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Der Israelit · 1925-12-17 · Heft 51 (17.12.1925) · page 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 51 (17.12.1925)
Date
1925-12-17
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 4 Nr. 25 f ' 11 Postscheck-Konto der Landesorpisation: Gruppenverband der „Agudas Jisroel“ in Deutschland, Haiberstadl: Nr. 18901 Berlin. vorzugt. keine jüdisch-polilische Einstellung, sondern nur Wert oder Unwert des von ihm zu subventionierenden Instituts,' die hohe Aufgabe ist ihm von der tont?’ niarr übertragen, als ihr löst er sie. Ob sich diese Dinge, die ich Ihnen hier vorgetragen habe, verwirklichen lassen? Ich glaube: wohl. Die Hamburger Agudas Ii-roel-Jugendgruppen oder, wie ich korrekter sagen muh, die Iugendgruppe gemeinsam mit der Mädchengruppe löst einen Teil dieses Aufgabenkompleies in vorzüglicher Weise: Kindergartenkommission. Iiin- Kommission, kleine Zirkel, zahlreiche trnspw für die Mädchen — für die jungen Leute sorgt der Mekor Chajim und der Dibbuck Chawerim — dienen der Erziehung des Einzelnen — soziale Kommission, p«- Kommission ".rrmn pp Kommissariat sorgen für die Mitarbeit an den Aufgaben des Ich darf dies Urteil abgeben, weil ich an der Arbeit der Hamburger iIugendgruppe schon seit Jahren unbeteiligt, daher ein objektiver Beobachter bin. Ich sehe natürlich auch die Mängel: einerseits ist es noch nicht gelungen, in Hamburg jenen exklusiven Geist ganz zu bannen, der einzelne Häuser immer noch hindert, riiv' O’is naoa jeden Ortsfremden heranzuziehen in dem Sinne, wie ich das oben angbdeutet habe, andererseits absorbieren die vielen Einzelaufgaben soviel Kräfte, soviel Mittel, daß zur Pflege des sogenannten „Agudageistes", jenes undefinierbaren Etwas, das über aller Agudaleistung schweben muh. keine Zeit, zur Erfüllung der organisatorischen Pflichten gegenüber der Jugendorganisation kein Geld bleibt. Das ist betrüblich: ich hoffe aber, daß, wenn die Wirtschaftslage nur ein wenig besser wird, auch darin Wandel geschaffen wird, wie man besonders unter der weiblichen Jugend jetzt schon ein wenig von diesem so notwendigen, großen Schwung zu spüren beginnt, wie er sich kundtut in der Hingabe der Mädchen an das 2j?3P tr>3 - Schulwesen, welches ich nur in diesem Zusammenhang erwähnen will, denn auch ihm gebührte im Kreise unserer Agudistinnen ein besonderes Referat. (Schluß folgt.) Palästina. Feier des siebenten Jahrestages der Eroberung Jerusalems. F Jerusalem, 9. Dezember. Aus Anlaß der siebenten Wiederkehr des Tages des Einzugs Lord Allenbys und seiner Truppen in Jerusalem erließ der Oberkommissar von Palästina, Feldmarschall Lord Plumer, eine Proklamation, in der es heißt: „Ich hoffe, daß der 9. Dezember, der Tag der Befreiung Jerusalems, von jedem Bürger als ein öffentlicher Feiertag beobachtet wird." Im Regierungshause fand ein offizieller Empfang statt, welchem Vertreter aller Glaubensbekenntnisse beiwohnten. Die ehemaligen jüdischen Soldaten begründeten einen Fonds zur Errichtung eines Denkmals in Tel-Awiw zum Andenken an die jüdische Legion. Dem Organisationskomitee gehören die Kapitäne Becker und Jaffe und die Herren Alpern, Arfchawsky und Levontin an. (I. T. A.) Der Israelit __Blätter _ Das Problem der Wasserversorgung Jerusalems. I e r us a l e m, 26. November. Wie die Palästinensische Telegraphen-Agentur erfährt, hat die britische Regierung sich an den Griechen Mavromatis, der von der früheren türkischen