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Der Israelit · 1925-03-26 · Heft 13 (26.3.1925) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 13 (26.3.1925)
Date
1925-03-26
Page
– (sequence 17)
Language
German
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26 März 1925 Der Israelit Nr 13 Seite 17 Frankfurter Berichte. Direktor Dr. Mendel Hirsch Worte des Gedenkens zur 25. Wiederkehr seines Todestages (29. Ador). Von Joseph Bender in Frankfurt a. M. Ein Vierteljahrhundert ist am 29. Ador vergangen, daß das Leben des unvergeßlichen Direktors Är. Mendel Hirsch zu Ende ging. Mitten aus frischer Tätigkeit, in der Freudigkeit des Schaffens fast bis zum letzten Augenblick, ist sein Erdenwallen zur Rüste gegangen. Da wir uns anschicken, den Jahrestag des Heimganges dieses Repräsentanten einer großen Epoche in wehmutsvollem Gedenken zum 26. Male zu begehen, stehen vor UNS, die wir das Glück hatten, uns seine Schüler nennen zu dürfen, tausend Bilder blühend wieder auf, Bilder, die es verdienen, namentlich denen, die diesen hervorragenden Mann nicht gekannt haben, am Gedenktag seines Heimganges, ausgezeichnet zu werden. