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Der Israelit · 1926-02-11 · Heft 7 (11.2.1926) · page 16

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Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 7 (11.2.1926)
Date
1926-02-11
Page
– (sequence 16)
Language
German
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8CUH Nr i Postscheck - Konto der ftnippeirrsrlraml dtr „Agudas Jisroel“ in DeutschlaRd, Halberstadt: Nr. 18901 Berlin. besucht wurde. Anläßlich des Eintritts der Vereinigten Staaten in den Weltgerichtshof wurde von der Versammlung folgendes Glückwunschtelegramm an Präsident Colidge abgesandt: „Die Versammlung des Rabbinischen Rates der ldas Jisroel spricht Ihnen ihren Segen aus für Ihre *greiche Regierung und dankt Ihnen für Ihre tapferen ihungen für die Herrschaft der Gerechtigkeit und er- ^ie Verwirklichung Eures hohen Ideals des Weltroie er oon unjeren großen Propheten gelt BJBFÖSfl tftr Mw. Seit Beginn der organisatorischen Tatigreit ildas Jisroel unter der Leitung oon Herrn Dr. S. in hat sich die Zahl der Agudas Jisroel-Jugendi in New-Iork verdreifacht. Ferner find zwei ngruppen gegründet worden, welche allwöchentranstaltungen eingerichtet haben. Außerdem sind Teilungen einer Esra geschaffen worden, welche Gegensatz zu Europa mit der Agudas Jisroel ist, und nicht den Namen Esra trägt, sondern fuda". rk. Rabbi Herbert Goldstein, der Präsident if orthodox Congregations of Amerika (Bund r Gemeinden Amerikas) hat an die Leitung l Die folgende MtDrift gerirkMi »relanger Erwägung, dis durch die unlängst Diskussion über die Führerschaft des Keren leunigt worden ist, komme ich zu dem folhlutz. Niemals war ich imstande, zu Gunsten hajesod eine Gemeinde-Ansprache zu halten, rächtlicher Teil der Gelder in direktem Gegenidischen Gesetz Verwendung findet. Run, da th Israel als drittgrößter Landbesitzer in Erez ästeht, als hätte die Vorsehung es für sie beitn ihr die Hilfe aller Frommen zu sichern, nun idath Israel eifrig am Ausbau Palästinas arbeitet .eist und nach dem Wortlaut der heiligen Thora, ist .e Notwendigkeit mehr für zwei gesonderte orthodoxe arteten. Ich sehe für den Misrachi nur als den einen Weg,-den Anschluß an Agudath Israel, den ich, für meine Person, hiermit vollziehe. Ich bitte Ölüm, meine AmMieöerlkgttttg als Mitglied der Crekutive des Misrachi enlgegenzunehmm und bin, geehrte Herren, Ihr ergebener '' gez. Herbert S. Goldstein." Reiv-Dork. Unter Fräulein Bercha Jungs tüchtiger Leitung, wirkt ein ständig wachsender Kreis junger Mädhen: wacker im Dienste der Agudas Jisroel. TferwAork. Rabbi Herbert S. Goldstein ist Mitglied »es Palästina-Ausschusies der Agudas Jisroel geworden. Tkew-Jork. (A I. P. B.) Die Zeire Agudas Jisroel in New-Iork haben vom Keren Hajischuw 250 Dunam Loden übernommen. Jerusalem. (A. I. P. B.) Die Jerusalemer Zeitung staul Jisroel wird vorderhand zweimal wöchentlich erscheinen. Warschau. (A. J. P. B.) Die polnische Agudas Jisroel umfaßt jetzt 530 Ortsgruppen und