Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 66 (1925)
- Issue
- Heft 38 (17.9.1925)
- Date
- 1925-09-17
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 8 Nr. 38 Der Israelit 17; September 1925 gegangenen religiösen Einstellung in den betreffenden Offenbacher Familien Not litt, wieder auf die frühere, im Sinne des Gründers gewünschte Höhe zurückzubringen. Daß wir laut Satzung auch weiten Kreisen durch geistige Anregung in Form von Vorträgen im Winter, durch musikalische und literarische Darbietungen, Referate monatlich einmal, bei geselligen Nachmittagen gerecht werden, daß wir zu „Peßach" den armen Familien mit „Geschirr" aushelfen, daß wir bei »"n und n^n m-u mit Kleidern, Stiefel und Wäsche und einer Beihilfe zu kleinen Feiern beitragen, zeigt Ihnen genügend, was wir tun wollen und tun müssen. Auch bringen wir an dieser Stelle unsere „Blumenablösung", ferner unsere „Telegrammablösung" in freundliche Erinnerung. . Für all dieses werben wir! Werden-Sie unser herzlich willkommenes Mitglied, Sie werden neben der Freude am guten Werk auch die Freude am schönen und dauernden Erfolge unserer Vereinsarbeit haben. Bücher für Kranke. Die B’ivin ipa Kommission der Agudas Zisroel hat bei ihren wöchentlichen Besuchen in den jüdischen Krankenhäusern, die sie gemeinsam mit der Krankenhaus-Kommission der Weibl. Fürsorge ausführt, des öfteren Gelegenheit, zu bemerken, daß es der Wunsch vieler Kranken ist, gute Bücher zu lesen. Da nicht jeder in der Lage ist, sieb Lektüre aus eigenen Mitteln zu verschaffen, so glaubt die B. Ch.-Kommission der Agudas Jisroel diesem Wunsch durch Gründung einer eigenen Krankenbibliothek Rechnun" tragen zu müssen. Sie ist überzeugt, daß dieser Plan leicht ausführbar ist, wenn die geschätzten Leser dieser Zeilen alle entbehrlichen Bücher ihr zur Verfügung stellen Die Bibliothek soll gut erhaltene, nicht nur jüdifch-bellestristische sondern auch deutsche Lektüre guten Inhalts,aufweisen. Die gütigst zur Verfügung gestellten Bücher wolle man an Frl. Martha Benjamin, Schwanenstraße 12, (Telefon R. 3139) abliesern. Auf Wunsch werden dieselben abgeholt. (Siehe Artikel tr^n 17a in heutiger Nummer.) Düs Lokal der Agudas Zisroel-Illgendgruppi. Die Renovierung des Agudaheims, Hanauer Landstraße 17, ist nunmehr beendet. Die Lokalitäten werden s. G. w. am Rausch Haschonoh wieder zur Benutzung freigegeben fein. Die Schiurim, Arbeitsgemeinschaften usw. werden von diesem Tage ab in vollem Umfang wieder dort ausgenommen werden. Am 1. Tage Rausch Haschonoh wird, wie alljährlich, um 2% Uhr nachmittags n’^nn gesagt. Am gleichen Tage eine Stunde vor Mincho findet eine D'roschoh des Herrn Herz H a l p e r n über brw v"' ww nrn? statt. Vortrag über altbebräische Muslk. Am Mittwoch, den 7, Oktober, abends 8.15 Uhr, spricht Herr Max Neumann über „Die Rekonstruktionsversuche der althebräischen Tempelmusik". Dabei wirkt Herr Sakaschansky (Zürich) mit, der bei seinem jüdischen Konzert im Saalbau bei Publikum und Presse großen Erfolg hatte. Die Veranstaltung findet in der Aula der Israelitischen Realschule, Tiergarten 8, statt. Da nur eine beschränkte Anzahl von Karten infolge des nicht großen Raumes zur Verfügung steht, empfiehlt es sich, sich jetzt schon damit zu versehen. Vorverkauf bei Sänger und Friedberg, Hofmann und Bergmann. DoppeFuhrlättm. Herr Moritz Rapp, Hermesweg 39, feiert am 17. d. Mts. seinen 7 5. Geburtstag. Zugleich begeht die Firma an diesem Tage das 