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Der Israelit · 1925-03-26 · Heft 13 (26.3.1925) · page 18

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 13 (26.3.1925)
Date
1925-03-26
Page
– (sequence 18)
Language
German
Belongs to
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c«Sf4«p in cn* 13 5> e r S «* r n * * f ♦ 26. März 1925 Vorträge im Mekor Lhajim. Herr Rabbiner Dr. Jos. Breuer hat sein *r"jr)* Pensum für diesen Winter beendigt. Ebenso hat Herr Dr. S. Ehrmann seinen Zyklus „Chassidismus" abgeschlossen. Die Geschichtsvorträge kommen diesen Sonntag, abens %7 Uhr (Langestr. 18) mit einem zweiten Vortrage des Herrn Red. S. Schachnowitz über „C h a s s a m S o f e r" (Preßburger Zeit) zum Abschluß. Für Sonntag, den 29. dieses, ist ein Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Jos. Breuer über „Kiddisch Hachamo" vorgesehen, für den ersten Pessachtag ein Hagadavortrag, worüber noch Näheres mitgeteilt wird. Von der Thoralehranstall Jeschiwoh. Zu unserem Berichte über die Jeschiwoh wird uns noch ergänzend mitgeteilt, daß zur Zeit die Untergruppen der Jeschiwoh von 150 Schülern besucht werden, die in 12 Gruppen von 9 Dozenten säst täglich unterrichtet werden. In allen Gruppen ist größter Lerneifer zu verzeichnen. Jüdische Kunst- und Kulturausstellung. In einem vom Jüd. Museum versandten Aufruf zur Beteiligung an der Ausstellung lesen wir u. a.: Unter dem Titel: „Die jüdische Gemeinde Frankfurt a. M. von ihrer Entstehung bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts" sollen Anfang April 1925 in den Räumen des Kunstvereins alle Altertümer und Abbildungen, die geeignet sind, die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Frankfurt a. M. zu veranschaulichen, zu einer Ausstellung vereinigt werden. Diese ist für die Kenntnis der Geschichte unserer Stadt und ihrer alten bedeutenden jüdischen Gemeinde von großer Wichtigkeit; auch in künstlerischer Beziehung wird sie manche Anregung geben können. Deshalb hoffen wir bestimmt, daß alle Kreise sich bemühen werden, durch Uebersendung zahlreicher Leihgaben diese Sonderschau zu einer eindrucksvollen Kundgebung her Liebe zur jüdischen Heimatgemeinde zu machen. Nur durch eine möglichst vollständige Vorführung der Originale und Abbildungen aller in Betracht kommenden Gegenstände, die nicht nur persönliche Bedeutung haben, kann die Geschlossenheit erreicht werden, die wir erstreben. Das Städtische Historische Museum, die Israelitische Gemeinde und zahlreiche Sammler und Vereine haben bereits Gegenstände, Abbildungen, Gemälde, Büchetusw. für diese Ausstellung zugesagt; es fehlen aber noch viele Stücke aus Familienbesitz, die der Oeffentlichkeit unbekannt sind, und die bei dieser Gelegenheit einmal weiteren Kreisen zugänglich gemacht werden sollten. Um einen Begriff vom Umfang der Ausstellung zu geben, zählen wir die Gebiete auf, die gezeigt werden sollen: 1. Die Geschichte der Frankfurter Juden: Urkunden, Protokolle, Memorbücher, Aufrufe, Plakate, Siegel, Wappen, Münzen, Medaillen, Geleitscheine, Bücher und Bilder über historische Ereignisse usw. 2. Die Judengasse: Bilder, Pläne, Modelle usw. 3. Synagogen, Bad und Friehhof: Bilder, Pläne, Modelle usw. (Kein Kultgerät.) 