außerdem eine noch größere Zähl Jugendgruppen. Ferner bestehen an vielen Orten Frauen- und Hapoel-Hechaluz-Gruppen der Agudas Iksrosl. Hie Zahl der WMrkttilnMAllMM zur ®nm« düng neuer Ortsgruppen wird auf 200 geschätzt. Aussprache-Teil. Halberstadt. Zu Herrn N.'s Bericht in Nr. 3 der „Blätter" fei eine Bemerkung gestattet. Der Herr, der als erster Agudist in der zionistischen Vesammlung das Wort nahm, gehört nicht der Jugendgruppe an, sondern ist ein älteres Mitglied der Ortsgruppe. Es ist demnach schon formal nicht ganz gerecht, die hiesige Agudo-Jugend für die Belebung, der Diskussion mit den Zionisten verantwortlich zu machen.. Wie Herr N. selbst bekannte, ist vielmehr der zweite Redner, ein Mitglied der Jugendgruppe, nur notgedrungen hervorgetreten. Es ist im Uebrigen, aus der Anwesenheit einer Anzahl junger Agubisten irr . der» Bericht roohl zu viel Wesen gemacht, auch oon i^rem (Smgcetfen. irr Jbte Äislrt||ion, Erstlich stütz die Zionisten doch nicht so stark auf den Besuch, von Agubisten angewiesen, wie man aus Herrn N.'s Aeußerung schließen muhsfi. Ferner dürfte, wenn solche Erwägungen maßgebend, wären, auch, in der Presse kein antizionistischer Artikel, erscheinen, weil, er den Gegnern Gelegenheit zur Erwiderung, stöbe. Vop allem aber sollte man dieFreizügigkeit,.aüch.;deshalb. nicht unterbindenwell ein solcher Zusammenstoß gerade der Jugendgruppe Anregung zur Der I s r a e I I & IJLI f Ü t Aussprache unb; Schulung^ für die kritische Aufnahme gegnerischer Ausführungen gewährt. . ' . . . r Frankfurt. Die Erfahrungen, die Herr N. in der vorigen Blatter-Nummer zum Besten. gab, sind auch hier vielfach gemacht worden. In früheren Zeiten, als es noch darauf ankam, die Gegensätze klarzustellen und den grundlegenden Unterschied zwischen der altjüdischen und der neunationalistischen Weltanschauung aufzuhellen, war es lehrreich, die Argumente der Zionisten zu hören und in ihren eigenen Versammlungen anzugreifen. Doch jetzt, wo die Grenzen unverkennbar gezogen und die Diskussion Mil klllkm ZiomM nur noch M MMnstkr PlüMkik! gssHieht, kann, man wirklich Cescheiloros lun, als zu einem zionistischen Vortrag , zu gehen. Das neue Großstadtdezernat der Jugendorganisation könnte in solchem Sinne auf die ihm anvertrauten Gruppen wirken. Hamburg. Ueber den Besuch zionistischer Versammlungen durch Agudisten hat sich in diesen Spalten unlängst ein Halberstädter ausgelassen. Ob er recht hat oder nicht, stehe dahin. Tatsache ist, daß überall geschieht, was er bemängelt. Woran mag das liegen? Zunächst sicher daran, daß die Orts- und Jugendgruppe zu selten Vorträge eigener Führer zu hören bekommt. Beschwert man sich darüber, dann bekommt man zur Antwort, unsere Führer seien zu stark belastet, um zu Tourneen reisen zu können. Ja, dann darf man sich nicht wundern, wenn unsere Jugend andere Vorträge hört. Davon abgesehen aber rechne man doch einfach mit der Tatsache, wie sie ist, und ziehe die gegenteilige Konsequenz als Herr N.: Man sorge geradezu