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Der Israelit · 1925-05-21 · Heft 21 (21.5.1925) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 21 (21.5.1925)
Date
1925-05-21
Page
– (sequence 1)
Language
German
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66. Jahrgang. Frankfurt a. 2X1., den - 27, Ijlr^sss— Nr. 21 Der Israeli Begründet von Dr. Lehmann in Mainz. Abonnement ab Japuar 1824: Deulschtand 1 Totdaiark uronatlich; Ausland: Viertel- IS Fr.; Belgien IS Fr.: Hollands fl.; ^_ __„___. _ 7.50 Sit.; Rumänien 200 Lei; Polen 4 deutsche Goldmark zum Tageskurs oder 5 Zloty; Schweiz 5 Fr.; Tschecho-Slowakei Lö Kronen; Ungarn 70000Kronen; Dänemark 5 Kronen; Norwegen 8 Kronen; Schweden 3.50 Kronen. Einzelnummer dreißig Goldpfennige. Der Israelit erscheint jede,. lonnerstag. Inserate 4« Goldps. für die stebengesvaltene Nonpareille-Zeile. Abonnenten zahlen bei Stellengesuchen und Familienanzeigen nur 30 Pf. Die 75 mm breite Reklamezeile. letzte Tertseite L6ü Süll., vorletzte lextfette 2.— Mk.; Thiffregebühr in Höhe eines oopp. Fernbriefportos. Rabatt nach Tarif. Bet laufenden Inserataufträgen tarifm. Preiserhöhung jederz. Vorbehalt. Jnseratenannahme durch den Verlag des Israelit B. m. b. H.. Franks, a. M., Gr. Eschenheimer Straße 23, Tel. Hansa 5842 sow. durch sämtl. Annoncen-Erped. des In- und Auslands. Alleinige Inseratenann. für Franks. Geschäftsanzeigen: Jul. Schmidt, Lcmgestraßr 7, ll. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Zahlungen direkt an den Verlag au! Warschau Nr 180757. - ' ' il den Verlag auf Poftschrcttontv Frankfurt <Maini Nr. ltzdOL. - Auberdew an; Voftiparkäfse Wien Nr.78tzos-PoflspariaNenamr Buvapefl Rr.il - Postscheckamt Zürich Nr. VM7W4 — Inkasso-Ban! Rotterdam — Postscheckamt Amsterdam Nr. 2« 86« — Böhmische Untonüank in Prag — Bane» Mim Bukarest — Filiale de« Wiener Bankvereins in Agram. *8 Hermon Verkags-Mtiengefellfekaft Aeankfuvt a.M. jekönftes Lefekenkkuek zum Wewuolk-Fester Vom 5inn äes Iuäenkums - - Em ZammelbM Zu Sfiren oftathan DirnbaumZ ß)erausgege5en non fl. 8. Kopienund flf. fanclau. 320 Reifen mit einem jBifdnis Slathan ®irn6aum§ Treis in geefieg. £einiüand6and o)Rh. 10.— Inhalts- Geleitwort Dem Meister zum Gruß. 2Bolf:6. Jacobson, Dem Meister zum Gruß. Adolf Kretz, Nathan Birnbaum u. die.Jugend. Berthöld Feiwel, Ein Brief. Persönlichkeit und Werk. Dr) Josef Meisel, Selbst-Emanzipation. Samuel Rappaport, Der Gottsucher. Simon Dübnow, Drei Stufen des Nationalis- Leo Herrmann, Wandlung und Wende. - tans Kohn, Um die Ewigkeit. •'; ofeph Earlebach) Gilt-und PeMnllchkeit im jüdischen Schrifttum. Mar Landau.Nathan Birnbaum "und das jüdische Volk. --; - .? - Umkehr. . Pinchas Kohn, Umkehr. Josef Wöhlgemüth,'. Die.Bußfertigen-und die vollkommen Gerechten. ' y , Martin Buber, Eine chässtdlsche Büßpredigt. Von jüdischer Weltanschauung. - Jechiel' Jakob Weinberg Gedanken über Judentum. . .; . -;• X- IacobRofenhelm,DieWurzeldesÄsthetischen. Meier Munk, Das tägliche Gebet, i Bon jüdischer GlSudigkeit. 