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Der Israelit · 1926-02-18 · Heft 8 (18.2.1926) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 8 (18.2.1926)
Date
1926-02-18
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Seite 4 Nr. 5 Der Israeli Blät t e r 18. Februar 1&6~ Demnendct «Hg u da-QTlarfz cti * Lrküktliek in allen Ortsgruppen uwB ün/ Qy^<4ui[<Ut«>H 514^1? w*b brüderlich-herzliche Gesinnung gegenüber ihren Mitgliedern, unseren gesetzestreuen Brüdern. Mitteilungen der Landesorganisakion an die Ortsgruppen. Delegierten-Versammlung. Sobald bekannt wird, wann Herr Jacob Rosenheim von seiner Reise zurückkehrt, wird Ort und Tag der Delegierten-Versammlung angesetzt. Wir möchten sie möglichst so abhalten, daß die Delegierten dabei Herrn Rosenheims Bericht gleich mitanhören können. Zu diesem Zwecke bitten wir, im Laufe dieses Monats die Wahl Ihrer Delegierten vorzunehmen und uns alsdann das Wahlergebnis mitzuteilen.. Ferner bitten wir, etwaige Anträge, die sich nicht unmittelbar aus den Beratungen der Delesikttclivmammlung ermen. uns vls (Me Dos Monats zu schrerben. Die Tagesordnung ist: a) Berichte der Gremien; b) Aussprache; c) Wahl des Vororts und des Vorstands. Auf die Bestimmungen der Satzung für Wahl gemäß endstehender Wiedergabe weisen wir besonders hin. § 8 der Satzung der Landesorganisation: Die Wahl der Delegierten erfolgt in einer hierzu einberufenen Wahlversammlung der Ortsgruppe. Jede Ortsgruppe von mindestens zehn Mitglis- 1 tbahls einen Aelegi^ricn. Ortsgruppen von fünfzig und mehr Mitgliedern wählen für jedes angefangene Fünfzig von Mitgliedern einen Delegierten. Gruppen von weniger als zehn Mitgliedern werden vom Vorortsvorstand tunlichst entweder benachbarten Gruppen zugewiesen oder zu besonderen Wahlgruppen vereinigt. § 9 des Statutes der Ortsgruppen: Wahlberechtigt sind alle mänlichen Mitglieder vom 16. Lebensjahre an. Wählbar sind alle männlichen Mitglieder vorn 16, Lebensjahre an, deren Gesinnung und Lebensführung anerkanntermaßen der Thora entspricht. In strittigen Fällen entscheidet der Rabbinische Landesrat, dessen Entscheidung durch die Landesorganisation anzurufen ist. Jahresbeiträge. Der Jahresbeitrag für das Jahr 1926 ist auf 5 Mark je Mitglied festgesetzt (1 Mark Kopfsteuer an die Gesamtorganisation und 4 Mark an die Landesorganisation). Der Beitrag kann nach Wunsch der Mitglieder ganz-, halb- oder vierteljährlich eingezogen wer- Abgüge (außer sür Cinziehuugtzgebühr und Ueberweisungsporto) sind nicht zulässig. Die Ortsgruppe kann für ihre örtliche Betätigung und für Sonderzwecke bei den Mitgliedern Zuschläge erheben. (§ 5 des Ortsgruppenstatuts). Wir bitten sehr, eingegangene Beiträge nicht liegen zu lassen, sondern Anzahlungen vorbehaltlich späterer Abrechnung frühzeitig auf unser Postscheckkonto 18901 Berlin zu überweisen. Des ferneren wären wir den Herren Kassierern verbunden, wenn sie das Einziehungsgeschäft schnell aufnehmen und durchführen. Aguda-Alarken. In letzter Zeit mehren sich die Klagen von Einzelmitgliedern darüber, daß im Bedarfsfälle (zu Familienfesten und dergl.) Aguda-Depeschenformulare und Marken nicht zu haben sind oder daß man nicht weiß, bei wem man sie bekommen