dafür, daß ein kundiger, des Wortes mächtiger Agudist an Ort und Stelle ist und in der Disfujjion bas äujjerij worau| es anfommt. <I. {^r. Fragekasten. H. E. i n H. u n d a n d e r e. Gebetbücher und Chumoschim mit Haftyres. und den fünf Megillos (ohne Uebersetzung und ohne Kommentar) sind zwar nicht bei uns, doch beim Bund gesetzestreuer jüdischer Gemeinden in Halberstadt zu haben. Das Gebetbuch kostet 80 Pfg., das Chumesch 1.10 Mark plus Porto und Verpackung. A. F. in Kowno. Schmuroh-Mehl verbreitet dis Landesorganisation nicht. Ihr Angebot ist an eine Händlerfirma zur unmittelbaren Beantwortung geleitet worden. 8V. 3i t rt Sy. ©#* teünf(f)en etn agnbistisches Pendant zu tzer Bemerkung in tzer „Arankfnrler Zeitung^: „Olj würde UNS Nicht wundern, eines Tages gu hören: der Jude Erzberger hat Schulz und Tilleffen ermordet." Wir behalten uns vor, ein Gegenstück für die Purim-Nummer zu entwerfen. , D. M. in N. Jacob Rosenheim ist am 28. Januar mit dem Dampfer „Albert Ballin" abgereist. Dr. Ehrmann bleibt vermutlich über Peßach in Amerika. I. N. in K, L. W. in F., B. N. in J„ H, L, in P, Besten Dank für die Januar-Produktion entwerteter Briefmarken. Dr. K. in S. 1. Der Jahresbeittag von 5 Mark kann in vierteljährlichen Raten gezahlt werden. 2. Der Delegiertentag soll sehr bald nach Jacob Rosenheims Rückkehr stattfinden. Der vorige war am 10. und 11. Februar 1924. Er soll „in der Regel" (Satzung § 5) in jebent Jahre abgehalten merben, mar auch für bas vorige Lahr geplant, tUußie aber hiuausgeschalt^ti iU^tz^U, tiiill die Vorverhandlungen über einen neuen Vorort sich hinzogen. Vakanzllste der Stellenvermittlungszentrale der Agudas Jisroel- Jugendorganifation. Manufakturwaren und Amateurgeschäft, Eschwege: einige tüchtige Detailreisende. Lack und Farben, Fulda: Lehrling für Büro. Sattler- und Polstererartikel, Mainz: jüngeren, möglichst branchekundigen jungen Mann für Lager und Kontor. Gute Vorkenntnisse in der Textil-, Leder- und Eisenwaren-Branche sind erforderlich. Perfekte Stenographie und Schreibmaschine erforderlich. ZpenverMM Erez Jisroel. Achim: A. und S. Heilbronn 10. Breslau: Albert Kornblum 2, Iwan Möller 41. Bechthofen: Siegbert Steindecker (Spielgewinn) 3, Ruth Steindecker (Spielgewinn) 2. Borken: Frau Lehrer Cohn (Challogeld) 10. Berlin: Jul. Hecht 5.. Bruchsal: Siegs. Balten 3. Brückenau: Gundersheimer 26, Gundersheimer (Synagogenspende 10. . Bad-Orb: Dr. Weinberg 5. Dinslaken: Sally Moses 5, Dr. Rothschild 5. Dorndorf: R. Ullmann 10. Frankfurt a. M.: Sch. Kraushaar 1, A. Weiskopf 5, Jakob Ullmann 10, 9£_ Stern 20, Dr. meb Hirfch 10, fleo SBreji^ner 10, ^rau SReumann 9, Siegm. 6chntatz 20, Js. Oppenheimer 5, Eh. Rumpler S, Felix Meier 5, Albert Meier 5, Selma Goldschmidt 29, Conditorei Grünebaum 5, Agudas Jisroel Jugendgruppe 10, Frau Königshöfer>2, Dr. med. Schnerb 10, dch. A. I. Siegfr. i S/Oppenheimer (aüll'BaMitzwoh s. Sohnes)'30. Fuldar Max Weinberg 3^N? N. 2, Herm. Fürst 3, S. U.; M. Weinberg. 