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Der Israelit · 1926-04-15 · Heft 16 (15.4.1926) · page 16

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Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 16 (15.4.1926)
Date
1926-04-15
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Rednern, die sich abwechslungsweise uns an den Freitag Abenden zur Verfügung stellten' und Diwrei Thauro an uns richteten. Cs gebührt Dank einer großen Anzahl junger Herren, die durch gesangliche Darbietungen sowie dukch Gedichte usw. fröhliche Stimmung in die Herzen der Anwesenden brachten. Es gebührt weiter Dank den gütigen Spendern, die sich es nicht nehmen ließen, teilweise größere Summen für diese Ziele unserer Tätigkeit uns zur Verfügung zu stellen. Wir dürfen mit S^ojyeri^ ba| im Txäd^|terc Sa^re bieje 3S«r. MMMng meitcr ausgs&aut wstasii wird und uns dumn ein Mittel erhalten bleibt, Las die Geselligkeit und das Aneinandernäherbringen unserer jungen Mitglieder fördert. Wir möchten insbesondere Dank aussprechen den Herren Rabbiner Dr. Josef Breuer, Redakteur S. Schachnowitz und Herz Holpern, die mehrmals im Laufe des Winterhalbjahres unserer Aufforderung nachkamen. Der Geselligkeit in unserer Jugendgruppe wurde im letzten Sommerhalbjahr Rechnung getragen durch Ausflüge, die jeweils — zum Unterschied von vorangehenden Jahren — gut besucht waren. Ein Turn k u r s, den wir gemeinsam mit dem Esra im Sommer Halbjahr errichteten, soll auch die körperliche Ertüchtigung unserer Mitglieder gewährleisten und es bleibt zu rvün- {cijen, bcxfj im fommönhett 3of)if btefß SBetflnftöfiuttö —- hie — ßL ssite? rrrLkWl ' Drs m kurzem * eingefuhrte Schachöurs erfreut sich sisrekts heute einer großen Anzahl von Teilnehmern. Wenn — wie überall — unter der schlechten wirtschaftlichen Lage der heutigen Zeit die f o z i a l e n Einrichtungen der verschiedenen Vereine stärk litten, so müssen wir diese Tatsache leider auch bei der uns angefchlössenen sozialen Kommission verzeichnen. Es war unö-' im vergangenen Jahre leider Unmöglich, Unterstützungen an Arme und Kranke in dem Maß zu gewähren, wie wir selbst es gern getan hätten. Wir müßten fast'ein halbes Jahr die Tätigkeit der „Sozialen Kommission" ' nur auf die Kleiderfürsorge beschränken, für die G. l. eine große Anzahl von Gönnern und Freunden reges Interesse zeigte durch regelmäßige Spenden von gebrauchten,'zum Teil noch tzüt erhaltenen Kleidungsstücken. Es ist eine Tatsache, die mit der wirtschaftlichen Rät Unserer Zeit gleichen Schritt hält, daß die Kleiderfürsorge von einer Menge Hilfsbedürftiger benutzt wird mH mir ntößttn m msk ummMn, sn Arm IE an unssre vörehrlichen Mttgliever den Appell zu richten, weiterhin diesen Teil unserer Tätigkeit recht eifrig zu fördern. Die Kasse zur Unterstützung von Lehrlingen