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Der Israelit · 1926-07-15 · Heft 29 (15.7.1926) · page 16

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Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 29 (15.7.1926)
Date
1926-07-15
Page
– (sequence 16)
Language
German
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' r'ßtle 4 9tr. 6 r.t.a,;»jLö tjj. ti0,; 1. Juli 1926 ' tutd) seinen Fanatismus, durch seine Intoleranz zu gleicher leidenschaftlich-fanatischer Intoleranz hervorstächeln. Nicht seine Persönlichkeit, nicht seine Jnvek tiven, nicht seine Expektorationen — seine Stel lung in der Gemeinde ist der Schirm, der ihn vor unserer künftigen Erwiderung schützen wird Wir üßarlaffan ifjm öU mit dem Munde „die volle Berechtigung der phärisaisch-rabbinischen Partei änzuerkennen ihre Glaubensansichten geltend, zu machen, ihre Jugend in derselben zu erziehen, ihren Gottes dienst nach derselben zu gestalten", und dieses Be kenntnis doch in der Tat durch ganz unprovozierte, ausfallende Feindseligkeit Lügen zu strafen Wie sollen wir von ihm, unserem kleinen finsteren, itrtQebilbeien S^äu^lexrt gegenüber eine grö tzere redlichere Konsequenz erwarten, als er seinem Gotte und seinem Glauben gegenüber an den Tag legt! Und dieses Gläubensbekenlltnis selbst, das er nun unverhüllt gegeben, ist der zweite, nicht mitider starke Schirm, der ihn schützt. (Fortsetzung folgt.) Äütz (gemeinde^ u VereitiGteben. uom Musssv ^chrur. Ein Teilnehmer schreibt uns: Der Mussar-Schiur, der Dienstag von 9—10 Uhr abends in der Wohnung des Herrn B. Rachelsohn, Zeil 2, stattsindet, verdient besonderes Interesse. Wir lesen z. Zt. „Mesillas Jeschorim" (über den Zweck des menschlichen Daseins) und knüpfen wichtige und interessante Fragen an den Tert des großen Musiarlehrers Rabbi Moscheh Ehajim Luzzatto — Wir hören von dem Tatenleben eines Chofez Ehajim und werden durch die meisterhafte Darstellung unseres hochverehrten Herrn Rachelsohn in die praktische Ethik des Judentums eingeführt. Nach jeder „Stunde" — man kann eine solche Stunde mit ber rtörbltc£)ftert <SoTTimer*l3t^©o^=SeTTiaTlicms|tuui>e messen wnl glaubt, cs seien im ganzen ein paar Minuten — sagt einer zum andern: „Ich fühle, daß ich etwas Großes, Erhabenes kennen gelernt habe, das sich nicht so leicht verwischen läßt." Wir beabsichtigen diesen Mussar-llnterricht weiter auszubauen. Ueber die Notwendigkeit desselben braucht kein Wort verloren zu werden. Es fährt sich wieder dieser Tage der Untergang unseres Heiligtums «"2', aber der altjüdische Geist bleibt ewig unser! (Neues aus der Agudas Jisroel-Iugendgruppe.) Der Mussar-Schiur unter Leitung des Herrn Rachelson findet ab btefe 9Bo<t)0 .©tensiags abettbs 8-45 VLtjvr rriLchsirtlich t»W LzMrZ) & fc* Soge-U, Zur %. stall. ' V A"f Wunsch einiger Mitglieder soll im Nahmen unserer Leyrkurse ein Schiur eingerichtet werden, in dein die Tefillaus der Jo mim Nauroim übersetzt und erläutert werden. Teilnehmer wollen sich bitte umgehend wenden an Herrn Siegfried Gans, Bäckerweg. 9 oder beim Verwalter. Am Mauzoeh Schabbos Nachmu (24. d. M.) soll ein Nachtausflug auf den Feldberg stattfinden. Führer Ernst Adler. Anmeldungen nimmt der Verwalter im Vereinslokal entgegen. ( Das Korrespondenzblatt der Agudoh-Jugendorganisallon ist erschienen. Abonnements nimmt Leo Neuburger entgegen. Der neu eingerichtete Stenographie-Kursus für Anfänger unter Leitung des Herrn Guth ist auf Donners- :ss äss m lii: m inan« in opr zur Teilnahme am ganzen Kursus betrögt Mk. 3.