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Der Israelit · 1925-05-14 · Heft 20 (14.5.1925) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 20 (14.5.1925)
Date
1925-05-14
Page
– (sequence 13)
Language
German
Belongs to
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14. Mai 1925 Der Israelit Nr. 20 Seite 13 Personalien. Rabbi Iehuda Leib Gordin Chicago. 29. April. Im Alter von 71 Jahren ist dieser Tage Rabbi Jehuda Leib Gordin, der Führer der orthodoxen Judenheit Chicagos, gestorben. Rabbi Gordin, der früher Rabbiner in Lomza (Polen) gewesen war, kam im Jahre 1922 nach Amerika und wurde der Präsident des Chicagoer Rabbinats und Seelsorger der Kongregation „Tiferoth Zion". Er war eine anerkannte talmudische Autorität und seine Schriften erfreuen sich in der rabbinischen Welt großen Ansehens. Er stand vor Jahren in Beziehungen zu Leo Tolstoj, mit dem er zahlreiche Briese wechselte. Die Bestattung gestaltete! sich zu einer großen jüdischen Volkskundgebung, mehr als 5000 Personen folgten dem Sarge. Die Union orthodoxer Rabbiner Amerikas sandte eine Abordnung. rr:mrv Grebenstein, 2. Mai. In diesem Monat begeht der Nestor der jüdischen Lehrerschaft Kurhessens, Herr Lehrer H. Plaut, der am 12. Oktober 80 Jahrs alt geworden ist, mit seiner Ehefrau, geb. Werthan, das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Beide sind gebürtig aus Rotenburg a. d. Fulda und erfreuen sich noch körperlicher Gesundheit und geistiger Frische. Harburg (Schwaben), 5. April. Nach einer nahezu fünfjährigen Wirksamkeit in der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde verläßt Herr M. Laßmann seinen hiesigen Posten als Kultusbvamter, um die vakante Stelle in Westheim bei Hammelburg anzutreten. Obwohl wir Herrn Laßmann nur ungern von hier scheiden sehen, so gönnen wir ihm doch seine bedeutende Verbesserung in seinem neuen Wirkungskreise-. Wir verlieren an ihm einen tüchtigen Lehrer und vorzüglichen Vorbeter, besonders auch eine friedliebende und charaktervolle Persönlichkeit Unsere herzlichsten Glückwünsche begleiten ihn und seine lieben Angehörigen nach seinem neuen Wirkungskreise! Rees a. Riederrhein, 24. April. Am ncs bv pinrr starb im Alter von 82 Jahren der Vorsteher unserer Gemeinde L. Marcus. Ein endloses Trauergefolge von Juden und Nichtjuden geleitete den Verstorbenen am Sonntag nachmittag zum jvo und gab Zeugnis von der allgemeinen Achtung, die er in allen Kreisen der Bevölkerung genoß. Am Grabe rief Herr Lehrer L e v i s o h n dem verstorbenen Führer der Gemeinde und Vorsitzenden der Chewra Kadischa warme Abschiedsurorte nach, während Herr Lehrer Spier -Wesel dem Toten als Gründer und langjährigem Vorstandsmitglied des Hilfsvereins „Esras Kfufim" den Dank abstattete. Jacob L. Marcus gehörte seit ca. 50 Jahren dem Vorstand unserer Gemeinde an und seinem Einfluß ist es zu danken, daß der Gottesdienst in vorgeschriebener Weise regelmäßig abgehalten werden konnte. - Er war das Glied einer seit über 300 Jahren hier ansässigen streng religiösen Familie und stolz darauf, in demselben Hause zu wohnen, das vor drei Jahrhunderten seine Vorfahren gegründet hatten. Noch vor kurzer Zeit hatte erdie Freude, anläßlich der Geburt seines jüngsten Enkels eine jnm-iso ber Synagoge übergeben zu können. Nun ist er heimgegangen und'feinen Heimgang Getrauert mit feinen Kindern und Geschwistern die ganze Gemeinde. - ---- . . Wesiheim bei Haßfurt a. IN., 11. Mai. Am 11. Jjar starb nach kurzer Krankheit im Alter von 83 Jahren der Religionslehrer, Kantor und Schochet a. D. Anselm F ran k. Derselbe war 60 Jahre Lehrer, davon 47 Jahre in unserer Gemeinde. Er hat es verstanden, buch sein bescheidenes Wesen die Liebe und Achtung aller Einwohner, ohne Unterschied der Konfession, sich zu erwerben. Zu seinem 70. Geburtstage wurde ihm das Ehrenbürgerrecht verliehen. Am Sarge bezeichnete Herr Distriktsrabbin^r Dr. Stein-Schweinfurt den Verblichenen als einen wahrhaft frommen, echten Jehudi