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Der Israelit · 1925-05-14 · Heft 20 (14.5.1925) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 20 (14.5.1925)
Date
1925-05-14
Page
– (sequence 1)
Language
German
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m. Jahrgang. Frankfurt a. Al., den Nr. 20 Der Israeli H Ein Centralorgan für das orthodoxe JuäenOtin [[[kV l * SSi Begründet von Dr. Lsknnann in Mainz. r » \ m Begründet von Dr. Lehmann in Mainz. Abonnement ab Januar 1984: Deutschland 1 Goldmark monatlich; Ausland: Viertel» lahrpreise (entsprechend dem deutschen Inlandspreis zuzüglich Kosten des Streifband-Ber» sandes) Deutsch-Lsterreich: Schilling 8.-; Amerika 1 Dollar; England 4 sh.; Frankreich 15 Fr.; Belgien 15 Fr.: Holland3 fl.; Italien 80 Lire; Jugoslawien 70 Din.; Litauen 7.50 Lit.; Rumänien 200 Lei; Polen 4 deutsche Goldmark zum Tageskurs oder 6 Zloty; Schweiz 5 Fr.; Tschecho-Slowakei 28 Kronen; Ungarn 70000Kronen; Dänemark 5 Kronen; Norwegen 5 Kronen; Schweden 3.89 Kronen. Einzelnummer dreißig Goldpfennige. Der Israelit erscheint jeden Donnerstag. Inserate 40 Goldpf. für die stebengefpaltene Nonpareille-Zeile. Abonnenten zahlen bet Stellengesuchen und Familienanzeigen nur 30 Pf. Die 75 mm breite Aeklamezetle: letzte Textfeste 1.80 Mk.. vorletzte Terrsette 2.- Mk.; Thiffregebühr ln Höhe eines dopp. Fernbriefportos. Rabatt nach Tarif. Bet laufenden Inserataufträgen tartfm. Preiserhöhung jederz. Vorbehalt. Inferatenannahme durch den Verlag des Israelit G. m. b. tz.. Franks, a. M.. Gr. Eschenheimer Straße W, Tel. Hansa 5842 sow. durch sämtl. Annoncen-Exped. des In- und Auslands. Alleinige Jnseratenann. für Franks. Geschäftsauzetgen: Jul. Schmidt, Langcstratze 7, ll. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Zahlungen direkt an den Verlag aus Postscheckkonto Frankfurt (Main) Nr. 18802. — Außerdem an: Postsparkasse Wien Nr. 79668 — Postsparkassenamt Budapest Nr. 18434 — Postscheckkonto Warschau Nr 180767. - Postscheckamt Zürich Nr. Vlll 7W4 — Inkasso-Bank Rotterdam — Postscheckamt Amsterdam Nr. 84 869 — Böhmische Unionbank in Prag — Banca Marmarosch Blank & Co. I« Bukarest — Filiale des Wiener Bankvereins in Agram. ► Hevmon Depfags-flfitiengefeHfcfiqff Avankfuvt a.111. Soeßen epjefiien: ' Dom Sinn des Judentums Ein Sammet 6uefi Sfiren eTtaffian DirnöaurnZ föerausgege&en von % L. Kaplan und 11?. landau. 520 Zeiten mit einem DildniZ cNakban DirnbanmZ Treis in gedieg. §einwandöand UM. 10.— Inhaltsverzeichnis: Geleitwort Dem Meister zum Grust. Wolf S. Jacobson, Dem Meister zum Gruß. Adolf Kretz, Nathan Birnbaum u. die Jugend. Berthold Feiwel, EiiCBrief. Persönlichkeit und Werk. Dr. Josef Meisel, Selbst-Emanzipation. Samuel Rappaport, Der Gottsucher. Simon Dubnow, Drei Stufen des Nationalismus. Leo Herrn»«,,», Wandlung und Wende. tans Kohtt, Um die Ewigkeit. . . , ofeph Carlebach, Stil und Persönlichkeit im jüdischen Schrifttum. Max Landau, Nathan Birnbaum und das jüdische Volk. Umkehr. Pinchas Kohn, Umkehr. Josef Wohlgemuth, Die Bußfertigen und die vollkommen Gerechten. Martin Buber, Eine chassidische Büßpredigt. Von jüdischer Weltanschauung. Jechiel Jakob Weinberg, Gedanken über Judentum. . ' JacobRosenheiin,DieWurzeldesÄsthetrscheii. Meier