—. Die erste Stunde findet am 22. Juli im Vereinslokale statt. Neuinteressenten können in der ersten Stunde noch hinzukommen, späterhin werden für diesen Kursus Meldungen nicht mehr entgegengenommen. (Jubiläum.) Am 15. Juli ds. Js. werden es 25 Jahre, daß Schwester Claire Simons als Mitglied des Vereins für Jüdische Krankenpflege ihrem schweren und schönen Berufe nachgeht. Während dieser Jahre hat sie sich durch ihre tatkräftige und liebevolle Art in allen Kreisen Frankfurts Freunds srurorbsn. dis ihr sin nrsitsr ge. foonßtoi WiMn uns Mlksn MNfÄ». In der Tat fehlen in diesen Tabellen u. a. - für den 50. Vreitegrad (Frankfurt a.-.M.) vom 1. Juni bis- 1£L Juli die diesbezüglichen Angaben.. Wr.wollen daher den 30. Mai yerausgreifen: inv.i i'vv für Frankfurt a. M.: 12 Uhr ^0 Min,, Beginn der Nacht: 9 Uhr 15 'Min., Länge des Tages rund 20 Stunden, Zeit fürv",np^vv-p — 20 Stunden: 4 - 5 Stunden. Mithin Ende dieser Zeit 12 Uhr 40 Min. + 5 Stunden — 5 Uhr 40 Min. 20. M: mm uns 11 Hör 55 Mül Bßöiim öae Nmtzt 9 Uhr 18 Mist., KbensällL üätrge des Tages rund 20 Stunden. Ende der Zeit fürw-inä bv vyS Uhr Nach dieser Berechnung müßte demnach der Frühgottesdienst im Hochsommer spätestens 5 Uhr 30 Min. bezw. 5 Uhr 45 Min. beginnen, um nicht vy Vb? pr -rii? zu sein. , . M. E. müßte, abgesehen von kleinen Abweichungen, diese Zeit in allen Gemeinden Süddeütfchlands vön Frankfurt bis Nürnberg eingehalten werden. Aber wo beginnt der Frühgottesdienst so früh? In Frankfurt a. fÖl. nach Slngabe des „Ssraelit" 6 Uhr 15 XBHrt. (Bs UlÜfstll ^äl^er andere mir urtöel«nn|e.JRiPttWnt? gebend, fein. (In manchen Landgemeinden geht man zwar schon 5 Uhr .und'. SW Uhr. zur Synagoge, aber das geschieht mehr aus geschäftlichen Rücksichten, um dann an den Sonntagen, gleichsam als Ersatz, um 6.30 oder gar um 7 Uhr „„schulen" zu gehen.) Am wenn man allgemein noch später zur Synagoge geht, „leinen" einzelne &"p, vorher, aber am.inn müßte man für v"P> besonders i'^'svlegen, denn "ix-r» mix i'xv i$no v~p~. Und zweimal p^sn legen, einmal für -v~v und nochmals für minvi'v nl'vvin der Synagoge, ist wohlkein Ausweg. tetone austnriitflid^ bag itfj ^ai? fllfj* NM MsfÄkuulMil Mm Dklehrungm sieben inölbik llilü wende ich mich daher an die Vessentlichkeit mit der Bitte um sachgemäße Aufklärung seitens maßgebender Stelle. O. Betriebe, die der Aufsicht der Syn. Gem. JsraeliüfcheReligious- Gefellfchafk unterstehen: Backereien: David Stein, Ktolhestraßd 12, Aron Mainzer, Hanaüerlandstr. 1. Konditoreien: Julius Grünebaum, Hanauerlandsir. 4, Sally Simons, Ostendstraße 60. Mehgereienr I. Hälberstadk, Allerheiligenstratze 61. Siegm. Bender, Hanauertandstraße 16s, Leopold Lob, Bleichstraße S, Jacob lihfflnbffrafee SO. fieo Vagst, Wurstlereien: Max Philipps, Zeit 4, S. Salomon, Gr. Efchenheimersiraße IS. Geflügelhandlungen: Jonas Halbersiädt, Allerheiligenstraße 61. Kolonialwaren: David Dauer, Börnesiraße 29, Philipp Heinrich, Mainstr. 23, Markus Rifsenbaum, Klingerstt. 11, Fritz Var, Obermain Anlage 20. Milchhand lungen:Abr.Rothschild, Sand- 6, £eottf?ar& HJcis, Offenbffrafse 11* o » > i - I*-- -« Restaurationen: Julius Ries, Belhmannstratze 52, s. Salomon, Gr. Efchenheimersiraße 19. Fabrikationen: B. Rußbaum, Kl. Obermainstraße 21, Sam. Thalmann, Ostendsiraße 12, .Thalmann L Schwab, Schühenfiraße 4, Wolf L Lo. G. m. b. H., Richard Wagnerstraße 10. vereinskalettdtzk. Dereiu Mekor Lhasim. Lehrplan, wahrend der Ferien: Sann tag und Mittwoch früh nach Schluß der Synagoge Friedb. Anlage im Hörsaal D»n ms» Herr Halxer n. Sonntag oormtiiag. 