arbeitet leider mit einem fortlaufenden Defizit, doch lassen wir es uns nicht nehmen, diese Tätigkeit'wieder in vollem Umfänge aufzugreifen, und wir müssen auch hierfür auf eine tatkräftige, finanzielle Unterstützung unserer Gönner rechnen. (Schluß folgt.) Samson Raphael Hirsch und die Israelitische Religionsgesellschaft. Don Dr. Mendel Hirsch (Fortsetzung.) So sieht der Barbar nur krause, verschnörkelte, ihm nichts sagende Züge und begreift das Entzücken nicht, mit dem sie den Homer lesenden Griechen erfüllen. So sieht der Blasierte nur wertloses graues Haar, wo die Pietät des Sohnes die greise Locke vom Heimgegangenen Vater- Haupte an die Lippen drückt. So wirft der Wüstling den Ring zum Trödler, der dem Reinen das teuerste Pfand der Liebe und der Treue ist. So hakren Zeichen nur Wert und Bedeutung für den, llkk stk LkMOt Mb fcgffi fil pttSTii Nichts aber ist klüger, absprechender, allwissender als — die Dummheit. Ein heiliges Epos ist aber das ganze Leben des Juden von der Wiege bis zürn Grabe. Heilige Denkmäler der Erinnerung, heilige Zeichen der Pietät, heilige Pfänder des Gottesbundes umgeben ihn überall und immer, in jedem Augenblick hat er die Liebe und die Treue gegey Gott unb seinen heiligen Sfittlen <ju fcietäitgen, bet? Geist durHdNngl gestattend sein ganges Leben, und er ist der geheime Zauber, der dyn ärmsten Jllden reich, den gedrücktesten frei, den betrübtesten froh, den schwächsten stark und mutig macht und ihm die Kraft verleiht, alle Prüfungen zu bestehen, alle, auch die schwersten Aufgaben zu Werfet den Juden an den isoliertesten Seestrand, in die ödeste Wüste, in den vereinsamtesten Kerker: wo er geht, wo er steht, hat er feine Kirche, seinen Priester, seinen Altar bei sich, in sich; die zerfallenste Hütte wird ihm zum Tempel. der ärmste Tisch zum Altäre. Brot und Wssszv wryd chm Dpfiy und Wch, ii» sslbst misch zum Priester und den Gottessegen und den Gottesfrieden gewinnt er überall und immer. Die Blume, die das jüdische Mädchen am Sabbat nicht bricht, der Käfers den der jüdische Knabe am Sabbat nicht fängt, bis hinan zur Kunst, zum Gewerbe, die der jüdische Mann gm Sabbat nicht übt, sind ein Protest gegen die Lkllgmmß MltkZ m m Mir; mm kM kÜMgUttg dss WöltSttschöpsSl'S. Es oft dst» Juds. so oft die Jüdin den ganzen Sabbat hindurch ihre Hand zurückhalten von jedem Wesen, an keinem ihre Macht ausüben, keines zu ihrem Zwecke umbilden und verändern, legen sie dieses Wesen, diese Welt, ihre Welt, opfernd auf seinen Weihealtar und bekennen und verkünden und besiegeln durch Tat das Bekenntnis, daß diese Welt ihren Schöpfer und sie ihren Herrn und Meister haben, dessen Eigentum ein jedes Wesen, dessen Diener eine jede Kraft, dessen Dienst auch sie angebören und nur in feinem Dienste nach feinem Jedes Stückchen