Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 67 (1926)
- Issue
- Heft 6 (4.2.1926)
- Date
- 1926-02-04
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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4. Februar: 1926 20. Schebat 5686 Nr. 6 Frankfurt a. M., den Oer israeüf . ,_m Ein Centralorgan fSr das orthodoxe Judentum IlfmNh t Jll Begründet von Dr. Lehmann in Mainz. Ul /A Abonnement ab Januärl894: DeutschlandIToldmark 'monatlich; Ausland: Btertel» jahrpreife (entsprechend dem deutschen Inlandspreis zuzüglich Kosten des Streifband-Versandes) Deutsch-Ssterretch: Schilling 8.-; Amerika 1 Dollar; England 4 sh.; Frankreich 15 Fr.; Belgien 15 Fr.: Holland 8 fl.; Italien 88 Lire; Jugoslawien 78 Dm.; Litauen 7.50 Sit; Rumänien 900 Lei; Polen 4 deutsche Goldmark zu« Tageskurs oder 7 Zloty; Schwei, 5 Fr.; Tschecho-Slowaket 85 Kronen: Ungarn 58888Kronen; Dänemark 5 Kronen; Norwegen 5 Krone«; Schweden 8.50 Krone«. . Einzelnummer dreißig Goldpfennige. Der Jsrm ltt erscheint jeden Donnerstag. ^'serateiO Doldpf. für die stedengespaltene Nonparetlle>Zetle. Abonnenten zahlendesStell ngesuchen und Famtlienanzetgen nur 80 M. Die 75 mul breite Reklame,eile: letzte Te»:s ite 1.88 Mk., vorletzte Texlseite ä:— SRI.; Ehiffregebühr tu Höbe eines dopp. Fernbrie,4-ortos. Rabatt nach Tarif. Bet laufende« Jnferataufträgeu tarifm. Preiserhöhung jeder,. Vorbehalt. Jnseratenaunabme durch de» -Verlag de» Israelit E. m. b. H., Franks, a. M., Tr. Eschenheimer Straße B, Tel. Hansa 5849 gm. durch siimtl. Annoneen-Erved. des Ln» und Auslands. Alleinige J«serateua«n.fur Franks, eschäftsan,eigen: Sul. Schmidt. Langestraßr 7, ll. Platzvorschriften ovnr Berbtndnckike ", Zahlungen direkt an den Berlag aus Postscheckkonto Frankfurt (Main) Nr.;18809. — Außerdem an: Poftsparkaste Wien Str. 78805 — Poktsparkaflenamt Budapest Nr. 18494 - Postscheckkonto Warschau Nr lkv757. - Postscheckamt Zürich Nr. VHI79&4 — J-kasso-Bank Rotterdai« — Postscheckamt Amsterdam Nr.9,888 — BSbmtsch» UuimbankPrag — R»nra Mann»™.«* <« Bukarest — Filiale des Wiener Bankvereins in Agram - Der Gerichtsstand für, alle aus Abonnements oder aus Inseraten stch ergebenden Zahlungsverpflichtungen ist Frankfurt a. M. für die Jugend zum $urimfefiel Für Kinder von 6—15 Sahren: Bilder n. Klänge Litte Kerzen Kleine Erzählungen für die Jugend DcmJfjeiimefi Linftadtev. preis in elegantem - Geschenkbänd' Mk. 1.80. au$ jüdisch. Mell Unterhaltendes und Belehrendes für die Jugend von K. Grnstädter und K. Gchsemnarm ' j)reis in eleg. Band Mk. 1.80 Fürdie reifere fügend: Die Geschichte einer verlorenen Hoffnung. von $. $ifiodinoiDl|. 434 Setten. Auf feinem holzfreien Papier in vornehmem Geschenkband. Preis Mk. 4.50. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen sowie direkt von Hevmon VdvlagZ-AkttengeseVekaft Frankfurt am Main. Postscheckkonto 57 233. )^OsSX^O^»(^<>sSöÖÄ>^<SsO!S)(SOsS)cSÄ>^K^O?S)^iOS)<^05Sj< Der Kriegswaisenfonds der Agudas Aisroel. O** ssittötn zehnjährigen Peflehen.) „Auf Anregung der Agudas Jisroel sind die Unterzeichneten zusammengetreten, ein Hilfswerk zu schaffen, das dazu berufen sein wird, die unglücklichen Opfer des Krieges der Verwahrlosung zu entreißen und sie im Sinne sies traditionellen Judentums und im Geiste ihrer früh dahingegangenen Eltern zu wackeren, mit Wissen und Tatkraft ausgerüsteten Juden zu erziehen. An alle Männer und Frauen, in denen der Jammer dieser Zeit den liebreichen, tatbereiten Opfermut geweckt hat, an alle, die im Kinde die Bürgschaft und Verheißung künftigen Friedensglückes erblicken, ergeht der Ruf und die innige Bitte: Spendet zur Gründung des Kriegswaisenfonds." Mit diesen Worten rief im Februar des Jahres 1916 der Gruppenverband der Agudas Jisroel in Deutschland die deutsche Judenheit zu einem Hilfswerk für die Waisen des Krieges auf. Seit jenen Tagen ist ein Jahrzehnt dahingegangen, und es dürfte angebracht fein, der Entwicklung und der Tätigkeit des Kriegswaisenfonds während dieses Zeitraumes rückschauend zu gedenken. Zehn Jahre Waisenfürsorge! Welche Fülle von Opferbereitschaft und Liebestat! Wieviel Zehytausende von Spenden muhten zusammenftießen, um den Enterbten unseres Volkes Brot und Beistand zu schaffen! Wieviel Fürsorge und Hingabe, wieviel leidvolle Tage und sorgenvolle Nächte mußten von den Leitern und Lehrern der ins Lebens gerufenen Waisenhäuser durchkämpft und überwunden werden, um trotz Krieg und Revolution, trotz Rassenhaß und wirtschaftlichem Niedergang, dem Ziele, das vor zehn Jahren aufgerichtet, mühsam näher zu kommen! So gilt es bei dem zehnjährigen Jubiläum vor! allem Dank zu sagen. Dank der großen Zahl jüdischer' Gemeinden, die bis zum entlegensten Dorf alljährlich Sammlungen veranstaltet, Dank den mannigfachsten Hilfsorganisationen und Hilfskassen, den Bene Beris Logen, den Orts- und Jugendgruppen der Agüdas Jisroel; Dank den Rabbinern und Lehrern, die immer aufs neue für die Interessen des Kriegswaisenfonds eingetreten, und vor allem Dank der ungeheuren Zahl von Emzelspendern, die durch zehn Jahre chre Liebe für das Waisenhilfswerk durch ihre spendende 1