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Der Israelit · 1926-01-14 · Heft 3 (14.1.1926) · page 13

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 3 (14.1.1926)
Date
1926-01-14
Page
– (sequence 13)
Language
German
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NeMMUMa ppb. jjgfc WMMMiUKittM ckM Ji5go«(in Veutf«klanä Nummer s Januar 1926 / 28 Frankfurt Jahrgang ist heiligste Pflicht eines jeden thorä'treüen Juden, Besonders in unseren Tagen, da es gilt, das historische Recht des Gottssgeietzss auf heimatlichem Boden zur Anerkennung zu S . >ÄH en. | Darum Kgere nicht, Deine spende an den „Reren-basisch uw" abzuführen. Talüstina-ZentMe 6er Hiudss Iisroek Frankfurt am Main. Postscheckkonto: Frankfurt a. Nt. 53 9oo. .WWMfffif Schon wieder der Keren Hathora? Wenn die fleißigen Sammler des Keren Hatorah die Tagesspende wöchentlich oder monatlich einkassieren kommen, wenn, der deutsche Keren Hatorah mit Wünschen und Bitten an die Oeffentlichkeit tritt, ja, wenn sich die Leitung des Keren Hatorah mit ihren Rundschreiben an ihre Kom- MMMle rnenDech oft m dis VMiWllg 2ss für Keren Hatoräh Bemühten, die Resonanz des von der Keren Hatorah-Leitung ergangenen Rufes oder erlassenen Schreibens: „Schon wieder der Keren Hatorah?" Dieses Echo, das die Bemühung für den Keren Hatorah findet, lähmt die Arbeitsfreude der jugendlichen Mitarbeiter, lastet auf ihrer ursprünglich so begeisterungsvollen Hingegebenheit und beeinträchtigt selbst die Schwungkraft von Menschen, denen die Mitarbeit an dem Aufbau des Klall kein aus jugendlicher Freudigkeit momentan empfundenes Wollen ist, sondern eme aus ernstem Pflichtgefühl heraus geschöpfte heilige Verpflichtung. „Schon wieder der Keren Hatorah?", so werdet Ihr sagen, das sei doch eine ganz bescheidene Anfrage, und wenn ich täglich mein 10 Pfg.-Stück gOö, dann Darf ich für morn gutes Geld mir doch wenigstens einmal m der Woche öder einmal im Monat eine kleine Anfrage erlauben. Rein! „Schon wieder der Keren Hatorah?", das klingt in den Ohren dessen, der das öfters hören muß, als Ablehnung, als der Wunschdaß man doch endlich einmal verschont sein möchte von dem ewigen Sammeln, und wieder Sammeln und nochmals Sammelnd Ihr Freunde, die Ihr so fragt, wißt Ihr nicht, was in Mischte steht? , „Ihr Erwerb (der Erwerb der Tauroh) ist besser als der Erwerb des Silbers, ihr Ertrag bester als Gold." Habt Ihr schon einmal gehört, daß ein Kaufmann ärgerlich wird, weil seine Geschäftsfreunde zu oft kommen? Hst der Keren Hatorah etwas anderes als Euer guter Freund, der mit Euch sin lSrWfl Mstzt Ui fiim 8h? ysrviß im M?tril seid; Ihr gebt ihm am Tag Eure kleine Spende, und er baut Euch Talmud Thoras auf und fördert Bachurim und unterstützt die Jefchiwaus; Ihr werdet gleich SebuluN die Teilhaber all derer, denen Keren Hatorah Iiffochors Beruf und Bedeutung weiter auszuüben ermöglicht. Oeffnet Euer Ohr, und Ihr deutschen Juden könnt jeden Nachmittag viele Stunden über 300 Kinder in LculWanö »isrnsrTj Sri rmd befähigten Lehrern „lernen" hören in Talmud Thoras, die Eure 10 Pfg. am Tag miterbaut haben. Oeffnet Euer Ohr und lauschet, wie wieder mit beschwingter Stimme und erhöhtem Hislahawus der Bochur „lernt", weil ihm eben die Unterstützung des Keren Hatorah wieder zugekommen ist, die aus Euren 10 Pfg. bereitgestellt wurde. Begleitet den Lehrer auf seiner mühevollen Wanderung, der von Ort zu Ort in die kleinen jüdischen Siedlungen des friesischen Landes geht, um die Jugend erst Olef Bes und dann Chumefch und dann Mifchnajaus, vor allen Dingen aber Iüdifchkeit und Liebe zur Thora zu lehren; und freut Euch, daß Ihr an diesem Aufbauwerk mitijöifßn formt Seht den kleinen Hungen in der Lüneburger Heide, der schon seit langem jüdischen Unterricht haben wollte. Sein Vater, ein braver, aber gar armer Mann, konnte die