Regierung die bekannten Konzessionen erhalten hat, mit dem Ersuchen gewandt, eine Wasserversorgung der Stadt Jerusalem nach modernen Methoden in die Wege zu leiten. Die Wasserversorgung Jerusalems ist ein Problem, das nur vom Gesichtspunkte moderner Technik gelöst werden kann, da das Wasser von weit auswärts herangeführt werden muß. Die Gefahren an der Nordgrenze Palästinas. London, 26. November. „Manchester Guardian" veröffentlicht heute einen Bericht aus Jerusalem, in welchem gesagt wird, daß die britischen Behörden in Palästina in ernster Sorge sind, nachdem die Drusen den ganzen Teil Syriens, der an Palästina grenzt, von Hermon bis zum Fluß Litani, besetzt halten. Die britischen Behörden sorgen dafür, daß alle syrischen Flüchtlinge, die die Grenze nach Palästina überschreiten, entwaffnet werden. Bon Meullah aus sind die brennenden Dörfer Süd-Syriens mit freien Augen zu sehen, die Gefahr eines Guerilla-Krieges in dem südlichen Teil Libanons besteht akut, und Nord-Palästina könne dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden. Die maßgebenden Behörden seien darüber besorgt. Es. wurden alle Vorkehrungen getroffen, die Gendarmerie, die sich aus Arabern, Juden, Christen und sogar Drusen zusammensetzt, ist kampfbereit. Lord Plumer, der keinen Zweifel darüber ließ, daß er keinen Fußbreit Boden von Metullah den Rebellen überlassen wird, hat die umfassendsten Maßnahmen getroffen, daß jeder, der oie Grenze überschreitet, sofort die Waffen abgibt, und, wenn ec sich weigert, erschossen wird. Zwischen Metullah und Nosch Pinah werden die Wege verbessert und eine Telegraphen-Linie gebaut. Die jüdischen Kolonisten in Ober- Galliläa und ihre friedlichen arabischen Rachoarn halten zusammen, um sich gegenseitig beizustehen, da sie angesichts der unzureichenden Militärmacht, die zwischen Metullah und Halsa operiert und angesichts der ungenügenden Bewachung der Grenze in Ober-Galliläa bis Sidon nicht ganz ohne Sorge sind. Spendenliste Erez Jisroel. Ansbach: dch. I. Heilbrunn R. N. Challogeld 8. Alsfeld: I. Rotschild 2. Breslau: I. Möller 38. Bechthofen: dch. David Steindecker 12.50. Charlottenburg: F. Kohn 6. Cassel: dch. N. Elzas und Zonen: Frau Elzas Challogeld 6.50, Frau Witwe Dannenberg Challogeld 3, Frau Josef Hahn Challogeld 3.60, M. Löb 3, H. Hahn 3. Dinslaken: Sally Moses 5, Dr. Rothschild 5. Fulda: I. Eschwege 2. Frankfurt a. M.: Emanuel Kaufmann 2, Anne Silbermann und Tochter 5, A. Gordon-Eisenmann 3, Riederhofheimsche Synagoge 57. Fürth: dch. Rafael Fellheimer: N. N. 1, Baruch Zimmer für Luach 10, L. Fellheimer für Luach 3, N. N. 3, Rosenstock 5, Gustav Höchster 13.45. Gersfeld: Moritz Katzmann 12, Großkrotzenburg: Jul. Schuster 20. Gelsenkirchen: Friedrich Meyer 46.30. Hannover: Dr. Sulke 5. Harburg in Schwaben: dch. Siegfr. Stein 137. Kreuznach: E. Agulnik für Keren aHthora 5.50. Königsberg: Hermann Holpern 3, N. Erschler 6, I. Wysztyniecki 3. Karlsruhe: dch. Agudas Jisroel Jugendgruppe 14. Köln: Lazarus Wolf 5. Leipzig: Ernst Ucko 5, Röhn 5, Familie Seelenfreund 10. N.: N. N. 1. Offenbach: I. Bachmann 2. Oberseemen: dch. Siegfried Strauß 20. Rhina: Lehrer Oppenheim 2. Siegburg: dch. Josef Strauß: Gemeinde Siegburg 10, H. Levisohn 1.50, Josef Strauß 2.50, Frau H. Levisohn (Challogeld) 5. Sonneborn: dch. Rabb. Dr. Cohn, Marburg: N. N. 3, R. Leoi 2. Schwabach: Dr. Mannes 1. Schweinfurt: dch. Rabb. Dr. Stein 16.60. Spandau: Jul. Siegmann 3. Stuttgart: Frl. Rosa Löwenthal 1. Würzburg: N. N. 4, N. N. für Keren Hathora 1. Rofch Lhairdesch Spende. Breslau: 53.80. Frankfurt: 56.. Karlsruhe: 33.50. 