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Der Israelit · 1925-06-25 · Heft 26 (25.6.1925) · page 10

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 26 (25.6.1925)
Date
1925-06-25
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
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Seite 10 Nr. 26 Der I s r « eltt 2ö. JÜM1SW scheidenheit, die absolut wissenschaftliche Ehrlichkeit und die tiefe Ehrfurcht vor den noch Größeren, die ihn davon abhielten, sein immenses Wissen zur Schau zu tragen und es je mit einer anderen Absicht auszupacken, als in der: zu belehren, mitzuteilen, zu spenden denen, die der Znstruierung bedurften. Dieser Mann durfte auf jedes Pathos, auf alle Kunstmittel im Vortrage verzichten, denn es wirkte aus ihm heraus, was in ihm saß. Seine Kurse waren keine Vorträge, es waren Lernstunden im ältesten, schönsten Sinne. Lernstunden, die aus alten Quellen .chöpften, ohne daß der Spender je den Ehrgeiz gezeigt hätte, das Geschöpfte schöpferisch zu gestalten und zu verarbeiten. Und er machte bescheidentlich halt da, wo die Grenzen des Wissens oder seines Wissens erreicht waren. «i- 1»18 vnv rri-s» na!?sn- Das war es, was ihn uns so lieb und wert machte und warum wir auch unsere Kinder, unsere Jüngsten sogar, zu seinen Belehrungen schickten. Auf daß sie sahen, wie man ohne große Worte, aus Tiefstem und Innigstem heraus, geben und spenden kann, und ein warmer Strahl sich übertragen kann von Herz zu Herz, auch wo keine bunten Flammen blendend in die Höhe schlagen. Neben der Materie erhielt man, ihm zu Füßen, noch eine andere Lehre: die Lehre der Einfachheit und Natürlichkeit und der absoluten Hintanstellung des eigenen Ich im Suchen nach Wahrheit und Klarheit. Dieses war es auch, was die vielen Erwachsenen in seinem Haus zu Schiurim zusammen führte, denen allen er mehr Freund als Lehrer war. Er ist von uns gegangen, zu früh und unerwartet. Noch hörten wir zuletzt seine Belehrung über „Kiddusch Hachamoh". Und dann setzte schwere Krankheit ein, und wir wollten es nicht wahr haben, daß sich sein Sonnenzyklus schon gerundet hatte. Nun aber, da das Unfaßbare Wahrheit ist, entringt sich unserem klagenden Munde das Wort, mit dem alles gesagt ist: i'V ’n T>on m Die Bestattung fand am Sonntag Nachmittag vom Trauerhause Bärenstraße aus unter einer Beteiligung, wie man sie hier in Frankfurt noch selten gesehen hat, statt. Mit Rücksicht auf das nahende Neumondfest wurde von Hespedreden an der Bahre abgesehen. Wie wir hören, soll neben anderen Hespedim während und nach der uv*? — u. a. ein Hesped des Schwiegersohnes Herrn Dr. E. P o f e n — vom Mekor Chajim eine größere Trauerkundgebung in Aussicht genommen sein. Aus den Sitzungen des Gemeinderates der Synagogengemeinde „Israelitische Religionsgesellschaft". Die Sitzungen des Gemeinderates während der Monate Mai und Juni waren zum überwiegenden Teil durch die laufenden Beratungen über den Voranschlag ausgefüllt, die Gelegenheit zur gründlichen Aussprache über alle Gebiete des Gemeindelebens boten. Bei der Beratung der Einnahme-Positionen des Etats fand in den Sitzungen vom 27. April und 4. Mai zunächst eine Auseinandersetzung über die Frage statt, inwieweit das seit einigen Jahren eingesührte, aus dem Religionsgesetz basierende Steuersystem sich bewährt habe. Tatsache ist, daß die aus Steuern eingehenden Summen absolut genommen zwar bei den heutigen Zeitkäufen nicht unterschätzt werden dürfen (ca. Mk. 150 000.—), daß sie aber doch nun einmal unzureichend find, um die Bedürfnisse der Gemeinde zu decken So war der Vorstand nicht im Stande, ein Mittel anzugeben, um den nach dem Voranschlag sich ergebenden Fehlbetrag von rund Mk. 20 000.— für das zweite Quartal 1924 zu decken. Demgegenüber kam im Gemeinderat erneut die starke Unzufriedenheit über die relativ äußerst geringen Eingänge aus dem Kaschruthwesen zum Ausdruck. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, daß sowohl die Metzgereien, als insbesondere auch einzelne große Betriebe, die unter der Aussicht der Gemeinde emporgeblüht sind, in ganz anderer Weise zur Ergänzung der Gemeinde- Einnahmen herangezogen werden müssen als bisher. Die neuorganisierte und erweiterte Werbe-Komm is s i o n soll bemüht sein, die freiwilligen Zuwendungen an die verschiedenen Kassen sowie die Benutzung der synagogalen Einrichtungen zu intensivieren. Zu einer Interpellation über das Fürsorgewesen der Gemeinde und seiner Ausgestaltung führte zu Beginn der Berichtsperiode ein bedauerlicher Fall von Selbstmord, der zwar nicht ein Gemeindemitglied betraf, aber den Anlaß zur Prüfung der Frage bot, ob alle Maßnahmen getroffen sind, um in Fällen verschwiegenen Elendes den Betroffenen den Weg zur Rettung in zartfühlender Weise, dem jüdischen Zedokoh- Geist entsprechend, zu eröffnen. Eingehende Beratungen wurden durch einen Antrag des Vorstandes auf Schaffung einer statistischen Kommission ausgelöst.. Die Kommission soll die Aufgabe haben, die Entwicklung der Gemeinde sowohl in sozialer Hinsicht als auch auf dem Gebiete des geistig-religiösen Werdens fortlaufend zu verfolgen und die Unterlagen zu schaffen, die notwendig sind, um namentlich auf . dem letzteren Gebiete die geeigneten Einrichtungen rechtzeitig zu schaffen. Als Ergebnis der vielseitigen Erörterungen wurde dem Vorstand vom Gemeinderat eine Denkschrift überreicht, in der eine Reihe von Vorschlägen zur Heranziehung der an der geistigen Peripherie der Gemeinde stehenden Kreise zur weiteren Prüfung unterbreitet werden. Hierzu gehört u. a. auch die Anregung, einen Verein ehemaliger Schüler und Schülerinnen der Realschule und des Lyzeums zum Zwecke weiterer geistiger Zusammenarbeit zu bilden. Erneut hatte sich der Gemeinderat mit der alten SynagogeinderSchützenstraße und den dazu gehörigen Nebengebäuden zu beschäftigen, auf welche die Gemeinde bekanntlich im vorigen Jahre ein Kaufrecht erworben hat, um zu verhindern, daß die Stätte der ehemaligen Wirksamkeit Samson Raphael Hirschs von einer nichtjüdischen Kultusgemeinschaft für ihre Zwecke verwendet werde. Inzwischen ist die von einer Geschäftsfirma innegehabte Synagoge geräumt werden, und es trat erneut die Möglichkeit in die Erscheinung, daß die Synagoge in einer ärgerniserregenden Weise verwendet werden könne. Der Ausübung des Kaufrechtes selbst stehen angesichts des baulichen Zustandes der Gebäude schwerwiegende Bedenken finanzieller Art entgegen. Vorstand und Gemeinderat haben sich daher nach eingehenden Beratungen und Anhörung von Sachverständigen damit einverstanoen erklärt, daß der gegenwärtige Besitzer die ehemalige Synagoge niederlege, wobei der Gemeinde ein Mitbestimmungsrecht bei der Verwendung des Bauplatzes Vorbehalten bleibt. Beim Kapitel „Su bventionen" wurden die bisher gezahlten Unterstützungen an die Zentrale für jüdische Wohlfahrtspflege und die Beratungsstelle für ostjüdische Fllichtlinge weiterbewilligt, Erhöhungen aber angesichts der mißlichen Finanzlage notgedrungen abgelchnt. Ebenso wurde ein Gesuch der Thora-Lehra n st a l t'J e s ch i wa auf Uebernahme der Kosten, welche der Anstalt dur«b wie Lehrkurse für schulpflich t i g e Kinder erwachsen, auf die Gemeindekasse zu übernehmen, bis zur Gesamtregelung der finanziellen Beziehungen der Gemeinde zur Thora-Lehranstalt zurückgestellt. Zu starken Angriffen auf Vorstand und Mazzos- Kommission führte das Defizit der diesjährigen Mazzos-Kampagne. Der Fehlbetrag von etwa Mk. 4000.— ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, dak die Tagesproduktion hinter der mit den vorhandenen Arbeitskräften normalerweise zu erzielenden Menge wesentlich zurückblieb. Die Ursache liegt allerdings zum Teil in der peinlichen Durchführung der rituellen Vorschriften, bezw. der häufigen Reinigung der Maschinen, dem Backen der Einzelpersonen, das sehr zeitraubend ist und in der ausschließlichen Verwendung männlichen Backpersonals. Es soll ins Auge gefaßt werden, die Herstellung der Mazzos in künftigen Jahren wiederum an einen Unternehmer in eigener Regie zu vergeben. Für die Steuerveranlagung wird die Gemeinde — analog dem Vorgehen des Staates, der Einschätzungen pro 1924 nicht oornimmt — auch für den Rest des Jahres an dem System der Umlage festhalten, dabei aber Gelegenheit geben, gegen die Umlage des Steuerausschusses nach bestimmten Grundsätzen Berufung einzulegen. Ein Rundschreiben, das diese Grundsätze im einzelnen entwickelt, wird den Gemeindemitgliedern zu Beginn des Monats Juli zugehen. Israelitisches Männerheim in Bad Nauheim. Eine schlichte, aber würdige Feier hat am 16. Juni im Israelitischen Männerheim in Bad Nauheim stattgefunden.. Die z. Zt. im Heim zur Kur weilenden Herren stifteten dem Vorstande und dem um sie väterlich besorgten Leiter des Männerheims, Herrn Liebmann Bär, eine Ehrentafel, die kunstvoll von Herrn O s s o w s k y, Schochet in Berlin, gezeichnet wurde und folgende Inschrift hat: piKTI .O",1'12 1822 2"7I1V228»7I N8 2'7I2»1 i>,12»7li> 712718 JllDTM1’ bv miDpjKign ,1'M wyn -rsn ns -o -iTjpbs "M2 2111711 pspn -p'v V117I2 DaV '2182» m8SlV 712 11» 1V8 Ü'»2871» ,P8» 1712 Beim Akte der Ueberreichung, zu dem sämtliche Herren und geladene Gäste im festlichen Gewände erschienen waren, hielt Herr L i p p m a n n -Darmstadt eine Ansprache, in der er unter anderem betonte, daß die große Bescheidenheit des Leiters, die es verhindert, daß seine großen Verdienste um das Männerheim in der breiten Oefsentlichkeit erörtert werden, es nicht verhindern konnte, daß sich die Männer des Heimes veranlaßt sehen, ihn im engeren Kreise seiner Tätigkeit mit einer Widmung zu ehren. Herr Bär dankte in herzlichen Worten und sagte, er wolle seine ganze Kraft dem Heime widmen. Es sprach noch Herr H a l p e r n -Frankfurt, der ausführte, daß, wenn auch das wahre Judentum nichts auf Aeußerliches gibt, so bringe doch die ms’s ms», bei der es heißt »01271 17118 »rp8iv den Beweis, daß in manchen Fällen auch etwas für das Auge geschaffen werden müsse. Mit dem daran anschließenden Minchagebet schloß die Feier. Synagoge an der Friedberger Anlage. Das photographische Atelier Berman in Frankfurt a. M., Seilerstraße 6, bringt eine wohlgelungene Ansichtspostkarte, die die Synagoge an der Friedberger Anlage in ihrer ausdrucksvollen architektonischen Schönheit zeigt, in den Handel. Die Karte, die wohl die beste der vorhandenen Aufnahmen darstellt, ist in den jüdischen Buchhandlungen zum Preise von 15 Pfennig zu haben. Zar Beachtung! Der Herr, der Montag nachmittag gegen 7 Uhr Gr. Eschenheimerstraße 23, wohl irrtümlich, einen fast neuen Regenschirm mit braunem Griff mitgenommen hat, wird gebeten, diesen auf der Expedition des „Israelit" abzugeben. Vereinskalender. Verein Mekor Chajim. Samstag morgen nach Schul Dinim. 12% Uhr in der Frauensynagoge — mittags der Klaus »..»im «I» ..im >> ».»>>>, . ... IVQK <ö' Herr Professor Weyl. -^.nachnüua'zs 4 Uhr im Dereins.lokM .Mikro", Herr Dr. W. H o M ann. — eine Stunde vor Nacht, im Hörsaal. „Midrasch", HM GM KaufMjinn. Sonntag nach Schul „Mizwas Haschern" (auch Mittwoch). Herr Rek S. Schachnöwitz. - vorm. 9'/4 Uhr (auch Dienstag eine Stunde vor Mincho) im Dereinslokale „Gemoro"; Herr Dajan Posen. Monta g bis einschl.Freitag nach SchulMischna, — abends 7 Uhr (auch Mittwoch) Gemoro; Herr Rabb. Dr. Jos. Breu er. — abends 8% Uhr (auch Donnerstag) Gemoro; Herr Dr. El. Posen. Allabendlich Uhr fSchäß-Lernen. , Jeden Nachmittag 