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Der Israelit · 1926-08-19 · Heft 34 (19.8.1926) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 34 (19.8.1926)
Date
1926-08-19
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Der Israeli; Nr. 34 Seite 7 19. August 192c gesessen, in fünfzigjähriger ununterbrochener Jeschiwalehrtätigkeit, ms nrr S'1V127 S'VK»1. Hunderte sind es, die heute selbst als Rabbiner, Lehrer und Führer die Frucht seiner Lehre hütest. Er war auch ein nar», ein Altar, auf dem das heilige Feuer loderte, und heiliges Feuer vom Altar berührte, wie bei Jesajas, seine Lippen, daß er mit Flammenzungen zu seiner Gemeinde redete. Er hatte, wie die Großen der Vorzeit, zwei Gesichter, ein 'mm ’sk und ein 'ivi7 'sk, ein großes Gesicht, den großen Fragen der Thora zugewandt, aber auch ein kleines Gesicht, das den Schülern zugewandt war, um den Jüngsten der Jungen in verständlicher Weise die Lehre zu vermitteln. Alles war von einem w»3n miau ohnegleichen getragen, und man könne mit Hinblick auf die Söhne, die verständnisvollen Fortsetzer seines Werkes, mit dem Bibelworte sagen: tihk via 'ivrr imna ^nn» Er Möge uns allen' ein im' pbn fein! Herr Kantor Steinberger sang stimmungsvoll D'Bm kV» 'r und ttV ans», und mit dem Maariw-Gebet schloß die Trauerseier, würdig und harmonisch bis zum hesped im Beshamidrasch Ostendstraße. Hesped in Köln. Die Synagogengemeinde Adaß Jeschurun in Köln, die bei der '°>iv vom Frankfurter Raw ^>"st durch ihre Rabbiner und ein Vorstandsmitglied vertreten war, hielt am Sonntag nach mm rav eine Trauerseier ab, bei dcl der 120.1 durch den Gemeinderabbiner Dr. Emanuel Earlebach gehalten wurde/ der in großen Zügen das Wirken des Gaon und den Verlust, den die gesamte orthodoxe Judenheit durch seinen Heimgang erlitten, schilderte. Hesped in London. In der Machsike Hadaß-Schul London fand Sonntag abend, 15. ds., eine von vielen Hunderten besuchte Trauerkundgebung um den Frankfurter Raw, Rabbiner Dr. S. Breuer und Rabbiner D. Klein in Newyork statt. Wirkungsvolle Reden hielten der Grodnoer Raw, Rabbi Schimon S k 0 p, Rabbi H. F ä r b e r und Rabbiner Dr. Winkler aus Kopenhagen. MhMtz M Aellen lind materiellen Slii» fung der Agudcis Jisroel - lugendorganisaiion Unmrttelbar am Ausgang der nvar?-Tage für unseren xtTtx>ergef5£tcf)eri ^-31 ai i>xeti »or einer gxrofjert £rauerge=* Mkindk im BkShmrndrasch Osienbsiraßr iS in ^egemoari der Söhne des Heimgegangenen Herr A. S a f f r a einen geistig tief angelegten Hesped. In Anlehnung an der Hüftauroh des vorangegangenen 12m 0217 zitierte Redner den bekannten Midrasch -'121 /121 d^ddh irrvn D'Vsan S’»n:n»i Er zeigte im folgenden, wie das mVsa in der Wesensart des Heimgegangenen wiederzufinden war. Ausgehend von der halachifchen Erläuterung, ob "sn die>» ie>k oder die»» ui»» und der Berücksichtigung des Begriffes «?K2 sowie der Verbildlichung der min als vrr, verstand es der Redner in agadischer Auslegung dieser Halacha uns ein treffendes Bild unseres ^"xr 3-1 zu entwerfen. Der Tiefe des Herzens entsprang das flammende Wort gleich einem Pfeile in das Innerste eindringend, um das versteckte mi"n'n vK zu entzünden und