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Der Israelit · 1925-12-03 · Heft 49 (3.12.1925) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 49 (3.12.1925)
Date
1925-12-03
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Ärtte 6 9tr. 49 ® u 3 5 r o e 111 3. Dezember 1925 liche Politik zu helfen. Die Versammlung brachte Mr. Finburgh Ovationen dar. Mr. Finburgh erzählte, er habe bereits mehrere Briefe und Dokumente erhalten, aus denen hervorgeht, daß Johnson Hicks seiner judenfeindlichen Vergangenheit treu blieb und dies in seiner Naturalrsationspolitik betätigte. Er freue sich, daß er Gelegenheit hatte, dem Innenminister, obwohl er t>e||en Fraktivnsgenosse sei, herauszuforoern. Er hoffe, daß er gegen Johnson Recht behalten werde. PalLfti««» Brief aus Pakäiütta. Jerusalem, 25. November. Ein Philantrop aus Jsmir. Bechor Sabbatai Schunschul, hat bei seiner Anwesenheit in Jerusalem sein großes Geschäftshaus in Tel-Awiw tetztwillig für verschiedene philanrropische Institute, auch für das Krankenhaus ..Schaare Zedeck" bestimmt. Im unteren Stock des großen -Hauses soll ein großes Waisenhaus errichtet werden. D.e'er Tage wurden die Ueberreste des in Paris verstorbenen Dr. Josef P e r s i tz nach Jerusalem überbracin. Eine große Menschenmenge, darunter die proimueniesten Persönlichkeiten der Stadt, gab der Bahre das Ebrengeieite. Im folgenden Familienwagen sah man die Gattin. Frau Dr. Persitz mit ihren Kindern und auch die greise Mutter des Verstorbenen. Trauerreden hielten an vebschledenen 'Stellen Herr Josef' M'e j ä s im Namen des Waad Hair, Rabbi Pinchas Grajewski für das „Bikur Cholim"-Hospital, Rabbi I, B e r m a n it und zuletzt Oberrabbiner Kook, der den Verstorbenen noch von der Telscher Jeschiwazeit her kannte. Vor dem Krankenhaus H a d a s a hielt, noch Rabbi T u k a z i n s k i, zugleich auch für Talmud Thora und Jeschiwa „Eg Chajim" einen ergreifenden Nachruf. Die Bahre kam von Tel-Awiw her, wo ebenfalls ehrende Trauerkundgebungen abgehalten wurden. Am 11. November wurde in Jerusalem mit größerem Pomp und Gepränge als bisher, unter Teilnahme der Behörden und der gesamten Bevölkerung, der Jahrestag des Waffenstillstandes begangen. Bei klarem Himmel und herrlichem Wetter ,wegte sich der Festzug durch die Straßen. In der Synagoge des Rabbi Jehuda Haschoffid (Churba) fanden sich um die Mittagstunden die Spitzen der Verwaltungen und eine große Gemeinde ein. Nach dem Königsgebet und rr-.p/x-Gebet für die Gefallenen hielt Oberrabbiner Kook eine großangelegte Gedenkrede, woraus das „große Schweigen" einsetzte, während dessen einige Minuten die Menge zu Ehren der Toten unbeweglich dastand. Zur gleichen Zeit fand in der Synagoge des Rabbi Jochanan den Saaki die Gedenkfeier der Sephardim bei blendendem Lichterglanz und festlicher Aufmachung statt. Die Festrede hielt Oberrabbiner Jacob Maier, worauf ein eigens zu diesem Zwecke verfaßtes Gebet vom Kantor vorgeträgen wurde. Mit dem Könisgebet und mit dem „großen Schweigen" schloß die Feier. Auch aus der Straße war ein Trauerschweigen von zwei Minuten angeordnet. ' Aufsehen und großen Eindruck machte ein Umzug von jüdischen Kriegsteilnehmern durch die Straße, darunter in eigener Formation und in der alten Uniform die M i t - glieder des früheren Jüdischen Regiments. Es waren auch englische hohe Militärs und Scannen dabei. Oberkommissar Plumer erschien mit seiner Begleitung und hielt an die Krieger vom Jüdischen Regiment eine herzliche Ansprache. fPhotographische Ausnahmen der Feier bringen wir in nächster Nummer. Red.) Personalien. Offenbach a. Glan, 25. November. Am Dienstag, den 24. November wurde im hohen Greifenalter von 88 Jahren Ferdinand R o o s zur letzten Ruhe bestattet. Er war der älteste Bürger unseres Ortes und konnte er vor kaum einem halben Jahre noch in völlig geistiger und körperlicher Frische seine diamantene Hochzeit feiern. Viele Jahre lang war er Vorstand unserer Gemeinde und übte er bis zum letzten Augenblicke seines Lebens seine Pflichten als frommer Jude aus. Von der großen Beliebtheit, deren er sich bei allen Konfessionen erfreute, geigt die überaus zahlreiche Teilnahme 6N seinem Begräbnis. Möge feine Gattin und seine Familie in den Trost- Gedanken den schweren Verlust ertragen, denen Herr Robb Dr. Baron,■- Kaiserslautern, beredten Ausdruck verlieh H X U X co u o x w H CU X H X CU > CU N H \< * Q * PALÄSTINA DAS GANZE LAND 300 BILDER EINLEITUNG VON SVEN HEDIN mit ausführlich beschreibendem Text Folio-Format (22x30 cm), Auf bestem holzfreiem Kunstdruckpapier Ganzleinen Mark 20.- s SVEN HEDIN sagt: „Ich kann mich an keinen Fleck der Erde entsinnen, der einen tieferen und mächtigeren Eindruck auf mich gemacht hätte. Aber Worte reichen hier nicht aus! Diese Bildersammlung wird eine viel plastischere Vorstellung vermitteln, als eine noch so eingehende Schilderung es vermöchte“. TJ c > tr* CB *0 f1 >5 H Csj tn < CB X H X na H frt »DIE LAUBHÜTTE«: „Hier liegt die erste Bildersammlung vor, die uns in umfassender Weise eine genaue Kenntnis des ganzen Palästina W ~ seiner Landschaft, seiner vielseitigen Kulturstätten, seiner Bewohner, »U ihrer Werke und Beschäftigungen — aufs Anschaulichste verschafft. Ein ungewöhnlich reichhaltiges Abbildungsmaterial“. »MORIAH«: „Das Buch ist eine objektive Wiedergabe der palästinen- £3 sischen Landschaft. Wir können nur wünschen, daß es in recht vielen jüdischen Häusern Eingang finde, um eine richtige Anschauung von der Schönheit Erez Jisroels und vom eigenartigen Rhytmus des Lebens im. Lande zu vermitteln“. CB CO X n X H VERSANDBUCHHANDLUNG TEFILA i MÜNCHEN2, Brieffach 102 3 TEILZAHLUNG GESTATTET . POSTSCHECK-KONTO MÜNCHEN 44699 Manufakturist, Mitte 20er, möchte sich an ein. gut. Detailgeschäft mit auf d. Lande beteiligen Vermögen vorhanden, Einheirat nich, ausgeschlossen. Off. unter 18926 an die Exp. 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