Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 67 (1926)
- Issue
- Heft 23 (3.6.1926)
- Date
- 1926-06-03
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Nr. 23 venn eW ym vi? WJUnö fett,pnöi8en rfeSestreuen 23erDanDes regulierenD gu wirren imftwnö« wW schon hiermit seine Daseinsberechtigung gegeben sein. Jedenfalls ist der Zusammenschluß der beiden jetzt m Hessen bestehenden Gemeindeverbände zu einem Verbände nach bayrischem Muster, so sehr es zu bedauern ist, eine Unmöglichkeit geworden. Das haben, wie wir auf Grund der Tatsachen dargestellt, die Herren des Mainzer Verbandes verschuldet. Briefkasten. Ein alter Leser. Das Abenteuer des jungen Mannes ist von ihm nicht ganz unverschuldet. Man gibt sich nächllicherweise in Bayern nicht mit unbekannten Individuen ab. A. Z. Jako b söhn inSundsväll (Schweden). Wir bringen Ihre Mitteilung zur Kemttnis, daß die nbVin am Grabe des, :",i»aai..ntttft am rh -jaiji, sondern am nps staltfindet, Am i*1? 181V2 geht die bei den v'fiÄ7K rwH Myör. stehende mni» jn pshw ’im rrbibn mit noch größerem Pompe in Miron vor sich, wo auch das Schneiden des Kopfhaares bei den 2—3 jährigen Knaben bei Zurücklassung der jviks gefeiert wird. Die Eltern eines nms-erhaltenden Jungen und. dot Junge selbst kommen festlich gekleidet und werden-vonden vielen Teilnehmern beim Haarschneiden mit 3iv -rv begrüßt. Dr. E. S. in Frankfurt a. M. Es steht fest, daß die Berliner Liberalen in der Repräsentantenversammlung ihren Besitzstand mit zehn Mandaten unversehrt erhalten haben und daß daneben nach dem auch von Ihnen gebrachten ersten Berichte der angeblich liberale Handwerker durch den nicht minder liberalen Dr. Oskar Cohn reichlich aufge- IDDflßn WM. DÜS am ms MMWlMMr w Dtflflt mamim Fkäüött Wt SS» sömöSigt Liberalen gehn, dürfte Ihnen ebensowenig unbekannt ,gewesen sein wie die Tatsache, daß ein am 17. Mai bekannt werdendes Wahlresultat in einem am gleichen Tage zum Druck gelangenden Wochenblatt nicht anders denn in..vorläufiger Kürze kommentiert zü werden pflegt. Wenn Sie .trotzdem die Gelegenheit wieder einmal vom Zaune brechen, Uns. nicht zuMderlegen, sondern in unanständigster Weise zü beschinchfem so haben .wir dafür nur die .eine Bsszeichnuüg: Ehrabschneider! Ob. diese Ihre, joürnälistische Methode des EhrabschyeideNs den Wünschen Ihrer Auftraggeber entspricht, lassen, wir dahingestellt, l Aber .Sie dürften, jugendlicher Achduth-Ritter, endlich lernen, den Kamps der Anschauungen. auch den verhaßten Orthodoxen gegenüber mit halbwegs anständigen Waffen zu führen. Frankfurter ÄKHte Mitteilungen der Reälschüte der Israelitischen Religiönsgesellschaft. Die „Mitteilungen für ehemalige Schüler, der Ünterrichtsanstalten der Israelitischen Religionsgesellschaft", sind in erster Reihe für auswärts Wohnhafte bestimmt und werden an diese, soweit die Adressen bekannt sind, versandt. Aüf besonderen Wunsch können auch in Frankfurt Ansässige Exemplare der „Mitteilungen" erhalten, soweit der Vorrat reicht. Man bittet, sich evtl, an die