kann. 864^ Im ÖSevUUmgen unb Avchgcllcn bic eingehenden Depeschen sieht, nimmt bedauernd währ, daß viele davon Amts-Telegramme sind; ein weiterer Beweis dafür, daß die Aguda-Formulare nicht zur Hand sind. Wir bitten Sie, sich im Vorstand der Ortsgruppe einmal ein halbes Stündchen zu überlegen, wie dem bedauerlichen Mißstand abgeholfen werden kann und je danach Ihre durchgreifenden Maßnahmen zu treffen. »■———Hin 1 m—i ibi 1 mim% Postscheck - Konto LaHdesorganisation: Gruppenverband der „Agudas Jisroel“ in iiiiiritiit: Nr. 18901 Berlin. Auf Wunsch sind wir zu Fingerzeigen gern bereit; je nach Größe des Platzes und Verteilung der in Betracht kommenden Anwohner auf die Straßenbezirke wird der Vertrieb der Formulare und Marken organisiert werden müssen. Formulare sind kostenfrei, soweit für jedes Formular für mindestens 50 Pfg. Marken gekauft worösn. 20°/,. des Erlöses verbleibt der Ortsgruppe, bezw. der sich damit befassenden Jugend-(Mädchen)gruppe. Ist es nicht schade um jedes Telegramm, das nicht auf Aguda-Formulare abgeht? Aus der Bewegung. Halberstadi. Die am 11. Februar (2. Schwat) im WkM olvlillUMWg clMnlfkiik DmammlMg Der Dites Md Iugsndgruws Eroh-Bsrlm szM m Anschluß au ein »an Herrn Rabbiner Dr. C. Munt gehaltenes Referat „Crez Jisroel vor dem Völkerbünde"1 folgende Entschließung: „Aus dem Protokoll der 14. Sitzung der Mandatskommission des Völkerbundes ist ersichtlich, daß der Vertreter Englands, offenbar infolge unzutreffender Information, die von Rabbiner Sonnenfeld geleitete „Aschkenasische Gemeinde zu Jerusalem", sowie die palästinensische Agudas Jisroel völlig unzutreffend, fa herabwürdigend charakterisiert hat. Zwar hat die Mandatskommission nach Berichtigung dieser Ausführungen in entgegenstehendem, also die Forderungen der „Aschkenasischen Gemeinde" billigendem Sinne entschieden. Gleichwohl hält es die Ortsgruppe Berlin der Agudas Jisroel für ihre Pflicht, gegen die irreführende Information, die der Darstellung des englischen Vertreters zugrundej gelegen hat. Einspruch zu erheben, indem sie erklärt: 1) Dfo MMinMiW grau&ai Imzzl. te* il ZAsöMki Jisroel, haben ben starken Willen gur thoratreuen Aufbauarbeit in Palästina. 2) In der genanten „Aschkenasischeii Gemeinde zu Jerusalem" sehen wir die historische jüdische Gemeinde der Stadt, di» geschichtliche Trägerin jüdischen Lebens in Palästina. Die Unterdrückung der grundsätzlichen Forderungen dieser Gemeinde muß als schweres Unrecht am überlieferten Judentum entschieden zurückgewiesen werden. 3) Die Forderung der Agudas Jisroel nach Gewissensfreiheit ist keine „Frankfurter Sekten"-An geleg enheit. Sie wird von der ganzen thoratreusn jüdischen Welt erhoben." Ncrvyorl. ^n einer Rabbinerversammlung wurde ein 80gliedriges Rabbinerkomittee gebildet, das einen Aufruf für den Keren Hajischuw veröffentlichte. Der Beitritt der Philantropen Harry Fische! und Nathan Lampert, die den Aufruf des Keren Hajischuw unterfertigten,-macht, Eindruck. Die Exekutive des, amerikanischen Zionismus arbeitet in den Tageszeitungen gegen die Aguda-Tätigtkeit für den Keren Hajischuw und erregte damit unliebsames Aufsehen in weiten Kreisen der jüdischen Be/bölkerung. Warschau. Oberrabbiner Meier