Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 66 (1925)
- Issue
- Heft 20 (14.5.1925)
- Date
- 1925-05-14
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 Nr. 20 Der Israelit 14. Mai 1925 In Wirklichkeit haben die Rabbiner Dr. Jacobson, Dukesz und Rabinow die Annahme ihres Amtes an spezielle Bedingungen geknüpft, im besonderen die, daß das demnächst erscheinende Verzeichnis nur mit ihrer besonderen Genehmigung, als durch ihre Verantwortung gedeckt, bezeichnet werden darf. Der Sachverhalt liegt so, daß nicht die Zentrale in Hamburg, sondern der attestierende Rabbiner die volle Verantwortlichkeit für das ihm unterstellte Restaurant im Einzelnen zu tragen hat. Der hiesigen Verwaltung liegt es höchstens ob, die Kompetenz der Rabbiner im Einzelfall zu prüfen. Gerade in letzter Zeit hat ein solcher Fall der Diskrepanz zwischen der Auffassung der Hamburger Kaschruth-Kommission und der verantwortlichen Stelle in Köln stattgefunden, die zu starken Gegensätzen im Hamburger Vorstand selbst führte und bis zur Stunde noch nicht geklärt sind. Z. Zt. kann man nach meiner Ueberzeugung bei der derzeitigen Zusammensetzung des Vorstandes das jetzt noch kursierende Verzeichnis nicht für zuverlässig erklären, vielmehr von den dort registrierten Namen sagen, 12722'V rra nn5? ■px-i -rixa -pn-ns* Ich möchte mich für heute auf diese wenigen teilen beschränken und der Hoffnung Ausdruck geben, daß der Verein bald wieder zu seinem alten Ansehen gelangen möge, das er unter Führung von rrnjas ’ffJK wie Commerz. Benjam. Hirsch, Louis Feist und Wolf Möller as-ns: besessen hat. Hochachtungsvoll: HugoMainz. Briefkasten. Dr. P. K. Die Einsendung ging mit vielen anderen an Herrn Rabb. Dr. K. weiter. M. K„ Straß bürg. Frs. 45 eingegangen. B- S. I. in H. Lange Einleitungen, die ungefähr zwei Drittel des Nachrufes ausfüllen, wirken nach unserer Erfahrung, so schön an sich diese Einleitungen abgefaßt sind, wenig geschmackvoll. Sie werden daher entschuldigen, wenn wir gleich mit dem Tatsächlichen beginnen. B. S. in M. Während der Trauerzeit der Sesira ist selbstverständlich nicht nur das Bart- und Haarabnehmen, sondern auch der Besuch von Vergnügungen, Theatervorstellungen etc. untersagt. Ausgenommen ist Lag b'omer und — je nach dem verschiedenen Ortsbrauch — die Zeit bis Rausch Chaudesch Jjar und von Rausch Chaudesch Siwan an. E. M. in R. Das Abonnement ist bis 1. April 1926 bezahlt. Frankfurter Berichte. Synagogalkonzerl. In dem am Montag, den 25. Mai, unter Leitung des Herrn Max Neumann im großen Saalbau stattfindenden Synagogalkönzert kommen außer synagogalen Gesängen auch Orchesterwerke mit hebräischen Originaltompositlonen zum Vortrag; u. a. eine Suite für großes Orchester von Max Neumann, in der sämtliche traditionelle Weisen des jüdischen Jahres in den verschiedensten Variationen zu Worte kommen. Hierfür ist das Symphonieorchester, verstärkt durch Opernhausmusikor, gewonnen worden. Von synagogalen Gesängen werden selten gehörte Chöre, Soli und Quartette von Lewandowski, Sulzer, Naumbourg, Birnbaum, Heller und Sirota ausgeführt. Herr Leo Magido wird das