Munk, Das tägliche Gebet. Von jüdischer Gläubigkeit. Abraham Eltjahu Kaplan, In den Spuren der Jir'a Salomo Birnbaum, Das Reich der Rätsel Bernhard Tag, Religiöse Problematik und , jüdische Religiosität. Bo» jüdischer Art. Ernst Müller, Extase und Kritik. Ernst Simon, Zur Wertung des Alters im Judentum. Robert Weiß, Der Solidarismus der historischen jüdischen Familie. Das Judentum und die neue Zeit. Moses Auerbach, Die Bildungsfrage in der thoratreuen Judenheit Deutschlands. Leo Deutschlander, Die jüdische Schule. Oskar Wolfsbeig, Zum Thema: Religion und Wissenschaft. Aus jüdischer Dichtung. Uriel!. dnbaum, Gebete in Sonetten. Herma, in Zeyl, Die Schöpfung. Franz 3v . ho veig.Abaurr Aulom/Moauszur. S. I. Agni?' rBund der Liebe. Max Brod, Elegie an die abgefallenen Juden. Emil Cohn, Im Affenwald. Nahum Norbert Glatzer, Sieben Gleichnisse und Legenden. Hermann Weyl, Der Hirtenzug. Bibliographie. Menachem Birnbaum / Bildnis Nathan Birnbaums. 'fju öezieüen durcFi affe 6efferen ©uefifiandfungeri. tiSasäu Eine Angelegenheit der gesamten Judenheit. Die geplante jüdische Ansiedlung in Südrußland nannten, wie in jüngster Nummer berichtet, die amerikanischen Vertreter der in Betracht kommenden Hilfsaktionen eine Angelegenheit der gesamten Judenheit. So ist es in der Tat. Ohne Rücksicht auf Land, religiöse Richtung und Parteieinstellung und unbeschadet der von verschiedenen Setten entfalteten "Palästinaarbeit, können und müssen alle Juden, sofern sie ein mitfühlendes Herz und eine Träne für die jüdische Tragödie im Osten haben, ihr Interesse diesem Problem so zuwenden, daß es bald kein Problem mehr sei sondern eine Lösung. ""Der Gedanke einer jüdischen Kolonisation und gar einer größeren Konzentration außerhalb Palästinas hat nicht die werbende Kraft der Tradition für sich und entbehrt, im Gegensätze zum Palästinaideal, des Glanzes, der aus zweitausendjähriger Hoffnung ausstrahlt. Aber er kann im heutigen Stadium der Dinge die Belastungsprobe, der Erez Jisroel ausgesetzt ist, ungemein erleichtern und daher den Palästinazielen nur dienlich sein. Selbst der Zionismus mit seiner von Hause aus gegebenen palästinozentrischen Einstellung hat mehr wie einmal mit solchen Kolonisationsgedanken an den Peripherien öder auch weit ab von den Grenzen Palästinas gespielt. Gespielt, und darin lag der große Fehler. Wenn man auch zugeben muß, daß Wadi e l arisch und das Uganda-Projekt an inneren Widerständen und Unmöglichkeiten gescheitert sind oder, richtiger gesagt, gescheitert wären, wenn sie überhaupt jemals ernstlich in Angriff genommen worden wären. In den Kreisen, wo man über dem Nationalheim die Diaspora nicht übersah, wird man es freudig begrüßen, wenn sich irgendwo eine schmale Türe öffnet, die aus Golus not hinausführt, wohin der Weg auch führen mag. Die tätigen und praktischen Amerikaner machen ihre finanzielle, vielleichtentscheidende Mitarbeit von drei Fragen abhängig: 1. der Eignung des Menfchenmaterials für die Landwirtschaft, 2. der Eignung des zur Verfügung gestellten Bodens, und Z. von der Sicherstellung der Rechte und des Schutzes der jüdischen Bauern der Regierung und der Landbevölkerung gegenüber.

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