und gewissenhaften Beamten. Im Namen der israelitischen Kultusgemeinde und des israelitischen Lehreroereins sprach Herr Lehrer L. Kahn Worte des Dankes und des Abschiedes. Auch der Bürgermeister des Ortes widmete dem Verstorbenen im Namen der politischen Gemeinde Worts des Abschiedes. Die Beteiligung an der Beerdigung war aus allen Schichten, Ständen und Konfessionen eine sehr starke. Man sah die Geistlichen und Lehrer des Ortes, den Gemeinderat und den Kriegerverein mit umflorter Fahne. Der Verstorbene war Ehrenmitglied dieses Vereines. Arnstein (Utfr.), 3. Mai. Am *v”s n"i p"v wurde die kleine jüdische Gemeinde Arnstein in tiefe Trauer versetzt. Erst 48jährig verschied Hermann Holländer, ein °hvt> wie sie in den bayrischen Gemeinden leider immer seltener werden. Sein echtes nirui seine peinlichste Pflichterfüllung gegen Gott und die Menschen, seine Liebe zur riix» - Tat, das waren Charakterzüge seines von Natur aus frommen Wesens. So recht konnte man den 2iv^ov hören und erkennen an der an der sich der größte Teil des Städtchens beteiligte^ Am Trauerhause entwarf Herr Hauptlehrer Freudenberger- Thüngen ein Lebensbild des Verblichenen, seine Verdienste um die ny>nj> und die politische Gemeinde würdigend. Im Namen der Familie nahm Lehrer Reich- Frankfurt a. M. in einem ivov Abschied, und aus dem »i-iv ma in Schwanfeld gab Herr Rabb. Dr. Stein- Schweinfurt dem allgemeinen Schmerze Ausdruck, den der Heimgang dieses 'n 12? , der auch lange Jahre als 2"iv der Kehillo wirkte, bedeutet. Möge n"2pn den Hinterbliebenen nnm senden. Nürnberg, 4. Mai. In der ersten Nissanwoche hatten wir das Hinscheiden des allverehrten Moritz Neuburger zu beklagen. Mit ihm verlor die Ädas Israel. den letzten ihrer Mitbegründer, jener frommen, wahren und einfachen Männer, die kraft ihrer Liebe zur überlieferten Lehre sich dafür' einsetzten, daß in Nürnberg sich eine Gemeinschaft bildete zur Ausübung der Kehillopflichten in altüberlieferter Weise. In dieser jungen Gemeinschaft, die sich „Adas Israel" benannte, war Moritz Neuburger b~r viele Jahre hindurch Vorstandsmitglied und erfüllte alle sich ihm bietenden Aufgaben mit einer Liebe und einer Freude, mit einer Gewissenhaftigkeit und einem Interesse, wie sie eben nur aus einer warmen Frömmigkeit fließen konnten. Auch später, nachdem der Verblichene infolge seines Gesundheitszustandes sich in der Vorstandschaft durch jüngere Kräfte ersetzen lieh, bewahrte er der Adas Israel stets ein warmes Interesse. Allseitig wurde der Verblichene wegen seines lauteren und geraden Charakters in seinem geschäftlichen und privaten Wirkungskreis geschätzt und auch die zahlreiche Trauerversammlung, die dem Verblichenen die letzte Ehre erwies, zeigte, welch hoher Achtung, Ansehens und Beliebtheit sich der Verblichene in weiten Kreisen der Nürnberger Judenheit erfreute. Da durch den Monat Nissan jeglicher Hesped unmöglich war, fand eine Trauersitzung der Verwaltung der Adas Israel im Beisein des Herrn Rabbiner Dr. Klein statt, in welcher der Verstorbene dadurch geehrt wurde, daß seine Verdienste um die Adas Israel und der Eindruck seiner Persönlichkeit protokollarisch verewigt wurden. Das Protokoll wurde sodann durch Vorstandsmitglieder den Hinterbliebenen überreicht. rr'asjn Melsungen, 10. Mai. Im Alter von 69 Jahren wurde hier unter Beteiligung sämtlicher Behörden der Stadt, an deren Spitze die Herren Landrat und Bürgermeister stand, der Kreisvorsteher Lederhändler Isaak S p e i e r zur letzten Ruhe bestattet. Auch der Kriegervsrein nahm in corpore an der Beerdigung teil. Der Dahingeschiedene hat das Kreisvorsteheramt seit über 30 Jahren zur größten Zufriedenheit der gesamten Kreisbevölkerung bekleidet. Abterode (kr. Efchwege), 10. Mai. Im Alter von 84 Jahren verschied hier Fräulein Rickchen Plaut, die älteste Einwohnerin des Ortes Seit einigen Jahren war die Verstorbene erblindet und an beiden Seiten gelähmt. Zimmersrode, 10. Mai. Seinen 70. Geburtstag beging Herr Kaufmann