9.15 Uhr vtxtb Dienstag abenb SÜ»- oor nrri« pUrr -on Aff. ®1 Pose N. M o n t a g und Donnerstag früh nach Schluß der Synagoge Friedb. Anlage rm Hörsaal: Mischnah. Mitgtiederlernen. Dienstag und Freitag früh nach Schluß der Synagoge Friedb. Anlage, Mischnah,. Herr Dr. Willy H. o f m a n n. . . nn? vorm. nach. Schluß der Synagoge: ou'i Herr B. Rachelsohn. ll'127 'o mv. 1 Std. vor Nacht: Herr B. Rachelsöhn. Sütnstag mittag A1^ Uhr: Herr Joseph Sänger. SSoix Sdnuiag ,6e: Sotiherst« o aberib 9 Uhr; 8 X * , ü . "Ml -Hcrnsn, Herr H « l p L r Nt Fahrzeits-Stiftungen: M t.t t to 0 ch,14. Zull. Gextmd. Moses-Stistung. M ö n,t ä g, Tg.Füfi. Salömon.RpfeybaÜTO'SttMng. Dontietstag, 22. Juli. Lehrer Mathias Tstrült- Sttßüng: Agudas Jisrüel-Iügendgrüsipe. (Die LühälstWh Hütiauerlaildstrll^e li jib täglich ab Va7 Uhr abends ö'eöffiteiLtiätf und Sonntag den , f . ganzen Tag). . ssnru«8lM.yrsilllLl 7"8 mir iMöil mm D«I DI. >D osHUNA. -.8-12 Mr, Vsl^genhqst zum fernen, Kerz H alp ern, (ge- TOeinsaTO mit der Ortsgrüppe). (Alle übrigen Schiurim wie üblich.) AgÄdas äis'roel-Mädchentzrüppe. Sönntag, 8-9 Ühr Übends, Herr Lehrer Hirschberg. Montag und Mittw öch, Uhr abvs., Hebt. Sprache, Frl. Macht e i. -- 9—10 Uhr. Herr S. U N a, Kl. Oberrnainstr. 30. (Alle übrigen Schmrim wie üblich.) 'Verein Ostendstraße 1« '11 einschließlich Donnerstag abends nach Ves^amidräfch, Ostendstraße 18. Don Sonntag bis Donnerstag einschl. allabendlich vön 3/i8 —9Uhr nibla chü, Herr Raßb. M. Karpel. Aüdischset Hurnervunb. Montag: 8—:0 Uhr Leichtathletik für säTOtl. Herrenabteilungen. Musterschule» Oberweg. Dienstag: 8—10 Uhr Herrentumen I... Realschule, Tiergarten 8. Mittwoch: 3—4l/z Uhr Knahenturnen; 6-^-6l/z Uhr Mädchenturnen; 8—10 Uhr Damenturnen, Herderschule. Wtttelsbacher Allee 6. Donnerstag: 7^/z-9 Uht Herrenturnen II. (14—18jährige). Deulschherrmnitteis-hnle^ ^nnkensteine^l«^ ] Zjtzx ^J|| iwroffii SisrsartLN 8. — Sie montaa« und Donnerstag - Kurse beginnen ab 8. August. Wanderungen werden stets auf dem Tmnboden bekanntgegeben. V. 3. A. (Berlin.) Stellenvermittlung des B. I. A. (Berlin, Oranienburgerstraße Nr. 39). Gesucht wird eine Stelle für einen Diplom-Ing. des Maschinenbaues. Zu besetzen ist die Stelle einen Vertreters für einen Zahnarzt für längere Zeit. Gebetzetten. Freitag Abend lßb_ 5.— Samstag abend 9.25 tvochengottesdienst: Morgens 6.15 Nachmittags 7.15 Montag Nachm. 6.30 Fasttags-Beginn 8.22 Montag Abend 9.15 Dienstag Nachm. 8.— Fasttags-Ende 9.14 Tefilin-Legsn am Morgen 3.10 Sprechsaal. Wann ist im Hochsommer die Zeit für yaty rpin^ br? vorüber? Anfrage eines Laien. Um für mich diese Frage beantworten zu können, frug ich süngst bei der Redaktion dieses Blattes an, wann für Frankfurt a. M. am 1. Juli nnvn eintrete. Ich bekam folgende Antwort: „Nach Erkundigung bei Fachleuten ist es nicht möglich, in der Zeit vom 1.—15. Juli in unseren Breiten den Eintritt der Morgendämmerung zu bestimmen. Auch die Tabellen von Dr. B. Cohn weisen für diese Zeit eine Lücke auf." Vermischtes. Frankfurt a. 7U., 13. Juli. Ein mehrere Jahre als Rabbiner einer ostjüdischen Gemeinschaft in Mitteldeutschland tätig gewesener hervorragender .rrr, hat in» olge der Verarmung seiner Gemeindemitglieder seinen kosten verloren. Wir halten den Herrn auf Grund genauer Erkundigungen und persönlicher Kenntnis für hervorragend geeignet, als 21 oder oder ronm mm evtl, auch als nnmv arm tätig zu fein und segensreich zu wirken. Genauere Auskunft erteilt die Redaktion gerne. Mechanische und DRUCKLUFT Teppich«Reinigungs-Gesellschaft m. b. H. »MEDRUVA« früher Meder’s Teppich-Reinigungs-Werk Telefon Hansa 4642 Bergerstrasse 149 Anerkannt beste Entstaubung - Chem. Reinigung - Kunststopferei - Entmottung von Teppichen und Möbeln mit Zyclon-Gas. Lagerung während der 'Ferienreise" gratis

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