berühmte Rezey von Sirota, das manchem von uns vom Grammophon her bekannt ist, mit „Meschorarimbegleitung" zu Gehör bringen. — Der Kartenverkauf hat bereits begonnen und find solche bei Firnberg und Lina Schott sowie in sämtlichen jüdischen Buchhandlungen zu haben. Schorvuaus-Lernen. Wie alljährlich wird auch dieses Jahr in der ersten ^>chowuausnacht im „Mekor Chajim", Langestraße 18, in üblicher Weise gelernt. Das Lernen beginnt 11.19 Uhr nachts. Der Beitrag ist für Mitglieder Mk. 1.50, für Nichtmitglieder Mk. 2.—. Meldungen sind rechtzeitig beim Vorstand des Mekor Chajim erbeten. Ausbildung von jüdischen Tischlerlehrlingen. In den von der Agudas Jisroel in Wien unterhaltenen Lehrwerkstätten können noch für den am 1. August beginnenden Lehrgang Tischlerlehrlinge eingestellt werden. Es sei darauf hingewiesen, daß die Lehrwerkstätten unter staatlicher Aufsicht stehen und die Lehrlinge am Ende ihrer Ausbildungszeit ein Examen vor den Staatsbehörden ablegen müssen. Nähere Auskünfte erteilt die Stellenvermittlungszentrale der Agudas Jisroel Jugendorganisation Frankfurt a. M., Rothschild Allee 38, bezw. die örtlichen Angestelltenausschüsse der Agudas Jisroel. Warnung! Die Agudas Jisroel Orts- und Jugendgruppe schreibt uns: Es ist uns zu Ohren gekommen, daß ein von uns nicht Beauftragter Agudamarken in kleinen Heftchen an Privatpersonen anbietet. Der Betreffende kann nur auf unehrliche Weise sich in den Besitz dieser Hefte gesetzt haben, lind wir weisen die verehrlichen Abnehmer darauf hin, daß unsere Agudamarken und Telegrammformulare ausschließlich in den hiesigen bekannten hebräischen Buchhandlungen zu beziehen sind. Achtzigster Geburtstag. Frau Bertha A h r e n d, Hegelstraße 14, feiert am Donnerstag, den 14. d. Mts., in voller körperlicher und geistiger Frische ihren 80. Geburtstag. Svoßhaufmann 39 Jahre, stattl. Erscheinung, Oesterr., seit 22 I. in Berlin, sucht Qattin aus religiösem Hause, schöne Erscheinung. Test, nicht anonnume Zuschriften, mögl. m. Bild (bestimmt retour) und Bermögensangabe unter 17127 an die Expedition. Vereinskalender. Aereirr WeSor ßßajim. Samstag morgen nach Schul Dinim, Herr Rektor Falk. — mittags 12lU Uhr in der Frauensynagoge der Klaus man Herr Professor Weyl. — nachm. 4 Uhr im Vereinslokale „Mikro", Herr Dr. W. Hofmann. -- eine Stunde vor Nacht im Hörsaal, „Midrasch", Herr H. Halpern. Sonntag nach Schul „Mizwas Haschern" (auch Mittwoch), Herr Red. S. Schachnowitz. — vorm. 9l/4 Uhr (auch Dienstag eine Stunde vor Mincho) im Vereinslokale „Gemoro"; Herr Dajan Posen. — abends ^4 Stunden vor Nacht „Agada", Herr Dr. Ehrmann. Montag nach Schul (ebenso Donnerstag)Mischna. Mitgliederlernen. — abends 7 Uhr (auch Mittwoch) Gemoro; Herr Rabb. Dr. Jos. Breuer. — abends 83/4 Uhr (auch Donnerstag) Gemoro; Herr Dr. El. Posen. Dienstag nach Schul (auch Freitag) Mischna; Herr Rektor Falk. Allabendlich 8SU Uhr Schatz-Lernen; Herr H. Halpera. Jeden Nachmittag 2—7 Uhr Lerngelegenheit im Vereinslokale. Jahr z ei ts-Stift ungen: Samstag. 