Gerson Rothschild dahier in bester Gesundheu. Birkenau b. Whm., 3. Mai. Vergangene Woche kam hier Frau Settchen L ö b, geb. Darmstädter, zu :ni2j> natybem sie das letzte Jahr ihres Lebens bei ihren Angehörigen in Dieburg — ihrer Heimat — geweilt hatte. Zu früh für ihre Kinder und Verwandten war das Ende ihrer Tage, für sie selbst eine Erlösung von schweren Leiden. Nun kehrte sie an den Ort zurück, der ihr zur zweiten Heimat geworden war. In glücklicher Che, und auch, nachdem ihr der Gatte viel zu früh entrissen worden war, lebte sie ein stilles Witwenleben, das nur der Erziehung ihrer Töchter galt, ein Leben, getragen von Gottesfurcht und umsonnt von Menschenliebe. Am Grabe gedachte Herr Lehrer Friedmann-Heppenheim der Verstorbenen und ließ das freud- und leidvolle Dasein der Toten, noch einmal.vor den trauernden Kindern, Angehörigen und Freunden vvrüberziehen. . Das Andenken der auch für unsere kleine Gemeinde allzu früh Dahingeschiedenen wird unter uns lebendig bleiben, n"2x:in Hamburg, 22. April. Am »mm tnv hauchte Louis Löben stein im Alter von 80 Jahren seine reine Seele aus. Ein 22!- 121 d'B2 v3 war der Verstorbene in des Wortes wahrstem Sinne, ehrlich und redlich in der Handlung, lauter in der Gesinnung. Den Armen und Ratlosen wandte er seine Liebe zu und an seinem gastlichen Tische hatten jeden Sabbat zwei und drei fremde Gäste Platz. Wir werden Louis Löbenstein ein dauerndes Andenken bewahren. rrsxin Hamburg-Altona, 7. Mai. Am Sonntag, den 2. Jjar, begleiteten wir die ehrwürdige, im 86. Lebensjahr dahingeschiedene Frau Emma Cohen geb. Möller *"sr zur letzten Ruhestätte. Diese Frau war ausgezeichnet durch den Adel des Selbstverständlichen, des Prunklosen. Sie wirkte auf Kinder, Enkel und viele, die sie kennen lernten, als ein Beispiel einer in sich geschlossenen jüdischen Persönlichkeit, bei der das soziale Wirken sich so schlicht vollzog, wie die aufopfernde Hingabe im Muttor- und Gattenberuf. — Herzliche Worte des Abschieds widmete ihr Herr, Rabbiner Dukes. Er sprach der Verstorbenen auch den Dank aus für ihr Wirken als Mitglied und Vorsitzende der Chebra-Kadischa zu Altona. Möge das Andenken an dieses Leben ein reich gesegnetes sein. Sprechsaal. Brot und Brötchen. Man schreibt uns: Im Anschluß an die vor kurzer Zeit im „Israelit" erschienene Notiz bezüglich des »uv» von Brötchen möchte ich nicht verfehlen, folgendes mitzuteilen: Ich kaufte mir in hiesiger Gegend (Wests.) ein Brot, das in viereckiger Form hergestellt wird, und bemerkte, daß das Einschlagpapier durchfettete. Auf meine Erkundigung in einer Bäckerei erhielt ich auch den Bescheid,, daß die Art Brot (Schwarzbrot bezw. Graubrot) mit Fett gestrichen wird, um angeblich das Zusammenbacken zu verhüten. Es erscheint mir wichtig, daß die rituell lebenden Reisenden darauf hingewiesen werden, daß man auch beim Einkauf von Brot Vorsicht walten lassen muß. P. Roch ein Wort zum Kapitel „Ungarische Jeschiwaus". In einem beachtenswerten Artikel' „Litauische und ungarische Jeschiwaus" befaßt sich Herr Rabb. Jakobovits, Cöln, (siehe „Israelit" vom 18. Adar) mit der Besprechung der verschiedenen Lehrmethoden an den Jeschiwaus in diesen beiden Ländern. Er regt, ohne ein Werturteil über die eine oder andere Methode abzugeben, eine Umstellung in der Lehrmethode der ungarischen Jeschiwaus an, „um ihre Einrichtung mehr der heute geltenden Geschmacksrichtung anz u p a s s e n." Ein Chasam Sofer — ui»» p1 ini2t — kam einst aus Deutschland nach Preßburg. Und i h m und seiner Lehr- und Lernmethode verdankt eine ganze Welt, daß Thauroh und Thaurohstudium zu neuem, frisch pu!