerdWam 26. Mschr^jm 62--KeMsjWssADM4rk^ Mvjgseih HMbMefchlMm merk. Fast fein' Me'rtelfahrhuxlderr chat^er in' Lehre Und Leben das altüberliefchtSrSlHenMnv vWtvetend, als v;is für das Wohl.-der Wemeiuve MME.W»ftS^tz«.Hwar ihm stets Herzer^sbeWpt^tM^MdM-' yeMhen. daß er noch h MdsrÄ^'Än^flbMeh Körper..ms Gotteshaus sDeWtlWH^zumBetz^enmahHefehoH Pflicht zu ^rDl^w'''SMi'ÄW:KN'-HWMe^.all^bbAttti^MrL^'iw' einer n-an und steniWiM-^-sM^-Hcms '-'durch' Lernen-'im engeren Kreise zur thoragemeihten Stätte. Und in diesem Geiste erzog er gemeniasmml-t' seiner Gattin seine Kinder. Der Mnnnv i»r -Charaktere des Tifchri verbot die Abhaltung eines Hesped, weshalb Herr L?hxer Katz em Hinblick auf den Dahingegangenen nur einige Müfsärworte an das überaus zahlreiche Trauergefolge''richtete/' Herr Friedrich Pfeuffer-Würzbug als .Schwiegersohn und -dessen Bruder, Herr Samuel Pfeuffer, brachten ,hen. . großen Verlust der Familie zum Ausdruck. Am 2. Marcheschwan hielt Herr Provinziälräbbiner Dr. Cahn-Fulda im Trauerhauseeinen ergreifenden Hesped, den er unter Hinweis auf das Wesen, Leben und Wirken des aufrichtigen, schlichten Mannes in den Appell ausklingen ließ, die gerissene Eücke 'auszubessern durch Einsetzen aller Kräfte :-'v ■ ' rrasan» Hanau, 11. Oktober. Unser allseits geliebter und Verehrer Provinzialrabbiner Dr. Gradenwitz beging e 3ubcn. £nngen^ei(|tai(e pt. beutp Skr Meldung ,über drn > Bvrtrag Hilstzvereins für deutsche Lungenkranke in der Schweiz, Herrn A^ I. Rom aus Zürich in Jhringen am Käiferstuhl über die Jugenheilstätte „Etania" im Israelit Nr. ,34 vom 19. August 1926 fügte der Berichterstatter bei> i daß es Pflicht jeder jüdischen Gemeinde sei, dieses große , ünternationale Hilfswerk. zu unterstützen.;Dem kann um dessen Willen nicht ohne Einschränkung: beigepflichtet werden, .weil: unseren deutschen/ dem Mittelstand und. den ärmeren Klassen ungehörigen Kranken die Tore dern „Etania" hermetisch verschlossen bleiben, da diese Kranken nicht in der Lage sind, die von der Verwaltung der „Etania" geforderten Pflegekaften aufbringen jii ifsii., NM mm Mmm üuKSMkMükM Wksts es möglich fein 12^ Schrveizer Ara-nks für Wohnung und Verpflegung pro Tag, ferner IS Frank für-Heizung und weitere. 10, Frank .für Liegefackmiete pro .Monat sowie'2' Frank für jedes Bad, also ca? 400 bis 500, Schw. Franken, pro MoNat eine Reihe von Monaten zahlen zu köNneü; -solcheMurkpstenlkönnen sich nur sehr, wenige finanziell 'gutgestellte Patienten leisten. Etania .kann daher nicht als die. Heilanstalt. betrachtet, werden, die den- Minder- und Unbemittelten zugute kommt, deren Kreise doch leider den größten Teil der Lungenkranken stellt^ " ‘ ' i :. '•'Ui;VuS».‘'w t'?V:Wüm'iU’- 'V’ “-r L>b: Kranke von änderest Ländern -unentgeltlich oder für tzeringest,-Entgelt 'in. der- Etania' Aufnahme finden, ist bisher nicht in die-Oeffentlichkeit . gedrungen.. Wieso die Verwaltungauf Mflegekosten - von 400 bis 500 Fr. bestehen -muß, ist, nachdem vön den: diversen Ländern Spenden hierfür eingehen, unverständlich. Esdrängt sich, .unwillkürlich, der Gedanke auf, daß der-uVerwaltungsapparat zu teuer arbeitet und insbesondere dürfte,.dies auf das Küchen- und Bedienungspersonal zütreffen.^..