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Der Israelit · 1925-06-18 · Heft 25 (18.6.1925) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 25 (18.6.1925)
Date
1925-06-18
Page
– (sequence 1)
Language
German
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66. Jahrgang Frankfurt a. ZU., den 18. Juni 1925 26. Siwan 5685 Nr 25 er Israeli flRK|\ Ein Centralorgan für das orthodoxe Judentum (ffjBm i 111 Begründet von Dr. Lekmann in Main-». \\ 1 1 Begründet von Dr. Lehmann in Mainz. Abonnement ab Januar 1921: Deutschland 1 Goldmark monatlich; Ausland: Vtertetjahrpretfe (entsprechend dem deutschen Inlandspreis zuzüglich Kosten des Streifband-Versandes) Deutsch-Österreich: Schilling 8.-; Amerika 1 Dollar; England 4 sh.; Frankreich lö Fr.; Belgien lv Fr.; Holland 2 fl.; Italien 20 Lire; Jugoslawien 7V Din.; Litauen 7.60 Sit.; Rumänien 200 Lei; Polen 4 deutsche Goldmark zum Tageskurs oder 5 Zloty; Schwei, 5 Fr.; Tschecho-Slowakei SB Kronen; Ungar» 50000Kronen: Dänemark 8 Kronen; Norwegen 8 Kronen; Schweden 8.60 Kronen. Einzelnummer dreißig Goldviennige ' Der Israelit erscheint teden Donnerstag Inserate 4" Goldpf. für »te riebenaespaltene Nonpareille-Zeile. Abonnenten zahlen bei Stellengesuchen und Familtenanzetgen nur 30 Pf. Die 75 mm breite Rekiamezeile. letzte Tertseite 1.60 Ml., vorletzte Texksette 2.— Mk.; Ehifsregebühr in Höbe eines vopp. Fernbriefportos. Rabatt nach Tarif. Bet laufenden Inferataufträgen tartfm. Preiserhöhung jederz. Vorbehalt. Inseratenannahme durch den Verlag des Israelit D. m. b. Franks, a. M.» Gr. Eschenheimer Straße 88, Tel. Hansa 5842 sow. durch sämtl. Annoncen-Erped. des In- und Auslands Alleinige Inseratenann. für Franks. Geschäktsan,eigen: Tut, Schmidt, Laigektratze 7, II. Platzvorschriften ddne Verbindlichkeit. äaöuuiaen direkt an den Verla» au) Postscheckkonto Frankfurt iMain« Nr. 19802. — Außerdem an: Postsparkasse Wien Nr. 78805 Postsparkassenamt Budapest Nr. 18421 — Postscheckkonto Warschau Nr 180767. - Postschr ckamt Zürich Nr. Vlll 7254 — Inkasso-Bank Rotterdam — Postscheckamt Amsterdam Nr. 24 869 — Böhmische Untonbank in Prag — Laue» Marmarosch Blank & Co. in Bukarest - Filiale des Wiener Bankvereins in Agram. Einmaliges außevovdenff. 'Dovsugsange&of für «Abonnenten des ,,Israelit" Dank dem opferwilligen Entgegenkommen eines Verehrers S. R. Kirschs, der die weite Verbreitung seiner Werke fördern möchte, sind wir in der Lage, von dem bei uns erschienenen klassischen Merk Die ®fa(men Überseht und erläutert von §amssn Kapkaet Hiksek In gediegenen: Ganzleinenband auf holzfreiem Vapier 747 weiten. Grosioktav Ladenpreis Mk. 10.— 800 ßxcmpfarc in der Zeit von: 18. Juni bis 15. Juli zum kalken Tveis, affo zu Ollfe. 5«— den Abonnenten des „Israelit" anzubieten Bezugsbedingungen: 1. Die Bestellung und Bezahlung hat innerhalb der angegebenen Zeit zu erfolgen; nach dem 15. Juli tritt - auch für Israelit-Abonnenten der Ladenpreis wieder in Kraft. s. Gleichzeitig mit der Bestellung ist die Gebühr von Mk. 5.