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Der Israelit · 1925-04-23 · Heft 17 (23.4.1925) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 17 (23.4.1925)
Date
1925-04-23
Page
– (sequence 13)
Language
German
Belongs to
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23. April 1925 Nr. 17 Seile 13 Personalien. Dindsbach, 10. April. Am Sonntag, den 4. Nissan, wurde der Lehrer unserer Kultusgemeinde, Herr Abraham Hubert zu Grabe getragen. Nicht nur seine Gemeinde hatte sich versammelt, um dem verdienten Führer die letzte Ehre zu erweisen,, auch zahlreiche ehemalige Schüler waren, von auswärts hergeeilt und das ganze Städtchen mit dem Bürgermeister hat es sich nicht nehmen lassen, dem allbeliebten Manne das letzte Geleite zu qeben. Hubert weilte 33 Jahre in unseren Mauern ais angesehener Bürger; er versah die Stelle des Lehrers, Kantors-und Gemeindebeamten mit vorbildlicher Hingebung. Mit ihm ist eine Stütze der Gemeinde gefallen. Seiner Verdienste gedachte beim Abschied Herr Rabbiner Dr. Brader aus Ansbach; einer feiner ehemaligen Schüler, Herr Rechtsanwalt Dr. Baer aus München sprach ihm den Dank der Gemeinde und der Schüler aus, im Namen des bayerischen jüdischen Lehrervereins sprach Herr Hauptlehrer Strauß aus Uffenheim ehrende Worte des Abschiedes. Und als der Wagen die Stadtgrenze verließ, um den treuen Lehrer und Mitbürger zur dauernden Ruhe in das alte Begräbnis der Gemeinde nach Georgensgemünd zu entführen, warf ihm manches Auge feuchte Abschiedsgrütze zu. Hubert hat sich in den Jahren seiner Tätigkeit in unserem Städtchen viele Freunde erworben, ein ehrendes Gedenken wird ihm. gewahrt bleiben. Hamburg, 6. April. In der Vormittagsstunde des Schabbos rrip'i. .ging Frau Jenny F e i b e r von uns. So viel Wärme, Helligkeit und Freudigkeit strömte diese Frau aus, verbreitete sie in dem Kreis der Ihren, und unter den Ihren verstand sie nicht nur die engere Familie, den treuen Gatten und die liebevollen Kinder, sondern all die vielen Menschen, die, nachdem Leopold Feiber mit .den Seinen von Frankfurt nach Hamburg gezogen war, in seinem Hause verkehrten, sich dort heimisch fühlten, angezogen durch die echte, tiefe Frömmigkeit, die in dem Hause herrschte und herrscht, durch die ganz besondere und vorbildliche Genauigkeit der Mizwaus-Uebung, die in ihm gelebt ward, durch die Gastfreundschaft, die es auszeichnet. Dieses ihr Heim mehr und immer mehr, stärker und immer stärker zu einer Stätte vorbildlicher jüdsichen Lebensführung auszugestalten, das war die Lebensaufgabe der Verblichenen. Ihr hat sie in 48jähriger glücklichster Ehe gedient, für sie hat sie den Sohn und die Töchter erzogen. Sie in den Häusern der Kinder in gleicher Stärke und in gleichem Umfang verwirklicht zu sehen, war ihr Glück. Dem jeder jüdischen Frau vorschwebenden hohen Ideal entsprechend, wollte sie nichts anderes sein als die Kraft, die das Herz des Mannes stets mit neuem Gottvertrauen füllte, nichts anderes als eine alle Tage ihres Lebens nur auf seine Gesundheit, sein Behagen bedachte Hausfrau. Sie wollte ihren Mund, der heiteres Scherzwort so gern formte und gute Reden so gern weitertrug, nur öffnen, daß non min, die große Lehre von der Liebe der jüdischen Frau, ihrer Liebe zum Gatten, zu den Kindern, zu den Enkelkindern, zum ganzen großen Kreis der Menschen durch ihn verkündet würde. In diesem ihrem Bestreben wuchs sie über sich selbst hinaus; bezwang sie eine Krankheit, die schon jahrelang sie quälte, meisterte sie, um nur dem Gatten und den Kindern Stütze und Aufrichtung sein und bleiben zu können. In diesem Streben, immer nur zu geben aus dem reichen Quell ihrer Liebe, immer nur vorzuleben diese ivn nun hielt sie sich aufrecht, hielt sie sich stark. Und wie es von den großen Sonnen am Himmel heißt, daß sie bei ihrem Untergang sich freuen und jubeln bei ihrem Wiederaufstieg, so wissen wir, daß auch ihre Sonne uns nur untergegangen ist, daß sie wieder aufgeht, in einer Welt zu strahlen, die ganz Wahrheit, sabbatliche Vollendung, himmlische Schönheit ist. Dieses Bewußtsein gibt uns Trost, uns, nud vor allem dem Gatten und den Kindern. rraswi Lirstein. 5. April Eine edle Frau wurde uns am 6. Nissan in Frau Jettchen Heß, geb. Grünebaum, entrissen. In ihr verlieren wir eine Frau, die ihr ganzes Leben nur eins kannte: Erfüllung ihrer Mensch-Jisroelpflicht. Wer das Glück hatte, ihr Walten im Haufe als Gattin des gleichstrebenden Gatten und als Mutter zu sehen, der konnte wohl verstehen, daß ^man hier von einem vvv Bnpa reden durfte, welches sie errichtet. Aber nicht nur ihr Haus, die ganze n^np wußte, welches Kleinod sie in der Verstorbenen besaß; ihr trugen die Frauen die Angelegenheiten vor, die sie bewegten, sind wußten/ daß sie sich die fremdesten Anliegen zu ihren eigenen machen und danach ihren treffenden Rat erteilen würde. Es ist ein Zeichen ihrer ni'n, daß auch ihre nächste Umgebung von ihr nie erfuhr, was alles auf ihren Einfluß hin an Gutem geschah. Ebenso, wie es niemand erfahren durfte, wenn möglich selbst nicht der Empfangende, wenn sie ihre reiche Wohltätigkeit übte. Äii dies waren die Wirkungen ihrer unaufdringlichen lweil so ganz und gar selbstverständlichen) und unbestechlichen nkliv.«. Und wie sie bei Juden und Nichtluden Liebe säte, in dem Maße war sie beliebt. Leider wnr ihrem Leiden keine Rettung durch Menschen zu bnngen, aber der ganze Ort wollte ihr gleichsam zeigen, wie er ihr wenigstens die letzte Liebespflicht erweisen wollte. Und so war die von der sich kein Hclus, auch kaum ein nichtjüdisches ausschloß, der kstn .naus, auch kaum ein nichtjüdisches, ausschloß, der Beweis dieser außergewöhnlichen Verehrung. Von nah und fern waren die Freunde gekommen. Unser 21. Herr Dr. Gradewitz war vom einer Reise besonders hierher Der I s r a e l i t geeilt. In feiner Gedenkrede schilderte er die Ausnahmepersönlichkeit der uns Entrissenen, die das Ideal der naipiv, nyirx so weit erreichbar, verkörperte. Das Streben, im Sinne der rnr-n weiter zu wirken, möge eine nana für den Gatten, die Söhne und Töchter und die Gemeinde sein. n-2x:n Brieflasten. S. S.. Ein Junge, der am 4. August 1912 geboren ist, hat Barmizwo am 15. August ds. Jahres. n*n 's. Fr. in Fl. Es erscheint uns nicht angebracht, durch Aufbauschung von Einzelsällen Beunruhigung hervorzurusen. Jüdische Hausfrauen, die es ernst mit dem Kaschrus ihres Hauswesens nehmen, werden auf der Hut fein, daß das Mädchen das Spülen rnsi ms besorgt. Verstöße von der Art, wie sich deren das Mädchen in Ihrem Falle rühmte, können nur in einem Hausha te Vorkommen, wo die Hausfrau es mit ihrer religiösen Pflicht nicht genau nimmt. Auch bringen wir an dieser Stelle zur Kenntnis, daß große Geschäfte Service und Bestecke zuweilen abgeben, so daß beim Ankauf solcher Gegenstände, die schon vielleicht durch Benutzung tresa geworden sind, größte Vorsicht geboten ist. E. L. in B. Wir halten es nicht für angebracht, eine Diskussion über dieses Thema zu eröffnen. Es darf auch nicht im entferntesten der Eindruck erweckt werden, als ob bet nV’sn die nro unmöglich und daher rirrrrn nV’sn vorzuziehen fei. Wer die N112 von Haus aus mitbrrngt, wird sie djt aria nur gesteigert sehen. Was an den gemeinsamen Andachten heute zu rügey ist, ist von Seiten des Herrn Mannheimer in grnügendem Maße geschehen. A. B. in S ch l. Angesichts der auch von Ihnen angeführten Meinungsverschiedenheiten muß in dieser Sache der Orts brauch entscheiden. In Frankfurt werden am nvv »"mn wie am rvoio die Tefillin vor Hallet abgelegt. F. in Wien. Wir haben Ihr Schreiben der Stellenvermittlungszentrale der Agudas Jisroel» Frankfurt a. M., Rothschildallee 33 p., weitergegeben. Frankfurter Berichte. Frankfurter jüdische Altertümer. Die Säle des Frankfurter Kunstvereins in der Junghofstraße 8 zeigen uns feit einigen Tagen ein Stück jüdisches Altfrankfurt. Sagen wir Stücke, denn was die Ausstellung bieten wollte: ein Gesamtbild der Entwicklung der jüdischen Gemeinde von ihrer Entstehung bis 1850, konnte durch diese einzelnen Ausschnitte aus verschiedenen Epochen und Jnteressenkreisen keinewegs erreicht werden. Schon die Tatsache, daß die Ausstellung bei 1850 halt macht, führt dazu, daß von wichtigen Geschehnissen und Ereignissen in den Sturm- und Drangjahren der Reform, vor allem von der gesunden Reaktion auf die geistigen Verheerungen der Assimilation kein Bild an den Wänden und keine Urkunde in den Schaukästen zeugt. Die Zusammenstellung des historischen und Kunstmaterials der früheren Jahrhunderte weist aber, bei allem beachtens- und anerkennenswerten Fleiß und Eifer der Aussteller, Lücken und Mängel aus, die den Zusammenhang und das Gesamtspiel der Generationen beeinträchtigen. Der erste Saal zeigt an den Wänden Bilder und Porträts. Die Rothschilds sind in allen Gestalten und allen Posen vertreten. Neben ihnen auch andere prominente Vertreter der alten Judengasse und besonders die an der Schwelle unserer Zeit. So auch Heidenheim, Professor M. Oppenheim, der Begründer der Buchhandlung I. Kauffmann,Isaac Kauffm a n n. Die energischen Züge der stattlichen, fein gekleideten Hosjuden Oppenheimer und Wertheimer schauen uns an. Sie haben über die Judenschaft tapfer gewacht und mit sicherer Hand Gefahren abgewandt, und Gabriel R i e ß e r, der Sprecher in der Paulskirche (wir sehen ihn in schönem Bilde) hat später dem von ersteren schwer erkauften, oft erschlichenen Rechte, eine freie Gasse gebahnt. Die Folgen waren nicht sehr heilsam. Die gegenüberliegende Wand zeigt uns die Heß und Geisenheim und andere, die ersten Direktoren des Philanropin, weiter auch Abraham Geiger, Jost und Leopold Stein. Der kundige Beschauer stellt sich den Zusammenhang selbst zurecht und verweilt nachdenklich ein wenig bei dem Bildnis Steins, das eine verwässerte Phrase aus der Ideologie der Reform von anno dazumal als Inschrift trägt. Vor dem Geistesauge steigen andere Bilder auf, von denen die Ausstellung nichts zu sagen weiß, dieweil ihre Frankfurter Wirksamkeit erst nach 1850 begann. . . . Aber auch von den früheren ist in dieser Galerie der Unsterblichen wenig zu sehen. Nichts in Bild und Wort aus der Zeit des Rabbi Mendel Baß, nichts vom Baal Haflooh, nichts — außer einem Siegel — von Rabbi Salman Trier, dem man den Stein in den Weg gesetzt. ... Die alte Synagoge, 1462 erbaut und 1711 dem Ghettobrand zum Opfer gefallen, steht in der Judengasse und von ihr gehen nach allen Seiten die engen, winkeligen Gassen des Judenviertels. Eine Innenansicht der „alten Schul" mit den vielen blinkenden Messingkandelabern und Hängeleuchtern wirkt ergreifend. Dann sieht man Bilder vom Ghettobrand, dem ersten (1711), dem zweiten (1721) und dem dritten (1778). Der junge Goethe Hilst beim letzten Brande bei den Löscharbeiten mit. Die nächtliche Beschießung der Judengasse im Jahre 1796. Die Fettmilchhinrichtung findet in unzähligen Bildern und Zeichnungen ihre mehr oder weniger künstlerische, aber immer bis zum Schaudern drastische Darstellung. Sturm auf die Judengasse und Plünderung derselben. Und wieder Ghettobrand. Bilder von Rabbi' N a f t a l i K 0 h n , wie er in der Unglücksnacht mit seinen Schülern aus der Kabbala lernt und wohl damit die Katastrophe verschuldete. Aus der Stimmung, man kann sagen: aus der Hetze der Zeit geboren. . . 7 Hier vermißt man Einiges aus den im hiesigen städtischen Archiv lagernden Originalakten des Prozesses gegen den unschuldigen Rabbi. Etwas aus diesen bis jetzt weder von Horowitz noch von Krakauer verwerteten, wohl kaum gekannten Akten, etwa der in hebräischen Lettern gehaltene Originalbrief des Rabbi Naftali aus dem Gefängnis an seine nach dem Hessischen geflüchtete Frau wäre sicherlich vom städtischen Archiv leihweise zu erlangen gewesen. Es interessieren noch von den Bildern an den Wänden die Judenabzeichen, die zu verschiedenen Zeiten vorgeschriebenen Kleidertrachten, dann auch die G r a b st e i n e , die man sich aber besser im Original auf dem alten Friedhofe Börneplatz ansieht, ferner die vielen Pläne, Strahenanlagen und Häusertypen in