17. Dezember 1925 Fürth: 77. Kettwig: 10. Mannheim: 140. Nürnberg: 18, Oldenburg: 11.90. Oldenburg: 9.90. Schwabach: 36. Ströbitz: 8. Rabbi Meier bal Hannetz. Cassel: Frau M. Elzas 14. Karlsruhe: dch. Agudas Jisroel Jugendgruppe: Serson Katz 2, Pfeuffer 2, Hirschmann 10. Leipzig: Leon Kirschner 50. Siegburg: I. Strauß 7. Schweinfurt: dch. Dr. Stein 19.50. Rhina: dch. Lehrer Oppenheim 5. Schulwerk. Köln: E. Neuberger 3. Matnas Jad. Karlsruhe: N. N. 10. Sonneborn: N. N. 4. Keren Hajifchuw. Berlin: Eugen Friedmann 10.05. Breslau: Frau Bertha Kober 5. Creglingen: Bettina Grünfeld 10. Frankfurt a. M.: dch. Nelken 15, Emil Lange 5. Fürth: dch. Rafael Fellheimer 11.15. Kreuznach: E. Agulnik 11. München: Felix Feuchtwanger 15. Puttelange: M. Reichelsohn 18. Telsiai: M. Helsorners 62. Triest: Albert Levy 65. Reg.-Bez. Wiesbaden: R. N. 10. Aguda-Hauptfonds. Frankfurt ä. M.: Ortsgruppe 1166. Freiburg: Josef Dreifuß, vom Minjan 103. Halberstadt: Familie Bachmann z. Zt. Marcheschwan 5. Hopsten: Frau Alex Reingenheim ges. 5. Mannheim: Alfred Kalter statt Blumen z. Geburt des Moses Einsteinschen Söhnchens (dch. Sgd. Würzburger) 5. Entwertete Briefmarken. David Auerbach-Halberstadt, Levy-Ballenstedt, Viktor Unna-Mannheim, Hugo Simon-Mannheim, Walter Nußbaum-Amsterdam, Nathan Sonn-Wien, Moses Neumann: Halberstadt, Th Prill-Paris, Leo und Klara Plaut- Breslau, Jsi Neuberger-Köln, Max Moritz-Hamburg, Dr. Alfred Feuchtwanger-Saloniki. Markenerlös. Guxhagen: Jugendgruppe 10. Halberstadt: Klara Bachmann zur Hochzeit Ehrentreu- Kohn 24. Mannheim: Sigmund Würzburger 10. München: Arthur Feuchtwanger 26,39. Arauenhilfe. Halberstadt: Frauengruppe 42. Sammelbüchsen. Ludwigshafen: Ortsgruppe Mannheim—Ludwigshafen (dch. cand. inr. Hilmar Heinemann) 27.50. Keren Hathora. Berlin: Sammlung Dr. Singermann 25, W. Haarburger 6. Beuthen: Gottfried Altmann 20, Arthur Altmann 10, E. Pinozower 5, E. Bromet 3, R. Bernstein 5, H. Kunz 6, M. Meko 3, Hornung 3, Max Berg 3, H. Geidemann 6, F. Lange 2.50, Katz 6, Kallmann 6, Pagel 9, Julius Nothmann 6, Eugen Weißmann 6, Salo Guttmann 3, Adolf Gillis 3, S. Wolfsohn 6, David Schüttenberg 3, Dr. Markowitz 3, Siegfried Gesser 3, Moritz Badt 1, Helmut Wiener 1, Deckro 6, Lem. Goldschmidt 5, N. N. 6.50. Breslau: Gust. Schneller anl. der Geburt eines Sohnes 6. Bunde: I. S. Jankelowitz 13.50. Darmstadt: Arthur Dernburg 50. Frankfurt: Sam. Cisemann anl. der Geburt einer Tochter 15, Lehrer Kraushar 10. Freiburg i. Br.: I. Dreifuß 10, S. Epstein 11, W. Greilsamer 10, Moses Kahn 4, Prof. Dr. Läng 5, Nathan Weill 8. Freudenstadt: Hotel und Pension „Regina" 25. Guxhagen: Büchsensammlung der Agudas Jisroel-Jugendgrüppe 29.85, N. N. 6,50. Hellbronn a. N.: Sammlung in Harnheim (Baden) dch. Dr. Bachrach 20. Karlsruhe: Lemy Wertheimer 10. Sammlung anl. des Hauslernens bei B. Lehmann 29.40. Marburg: Agudas Jisroel-Jugendgruppe 15.03. Oldenburg: dch. Lehrer Meyberg 5. Sandersleben: Meyer 3. Schwabach: dch. Dr. Mannes aus Kultusgem. Hamsforth 30. Schweinfurth: Sammlung Gemeinde Niederwerra!dch. Dr. Stein 20. Stuttgart: Louis Rosenstock anl. d. Geburt e. Sohnes 2. Treuchtlingen: Louis Freimann 5. Wilmersdorf: Hans Barsch anl. d. Geburt e. Tochter ö. Zwickau: M. Schreiner 4.50, dto. 5. 99^14921911289855865748648686061^36^^926^494107

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