Schriftleitung, Tiergarten 8, zu wenden. . Zur Jahrzeit ÄeÜor Falks ‘rsr* erste HghsM ftis pfMVs fjfl Tf ist Mf H w o tfj, D € n 8. Q u n i (yro ra), was Schülern und Verehrern Anlaß fein wird, inneu nart zu lernen. Wir werden dem Gedächtnis des unvergeßlichen Lehrers in der nächsten Frankfurter Beilage einige Worte widmen. Döktorjubttäüm des Herrn Rabbiner Dr. Salomon Breuer. Herrn Rabbiner Dr. Salomon Breuer ist der von ihm vor 50 Jahren erworbene Doktortitel von der Universität Heidelberg erneuert worden. Die Urkunde der Erneuerung hat folgenden Wortlaut: „Die philosophische Fakultät hat Herrn Dr. phil. Salomon Breuer, Rabbiner in Frankfurt a. M., der sich als Erforscher und Pfleger der Lehren des altüberlieferten Judentums große Verdienste erworben und getreu dem Spruche der Väter, „Stellt viele Schüler auf" zahlreiche Jünger herüngebildet hat, die im In- und Auslande im Geiste ihres Meisters wirken, Titel und Würde eines Doktors der Philosophie, die er vor 50 Jahren multa cum laude empfing, aufs Neue verliehen und des zum Zeichen gegenwärtige Ehrenurmnöe nm MM MMWN MMllMWn aumfarim. Vollzogen in MdeiNökg im 541. Jahrs fsit Gründung dsr Universität am 27. Mai 1926. Siegel der Philosophischen Fakultät Friedrich Panzer, Dekan der Philosophischen Fakultät. Philipp und Jacob H. Schiff-Stiftung. Die Erben des hier verstorbenen Philipp Schiff haben der Stadt eine Schenkung von 10000 Mark überwiesen mit dem Aufträge, daß die Schenkung mit der bereits bestehenden, von der Familie Jakob H. Schiff in NewDork errichteten, nach der Inflation mit 30 000 Mk. neu begründeten Schifffchen Stiftung vereinigt und unter dem Namen „Philipp und und Jakob Schiff-Stiftung" DerJsraelit 3. Juni 1926 - sür der Kiirderunb Alterssürsor^e roeitergesUhrt wivV. Drr Magistrat hat Vir hachhrrgigr mit Dank angenommen und ihrer Vereinigung mit der seit herigen Schifffchen Stiftung unter Abänderung des Na mens der Stiftung nach dem Wunsche der Stifter zugestimmt. Ein Sijum in einer Untergruppe der Jeschiwa Die Untergruppen der Jeschiwa bilden, wie unser Raw -'TA. sich wiederholt ausdrückte, den Unterbau der eigentlichen Jeschiwa.. und es ist gewiß kein Zufall, daß der erstaunliche Äuffchw'üüg unferer Jeschiwa zeitlich mit der Krüridung dieser Jeschiwüütttertzruppen, die Hunderte von Schülern unferer Schule umfassen, zusammenfällt. Die Gruppen, die bereits, seit sieben oder acht Jahren bestehen, haben in diesem Zeiträume schon manchen Traktat durchgelernt. Ho ^feierte vor kurzem eine Gruppe, die auch nach der Schulzeit ihrem Lehrer und ihrer Gemoro treu geblieben ist, einen Sijum auf rwp xm. Am letzten Sonntag feierte die.. Gruppe des Herrn Dr. W e g e r, etwa 20 Schüler aus Prima und Sekunda, einen Sijum auf Traktat ™», bei welcher Gelegenheit die anwesenden Eltern und Gäste die Freude de? Schüler am Lernen miterleben konnten. Die Feier fand in den Räumen des Mekor Chajim statt und begann mit dem Auslernen des Traktates und einem tieferen und dennoch dem jugendlichen. Verständnis