der alten Judengasse, von denen das Rothschildfche Stammhaus in der Börnestraße, ein stummer, sehr vornehmer Zeuge ist. In den Schaukästen unter Glas finden wir eine Sammlung von alten Drucken und Urkunden, von ersteren vornehmlich „Slichaus" und „Hagadaus", von legieren Edikte, Judenverordnungen usw. Wenig von Memoirvüchern, aber keine Spur von Aktenmaterial aus den Kämpfen um und gegen die Reform zu Anfang und in den ersten drei Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts. Vergebens suchen wir nach der historisch bedeutsamen Eingabe der Chewrah Kadischa, nach deren Aufhebung und der Einführung des „Konduktes", vergebens nach den vielen Gesuchen des damals im Schaß-Vereine sich konzentrierenden treu gebliebenen Elementes und seinen Protesten gegen die Neuerungen. Es muß darin gerade keine Absicht liegen, zumal das Akten- und Ukundenmaterial auch nach anderer Richtung hin nichts weniger als erschöpfend und eine Entwicklung in einem Gesamtbilde darstellend ist. Auf diesem Gebiete Hütten die Aussteller u. E. viel Ersprießlicheres leisten können, wenn sie rechtzeitig einen Aufruf erlassen hätten zur Sammlung aller im Privatbesitz sich befindenden alten Drucke, Dokumente und Urkunden und sich bei der Zusammenstellung unter Hinzuziehung einer größeren Anzahl von Eingeweihten von mehr Sachkunde hätten leiten lassen. Es ist auf alle Fälle ein schöner Anfang, und es bedurfte vielleicht nur dieser Anregung, um ihn soweit auszubauen, daß wir bald in einer zweiten Ausstellung ein wahres Bild vo nder Entwicklung der Frankfurter Jüdischen Gemeinde erhalten. Ferienaufenthalt für Kinder. Die A. I. I. O. beabsichtigt in diesem Jahre wieder für die Unterbringun-- von Kindern in Ferien-Heimen Sorge zu tragen. Durch Verträge, die mit einzelnen Ferien-Heimen geschlossen wurden, ist eine bedeutende Preisermäßigung erzielt worden. Es kostet Norderney statt Mk. 7.— pro Tag Mk. 4.— pro Tag, Dürrheim statt Mk. 5.— pro Tag Mk. 3.— pro Tag, Wolfratshausen statt Mk. 7— pro Tag Mk. 3.— pro Tag. Mit anderen Heimen sind die Verhandlungen noch nicht zu Ende geführt. Es ist notwendig, unverzüglich sestzustellen, wieviele Kinder für Unterbringung in Ferien-Heimen in Frage kommen und in welchen Monaten die Verschickung erfolgen soll. Wir weisen daraus hin, daß in den Heimen, wenn auch nicht für regulären, doch für einen provisorischen Unterricht gesorgt wird, so daß dqs Versäumnis der Kinder in der Schule ganz unbedeutend wird. Aus diesem Grunde bitten wir, die Kinder nicht nur für die Ferien-Monate, sondern auch für den Frühling und Spätsommer anzumelden. Anmeldungen mit Namen, Alter und Adresse des Kindes sowie Angabe des gewünschten Heimes und Zeit des Aufenthaltes sind zu richten an Fräulein F. Sänger, Gwinnerstraße 18. Zum Sommer-Prügramm der Aguda Iugend- und INädchengruppe Frankfurt a. IN. Der Vorstand der Frankfurter Aguda Jugend- und Mädchengruppe überreicht seinen Mitgliedern dieser Tage den diesjährigen Sommer-Lehrplan. Gut zusammengestellt umfaßt das neue Programm eine Menge von Schinrim und Kursen belehrenden Inhaltes durch welche es den verschiedensten Kreisen der in Frankfurt ansässigen jungen Leute ermöglicht ist, ihre freie Zeit nutzbringend zu verwerten. Außer den aus dem alten Programm übernommenen Lehrgängen sind neu zu verzeichnen: Ein Schiur unter Leitung des Herrn Leopold Oppenheimer; ein b'K'33 Schiur unter Leitung des Herrn Dr. Abt (für Herren), ein dti Schiur für Anfänger und Fortgeschrittene. Eine Arbeitsgemeinschaft für Herren in welcher den Teilnehmern Gelegenheit gegehM werden soll sich über die wichtigsten Tagesfragen zu unterhalten. Die Mädchengruppe will durch gemütliche Abende ihre Mitglieder heranziehen. Wir wünschen gerne, daß die Neuerungen im Programm zu eifrig benutzt werden wie die alten Lehrgänge bis heute, und sind dann gewiß, daß der gute Vorsatz des Vorstandes — die Hebung jüdischen Wissens in der Jugend — in die Wirklichkeit umgesetzt wird.

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