4. Schulen: Bilder, Pläne und Modelle, Urkunden, Berichte, Statuten. 5. Die Wohltätigkeit: Krankenhaus, Unterstützungsoereine usw., deren Urkunden, Protokolle, Statuten, Berichte, tabellarische Darstellungen iher Tätigkeit, Bilder, Pläne und Modelle usw. 6. Die hebräische Druckerei: Proben der wichtigsten hebräischen Bücher und Gelegenheitsdrucke usw. 7. Rabbiner und andere jüdische Gelehrte: Ihre Werke, Bilder, Autogramme, Siegel, wichtige Briefe und Entscheidungen, Stammbäume usw. 8. Bedeutende Männer und Frauen: Bilder, Autogramme. Siegel, wichtige Briefe usw. 9. Trachten und Straßentypen: Abbildungen, Figuren (Originale), Verordnungen, usw. Der Kunstverein übernimmt die üblichen Garantien und Versicherungen, die Leituna der Ausstellung wird die Wünsche der Leihgeber — auch bezüglich der Namensnennung — streng beachten. Die Anmeldungen der auszustellenden Gegenstände und alle Anfragen erbitten wir an unsere Geschäftsstelle: Museum jüdischer Altertümer, hier, Fahrgasse 146, Telefon Hansa 7089. MArankfurl. Das Kunstantiquariat Max Ziegert, hier, Hochstr. 3, hat in seinen Geschäftsräumen eine Ausstellung Alt- Frankfurter Ansichten und historischer Blätter eröffnet, welche bei freiem Eintritt zu besichtigen ist. Käschern zu Pesfach. Das Käschern findet am Montag, den 6. April und D i n s t a g , d e n 7. A p r i l d. Js. statt. Um rasche Abfertigung zu ermöglichen, werden Karten mit Nummern ausgegeben, welche von heute an bis spätestens Sonntag, den 5. April, gegen eine Gebühr von Mk. 1.— in der Kanzlei, Friedberger Anlage 6, zu lösen sind. Es werden bedient: Die Nummern 1—100 Montag, 6. April, von 9—12.30 Uhr; die Nummern 101—200 Montag, 6. April, von 2.30—5.30 Uhr; die Nummern 201—300 Dienstag, 7. April, von 9—12.30 Uhr; die Nummern 300 und folgende Dienstag, 7. April, von 2.30—5.30 Uhr. Eine Haftung für die mitgebrachten Gegstände wird nicht übernommen. Jahrbuch der Frankfurter Bürgerschaft. Das vom Syndikus der Handelskammer, Prof. Trumpler und Stadtrat Prof. Ziehen herausgegebene Sammelwerk „Jahrbuch der Frankfurter Bürgerschaft" (Verlag von Max Koebcke, 1925) gibt ein überaus eindrucksvolles Gesamtbild des reichen geistigen und wirtschaftlichen Lebens unserer Stadt und wird gerade in den Kreisen der jüdischen Bürger mit ihrem stark entwickelten Frankfurter Lokalpatriotismus lebhaften Widerhall finden. In sechs kapiteln werden Geschichte, Lage und Bevvlkerungsaufbau, Verwaltung, geistiges und religiöses Leben, Kunst, Verkehr und Wirtschaft von sachkundigen Bearbeitern dargestellt. Der jüdische Teil ist — absolut betrachtet — etwas spärlich ausgefallen; aber auch die Kapitel über die christlichen Kirchen und zahlreiche andere Abschnitte leiden mter der Kürze der Darstellung, während die künstlerisch trefflich ausgeführten Jnferatenfeiten dominieren. Im ganzen ist das Werk immerhin eine erfreuliche Bereicherung der Frankfurt-Literatur. Bereinskalender. Werei« WeLor Hyasim. Samstag vorm, nach Schluß der Synagoge „Dinim"; Herr Rektor Falk, — 12V* Uhr in der Frauensynagoge der Klaus rna** 'pnc; Herr Professor A. Weyl. — nachm. 