- Fest steht, daß die Etania für unsere Lungenkranken des. Mittelstandes und Unbemittelten nicht in Frage kommt. i . ... ■.. . Es soll.daher durch diese Zeilen zur Gründung einer LMMyeiWtte rm Mislykn MwargMw Die uw regüng gegeben Werben, vre strengs rttusll gesuhrt werben müßte, so daß sie für alle Kreise in Frage kommen kann. Es dürfte, in erster Reihe Sache unserer jüdischen Aerzte sein, zu prüfen, ob und welche Schwarzwaldlage für eine derartige Heilstätte geeeignet erscheint, und es darf ohne weiteres angenommen werden, daß sich Persönlichkeiten sofort finden^ nie -sich dieser Aufgabe gerne widmen.--Alsdann müßten über ganz Deutschland verbreitete Komitees ausführenden Persönlichkeiten im Verein mit den jüdischen Aerzten an der Spitze gegründet werden, die eine gut angelegte Werbetätigkeit zur Schaffung eines Fonds behufs Erbauung und Einrichtung einer Heilstätte sofort in die Wege zu leiten hätten. Außerdem müßte von jedem jüdischen Menschen ein jährlicher Beitrag von. 1 Mark angefordert werden. Nur wenige würden sich dieser Liebespflicht entziehen, damit könnte der Unterhalt der Anstalt bestritten werden. Mit in Erwägung zu ziehen ist, daß die Ortskrankenkassen und auch die Reichsversicherung für Kuren im Ausland . keine. Beihilfen gewähren, wohl aber die Kosten , in jüdischen Anstalten in Deutschland zu tragen bereit sind, so z. B. bezahlt die Reichsversicherung ca. 7 SJlaxt-^ux Unterbringung non Sungenfranten in jüb-i« Sicherlich werden die meisten jüdischen Kassenpattentenaller -religiösen Richtungen es begrüßen, wenn sie in jüdischen Anstalten Aufnahme finden können und ihre Gemütsstimmung wird sicherlich von dem ganzen Milieu, das sie umgibt, günstig beeinflußt werden. Sofort nach Konstituierung des deutschen Werbekomitees müßten^ die. im Auslande lebenden .deutschen Juden-- zur Mithilfe..und zur Gründung von'Sammelkomitees behufs Beschaffung des Baues, Einrichtung und Reservefonds aufgerufen werden, und es darf mit VMfsHfttex*#—MK irr Sicherheit anegnommen werden, daß der weitaus größte Teil .gertM-cherehtzM> chestiMMerefl Lungenkranken in - der Heimat eine Heimstätte erbauen-, zu helfen,, wo, sie Pflege und Heilung sindonWnliW^7 .. : ^WenM jedettweütsche JudMheÄubaxußen UNü-befÜhrgt ist. an Lem' HilfswerL mitziMlfey, Mine PL^öGichkeit utldmseine «Tatkräfte i fürMe Werbung: i der Mtmziellett Mittel diesem guten Werke? zür Verfügung stellt,, dann ist -Hamit M.,rechnen/ rhaß?!Deutschland -in- Bälde?--eine Eigene jüdifchec, Lungenheilstätte sein Eigen nennetz/ikann. Möge der-Allvater ,'im Himmel seinen Segen dazu igÄbem Auf>tzur.^Tat!■-?;? y,. y ->Juda, . Wir.haben dieser Einsendung Raum gegeben/ weil auch wir der Meinung sind, daß die Errichtung-.einer Lungenheilstätte in Deutschland,-für?.unb-emihtzelte oder wenig b emittefhe.Kranke Me. der..wichtigsten und dringendsten Aufgaben Ä^r ganzen deutschen Judenheit? ist.?? Nicht: billigen können.-.wir;. jedoch^ ditz kritischen Bemerkungen, die der Herr Einsender, an die Adpefse, der Lungenheilstätte „Etania" -richtet. Wir halten hie Behauptung .nicht für richtig/- daß.die „Etania" 3%teuer arbeitet und sind der Meinung, daß, so lange dievon dM Herrn Einsender -gewünschte :und. außerordentlich erstrebenswerte deutsche Lungenheilstätte nicht besteht, Pflicht und?Vernunft-.von jedem,. Standpunkte aus die tatkräftige Ford er-u n g hert /.Etania" jedem^charmherzigen^ Juden, gebieten.? Im -übrigen --gibtbekannt-- lich