Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 66 (1925)
- Issue
- Heft 14 (2.4.1925)
- Date
- 1925-04-02
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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,i\m^ ■ 66. Jahrgang. "X Frankfurt a. ZIT., den 2. April 1925 8. Nissan 5685 Nr. 1« er Israeli Ein Centralorgan für das orthodoxe Judentum Begründet von Dr. Lehmann in Mainz. Abonnement ab Januar 1931: Deutschland 1 Goldmark monatlich; Ausland: Biertel- {abrpretfe (entsprechend dem deutschen Inlandspreis zuzüglich Kosten des Etretfband-Berandes) Deutsch-Österreich: Schilling 8.-; Amerika 1 Dollar; England4 sh.; Frankreich 5 Fr.; Belgien 15 Fr.; Holland 3 fl.; Italien 80 Lire; Jugoslawien 70 Din.; Litauen 7.8V Lit.; Rumänien 800 Lei; Polen 4 deutsche Goldmark zum Tageskurs oder 8 Zloty; Schweiz 8 Fr.; Tfchecho-Slowaket 88 Kronen: Ungarn 7VVVV«ronen; Dänemark 8 Krone«: Norwegen 8 Kronen; Schweden 8.80 Krone«. Einzelnummer dreißig Goldpfennige. Der Israelit erschein» »eben Donnerstag. Inserate 4« Goldpi. für die ftebengrspaltene Nonpareille-Zeile. Monnenten zahlen bei Stellengesuchen und Famtlienanzeigen nur 3Ü Pf. Die 78 mm breite Reklamezeile: letzte Tertsette 1.60 Mk., vorletzte Textseite 8.— Mk.; Ehiffregebühr in Höhe eines dopp. Fernbrtefportos. Rabatt nach Tarif. Bet laufenden Inserataufträgen tartfm. Preiserhöhung jederz. Vorbehalt. Inferatenannahme durch den Berlag des Israelit G.«. b. tz.. Franks, a. M.. Ar. Eschenheimer Straße 88, Tel. Hansa 8848 sow. durch sämtl. Annonoen-Exved. des In- und Auslands Alleinige Inseratenann. für Franks. Geschäftsanzeigen: Jul. Schmidt, Langeftrahe 7, II. Platzvorfchrtften ohne Berbindlichkeit. ahlungen direkt an den Berlag auf Postscheckkonto Frankfurt <Matn) Nr. 18803. — Außerdem an: Postsparkasse Wien Nr. 78606 - Postsparkassenamt Budapest Nr. 18134 - Postscheckkonto . karschau Nr 190767. — Postscheckamt Zürich Nr. Vw 7384 —Inkasso-Bank Rotterdam — Postscheckamt Amsterdam Nr. 24 889 — Böhmische Nnionbank in Prag — Banca Marmarosch Blank & Co. in ~Bukarest — Filiale des Wiener Bankvereins in Agram. I ) ') ) > ) i ) I I ) ) ) ) I i > ) I ) i ) > > > ) > ) I > > i ) > ) ) ) ) L Hermon Verlags-Aktiengesellschaft Zu <Deffachgefchenfoen geeignet empfehlen wir: S. st. Hivsekr Die Tjalmen In keinwandband IN?. 10 — Vorzugsausgabe Mk. 20.— St Jsr. Dleir Hakoken, Lkofez Cfiajim In feinem Einband Mk. 6.— Ferner kfermon- Bü cherei: l. Reihe, Band 1: 8. St. HivjrKr 8vnndkegvEe des Judentums I I. Reihe, Band 2: S. St. Hirsek: Frükling und Aveikeit I. Reihe, Band z: 8. St. Hirfek: jakveswende I. Reihe, Band 4: 8. St Hirfek: Dom fernen und fefiren I Jeder Band in feinem Einband Mk. 1.80 II. Reihe, Band { und 2 : fuzattor DteßllalK Jefcfiorim übersetzt von Dr. I. wohlgemulh In feinem Einband Mk. 2.60 lü. Reihe, Band (: Linstadtev und Ocßfenmann: Bifder und Mange aus judisekev IDeft In feinem Einband Mk. 1.80 ♦n»nn mp -v'ivi D’isnnVi nn«6 vm- Die zum Feste des jüdischen Frühlings geleitenden Nissantage sind in diesem Jahre — für einen großen Teil unserer Jünglinge und Männer zum ersten Male in ihrem Leben — durch eine Mizwa ausgezeichnet, die tief in die geheimnisvollen Urgründe überlieferter jüdischer Weisheit hinabführt, und die diesmal den R ü st t a g z u m Pefsachfeste bei aller Wucht und Fülle des ihm aus Geschichte und jüdischem Lebensgefühl auch sonst zuströmenden Empfindungsgehaltes mit dem Strahlenglanz einer ganz besonderen Weihe übergießt. Bevor wir versuchen, dieser Mizwa — wnp nann — einige Andeutungen ihres Sinnes abzulauschen, seien Quelle, Veranlassung und praktische Halacha der nan.iVNp ms», die uns nur alle 28 Jahre einmal grüßt, kurz zusammengestellt. Es heißt in nknn Y'n :i'y 0*3 mm 'ba 'in na'xi 'rnirmnn n^izl 'sinn nairr «- - nnsipna nan p'3 nsipn *?s:i mma *nm ptp n»a bs "ax nax •mraax 'N33 n^m xmixa 'snawa „Wer die Sonne bei der (Frühlings)-Wende sieht .... spricht: Gesegnet Gott, der das Werk der Schöpfung schafft. Wann ist das? Abaji sagt: Alle 28 Jahre, wenn die Sonne ihren Kreislauf vollendet und die Frühlingssonnenwende im Sternbild des Saturn auf die Nacht des dritten, den Vorabend zum vierten W 0 ch e n t,a g e fällt." Dieses Zusammentreffen der Frühlingssonnenwende mit dem vierten Wochentage, dem Wochentage, an dem einst, zu Anfang alles Werdens, das den Weltenraum durchströmende Urlicht an Lichtträger gebunden und damit die Grundlage der tierischen und menschlichen Lebensentwicklung gefügt ward, ereignet sich alle 28 Jahre einmal.*) Und die Wiederkehr dieses Zusammentreffens der Schöpfungs-Konstellation ist es, die der Jude *) Das Sonnenjahr hat (nach dessen Berechnung hier auffallender Weise zu Grunde gelegt ist) 365 Tage, 6 Stunden, also 1 ‘(4 Tage mehr als 52 ganze Wochen. Setzt man den Beginn der Sonnenlaufbahn in die Frühlings-Tag- und Nachtgleiche zu Beginn des vierten Wochentags, so sind nach einem Jahre bei Eintritt der nmrm 6 Stunden des fünften Wochentages verflossen. Auf diese Weise müssen 28 Jahre vergehen, bis der Beginn des S 0 n n e n j a h r s im Frühling wiederum genau mit dem Beginn des v i e r t e n 5B 0 - ges zusammenfällt.