- sierendem Leben erwachte. Ihm, dem großen Sohne Frankfurts verdankt die geistige Welt Jisroels jene heilsame Wiedergeburt jüdischen Bewußtseins, an der die verheerenden Wogen der Reform- und Angleichungsbestrebungen abprallten und zerschellten. Nun sollten wir seine, des Chasam Sofers Methode, der heutigen Geschmacksrichtung entsprechend umstellen? Sollten wir es wagen, daran zu deuteln und zu rütteln, wo doch sein Weg als der lebenserhaltende und kraftspendende sich so wunderbar bewährt hat? Nicht um ein Jota wollen wir den erprobten Weg, den unser großer Meister uns gewiesen, ändern, wollen ihn auch weiterhin anerkennen als den richtunggebenden und in s e i n e m Sinne unsere Jugend niinn '212 bv erziehen, daß sie mutig in allen Belangen des Judentums und der Jüdischkeit den Kampf aufzunehmen wagt, wenn auch im Gegensatz zur landläufigen Anschauung und herrschenden Geschmacksrichtung. Herr Rabb. Jakobovits — selbst ein Schüler der Pretzburger Jeschiwoh — schildert recht anschaulich die wirtschaftliche Notlage der hiesigen Bachurim. Trotz der größten Opferfreudigkeit der c>'v2 '^2 und der rührigen Mensaleitung darben viele der Bachurim in des Wortes umfassendster Bedeutung. Und es muß zur hohen Ehre dieser Thorabeslissenen gesagt werden, daß sie gerne Opfer bringen, um sich zu nähren am „reinen Quell" der Thauro. Doch wie viele vermögenslose junge Männer, die sich gerne dem Thaurohstudium widmen möchten, mögen zurückschrecken vor Hunger und Entbehrung und so dem Kern des jüdischen Volkes verloren gehen? Jeder einzelne jüdisch fühlende Mensch lege sich einmal diese Frage vor und frage sich gleichzeitig, ob er seiner Pflicht Genüge getan. Der Preßburger Raw ein würdiger Epigone seiner großen Vorfahren, plant schon seit langem die Errichtung eines Internates, in dem die Bachurini fern vom lärmenden Getriebe der Großstadt und befreit von der drückendsten Sorge des rautags, ungehemmt sich dem Thaurohstudium widmen können. Dem. Bernehmen nach soll diesem Zwecke bereits ein geeignetes Grundstück gesichert sein, doch konnten bis heute die nötigen Geldmittel zur Ausführung des Baues nicht aufgebracht werden. Vielleicht lenken diese Zeilen die besondere Aufmerksamkeit der Organisatoren des niivn pp und der breiten jüdischen Oefsentlichkeit aus die, durch die stolze Bescheidenheit ihres Leiters viel zu wenig beachtete Preßburger Jeschiwoh! Preßburg. Ly. Gummimänlel. Man schreibt uns: In einer Nummer Ihres werten Blattes kurz vor nvs schrieb jemand über die letztens oft berührte Regenmantelfrage. Der Betreffende veröffentlicht, von einem Fabrikanten erfahren zu haben, daß Gummimäntel ohne jegliche Einlage und auf alle Fälle ohne Leinen verarbeitet werden. Da man mir von auch fachmännischer Seite gerade das Gegenteil sagte, halte ich es für meine Pflicht, dies der Oefsentlichkeit mitzuteilen. Ich trug einen gummierten Mantel aus Wollstoff ohne irgendwelche Bedenken bis zur ersten Warnungsanzeige im „Israelit", ließ mir daraufhin den Mantel öffnen und bekam von zwei jüdischen Fachleuten bestätigt, daß sowohl Lisierband als auch Kragen- und Knopflocheinlagen aus Leinen feien. Eine in einer Gummimantelfabrik beschäftigte Arbeiterin, die mir, nachdem ich persönlich sämtliche Einlagen entfernt hatte, meinen Mantel wieder zusammenklebte, erklärte mir, daß Lisierband in jeden Mantel hineinkomme. Nun erfuhr ich in einem Geschäft für Schneiderartikel, daß es überhaupt nur Leinenlisierband gibt. Ein jüdischer Schneider sagte mir, daß er deshalb als Lisierband den Rand des Futterstoffes benutzen muß. — e — Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser. . Sehr geehrte Redaktion! ’T’OnV Gestatten Sie mir, als Vorstandsmitglied des Vereins seit seiner Begründung und Vorsitzenden der Kaschruth- Kommission mit Folgendem zu Ihrer Veröffentlichung in der letzten Nummer Stellung zu nehmen: Nach der von Ihnen veröffentlichten Darstellung könnte bei nicht Eingeweihten der Eindruck hervorgerufen werden, daß durch die Schaffung eines Ritual- Kollegiums von 3 Rabbonim und 2 Laien jede Nachprüfung der registrierten Restaurationen von Seiten des sie benutzenden Publikums völlig überflüssig gemacht wird. Dies ist natürlich nicht der Fall, und dies besonders hervvrzuheben, wäre richtig gewesen.

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