16. Mai. Oberkantor Julius Friesländer-Stiftung. Dienstag, 19. Mai. Dr. Jsrael-Roos-Stiftung. Mittwoch, 20. Mai. Abraham Fürth- und Rosa Joseph geb. Mainz-Stiftung. Agudas Iisroel-Iugendgrrippe. Sonntag, 8 Uhr vormittags, „Chumisch mit Raschi"; Herr Leop. Oppenheimer. Sonntag bis Schabbos, morgens 7 Uhr, „Gemoro": Herr Dr. S. Ehrmann.— 2 Uhr nachm., „Mischna"; Herr Jacob Landau (ebenso^Samstag 6 Uhr abends). — 9 Uhr abends „Newijim"; Herr Dr. H. Abt. — 10 Uhr „Lektüre": Herr Dr. Abt. Montag, i/s9 Uhr abends. „Gemoro für Fortgeschrittene"; Herr Halpern. — ^9 Uhr abends (auch Donnerstag) „Gemoro für Fortgeschrittene"; Herr Hirschberg, Hegelstratze 13. — ^9 Uhr, (gemeinsam mit der Esra) Turnkursus. Dienstag, ll29 Uhc abends (auch Donnerstag), -Gemoro"; Herr Dr. Willy Hofmann (auch Samstag J/*4 Uhr). Mittwoch, 9 Uhr abends, „Ehofez Chajim": Herr Leopold Oppenheimer. Bärenstratze 12. — 1/29 Uhr abends, Zwanglose Aussprache. —1/29Uhr' „Dinim für Fortgeschrittene"; Herr G. Schn erb (ebenso Samstag 6^/4 Uhr). Donnerstag abend ^9 Uhr (auch Sabbat 4 Uhr) „Sugiaus"; Herr L. Kurzweil. — */# Uhr Besprechung verschiedener Themen. Samstag, 10 Uhr morgens, „Gemoro": Herr Dr. Posen, Am Tiergarten 42. — 10 Uhr, „Kizzur Schulchan Aruch" für Ansänger, Herr Louis Kahn. — 11 Uhr „Tnach"; Herr Dr. Hofmann, Eschenheimer Anlage 1. — 12 Uhr, „Mischna" für Anfänger, Herr Lehrer Hirfchberg. — ik3 Uhr. „Sidro"; Herr Halpern. — V&4 Uhr, „Gemoro" für Fortgeschrittene; Herr H. Halpern. — 5l/& Uhr, „Gemoro" für Anfänger; Herr Halpern. Alltäglich ist Vormittag Gelegenheit geboten, unter Leitung eines Dozenten zu lernen. Jeden Mittag 12 Uhr „Das Jaumi". Allabendlich eine halbe Stunde vor Nacht „Midrasch" mit anschließendem „Mariw". Agudas Iisroel-Wädcherrgrrrppe. Montag,JI29 Uhr Einführung in die Gebetordnung, 9 Uhr abends. „Newiim", Herr .Dinim", Herr Dr. Frl. B. Katz. Lehrer Unna. Dienstag, abends M Uhr, W e g e r. Mittwoch, abends Vr9 Uhr, zweiter Heimabend. Hanauerlandstraße 17. Donnerstag, abends Vz9 Uhr, „19 Briefe". S amstag, V2II Uhr „Tillim", Herr Louis Kahn. — 11 Uhr ivuk Herr H. Frankenthal. - 4 Uhr rmv Herr Lehrer Hirschber g. HHeu-Aer-iu» Samstag nach Mincho im Hörsaal Friedberger Anlage: Vortrag über Historisches zu rVDK vis; Herr Redakteur S. Schachnowitz. ~ . Mesyarnidrasch, HSeuvstrajtze 18. Allabendlich zwischen Mincho und'Maariw cri« "n sowie Samstag morgen 11 Uhr „Aus der Sidra", Herr Rosen zw ei g. v"V man» Allabendlich von Sonntag bis Donnerstag Ostendstratze 18, Uhr abends „Gemoro Schkolim", Rabbi Salomon Weber. U. A. A. (Frankfurt a. M.) 1. Arbeitsgemeinschaft: Jüdische Weltanfchauungsftagen, Sonntag abends 87* bei Bbr. Dr. I. Posen, Am Tiergarten 42 in. 2. Stellenvermittlung. Es besteht Niederlassungs- Möglichkeit: a. Einen Augenarzt, bei Uebernah me einer Einrichtung. b. Einen Spezialarzt für Hals. Nasen u. Ohren. c. Zu besetzen ist die Direktorstelle einer Handelsschule; in Betracht kommen Bewerber m. Lehramtsbesähigungin den Handelswissenschasten, ev. Nationalwissenschasten, falls die ersten Prüfungen nachmachen. ä. Einen Kinderarzt und einen Augenarzt in Westdeutschland. e. Vertretungsmöglichkeit f. mehrere Wochen für Landpraxis in Bayern. f; Es wird gesucht ein Hauslehrer in süd- " deutscher Universitätsstadt. g. Gesucht wird Frauenarzt, der in einer Stadt in Mitteldeutschland Frauenklinik errichten kann. Es suchen Stelle: a. Ein Zahnarzt. l>. Ein Chemiker. Geöetzeiterr. ’npna td nap Freitag Abend 7.35 Samstagmorgen 7.45 Samstag nachmittag 5.