33ü Uhr im Vereinslokale Langestratze, .jMikroh"; Herr Dr. Hofmann. Sonntag abend 727 Uhr im Dereinslokale Langestraße 18, Geschichtsvortrog des Heirn Red. S. Schachnowitz über „Chassam Sofer in Pryßburg". Sonntag und Mittwoch früh nach Schul ross □wn; Herr Red. Schachnowitz. — Sonntag vorm. 9'/« Uhr und Dienstag abend o Uhr ,Gemoro": Herr R. A. G. Posen. — Mo ntaa u. Mit tw ock abend 7 Uhr „Gemoro", Herr Rabbiner Dr. Jos. Breuer. — Montag abends 8*/4 Uhr (auch Donnerstag) „Gemoro", Herr Dr. Eliefer Posen. — — Dienstag und Freitag früh nach Schul „Mischnah", Herr Rektor Falk. — Allmorgendlich nach Schul M i s ch n a - Mitgliederlemen. Jeden Abend 9 Uhr v"N-Lernen. Alltäglich von 2—7 Uhr mittags: Gelegenheit zum Lernen jek-licher Art (auch Schiur-Lernen). Dozenf: Herr Herz Holpern. Iahrze i ts -S t i ft u y g en: Montaa, 30. März. Helene Apelt geb. Leucht- und Ester SwetizKi-Sttftung. Dienstag, 81. M rz. Ernst Ascher-Stiftung. Donnerstag. 2. April. Salli Frankenthal-Slftg. Agudas Iisroek.Augesdgrnppe. Alltäglich von 8-12 Uhr vorm.: Gelegenheit zum Lernen, von 12-1 Uhr „Däf Jaumi". Hey: Herz Holpern. Sonntag. 8 morgens Ehumisch mit Raschi; Herr Leopold Oppenheimer. — 2 Uhr mittags, Mitgliederlemen Bin "n. Montag, 729 Uhr abends (auch Dienstag), „Gemoro", Herr Herm. Hirschberg (Hegelstratze l3. — 7*9 Uhr ab bin «n (Mitglieder). — 729 Uhr ab „Gemoro". Herr H. Holpern (auch Donnerstag). —?/«9 „Mischna", Mitgliederlernen. — 9 Uhr ab „Dinim", Herr G. Schn erb. Dienstag, y2v Uhr abends „Gemoro". Herr Dr. W. Hofmann. Mittwoch, 1)29 Uhr abends „Gemoro" (Mitglieder). — 8 Uhr Aussprache Donnerstag, 7-9 Uhr abends rvpjiio, Herr M. Kurzweil. — 9 Uhr abends „Dinim.,, Herr Gerfon Schnerb. Freitag, obend 8 Uhr gemütliche Zusammenkunst in den Räumen des Mekor Chaitm. Samstag, 10 Uhr morgens „Gemoro", Herr Dr. I. Dosen. — „Kizzur", Herr Louis Kahn. — 11 Uhr -pn, Herr Dr. W. Hofmann. — pp niax, Herr H. Frank enthal. — ■•prn, Herr H. Halpern. — 12 Uhr „Gemoro", Herr H. Holpern. — „Mischna", Herr Lehrer Hirscyb rg. — 3/«3 Uhr „Gemoro", Herr Dc. W Hofmann. - „Gemoro", Mitglieder. — 7-. (stunde vor Nacht auch Dienstag und Donners tag 7 Uhr abends) „Gemoro", Herr Dr. S. Ehr man n. Agudas Zilsroek-WSdcheugruppe. Montag, 9 Uhr abends. „Newiim", Herr Lehrer Unna. Dienstag, abends 7,9 Uhr, „Dinim", Herr Dr. W e g e r. M it 1 woch, abends 7-9 Uhr. Aussprache. Donnerstag, abends 7«9 Uhr, „iS Briefe". Freitag. 8 Uhr abends gemütliche Zusammensein. Hanauerlandstr. 17. Samstag. 721 * Uhr „Tillim". Herr Louis Kahn. — 11 Uhr Aiax '"is, Herr H. Frankenthal — 4 Uhr ,twi, Herr Lehrer Hirfchberg. Samstag nach Mincho (3/*5 Uhr) im Hörsaal Friedberger Anlage: „Midraschim zur Hagada schel Pessach"; Herr Redakt. S. Scha chnowitz. gtesßamibrafdi, Skenvüraße 18. Allabendlich zwischen Mincho und Maariw bik "n sowie Samstag morgen 11 Uhr „Aus der L*idra". Herr Rosenzweig. Freitag abend nach Schul sowie vor Gabbatausgang halbstündiger Bortrag des Herrn B. R a ch elsobn über dbe? mabn- . _ Gmoro-Schiur des Herrn Dr. Isaak Breuer. Sonntag 7.9 Uhr vorm, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag abends 7a9 Uhr. v"v man* Allabendlich von Sonntag bis Donnerstag Oftendstratze 18.72?