angepaßten Hädrän, des Dozenten, Herrn Dr. Weger. Im Nebenraume hatten inzwsichen liebevolle Hände eine schöne Festtafel gedeckt und bet Speis und Trank wurde manch schönes Wort gesprochen. . Herr Dr. Weger, dem als.. Gastgeber das erste Wort zukam, zog die sittlichen Lehren aus dem ausgelernten Traktat und reichte sie seinen Schülern in konzentrierter Form als Memento für das Leben. Herr Direktor Dr. Fink betonte, daß sowohl Schule wie Jeschiwa nur das Fundament bauen, Ms ÖCm DIC Sfljflltr, MD MH MM MM U lkkllk MU Iiw, weiter zu Sauen hallen. In begeisternder Ansprache childerte Herr Rabbiner Dr. Jostf Breuer das Verhältnis der kleinen zur großen Jeschiwa und das hohe Gut, das die Jeschiwa — wie das Thoralernen überhaupt — dem jungen Menschen mit in den Lebenskampf gibt. Redakteur S. Schachnowitz chlug etwas heiterere Töne an, wobei der ernste Untertan doch blieb: es geht weiter und wird besser, solange sich die. Jugend, und auch die jüngste Jugend.zu den Heilquellen der Thora drängt. Als Senior der . Tafel richtete Herr Lehrer Efchwege ein paar herzliche Worte an die Schüler.- Diese selbst waren aber durch zwei junge Redner (Schönberg. und Bär) recht gut vertreten, und auch sonst, insbesondere bei der nachfolgenden Fidelitas zeigten sich die Schüler als geistige Selbstversorger von bester Art. Hübsche Vorträge und allerliebste kleine Auf- Ahrungen hielten die Gäste, die mit dem zunehmenden Abend sich immer mehr vermehrten, in bester Stimmung bis zu. später Stunde beisammen. Es ist immer etwas Herrliches, wenn die Thora ein Fest feiert, doppelt herrlich, wenn das Thorafest von der Jugend gefeiert wird. Israelitisches Fraüenheim BädWaüheim. Seit Ende April dieses Jahres ist der Kurbetrieb wieder eröffnet und ist das Heim für die Monate Mai und Juni besonders stark besetzt. . Für die weiteren Monate Juli und August sind noch einige Plätze frei und wolle man Anmeldungen an die Adresse des Herrn Franz Ettling e r , Frankfurt a. M., BockenheiMer Landiraße 25 richten. Neues aus ser Ägüdäs Jisröel-JugendGruppe. - Am Sonntag, den 6. d. Mts., ist ein Tagesausflug der Jugendgruppe vorgesehen; Abfahrt: 7.09 Uhr ab -stvahphpf, 6.50 Utjv «^«uptpoitat Ostbo^nhof; Fahrkarte: SvnntagskaNe 3. Kl. nach Kl. vstyeim» Wanderung: Kahl—Alzenau—Hahnenkamm—Nückersbacher Schlucht; Führung: Herr Ernst Adler; Rückkunft: ca. 7 Uhr; Preis der Fahrkarte Mk. 1.40; Wegzehrung ist mitzunehmen; Gäste willkommenstarke Beteiligung erwünscht. Auch für die Mädchengruppe ist am Sonntag, den 6. d. Mts., eine Tageswanderung vorgesehen. Einzelheiten über Treffpunkt, Abfahrt und Ziel der. Wanderung ist aus dem Anschlag im Agudo-Heim.genau ersichtlich. Führung: Fräulein Else Salzmann. Gäste willwillkommen, rege Beteiligung erwünscht: Nächster Orientierungsabend für Damen und Herren unter Leitung des Herrn Joel Sänger am Mittwoch, den 9. Juni, abends 8.45 Uhr im Vereinslokal. Vereinskalender. Verein Mekor Chajim. Samstag morgen nach Schul, Dinim, Herr Dr. E. P o f e n. — mittag 12 V* Uhr