Gesäuertes, das der Jude zu Ostern aus seinem Hause schafft, ist ein Protest gegen die Leugnung Gottes in der Geschichte, ist eine Verkündigung des Menschheitsgottes, dem kein Thron zu hoch ist, dem kein Sklave zu niedrig, der mit feinem Recht und seiner Liebe da ist, die Menschheit zu erlösen. Und die Laubhütte, die der Jude baut, sie baut das Bewußtsein, daß nicht nur in den großen, welterschütternden, weltgestaltenden Epochen Gott da sei, daß Er auch fort und fort mit den Menschen wandte, unter Seinem Schutz die Hütten bauen lehre, mit Seiner Wolken- und Feuersäule auch durch Wüsteneien schirmend leite, und jede Mttk kkMkr uni? in jktzkr Mlik IkSk Zkkikr Md für jsds Sssls das Himmslsmanna zu spenden wisse. (Fortsetzung folgt.) Betriebe, die der Aufsicht der Syn. Gern. Israelitische Religions- Gesellschaft unterstehen: Bäckereien; David Slcin» Sloltzestratze 12» Aron Mainzer, Hanaueelandste. 1. Konditoreien: Julius Grünebaum, Hanauerlandstr. 4, Sally Simons, Ostendsiräße 60. Metzgereien: I. Halbersiadt, Allerheiligenstraße 61, Siegm. Bender, hanauerlandstraße 16s, Leopold Löb, Bleichstraße 9, Jacob Schön, Uhlandsiratze 50, Leo Vogel, Börnestraße 44. Wurstlereien: Max Philipps, Zeit 4, S. Salonron. Gr. Lfchenbeirnerskraßs lg. M i l ch h a n d l u n g e n: Abr. Rothschild. Sandweg 6, Leonhard Weis, Ostendstraße 11. Restaurationen: Julius Ries, Vethmannstrütze 52, S. Salomon, chr. Eschenheimersttäße 19. Fabrikationen: B. Nußbaum, kl. Obermainstraße 21, Sam. Thalmann, Osiendstraße 12. Thalmann & Schwab, Schützen- Mllßk 1, VMvr MlW, VklSklUllßk 231, Vereinskalender. Verein Mekor Lhajlm. Samstag nachmittag $}3U Ubr im Vereinslokale Mikro*, Herr Dr. W. Hofmann. — eine Stunde vor Nacht, »Midrasch", Herr Joseph Carleb ach. Sonntag (auch Mittwoch) morgen vVnniL», Herr Redakteur S. Schachnowitz.— vorm 9‘VUf)r (auch Dienstag eine Stunde vor Mincho) .Gemoro", Herr R. A. G. Posen. TNotttag öberib 7 Ubr (mtrf, Wtittrooch) ,®emoto", HeL Pabb. Sr. §4 Preüer- - alcnU P/Mr (auch Donnerstag) ,Gemoro". Herr Dr. E. Posen» Jeden MorgÄt Mischna. ' ■ ' 5 * ° -' * Zedeü Abend MAhxv-V-L.eW.en, Hyxx H. H alpery JohrzeitS-Sfiflungen' ' Mit two ch, 2l. April. Helene Mayer geb. Vloch- Sttstung. " ' ' ' vßnda» Il»rsel-3o,end>ruppe. Sonntag, 8^d Uhr morgens,'mM ^p 'VI, Herr Leov. ödb ettbei’mer. — 1 Stb. vor nma. ©runtJe L MK ZgM Z88L8L 8-8 M? zMZL GkUPPd 3 HE Gskson- Schttskb. Montag, Vs9—lIA0 Uhr abends, rrp H22 jno* Herr Hirschberg (Hegelstr.). - Uhr abends. Gruppe 3. Herr Gerson Schn erb. — ^9— VS10 sthr abends, Gruppe 4. Herr Willi Strauß. Dienstag. 