auf diese Weise andere nicht allein zu begeistern, sondern auch zur Ausführung der mx» zu veranlassen. Dadurch ward er gewissermaßen ein '315» 32. von dem alle ihren Zündstoff sich holten. Nur durch die Vorarbeiten Rabb. Hirfchs war eine solche Arbeitsmethode möglich. Während ersterer sich speziell nur mit der Wiedergabe derxnaaD nun befassen konnte, weil es galt, zunächst das Fundament sicherzustellen, war andererseits dadurch der Weg zur Verwendung der ns V53D nun geebnet. Das Versiegen einer 31p»» »"n »'» aus dem selbständige min '»nn hervorquellten, bedeutet dieser Tod, im Sinne des Talmudwortes: 72'piK N'2 ns’irs INI' D’jP’ix NN'» ne»;?. Wir verlieren in dem großen Heimgegangenen nicht allein den Vn der m-oiK, den Führer, der es verstand, eine nV'np> zu führen, sondern in derselben Person auch hen b<m getftigen Führer. Darin vereinigte er m gMafsiis» MM W.rMnn es qöIL einen Diiksorttwdllsttdst vorzutragö», öinösrisdü!h«. wenn wir uns vor Augen führen sein KVrii Knava nuivn i'»'i>. wobei er sich eifrig bemühte, in die dunkelsten Stellen des o"3»i Licht zu tragen. Ein solcher Verlust veranlaßt sowohl zu einem V-iiso»' zu einer Trauer der geistig Hochstehenden als auch zu einem 333 iso» der mehr der Herzenslabung bedürftigen Menschenklasse. Unsterblich gleich 'e?k 21. der durch die Niederschrift der ns V52D nun diese für die Nachwelt sichergestellt hat und sich nicht allein darauf beschränkte, eigene Söhne rrn zu haben, macht sich jeder n"n. bei demin»sn» a’sn» vew» . sind, d. h. der sich bemüht, nicht nur einem ganz engen Kreis feine n»»n zu übermitteln, sondern weit über die Grenzen der Familie einer ganzen nVuj? und noch darüber hinaus ein »uns nun fm» zu sein. Der Hesped war von großer Wärme getragen und hinterließ mit der Mahnung zur nawn nachhaltigen Eindruck. Hesped in Berlin. Am Montag ViVn m 3iy fand in der Synagoge Artilleriestraße die von der Adaß Jisroel-Gemeinde veranstaltete Trauerfeier für Rabbiner Dr. Breuer V'xr statt. In Abwesenheit des Herrn Rabbiner Dr. Munk hielt Rabbiner Dr. Hermann Klein einen einstündigen Hesped. In der Einleitung bemerkte er, daß nun zu den Trauertagen des zehnten Monats Teweth, in dem Rabbiner Hirsch V'xi dem deutschen Judentum entrissen wurde, und zu dem '5'3in oix des Tamusmonates, da Rabbiner Sh MökMllmr rii trw ZkitlM sMktk, NW inpnimaiii M Trauer Qts ArmrwnaieZ hinWgervmmen sei, die dem Hinschöiöen öes dritten der großen wmnnmv, Rabbiner Dr. Breuer ^>"xi gelten wird. Ein jeder der drei großen Führer brachte eine naiv mnn dem deutschen Judentum, Hirsch seine auf dem Grundgedanken des pK 111 D5 min aufgebaute Schule, Hildesheimer sein ma >i'23iV Dii»n und endlich Breuer seine N3'D', durch die die Diin wieder 3,75' nVnp nvn» Gemeingut der ganzen jüdischen Gemeinschaft zu werden verspricht. Nun ist es uns, als ob das Wort des Propheten ">121 Wahrheit würde;, im? ni'3 D’5lln NvVD NK TH3KV als ob alle drei auf einmal von uns gegangen wären. An der Hand vieler Midraschim zeichnete er mit der Liebe des Schülers ein treues Bild des letzten der drei D»511- Nach dem Hesped sprach Rabbiner Dr. Hildesheimer ein in klassischem Hebräisch verfaßtes tiefsinniges s'vni kV» Vp, in dem alle, Verdienste des Verblichenen gewürdigt wurden. Die Feier verlies sehr würdevoll und hinterließ einen tiefen Eindruck. vom 22.