1. Gelnhausen: Arthur Meyer 5, Jos. Hecht 1. 11- Fobrnor ISIS -ru 1 @t' Krotzenburg: C, dräuß 5. . Härdheim:/ EchanM Werlheimer52. Jchenhausen: I. Gradmann 7<50! - ■ Karlsruhe: Isidor May 20, .dch. A. I. M. I. 9- Hirschmann 2, Hirschmann 1, Lehmann (Tel. Abl.) 2. Kettwig: Felix Müller 10. . Kitzingen: dch. Frl. Edith Adler (Challogelder) 222. Mannheim: Hugo Herz 5. München: Jak. Hirschinger 2. Mergentheim: Bertha Fröhlich 5, NN. für Keren Hatorah N. N. J'ür De^^irr»ails 8. , Nümbkrgi HvHgkil EhFkNMu-Kvhn 86.69, öo. sh 8, A- Klugmann 9. vo. Erez Jisroel-Kommission 9.09, Chanukkagewinn I. Koschland 2:50, N. C. d. N. 7, für Challogeld 6. Neckarbischofsheim: Jsr. Gemeinde 13.20. Oldenburg: dch. Lehrer Mayberg 2. Puttelange:. M. Reichelsöhn Frs. 25. Randegg: Arthur Weil für Kalender 1, für Tel.-Abl. Hochzeit Gestet-Weil 1.50, do. Hochzeit Gailingen 1. Rhina: Lehrer Oppenheimer 10.40. Siegburg: Strauß u. Max Heymann 3. Sonneberg: S. Levin 50. Schwabach: Frau Clara Mannes 6. Schweinfurt: Rabb. Dr. Stein 12,. Frau Eifenheimer (Challoh) 5. - Weißenburg: S. Gerschel 20. Wochenheim: Frau Lehrer Schloß 10. Zeilitzheim: dch. Fr. Hirsch (Challohgeld) 34. ° Rabbi Meier bal hannetz. BurnmWnaün Sonn. irauD u. d. isornon 29 Dsvmststzt; Rsbbinsk Wsssskms»» 13. Fürth: NN. 12.50. Frankfurt: NN. 6. Groß-Strehlitz: Dr. S. König 15, do. 20. Guxhagen: Isaak Katzenburg 29.02. Halberstadt: M, M. Hirsch 10. Jchenhausen: I. Gradmann 7.50. Kitzingen: Schönfärber 39. Karlsruhe: A. I. Hirschmann 3. ' Künzelsau: L. Wißmar 25. Leipzig: Leon Kirchner 50. V Nürnberg: Jakob Kohn 12, Jda Maier 5.08, Frau Quittner 5, Frau B. W. 4.30. 9^ma: ße^rcr Oppenheimer 3. §oj. ^irau| 4r i)o. iÖf i.S4. Sandersleben: David Meier 5. Schweinfurt: Rabbiner Dr. Stein 43.95. Schaare Zedek-Hofpital. Dieburg: Abraham Löb 5. Hüttenhach: E. Jsner 10. Lohr: Beruh. Hirsch 10. Siegburg: Jos. Strauß 1.20. Keren Hajischuw. Dieburg: Abraham Löb 5. Frankfurt: Heinr. Eisemann 12. Gunzenhausen: Dav. Feldmann 6. N.: NN. 10. Hüttenbach: E. Jsner 25. Halberstadt: Dr. med. Auerbach 10, C. d. N: 22. HelMMi Nortzen Adler 3, NR, g, Kettwig: Felix Mutter 10. Künzelsau: L. Wißmar 69. Lohr: Bernh. Hirsch 10. Leer: Lehrer Pöpper 7.35, Frau Gerson Pels 3.14. Puttelange: Reichelsohn Frs. 50, für Keren Hafchmitto 26. Saarbrücken: A. Levy 2. Siegburg: Edi Feist 2.40. Schwabach: Dr. Mannes 4.40. Weißenberg: S. Gerschel 20. Liriegswaisenfonds. Hüttenbach: dch. E. Jsner 7.64. Talmidei. Lhachomim. Darmstadt: Rabbiner Wassermann 60. Rasch Lhaudesch Spende. Breslau: Frau Möller 41. Bechthofen: D. Steindecker 11. M RsMchttd S, ÖD. 5. Frankfurt: A. I. 51. Halberstadt: dch. Dr. Schlesinger 25, do. 67. . Karlsruhe: 31, 41. Lampertheim: Lehrer Mayer 6, Nürnberg: 22. Oldenburg: Lehrer Mayberg 12, do. 9.90. Schwabachr Dr. Mannes 12' Sprendlingen: Leopold Kaufmann 10, do. 20. Ströbitz: Dr. med. Sklarz 3. Treuchtlingen: A. I. 11, do. 10. Keren halhora. Günzenhausen: Dav: Feldmann 5:

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