Schapira (der „Sanoker"), I. M. Lewin, I. Trockenheim und I. Rosenboum konferierten hier mit Dr. Bernhard .c^ahn, bsm MMer Düfi aoiilt Lodz. Auf den 22. und 23. Ad«r ist die erste Konferenz der Benaus Agudas Jisroel (orthodoxe Frauenorganisation) hierher einberufen. London. Unter Vorsitz von Rabbi Zimmermann und in Anwesenheit des Ponjewescher Raw, Abgeordneten Rabb. Kahanemann, fand ein Meeting statt, in dem dieser sprach. Mr. - Goodmann referierte über die derzeitige günstige Lage der Agudas Jisroel und beklagte nur dabei, daß gerade der britische Vertreter beim Völkerbund, Mr. Ormsby-Gore, von interessierter Seite so grundfalsch über Wesen und Wollen der Aguda informiert worden ist. An den Völkerbund wurde ein DllllMkWN ünffjlöncfl für MM MUllVlMvM Wahrung der Rechte der unabhängigen Orthodoxe m Palästina. Gleichzeitig wurde beschlossen, ein Huldigungsschreiben an den verehrungswürdigen Rabbi Chaim Sonnenfeld zu richten. Wien. Die Landesdirektorien des Keren Hatorah in der Schweiz, Tschecho-Slowakei, Frankreich und Argentinien haben der Keren Hatorah-Zentrale für die Jeschiwos in Polen, Slowakei, Rumänien und Litauen Gelder angewiesen. Warschau. Der Verwaltungsrat der hiesigen Kultusgemeinde, der größten Europas, hat sich endlich, zwanzig Monate nach den Wahlen, konstituieren können. Landtagsabgeordneter Elias Kirschbraun wurde zum Präsidenten, Eemeinderat Jacob Trockenheim zum Vizepräsidenten der Gemeinde gewählt. Beide Herren sind Agudasührer. Die Zionisten einschließlich der Misrachlsten enthielten. ' sich der Stimmabgabe, bis Paals- ZiLNiW zibi« «chs ZsMl 0oi6etftabt. Anläßlich der Ablehnung des zionistischen Entwurfs für ein Gemeindegesetz in Palästina hat die Landesorganisation der „Agudas Jisroel" in Deutschland an den Völkerbund ein Danktelegramm gesandt. Wien. Rabbiner Dr. Pinchas Kohn, der Vorsitzende der Wiener Sektion des G. A., begibt sich aus einige Zeit nach Palästina. - Frankfurt a. M. Der Vorsitzende der Palästina- Zentrale, Dr. Siegfried Oppenheimer, und ihr Ehrensyndikus Dr. I. Breuer reisen nach Erez Jisroel. Halberstadi. In der hiesigen Orts- und Jugendgruppe sprach Redakteur Schachnowitz hinreißend über Chassidismus und Mussar und gedachte dabei der Kenessio gedaulo, bei der die hervorragenden Führer beider SBcmcgungcn zusammsukamsn, sich leimen unb J^ä^en lernten unb gu gemeinjamev Arbeit einten, Die zahlreichen Hörer dankten dem Redner begeistert. Hamburg. Rabbiner Jar aus Reiwiz, ein Mitglied der Warschauer Mesiwta, ist in unmittelbarem Auftrag des Eerer Großrabbiners in Deutschland, um der Mesiwta helfende Freunde zu gewinnen. Die Aguda-Ortsgruppe nimmt sich durch ihre sämtlichen Vorstandsmitglieder der Angelegenheit eifrigst an. Berlin. Dr. Moses Auerbach reist nach Palästina ab. JULIUS SCHMIDT ANNONCEN - ANNAHME zu Originalpreisen ♦ Frankfurt am Main Langestrasse 7 Telefon Hansa 5842 Postscheck-Konto Frankfurtmain 142 353 ♦ Einzige Inseraten-Annahme für Frankfurter Geschäfts-Inserate des »ISRAELIT« r Annahme von Inseraten für samt liehe hiesige und auswärtige Tageszeitungen, Wochenu. Fachblätter JULIUS SCHMIDT ANNONCEN - ANNAHME zu Originalpreisen, 9

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