Kosten der Reise bis zum nächsten, aber immerhin viele Kilometer entfernten Ort, wo ein jüdischer Lehrer wirkt, nicht erschwingen; Ihr habt es dem Jungen ermöglicht, daß er nun bald wissen wird, daß und warum er Jude ist. Wenn Eher Ohr feinhörig und Euer Auge nicht kurzsichtig ist, dann könnt Ihr Vieles hören und sehen, was Eure Seele freut und Euer Herz fröhlich stimmt. Und wenn nicht in deutschen Landen Viele, ach so Viele wären, die am Tag nicht einmal, sondern manchesmal für Ueberflüssiges, allzu Mbetflüssiges 10 Pfg. geben, zu der Keren Hat«?sd-TsMsMnDL sitz aSsr notz mtzt ansrassm konnten, dann würdet Ihr noch viel mehr, viel Größeres und Schöneres sehen können. Der Keren Hatorah weiß es genau, daß er erst ganz am Anfättg ftius? A?bstt floht.. Cs tut Dorren, Diß Cmr Vertrauen dazu bestimmt hat, die Geschäfte des Keren Hatorah zu führen, am meisten leid, wenn sie oft anstelle eines gern gesprochenen Ja, ein pbweisendes Rein sprechen müssen, wenn die Zuweisungen an wichtige und Motze Unternehmungen, die der Tauroh Md der jüdischen Zukunft dienen, in keinem Verhältnis stehen zur Bedeutung -der /Lehranstalt;?ste wissen, daß PMe Strecken geistigen Dedlandes der Bearbeitung harren, daß:es schon höchste Zeit.ist, anzüsangen ZU Much, wMsr llMÄllllM. mix die MM sind so leer wie die Hergen post sind- Wh djs Schuld liegt nicht bei ihnen, sondern bei denen, die.abseits stehen aus.Gleichgültigkeit. Picht die Men schuldig gesprochen werden, die im schwersten wirtschaftlichen Kampfe stehen, wollen und.nicht können, wohl aber all die Vielen, die Tausende Uftd Äbertäusende, die wohl können, aber nicht wollen, deren Tisch noch ganz gut.besetzt ist, die ihr Vergnügungsprogramm noch Nicht reduziert haben und die einfach nicht mitmachen, weil sie glauben, die Thora sei ein Ding, das sie nichts angeht eine S'chauro, die nicht in ihre Branche fällt. Alle die sind schuldig, die, weil sie doch noch Scham und Verantwortung in sich spüren, nach Vorwänden suchen, ihr Nichtmitarbeiten zu bemänteln. D, öcrji nicht gu Dencm Die WMch ksnmW im Namen des Keren Hatorah und ruft ihnen zu: „Schon wieder der Keren Hatorah?" Geht vielmehr zu den Andern, die noch nicht mitmachen, obgleich sie es können, und ruft ihnen zu: „Noch immer nicht Keren Hatorah? Noch immer nicht Mitarbeiter am großen Werke des Aufbaues?" tn» .*an brr 'bipi rr->prr D’wnt as'brr „Euch, Ihr? Männer, rufe ich, und. meine Stimme ergebt cm bte <SöIjne Adams". Wir alle, die, wenn wir Gottes Stimme im Garten hören, uns fürchten, fürchten, weil wir uns so nackt, so leer von Mizwaus wissen, wir müssen zusammenstehen und aufrufen die Andern, daß sie mit uns arbeiten. Keren Hatorah soll ein Echo in uns auslösen, aber niemals die Stimme selbstzufriedener Leistung, niemals ein Echo wecken, als ob man des Getanen schon überdrüssig sei; nein, die Stimme der Thora, durch Keren Hatorahs Wirken vielfach wieder neu und stark belebt, sie soll der Keren Hatorah in uns auslösen und uns selber und andere, die noch abseits stehen, mehr und immer mehr verketten und verwurzeln mit dem, was Anfang und Ziel der ganzen Weltenschöpfung: mit der Thora! F. lS. Keren Hajischuw Von Wolf H»appenyeim in Wien. Die Vorläufer der Agudas Jisroel haben vor mehr als 50 Jahren die erste Kolo nie i n E rez Iistoel, Petach Tikwah, gegründet. Dies ist die einzige Kolonie, in der stets eine ständige Stätte für Thora und Awodäh bestand und besteht. Im Programm der Agudah nimmt der Aufbau von Erez. Jisroel einen breiten Raum.ein. Jifchuv Erez Jisroel ist e i n e Mizwah, die aber den Vorzug hat, daß jeder gläubige Hude fein Herz höher schlagen fühlt, wenn man von Erez Jisroel MW. Nun kommt noch dazu, daß Massen unserer östlichen, streng frommen Brüder in ifßj in Dio mim MlulMMM Wern >

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