7 Abraham Elijahu Kaplan, In den Spuren erzeichnis: Salomo Birnbaum, Das Reich der Rätsel Bernhard Tag, Religiöse Problematik und jüdische Religiosität. . Von jüdischer Art. ' . Ernst Müller, Ertase und Kritik. .) . Ernst.Simon, Zur Wertung des Alters im Judentum. Robert Weiß, Der Solidarismus der histo- ... rischen jüdischen Familie. I Das Judentum und die neue Zeit. Moses Auerbach, Die Bilvungsfrage in der thorätreuen Judenheit Deutschlands. Leo Deutschländer, Die jüdische Schule. Qskcn: ^Wolfsber Zum Thema: Religion . Aus jüdischer Dichtung. ’' Üriel Birnbaum, Gebete in Sonetten. > ' Hermann Weyl, Die Schöpfung. Franz Rosenzwetg.Adaun Aulom/Moaus zur. ,E. I. Agnon, Bund der Liebei Mar Vrod. Elegie an die abgefallenen Juden. Emil Eobn, Im..Affenwald. Nahüm Norbert Glatzer, Sieben Gleichnisse > und Legenden. ) . ' Hermann Wetzl) Der Hirtenzug. Bibliographie. - " An beziehen duveh affe 6efferen Buchhandlungen Werturteile über die Schechita. Von A. WkanuHeimer in Jettekvach. Im Hinblick auf den neuen Vorstoß des Tierschutzverbandes gegen die Schechita, dessen Einzel-. heiten den Lesern, dieser Blätter bereits bekannt? sind, verlohnt es sich.— und wäre es auch nur, um Vorurteile auf jüdischer Seite restlos zu zerstreuen— noch einmal auf einige oft übersehene Seiten des Problems hinzuweisen. Bereits 1899 wies Dr. Lieber, der bekannte nunmehr verstorbene Zentrumsabgeordnete in seiner groß angelegten Verteidigungsrede für die Schechita auf die Wucht der Gutachten für die Schechita hin, die inzwischen noch bedeutend vermehrt wurden. Er betonte aber, daß auch dann das Schächten nicht anzutasten sei, wenn mehr Gutachten aüf der . Gegenseite ständen. Hier handelt es sich um einen Gewissenszwang und da lasten wir nicht anrühren; erst recht nicht, wo die Meinungen soweit auseinandergehen. Die Quellen unserer Religion liegen offen zutage und zeigen, welch hohe Ansprüche man seit je an den jüdischen Schächter gestellt. Sein Amt ist heute noch hochgeachtet, und hohe sittliche Qualitäten setzt man bei seiner Person voraus. Nicht jeder eignet sich dazu, nicht jedem wird die Vertrauensstellung eingeräumt. Indem die Tiertötung bei uns den breiten Masten entzogen ist und in die geweihte Sphäre der heiligen Religion gehoben wurde, erlangte die Sckechita im Laufe der Jahrhundert, ja Jahrtausende, eine gewaltige volkserzieherische Kraft. Wenn G. s. D. Schwerverbrechen, rohe Körperverletzungen unter Juden nur äußerst selten Vorkommen, wenn man jüdische Mörder wohl so gut wie gar nicht kennt, dann hat sicher die systejnatische Entwöhnung des Volkes von der Tiertötung daran einen Löwenanteil.. Es kommt bei uns nicht vor, daß die Köchin oder Hausfrau den Tauben den Kopf abdreht, daß die Küchenfee, der ausgehängten Gans in den Köpf sticht, damit ja kein Tropfen des aufzufangenden Blutes verloren geht ufw. Bei uns wartet der robuste Metzger stundenlang, geht stundenweit, um ein Täubchen vom autorisierten Schächter rituell schlachten zu lassen. Jeder Volksschullehrer kann bestätigen, daß Roheitsakte an Vögeln und anderen Tieren unter jüdischen Kindern so gut wie ausgeschlossen sind. Wir begrüßen es von unserem jüdischen Standpunkte aufs herzlichste, wenn die Tierschützwereine sich jetzt um die Art

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