- zuzüglich 80 Pfg. Porto auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 57 :33 zu überweisen, oder cs erfolgt Lieferung unter Nachnahme; Postabonnenten wollen sich durch Norlegen der Postquittung legitimieren. 3. Die Lieferung kann.auch durch Vermittlung einer Buchhandlung erfolgen; doch mutz der Name des Abonnenten uns direkt genannt und bet Postabonnenten die Postquittung uns eingesandt werden. 4. Sollten mehr als die zur Verfügung stehenden 500 Exemplare bestellt werden, so werden Rabbiner, Lehrer, Kultusbeamte bevorzugt; im übrigen entscheidet die Reihenfolge des Eingangs der Bestellungen. 5. Zulässig ist auch die Bezahlung der Gebühr in zwei Raten am 18./6. und 15./7. Lieferung erfolgt nach Zahlung der Restrate. Frankfurt a. M., 15. Juni 1925. Gr. Eschenheimerstr. 23. ßermon '£)cr[ags'CPSfelicngeJeH/cftaff Postscheckkonto 57 233. Vestellkarte liegt bei. ><ö^>^><so^><^05S><^o^><jSs05ö><s*ö!^)<soö><ss0!s3>(^C5öd(^o^>< Die preußischen Gemeindeverbände. Am Sonntag nächster Woche tritt der Verbandstag des „Landesverbandes preußischer Synagogengemeinden", zu dem bekanntlich am 22. März allgemeine Delegiertenwahlen stattfanden, zu seiner ersten Tagung zusammen. Die Tagesordnung umfaßt zum weitaus größten Teile Formalien: Berichte, Wahlen, Satzungsänderungen, Finanzfragen, außerdem allerdings auch die bedeutsame Frage der „R e - vision des preußischen Judenrecht s", die damit erneut ins Rollen gebracht wird. Allein man würde fehl gehen, wollte man die Bedeutung der Tagung in dem Inhalte ihrer Beratungen oder den Ergebnissen ihrer praktischen Tätigkeit erblicken. Sie liegt vielmehr in der durch die Zusammenkunft augenfällig in die Erscheinung tretenden Existenz des Verba n d e s s e l b e r , der nach Zahl und Ziffer den größten Teil der Synagogengemeinden Preußens vertritt, und dessen Aufrichtung für bestimmte Kreise des deutschen Judentums die Erfüllung eines jahrzehntelang gehegten Traumes bildet, des Traumes von der jenseits der religiösen Gegensätze angeblich bestehenden E i n h e i t d e s Judentums. ", Zwar fehlen dem Verbände, dessen Delegierte sich am Sonntag in Berlin versammeln, und der bislang noch nicht einmal als öffentlich-rechtliche Körperschaft anerkannt ist, alle Kennzeichen behördlicher Würde und alle äußeren Machtmittel einer staatlichen Organisation — es ist nicht die Zwangs einheit der religiös-neutralen, dogmenlosen jüdischen „Landeskirche", wie sie Nosin und M a ch o l in ihren heiß umstrittenen Gesetzentwürfen schaffen und der „Deutsch-Jsraelitrsche-Gememdebund" und „Verband der deutschen Juden" den Gemeinden, den Rabbinen und der damals geschloffen sich wehrenden Orthodoxie aufoktroyieren wollten. Aber es ist dennoch dem Wesen nach das gleiche organisatorische Gebilde, das hier im größten deutschen Bundesstaat zum Leben erwacht, auf g e i st i g e m Gebiete die gleichen Gefahren für das Judentum heraufbeschwörend wie jene Schöpfungen, in praktischer Hinsicht weniger gefährlich, dafür aber auch in höherem Grade geeignet, die urteilslose Menge für sich zu gewinnen.

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