8-9Uhr abends, Kruppe 6, Carl Zunz. — 1k9—1lAQ Uhr abends, jop wia kiaa, ^Herr Dr- W. Hofmann. — VL-'Z-iO Uhr abends. Gruppe 1. Herr Jacob Landau. — Vs#—V8l0 Uhr abends, nara »naa.' Herr Leo Schn erb. — 9^-10 Uhr abends, Gruppe 8, Herr Theodor Spiegel. Mittwoch, */t9—10 Uhr abends. Tumkursus (Lehrer Friede), Realschule. Tiergarten 8. — 0 18 ittBf 88kllM; wtsj fgss DM L LvSkl» veimer. Daienm. Donnerstags ‘■k9-1IAQ Uhr abends, »aa ÜrSa, Herr Lehrer Hirschberg, Hegelstraße. ih9~tl2\9 Uhr abends, Gruppe 3, Her, Gerson Schnerb. — i/29—i/2io Uhr abends, Gruppe 4» Herr Willi Strauß. — ^9- WO Uhr abends, rrvp »22 »1»A tni?Zlv). Herr L: Kurzweil. — W—pD Uhr abends, Gruppe 5. Hetr Theodor Spietzel. ' ' N2V, 10—11 Uhr morgens, »2»L. Herr Dr. Posen. Am Tiergarten. — 10—11 Uhr morgens» IiIZk fndiV lix’p, Herr L. Kahn. 12—1 Uhr mittags, naim Herr Lehrer Hirschberg. — 12-1 Uhr mittags. >ai* «jii Herr H a ivern. — 1 Uhr mittags, nm». W—W Uhr nachmittags^ rrno, Herr Halbern. — M—W Uhr nachm.« Gruppe 4. Herr Willi Strauß. — W—1/28 Uhr nachm-i 7vplNi» »n»L. Herr Dr. Hofmann. —; zi Uhr n«chm'j "drüppr s, Hm Thiödvr Spiegel.- 3—4 Uhr nachm.. Gruppe 2, Herr Smll Münk. —'4—5 Uhr nachm. Gruppe 1. Herr Jacob Ä-andcku. - 4-W Uhr. n»'2>»irn. Herr Leo Schnerb. — 472—572 Uhr abends, »np »22 »in* (ni'Llv). Herr L. Kurzweil. — 729-7210 Uhr abends, Gruppe 1, Herr Jacob Landau. Don Sonntag bis Freitag täglich morgens v. 8—12 Uhr Gelegenheit zum Lernen jeder Art Herr Herz H a l p e r n. gemeinsam mit der Agudas- Jisroel-Ortsgruppe, ferner täglich von 12—1 Uhr Daff-Jaumi-Schiur gemeinsam mit der Ortsgruppe. Aßpda» Iirroel AlSbchenßrpppe. Sonntag. 7Ä-729 Uhr abends. nd"üp. Herr Lehrer DMlVükrll: Montag. l/L—1/2IO Uhr abends. Gruppe 9. Fri. Bertha Katz. — 9—10 Uhr abends, Herr S. Una. Kl.Obermainstr. 30. ' D ienstag Hß—WU Uhr, Herr Dr. Weger. — 974—lOUhr abds., "ltpsr'njv Herr Dr. W eger. Donnerstag, aoends l!29 Uhr, Gruppe 7, Frau Dr- Rosenbaum, Grünestraße 42. N2V. morg. nach Schluß der Synagoge.. n^»ii"NI'»r Frl. Martha Markus. — 14-12 Uyr, ivn» Herr Herm. Frankenthal. — 4—3 Uhr nachmittags, min, Herr Lehrer Hirschberg. - Destzamidrasch, Ostendstraße i$. Gemoroschiur des Herrn Dr Jsaac Breuer, Sonntag vorm. 7r9 Uhr. Montag, Mittwoch, Donnerstag abends 7*8 Uhr. B8Ü gßlimag RZ DöMKZrsg w «llllvkMW von 3/48 —9Uhr mma Dv, Herr Rahb. M Karpel V-^-Verein Ostendstraße 18 Rabbiner S. Weber. ni»2' D» von Sonntag bis einschließlich Donnerstag abends nach uara a^a. riwjath Lhen-Verein. Samstag, nach Mincho (3/45 Uhr) im Hörsaal Friedberger Anlage, Vortrag aus Midrasch z« den „Sprüchen der Väter", Herr Redakteur S. Schachnowitz. Gebelzelten. Wirers ynm naw f reitag Abend 6.45 amstagmorgen 6.— Samstag nachmittag 5.— Samstag abend 8.10 Wochengottesdienst: Morgens 6.15 Nachmittags 6.3O Tefilm-kegen am Morgen 4.10 Aamisiennychttchteu, Silberne Hochzeit feierten am 31. März Aerr Simon Strom feto itttb Fron Bolbioo gefti FränkDt ä. M , HÄÄäüllsträP is. U "

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