2—7 Uhr Lerngelegenheit im Vereinslokale. Fahrzeits-Stiftungen: Freitag, 3. Juli. Ludwig Bender-Stiftung. Agudas Iisroel-Iugendgruppe. Sonntag, 8 Uhr vormittags, „Ehnmisch mit Raschi"; Herr Leop. Oppenheimer. Sonntag bis Sch ab bös, morgens 7 Uhr, ..Gemoro": Herr Dr. S. Ehrmann. — 2 Uhr nachm., ..Mischna"; Herr Jacob Landau (ebenso Samstag 6 Uhr abends). — 9 Uhr abends „Newijim": Herr Dr. H. Abt. — 10 Uhr „Lektüre; Herr Dt Abt. Montag, 1/29 Uhr abends. ..Gemoro für Fortge. schrittene"; Herr Halpern. — %9 Uhr abends (auch Donnerstag) „Gemoro für Fortgeschrittene": Herr Hirschberg, Hegelstratze 13. — lk9 Uhr, (gemeinsam mit der Esra) Turnkursus. Dienstag, V29 Ufjc abends (auch Donnerstag), -Gemoro"; Herr Dr. Willy Hofmann (auch Samstag %4 Uhr). Mittwoch, 9 Uhr abends, „Chofez Chajim": Herr Leopold Oppenheimer. Bärenstraße 12. - 1/29 Uhr abends, Zwanglose Aussprache. — %9 Uhr .Dinim für Fortgeschrittene"; Herr G. Schn erb (ebenso Samstag 6% Uhr). Donnerstag abend ff-9 Uhr (auch Sabbat 4 Uhr) ..Sugiaus"; Herr L. Kurzweil. — Vs9 Uhr Besprechung verschiedener Themen. Samstag, 10 Uhr morgens, „Gemoro": Herr Dr. Posen, Am Tiergarten 42. — 10 Uhr, „Kizzur Schulchan Aruch" für Anfänger, Herr Louis Kahn. — 11 Uhr „Tnach"; Herr Dr. Hofmann, Eschenheimer Anlage 1. — 12 Uhr, „Mischna" für Anfänger, Herr Lehrer Hirschberg. — ffs3 Uhr, „Sidro"; Herr Halpern. — Vs4 Uhr, „Gemoro^ für Fortgeschrittene; Herr H. Halpern. — 5% Uhr, „Gemoro" für Anfänger; Herr Halpern. Alltäglich ist Vormittag Gelegenheit geboten, unter Leitung eines Dozenten zu lernen- Jeden Mittag 12 Uhr „Das Jaumi". Agnvas Jisrvel Mädchengruppe. Montag, %9 Uhr Einführung in die Gebetordnung, ffel. B. Katz. — 9 Uhr abends. „Newiim", Herr ehrer Unna. Dienstag, abends %9 Uhr, „Dinim", Herr Dr. Weg er. Mittwoch, abends i/„9 Uhr, zweiter Heimabend. Hanauerlandftraße 17. Donnerstag, abends %9 Uhr, .19 Briefe". Samstag, V2II Uhr „Tillim" Herr Louis Kahn. — 11 Uhr rvQK yiB' Herr H. Frankenthfal. — 4 Uhr mm, Herr Lehrer Hirfchb erg. Liwjakh Chen-Verein. Samstag nach Mincho (5‘/4 Uhr) im Hörsaal Friedberger Anlage: „Midrasch-Vortrag". Herr Redakteur S. Schachnowitz. Zum hundertjährigen Jubiläum des Teehauses Rönnefeldt ist noch nachzutragen: Carl Adolf Ronnefeldt, der Begründer, starb im hohen Alter von 87 Jahren, sein Sohn Rudolf, der heutige Senior-Teilhaber des Hauses, war seit Ende des vorigen Jahrhunderts der eigentliche Leiter. Unter ihm gedieh das Geschäft aus kleinen Anfängen heraus zu der in Deutschland bekannten Teemarkenfirma. Als dann 1904 der ganze Komplex der Liegenschaft auf der Zeil dem Neubau des Wronkerschen Warenhauses wich, siedelte die Firma — nach IMhrigem Aufenthalt im Hause Rvhmarkt Nr. 8 „Zum goldenen Brunnen", da, wo einst Frau Rat Goethe gewohnt hatte —, in die große Liegenschaft Goethestraße Nr. 3 über. Die erfreuliche Entwicklung wurde vorübergehend durch den Weltkrieg unterbochen, der den gesamten Teehandel in die Schwierigkeiten und teilweise zum Stillstände brachte. Auch diese Zeit ist überwunden. Trotz steigender Weltmarktpreise wächst zusehends dce Teekonsum in Deutschland. Das Haus Ronnefeldt darf weiterem stetigen Aufschwung entgegensetzen. Ein Startreuer, alngjährig erprobter Mitarbeiter steht den Chefs — 1920 ist der Prokurist Carl Seng nach vierzigjähriger Tätigkeit als Mitinhaber ausgenommen worden - zur Seite. Auch der heutige Seniorchef des Hauses Ronnefeldt nimmt es mit feinen Bürgerpflichten. sehr ernst, ueberall, wo zur Wohltätigkeit aufgerufen wird, ist sein Name zu finden; er ist Mitbegründer der Freiwilligen Rettungsgesellschaft und gehört u. a. auch dein Vorstand der Polytechnischen Gesellschaft an. Seit jwanzig Jahren übt er das Amt eines Handelsrichters aus.

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