—29. August — 12.—19. Elul unter i>er IjSarote: ^Rettet die ^Jugenö der Saut»^". Anläßlich der Werbeaktton, die auf Veranlassung des Großstadtdezernats der A. I. I. O. in allen deuffchen Gruppen durchgeführt wird, hat die Agudas Jisroel- Jugendgruppe Frankfurt a. M. folgende Veranstaltungen festgelegt, zu denen ihre Mitglieder sowie Gäste — Damen und Herren — herzlichst eingeladen sind: Mauzoei Schabos den 21. August — 12. Elul — pünktlich 9 Uhr: Akademische Veranstaltung zur Eröffnung der Werbe-Aktion. Begrüßung durch Herrn Herm Frankenthal. Referat des Herrn Redakteur S. Schachnowitz: „Von den Kraftquellen der jüdischen Jugend". Ansprache des Herxn Jacob R 0 s e n h e i m. Mittwoch, 25. August — 16. Elul — abends 8.45 Uhr: Vortragsabend. Herr Rabb. Dr. Elie Munk, Ansbach: „Unsere Jugendbewegung". Herr Wolf S. Jakobsohn, Hamburg: „Rettet die Jugend der Tauroh". Sonntag, 29. August — 20. Elul — abends 8.30 Uhr: Akademische Veranstaltung anläßlich des Ende der Werbe- Aktion. Eröffnung durch Herrn Herm. Frankenthal. Referat des Herrn Hermann Schwab, Halberstadt: „Agudas Jisroel in Polen". Alle drei Veranstaltungen finden in der Aula der Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft, Am Tiergarten 8, statt. Neues aus der Agudas Iisroel-Iugendgruppe. Wir verweisen auf unsere Veröffentlichung in gleicher Nummer bezüglich der Werbeaktion besonders hin und machen an dieser Stelle nur daraus aufmerksam aus das Preisausschreiben der Agudas Jisroel - Jugendorganifation, bas jebem jungen Sfgubijien ermöglicht, an einer 23erfojung tejtgunefjmen,. die reichen Gewinn ' in 2£usjtcf>t stellt. Bedingungen des Preisausschreibens sind aus den Vordrucken ersichtlich. (Siehe Aushang im Vereinslokal und in der Konditorei Grünebaum.) Auskunft sowie die nötigen Unterlagen durch Salomon Wolf, Ostendstr. 27, Tel. Taunus 331. Wegen Neuordnung der gesamten jüdischen Bibliothek können von Montag den 23. bis Mittwoch den 25. August keine Seforim ausgegeben werden. Agudo-Marken und -Telegramme sind im Agudo- Heim und in allen jüdischen Buchhandlungen erhältlich. Stellenvermittlung. Die Stellenvermittlung der Weibl. Fürsorge Langestraße 30, 2., übernimmt die Vermittlung von einfachen billigen Zimmern, mit oder ohne Pension, möbliert oder unmöbliert, mit oder ohne Kochgelegenheit. Sprechstunde für Zimmernachweis: Mittwoch von 10 30—12 Uhr. Langestr.. 30, 2. Vereinskalender. (Wegen Raummangels verkürzt). Verein Meter Chajim. Sonntag und Mittwoch früh nach Schluß der Synagoge Friedb. Anlage im Hörsaal oik "n Herr Redakteur S. Schachnowitz. Sonntag vormittag 9.15 Uhr und Dienstag abend 1 <5iöoor nnsn j’Vin -on .Sperr g>iabb. StJJ. ©. 