in der Klaus- MülllM J113K NM DkN DM WeM. - nöCQf VMM Wd udi m DereMsloLlliö „MMIV". DM Dr. W. Hofmann. — eine Stunde vor Nacht, Midrasch, Herr Berthold Strauß. Sonntag morgen (auch Mittwoch) vV.i mLv, Herr Redakteur S. S ch a ch n o w i tz. — vorm. 974 Uhr (auch Dienstag eine Stunde vor Mincho) ,Gemoro-, Herr R. A. G. Posen. . Montag und Mittwo ch abend 7 Uhr »Gemoro", Herr Rabb. Dr. Jos. Breuer. — abends (auch Donnerstag) S1U Uhr .Gemorö', Herr Dr. E. Posen. Jeden Morgen Mischna. Jeden Abend 8»/4 Uhr v"v°Lernen. Herr H. H a l p e r n. Ioorzens-OljUllllllklli 5- Ikvl. Qtitdt . Dienstag, 8. Juni. Susanne Marburgep-Stiftg. Mittwoch, 9. Juni. Rektor Benjamin Falk-Ststg. Donnerstag, 10. Juni. Liebmann Stern-Stiftg. Azndas Äirroel-IuAevHiruppe. (Die Lökasttäten<Hanauer.lanbstratze^i7 sind .täglich ab 7r7 Uhr abends geöffnet. Hhib und Sonntag den ganzen Tag)..^ , Sonntag dis Freitag, 7—8 Ahr.morgens JnHniö, Herr Dr. H ofiüann. — 8-12 Uhr, Gelegenheit zum Lernen, Herr Herz H alp ern, (gemeinsam mit der Ortsgruppe). . S an nt ag bis 12—i mittags Weltschiur .,-*n w,. Herr Herz Halpern (gemeinschaftlich mit .Ortsgruppe). Sonntag, 8—9 Uhr morgens und Mittwoch 9 Uhr abends a'vin's ax niiy' Herr Leopold O p p e n h e i m e r. — 9—10 Uhr abends ivi», Herr B. Rachelsohn. Zeil 2. Montag 87« und Donnerstag 874 Uhr abends ipa Hirn, Herr Heim. Hirfchb e r g, Hegelstr. 13. - 8J/2^9V2 Uhr abds. Turnen (Realschule), Herr Lehrer Friede. — 8% Uhr und Donnerstag 874 Uhr Gruppe 2, Herr Jacob Adler. — 83/4—10 Uhr Gruppe 3. Herr Getson Schnerb (auch Samstag 5lls Uhr) Dienstag 8-9 Uhr (auch Samstag27»—37»Uhr) Gruppe 1, Herr Ch. Jacobowitz. — 87» Uhr und Samstag 37s Uhr «32 Kim, Herr Dr. Hofmann. — 83/4 und Samstag 97s Uhr» pvvpp Kim, Dr. Posen, Tiergarten 42. — 83/4 u. Samstag 4 Uhr, ,iL'3 Kim, HerrLeo S chnerb.— —IO 3-U^j 4j Ler» VT cuburg cc (such Donncrötag 074 und Tmnstag 1 Uhr). — 8s/4—10 Uhr, Gruppe 5, Herr Ernst Adler (auch Samstag 3 Uhr). — 83/4—10 Uhr, Stenographie. Herr Abr. Gut. rav, 10—11 UI)r, JHP Ii2'i?, Herr Louis Kahn. — 12—1 Uhr mittags, mm Herr Lehrer Hirschberg. — 3—4 Uhr. Kap K33 Kim, Herr L. Kurzweil. — 3—4 Uhr, Kim, Herr Herz Halpern. — 4—5 Uhr mittags, viK "N, Herr P u n. — 572-67»^Uhr, vV.i mm Herr Herz Halpern. — vor Nacht, Lernen, verschieden. Es Ist ausschließlich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder ionfflge Angaben religionsgesehlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. Frankfurt a.M. INHABER.A. STERN gegründet 1887 L. BARBARINO Cigaretten CIGARREN Tab ake feinste Hamburger und Bremer Fabrikate Import von Havana-Cigarren und -Cigaretten Kaiserstraße 7 Kaiserstr 81 Telelon Hansa 3391 Zeil 88 V. auswa rts mech. Druckluft-Teppich -Reinigungs- Gesellscbäff m. b. H. frier: MEDER’S lE^ICH-REIIIIGUHGS-WERK TEL. H ANS A 4642 BERGERS TR. 149 Entstaubung - Chem.Reinigung - Kunststopferei - Lagerung - Entmottung mittels Zyklon-GasVerfähreh Hansa GrosaWäscherei vorm. Gebr. 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