50jährige Geschäftsj u b i l ä u m. Herr M. Rapp ist Begründer und alleiniger Inhaber der Firma M. Rapp jun. Wäfchefabrik und Webwarengrotzhandlung, Frankfurt a. M. Ein Achtziger. Herr Bernhard G i r d i s k y hier, Uhlandstraße 40, feiert am 1. Tag n"-i seinen achtzigsten G e - b u r t s t a g. Herr Girdisky erfreut sich voller körperlicher und geistiger Rüstigkeit. Als eines der ältesten Mitglieder unserer Religionsgesellschaft ist er durch seinen lauteren Charakter und seine Frömmigkeit in weiten Kreisen bekannt und beliebt. Der Bericht der Frankfurter Ieschiwa. Interessenten sei mitgeteilt, daß weitere Bestellungen auf den Bericht der Thoralehranstalt Jeschiwa vom Kuratorium (Rückertstraße 59) entgegengenommen werden. Vereiuskalender. (Wegen Raummangels verkürzt). Verein Mekor Lhajrm. Monta g bis einfchl. Fr ei la g nach Schul Mifchna, — abends 7 Uhr (auch Mittwoch) Gemoro; Herr Rabb. Dr. Jos. Breuer. — abends 8% Uhr (auch Donnerstag) Gemoro; Herr Dr. El. Posen. Allabendlich 83/4 Uhr Schatz-Lernen. Jeden Nachmittag 2—7 Uhr Lerngelegenheit im Vereinslokale. Jaürzetts-Stiftunakn: Freitag, 25. Sept. Moritz Kallmann-Stiftung. Agudas Iisroel-Iugendgruppe. Montag, y-AÜ Uhr abends. Gemoro für Fortgeschrittene"; (auch Donnerstag) Herr Hirfchbeig, Heaelftratze 13. — lU9 Uhr. gemeinsam mit der Esra) Turnkursus. — ^9 Uhr Dinim Herr G Schn erb. — 9 Uhr Gemoro Herr Halpern. Dienstag, Vz9 Uhr abends (auch Donnerstag) -Gemoro"; Herr Dr. Willy Hofmann (auch Samstag 3 Uhr). — 3/49 „Gemoro" Herr Schnerb Mittwoch, ^isd Uhr abends. Zvanglofe Aussprache — x 29 Uhr „Dinim für Fortgeschrittene"; Herr G Schnerb (ebenso Samstag 5 Uhr). Donnerstag abend ^9 Uhr (auch Sabbat 4 Uhr) „Sugiaus"; Herr L. Kurzweil. — ^9 Uhr Befprechunq verschiedener Themen. Agudas Rsroel Mädchengruppe. Montag, Vs9 Uhr Einführung in ote Gebetordnmw Frl. B. Katz. — 9 Uhr abends. „Newiim", Herr Lehrer Unna. Dienstag, abends y29 Uhr, .Dinim", Herr Dr. Weger. Mittwoch, abends V«9 Uhr, zweirer Heimabend. Hanauerlandstratze 17. Donnerstag, abends Vs9 Uhr, „19 Briefe". Gebetzetten. rwn rnn rap Freitag Abend 6.— Samstagmorgen 5.55. 1. Tag predigt Samstag nachmittag 4.30 Abends 1. Tag und Festausgang 7.15 lvochengotiesdienst: Montag Morgens 5.— Folgende Tage 5.15 Montag Nachmittags 5.45 Folgende Tage 5.30 paM&zen. ofhnj&TfbtfEer praktisch r hygienisch Konkurrenzlos' Patentamt!, ge*ch. 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ARIADNE LICHTSPIELE VILBELERSTRflSSE4—6 Vom 17. bis 23. September 1925 Der Weltmeisterschalts - Boxer Jack Dempsey im Film. 6 Akte. GUTES BEIPROGRAMM Jugendliche haben Zutritt. An die .Orthodoxie Seutschlands. An welchen« Bade- oder Luftkurort Deutschlands, der Schweiz oder Italiens (letzteres am liebsten), ist es zweckmäßig, ein erstklassig geführtes, streng rituelles Restaurant oder eine Pension von routiniertem Fachmann einzurichten? Ausführliche gefl. Mitteilungen unter 18313 an die Geschäftsstelle d. Bl. höfl. erbeten. Allerfeinste Teebotter und Käse -itso Cyliax Keks und Schokoladen, sämtl. Gemüse* und Fruchtkonserven unter Aufsicht des Rabbin. der Adass Jisroel. Samuel Haasz, Berlin N, 84, Gipsslraße 12a Wiederverkäufe!- erhalten Spezial-Offerte. Hautübel ein nahezu wunderbar wirkendesMittel gegen: Pickel, Mitesser, gelbe Flecken, große Poren, Hautröten, sow. gegen alle Hautübel. Nach e. javanischen Rez. hergestellt. Prosp. gratis. 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