5p o f e n. Mvntng «ny Hvnn?r^lng früh nach Schluß Synagoge tfricüO. Anlage im Hörsaal: Mischnah. Mitgliederlernen. Dienstag und Freitag früh nach Schluß der Synagoae Ariedverger Anlage, „Mtschnah", Herr Dr. E. Pose n. N3D vorm, nach Schluß der Synagoge: S'2'1. Herr Dr. E. Posen. raw mittags 41/* Uhr „Mikro", Herr Louis Kahn. Von Sonntag bis Donnerstag abend 9 Uhr: v"D -Lernen, Herr Holpern. Iohrzetts-Ktiftunasn: Sonntag, 2?. August. Aron Wols-Stistung. Agudas Iisroel-Iugendgruppe. (Die Lokalitäten Hanauerlandstratze 17 sind geöffnet, vorm. 10—1 Uhr. nachm, von 3 Uhr ab, Sonntag abend von 6V2—U Uhr, Montag und Donnerstag von 6—10^4 Uhe). Schabbos morgen VU Uhr „Minjan" mit n'iinn und r^viv. mittags 1 Uhr „Mincho" und Sabbatausgang a'isr». Sonntag dis Freitag, 8—12 Uhr, Gelegenheit zum Lernen, Herr Herz H alpern. (gemeinsam mit der Ortsgruppe). Sonntag bis rns?, 12—1 mittags Weltschiur 'vi'. Herr Herz Halpern (gemeinschaftlich mit Ortsgruppe). (Alle anderen Schiurim wie üblich). Agudas Jisroel-Mädchengruppe. Samstag abend 9 Uhr in der Aula der Realschule Eröffnung der Werbewoche. Sonntag, 8—9 Uhr abends, Herr Lehrer H i r s ch b e r g. Montag und Mittwoch. 73/4—83/4 Uhr abds., Hebr. Sprache, Frl. Machtei. — 9-10 Uhr. *pn, Herr S. Una. Kl. Obermainstr. 30. Dienstag. 8>/3—9l/2 Ubr. Stenographie, Herr Abr. Gut. — 83/4—10 Uhr, (wird noch bek. Segebcn). — 9—10 Uhr, iw nn» Herr Dr. Weg er, lobelffr. fi. (Alle anderen Schiurim wie üblich). Llwjath Lheu-Vereiu. Sftmetas rtadj 9Rincbo. 51/. Uhr im ÄBriäöle UlißDDßlÖß? InlQÖB. „DßrlMIMsglN- (MklWUllz) Herr Red. S. Schachnowitz. -Verein Ostendfiraße 1t Rabbiner S. Weber. 'üti von Sonntag bis einschließlich Donnerstag abends nach uan nnyn. Beshamidrasch. Ostendstratze 18. Don Sonntag bis Donnerstag einfchl. allabendlich von 2/48 —9Uhr N1212 D», Herr Rabb. M. Karpel. Jüdischer Turneröund. Montag: 8—!0 Uhr Leichtathletik für sämtl. Herrenabteilungen. Musterschule, Oberweg. Dienstag: 8—10 Uhr Herrenturnen I.. Realschule, Tiergarten 8. Mittwoch: 8-41/2 Uhr Knabenturnen; 5-6^ Uhr Mädchenturnen: 8—10 Uhr Damenturnen, Herderschule, Wittelsbacher Allee 6. Donnerstag: Th—9 Uhr Herrenturnen II. (14—18jährige). Deutschherrnmittelschule, Frankensteinervlatz; 9—10^ Uhr Alte Herrenturnen, Realschule, Tiergarten 8. — Die Montag- und Donnerstag - Kurse beginnen ab 5. August. Wanderungen werden stets auf dem Turnboden bekanntgegeben. Gevetzelten. Ksn ’D Freitag Abend 6.50 Samstagmorgen 8.— Samstag nachmittag 5.— Samstag abend 8.20 - lvochengottesdienst: Morgens 6.15 Nachmittags 6 30 Ml 5lt?rßfn \ Es ist ausschließlich Sache der Leser, die im Jnseraleukeil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonfflse Angaben religionsgesetzttchen Charakter» auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. L. BARBARINO Frankfurt a.M. INHABER A. STERN gegründet 1887 Cigaretten CIGARREN Tabake feinste Hamburger und Bremer Fabrikate Import von Havana-Cigarren und -Cigaretten Kaiserstraße 7 Kaiserstr 81 ™*'“ 33,1 Zeil 88 Versand nach auswärts Hansa Grosswäscherei vorm. Gebr. Vogel apoiiari laoz U: laoa HoyanstriBi OiM hauskaltungs-MSseke nach Gewicht naß, getrocknet und gemangelt Damen- und Herren-Bügelwäsche Abholung kostenlos Ich suche für meinen Sohn, 25 Jahre alt, hübsche Erscheinung, tüchtiger Kaufmann mit eigenem, nicht unbedeutenden, gut gehenden Weitzwaren-GeschLft in einer bekannten Großstadt, passenile Earlie. aus gutem religösen Hause. 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