Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 67 (1926)
- Issue
- Heft 7 (11.2.1926)
- Date
- 1926-02-11
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 Nr. 7 Der Israelit 11. Februar 1926 Etwas vom knüpfen der Tefilin-Knotev. Don Lehrer A. Wertinger in Schwernfnrt a. W. In der Gemoro 'a 'a r^W überliefert uns min’ 'n im Namen Raws. datz der Talmid Chochom drei Dinge lernen solle und zwar das Schreiben, die nicht auch verlange, läßt sie R. Iehuda die Antwort geben, daß diese drei Dinge zu verlangen, gar nicht besonders nötig sei, m’aV’in, sie seien allgemein ge-! bräuchlich und so wie so jedermann bereitsbekapnt 'ana 1’8’pa ^an.. wie Raschi zu dieser Stelle sagt. Nun wird wohl ein jeder zugeben, daß es schon aus diesen allgemein-religiösen Gründen erfreulich und wünschenswert wäre, die Erkenntnis der Art uwn bw vorkommt, am ma, — die Reserve-i’^’sn sind nicht sofort erreichbar — oder die »nn /7’^’sn passen nicht dem nur» na — sie sinh-zu eng oder zu weit — wie wohltuend, ja wie notwendig ist eis da,^Helfer in diesen .kleinen" Nöten zu finden oder sich selbst helfen zu können. Und dabei scheint uns das Knüpfen der a’ivp nicht allzuschwer zu sein. Daher nun dieser Versuch: Es werden als besondere Beilage des „Israelit ' allmählich 3 Skizzenreihen erscheinen, die das Knüpfen der i’V’sn Vff ö’Tffp I uu“‘it‘,miiminiiiir w\/VvMt es OM- LE Schechita und die Miloh. g rr’a^V na rr’un ^n fügt, ebenfalls im Namen Raws veach fernere drei Dinge hinzu, nämlich das Knüpfen wolle?esilin-Knoten, der Zizis und die Segenssprüche Hochzeiten. Wie nun die Gemoro fragt, ob R. i die drei von R. Cbanania genannten Dinge und Weise, wie ein iwp SU knüpfen ist, allgemeiner zu verbretten, daß es äher heutigen Tages weitergehend eine dixekte. Jlotkyendiakeit isk und. einem stcher schöu oft und: tief empfundenen Mängel ahhilst,.: «enmiidieses'FerÜgKett Gemeingut weiterer Kreise wi?d^ Die'i’ ^Victlpürn^estztwas- Mero veranschaulichen und das Lernen dieser Fertigkeit ermöglichen sollen. IE Der VX1 nvp kann in 2 verschiedenen Formen, in Form eines v oder in Form eines i geknüpft werden; es werden beide gezeigt. Die beiden a’nvp' den n? *?» nipp und den sog. nVv-a verdanke ich dem nsiv, Herrn Wolkenseld in Nürnberg, den nipp9*7, der auch in Raschis Erklärung zu der oben genannten Stelle in f’^in angeführt wird, dem frdl. Entgegenkommen des Herrn Kurzmann in Schweinfurt. Wir glauben .davon überzeugt sein zu dürfen, daß es vielen Lesern gelingen wird, das Knüpfen der verschiedenen a’nwp an Hand dieser Skizzen fich selbst zu erarbeiten.. Ein wenig Geschicklichkeit, etwas mehr Geduld, genaue Beachtung der beigedruckten EMMmnsön unter fteter uetnitcDer MwMLllllll mü dert JMfiungen muß und wird Mw Ziele Mrm. Gelingt es nicht zum ersten Male, so dann nach öfteren Versuchen und kann man es einmal, so sind die Skizzen, da man bei Mangel an Uebung die Art und Weise des Knüpfen* wohl sehr rasch wieder vergißt, eine erfolgreiche Gedächtnishilfe. - . ■ . Erläuterungen. Zu l. Die linke nsnsn in Kppfw.eite über die rechte legen. (Oberseite uns zugewendet) sodann runter die rechte nsnx“i umbteqen, ca. 2^-3 cm. rechts Herauspagen lassen. Zp 2. Die rechte' upix-, in etwa 3—4 cm. Höhe nach hinten umbktzgey, svdann - wie der Pfeil andeutek — . Lu 3. Die dadurch entstandene Dpyp.el-nsixi nach unten auf die üeräbhängtznde nvixi herumerschlagen. Zu ,Dfe/rxchte Doppehasixi rechts, Aufwärts links herüber-, klappey, sovünir Pie linke untere nvixidurch die soeben herübergehoaene.Oe.ffnNng- . .von unten nach pbäN hindürchztehen OheAMe uL^Mgechendet. anrieh ' MalsdäAselben-.,; li f Die?n«iXN links rückwärts Stegen und durch die rechte Oeffnuna (OberseiDuu^-SUgewercheyanziehen! ., ' , ZE- NochmiMdSchselbel .•?£ ,*".*• Z« 8. iVj? fertig.