— Samstag abend 9.— rvochengottesdienst: Morgens 6.15 Nachmittags 7.15 Tefilin-Legen am Morgen 3.05 Familiennachrichten. Barmizwo: Willi, Sohn des Herrn Max Strauß, Wefiendstratze 92. Synagoge Unterlindau. 16. Mai. Silberne Hochzeit: Herr Hugo Elias und Frau Hermine geb. Loeb, Eckenheimerlandstr. 84, feiern am 17. Mai das Fest der Silbernen Hochzeit. Für junge Dame, sehr hübsch, v. außerordentl. feiner Herzensbildung, aus bester Familie, wird (t t i £ gleich. Eigensch. ges. Mitg. vorl. Goldn». 30,000 u Aussteuer. Bew.. die aut Persönlichkeit Wert legen, können w. mogl. m- Bild schr. unter F. L. J.14718 an Rudolf Masse, Frankfurt a. M. Für m. Nichte, anfangs 30, aus str. fr. Hause, selb, str. fr., Großstadt, tüchtig i. Haushalt, 10,000 M. Barmitgift und gute Aussteuer, suche einen gleichgesinnten Herrn als Gatten, dem Gelegenheit zur Linkeivak in bestehend., erweiterungsfähigen Wäschegeschäft gegeben wird. Gefl. ausführliche Zuschriften unt. 17114 an die Erp. Für Verwandte, -n. allen Vorzügen einer tüchtigen Hausfrau qusgestattet, vornehmem Charakter, mit angenehmem Aeußern, 33 I. alt, wird MW. Lebensgefährtin gesucht. In Frage kommen nur orth. Herren. Mitgift 10,000 M. bar. Eventl. kann dem Manne eine gute Eristenz geböten werden. Zuschr. unter 17103 an die Erp. Diskret. Ehrensache. Suchef.m.Schwester, 39 I. alt, blond, repr- Ersch., vollschl. Fig., s. rel., s. Wirtschaft!. u. a. s. achtb. Fam., einen paffenden, sehr rel. Gatten Witw. nt. Kind, Fleischer od. Viehhändler, bevorzugt. Mita. 2009 M. u. Wascheausst. vorh. Herrn belieb. Off. m. Bild unter 17113 an die Erp. Einheirat. Tüchtigem Zuschneider d. Damen u. Herren-Konfekt. ist Gelegenheit geboten, in einen gutgehenden Damenmodensalon einzuheiraten. Erwünscht ist stattliche Erscheinung, aus guter jüd. Fainilte, Reichsdeutsch, ansang 30 I., Frankfurt a. M. Off. u. Z. 30 an 17140 A. I. Hofmann, Buchhdl., Frankfurt a. M. Kinderfräulein m. guten Empfehlungen sucht Stellung in besserem Hause mit Familienanschluß. Off. unter 17159 an die Erp. Wokmmg Friedberger Anlage, für 4—6 Wochen, ab Ende Mai abzugeben. Angeb. mit Refer. unt. 17160 a. d. Erp. Möbl. Wohnung in guter Ostendlage für ung. 6 Wochen (Juli u. August), an streng rit. Leute zuverm. Schriftl. Off. u. 17119 a. d. Erp.. In gut., str. relig. Haus -Hamburgs find. 1—2 junge Leute (Mädchen oVSchuler) fam. Aufnahme. Weitgeh- Bildungsmöglichkeit vorh. (Nniv., jüdische Schule, Gewerbesch.) Off. unter 17143 an die Erp. .. Kaufmann, 27 Jahre alt, Ostjude, 1,70 m. gr., schlank, dunkel, sympath. Eharakter, solide Vergangenheit, kein Alltagsmensch, sucht Sinfiefcaf (gleich welch. Branche). In Frage kommt nur hübsche, gesunde Dame mit wahrer Herzensbildung und tadell. Vergangenheit. 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