-728 Uhr abends „Gemoro Schkolim", Rabbi Salomon Weber. Btfj ’D*V7 Lernverein Unterlindeu. (Dereinsräüme Unterlindau 231. Jeden Freitag avend unmittelbar nach dem Gottesdienst Vortrag des Herrn Rabb. Dr. H orovitz , oder des Herrn Dr. May. Montag und Dienstag abends 87z Uhr: max B'Nvs 'öa. Herr Rabbiner Dr. Horovitz. Mittwoch abends 8stz Uhr: B’inpm B'rnai (Königsbücher). Herr Dr. May. W. K. K, (Frankfurt a. M.) 1. Jüd.-medizinifcher Kurs bei Bbr. Dr. Hofmann, Efchershelmer Anlage 1. Donnerstag abends 872 Ubr. Thema „Arzneimittel am Peffach". 2. Arbeitsgemeinschaft: Jüdische Weltanschauungssragen, Sonntag abends 87, bei Bbr. Dr. I. Posen, Am Tiergarten 42 III. 4. Stellenvermittlung. Es besteht Niederlaffungs- Ts sucht Stelle: Dipl- Ingen, des Maschinenbaues, d. läng. Zeit im Beruf tätig war. sucht neuen Wirkungskreis. nboo, Herr Herr © Möglichkeit a. Assistenz- oder Dertteterstelle fürZahnarzt und Arzt. b. Ein Student für ein Schülerheim in Universitätsstadt. der in Woche nachm., Sonntags vorm, die Beaufsichtigung der Schularbeiten her Zöglinge übernimmt geg. völlig freie Station. c. Ein Vertreter oder Assistent für badeärztliche Praxis für iyeherre Monate. 4. Orthodox. Spezialarzt für Hals, Nasen und Ohren und für Zahnarzt in einer Stadt Süddeutschlands, e. Orthodoxen Augenarzt bei Uebernahme einer ärztlichen Einrichtung. Mittwoch: 6V* Uhr abends, Dr. B ra un. Donnerstag: 87- Uhr abends. Unna. Iakmud-Wora-Aerel«. Vereinslokal: Gemeinde-Synagoge Börneplatz. Samstag, 41—12 Uhr pp jnVff; Herr S.Unna. — 37« Uhr: '"En zum Wochenabschnitt. Herr Rabb.-Afl. Lipi n sky. — eine Stunde vor Nacht nvo bm ö'3'T Herr S. Unna. Sonntag. 97tthr vorm, maj Herr S. Unna. — nach Mincho: wx'ai: Herr S. Unna. — Ferner nach Mincho, Einführung in das Verständnis und die Vortragsweise der Hagadah; Herr Lehrer und Kantor I. B. Leoy. Montag, 67. Uhr vorm, abends aj?v'f'p Agadische Stellen aus dem Talmud, Herr S. Unna. Dienstag, abends 7 Uhr m»A, Herr Rabb. Dr. I. Hofs mann. Mittwoch, 674 Uhr abends: B'1V> Herr Dr. Braun. Donnerstag. 87- Uhr abends: mal. Herr S. Unna. Schiur für Damen: Mittwoch: 674 Uhr abends, a'i'i, HerrS.Unna. Von Sonntag bis Freitag morgens nach Schul mwa beziv. wy \r\bvf, Herr Oberkentor E. Groß bezw. Herr S. Unna. Fortbildungsunterricht für junge Leute, Knaben und Mädchen täglich mehrere Stunden; Anmeldungen an Ad. Dorf za un, Am Tiergarten 52 (H. 4878). Schiurim in der Synagoge .Hermesweg". Herr Lehrer I e l e n. Don Sonntag dis Freitag morgens nach Schul suva bezivjnjr jnto. HeyelzeiLe«. rnp'i naar Freitag abend 6.15. Lamstagmorgen 8.— Samstag nachmittag 4.60 Samstag abend 73d. Wocheng ottesdienst: U>korgens 6.30. Nachmittags 6.— Tetilin-Legen am Morgen 45^. Familtennachrichten. Barmizwo: Heinrich, Sohn des Herrn Siegfried Kupfer. Finkenhofstraße 11. 28. März. Synagoge Unterlindau. i

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