Formen der Tuberkulose/- in denen eine Lungenheilstätte ,im Schwarzwald diejenige,, in Davos nicht ersetzen kann, wie< umgekehrtnatürlich auch viele . Fälle sich nicht für; Davos sondern:,nur für ein Mittelgebirge eignen. Man sollte also nicht, das eine 0 d e r. das andere, sonößrn DeiQßö tun in Dem SemuMein, Daß -t&n ot-iv- {»’xn is-rrs Vkib”» nn« sras ^-»sarr 7s - Red. für die -Nr. 4L Erklärung. / Herr Dr.. Rosenzweig bittet uns -um die Mitteilung, daß die in der Besprechung des „Buchs Namen"- und der-.Broschüre „Die Schrift und Luther" geäußerte Vermutung über seinen Anteil, an der Uebersetzerärbeil üüf Irrtum beruht, daß vielmehr die von, ihm selbst herrührende. Formulierung auf den Titelblättern — „verdeutscht von > Martin Buber.gemeinsam mit Franz Rosenzweig" sournhl (ür i«is jSJuttge mie Jiin nlte Einzelhsik». d-en rkkiche ge tiegel^net. ik FamMennachrichkem Geburten: Gin Sohn. Leop. Löwenthal.. Ober Atzemer 19, Frankfurt a. M/ ' - .-'.-.v; . - -Barmizwo: /Max, Sohn des. Herrn Isak Ellbexger unh Frau, Anna geb. Selka, Frankfurt a. M., Hedel^tratze 13. 23. Oktob.' Synagoge Börnchlaß. Frankfurter Berichte.; Äom Gelbvuch is"' der Agudas Jisroel Jugendgruppe. Das vertraute; gelbe Programmheft der:A^-J.-: .Jugendgruppe in Frankfurt a. M. für?das Winterhalbjahr -ist erschienen und zeugt wiederumi-von :ernstem. Streben, die A.-J. Jugendgruppe zu einer. Nährstätte -der jüdischen Lehre und-des jüdischen Wissens auf allen Gebieten auszubauen. Ein kurzes: Vorwort bittet um, Unterstützung, die. die vom-Willen zur Thora beseelte Jugend in weitgehendstem. Maße verdient. Die . laufenden Schiurim-in ÄUMö' uno MüDchenglUM nnü wkscmllly tnueitert imö umsüssen alle Denkbaren DisziMnen. - Me smb aus den allwöchentlich veröffentlichten Angaben im Vereinskalender zu ersehen. Eine Ueberraschung bringt das Programm - mit den vorgesehenen Vorlesungen, die periodisch von Berufenen über jüdisch-wissenschaftliche Themen vor interessiertem Kreise abgehalten werden. Diese Einrichtung kommt -den Wünschen nach einer Volkshochschule im jüdischen Geiste stark entgegen. Es halten Vorlesungen Dr. Isaak Breuer (Erez-Jisroel-Problem), Dr. S. Ehrmann (Fragen der agudistifchen Bewegung), Dr. Josef Frank (soziale Fragen), Heinrich E i s e m a n n (Bibliographisches), Redakteur S. Schachnowitz (Geistige und politische Strömungen im Judentum). Die Einfchreibegebühr für diese Vorlesungen beträgt insgesamt 1 M. für Mitglieder, für Nichtmitglieder 3 M. Die Anmeldungen nimmt Herr Rechtsanwalt Martin K a tz, Röderbergweg 71 (Hansa 5038) bis zum 30. Oktober entgegen. Jeschiwahbachurim, Studenten und Lehrlinge sind bei rechtzeitiger Anmeldung von dieser Gebühr befreit. Ein erhebendes Bild bot das erste Gemütliche Beisammensein am jüngsten Freitagabend in den Räumen der Aguda. Alle ineinander geöffneten Zimmer Altert rttc^i aus, bie. ^cij’ie ^a||ert. iDi-e ^u^enb mar uk8<rTwm ftavf ouch Gemeindemitglieder, u. a. Vertreter des Vorstandes, zur Eröffnung erschienen. Herr Jacob Rosen heim beehrte die Versammlung mit einer Ansprache, die aus dem Wochenabschnitte und den Kommentaren dazu alles herausholte, was zur Ermutigung der Jugendarbeit dienen konnte. Man fang Smiruus und -anderes und bei Tee, Gebäck und Obst entwickelte sich eine recht gemütliche Stimmung, der sich auch die Ansprache des Herrn Redakteur S. Schachnowitz anpaßte. Die Beteiligung war so stark, daß es fraglich erscheint, ob -TTT—.IV!-:-:-!---• _—! ie,.Folge drese^Veranstaltungen nicht rn ein größeres i; Oroglmmm rdev Agudqs.:MsLoelMMengMpptz.'^rfichttzch fst, xgiüt!,Her^ Är- -tlölh. Mrzbach-'im AgüdqWnnistätägi-g Schahhos .nachm, anderthalb - SMide vpr,siNacht§ einen. Jeschäjoh-KnrsL *? -KapiM6-i-21kMc' bei dem noch Frauen und Mädchen teilriehmen können. Nächste: Zusammenkunft .Schabtzys Parschas Wajeiroo. -- iarr-n - tz. AmuFreltag, dew Itz^n Oktoberfmd.et>die gemütliche Zufammebkunft für Herren abends 8 Uhr im VereinsheimMtth-i- Wir verweisen:auf einen ^gesonderten Bericht in-diesersNummer^it: Ausgabe-:der.-Sozialen-Kommission jeden Donnershag abend.oMsi^-10-Mr<. . rm ,. i,: '9m Laufe der Woche> beginnen, wir. mit-dem,.JMss.o dsr-iBeiträge -für. das?!?-Vierteljahr 56N. ,tzW.ir-ersuchen uysere Mitglieder dMgend,?-die..Beträge zurechtzulegen, Hamit unnötige Verzögerungen bei dem Inkasso ausgeschaftet. sind, .denn hie^Jugendgrnppe ha.t soforttge Verpflichtungen zu WllM./,..^,' / t;. . Us K,, l V^-iweisemtnochmalsedarWf-An,- haß dieletzte Anmeldefrist zur Teilnahtne an hen'Lehvkursen-äm 30. Oktoberabläust. . Programme und Anmelhekarten sind allämttdlich iM Heim 6eim' DeMialter MWÜich."' 1 :t * W Mußü-JüstenöoHanisstLiüü. - Bevschiedenen Anfragen zufolge sei nochmals mitgeteilt, daß. :der erste Preis der Werbewoche (Reise nach Erez Jisroel) Herrn Jacob von der Walde in Emden (OstsMMD) zufisl. Der Misrachi nach der Wettkonferenz. Im ^Bericht über den Vortrag, den Herr Räbb. Dr. Hoffm.ann über obiges Thema hielt, ist ein Mißverständnis unterlaufen. Der Redner hatte nicht -die Kämpfe der ungarischen und tschechischen Trennungsorthodoxie gegen die dortigen Einheitsgemeinden geschildert — zumal diese Begriffe in dem bei uns gebrauchten Sinne dort.-nicht; anwendbar find —. feine Schilderung bezog sich- -vielmehr auf den Kampf, der vor einigen Jahren zwischen;,aguöistisch gesinnten Kreisen unh agudafeindlichen. rechts von Agudas Jisroel stehenden Rabbinern lau dot mm Dir Ttunmtr Mw jtaiiD) amm mvU. - . Vereinskalender. Verein Alekor Lhajlm. F-Hteita gabend nach Schluß der Synagoge. Mikro- ^Vortrag, Herr Hermann Frankenthal. SSa-* ■ U - .*.»k - i't r y.-j-r r T n - E. Eisen m an n der Victdria-VersieheruBiis-Gesellscbafi Vermögen; 220 Millionen Mark Fachmännische Beratung in sämtlichen .tÄEmtCTfrr Gr. Friedberger5tr.43, Ecke Schälergalle Uhren f ' v tw. tm; allen Preislagen j o.>; ..!.i Goldü* Silber wären, Juwelen Umarbeitung älterer Schmuckstücke Sei bsttätige Schaltu h ren für Schaufenslerbeleuchtung 'liefert schon für ab Lager J. Gischler, Frankfurt a. M. Gr. Bockenheimerstr. 52 - Telefon Hansa 5079 Bei Bezug auf diese Anzeige erhalten Sie 10 0/° Rabatt Auf seiner Ferienreise in Meran, von den Strapazen seines Berufes Erholung suchend, wurde mein heißgeliebter Mann und treuer Lebenskamerad, unser guter Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Dr. led. Menki Ichenhäuser JurcL eine ilicUscLe. scLwere Kranlclieli Im Linkenden Alter vcn 44 fahren uns plötzlich entrissen Für die Hinterbliebenen: , < .. Henriette Ichenhäuser geb. Weill München, Zürich, Amsterdam Würzburg, Berlin, Newyork den 11. Oktober 1926 Beerdigung: München^Talkirchen, ,, Freitag, 15. Oktober 1926, 2 Uhr 1437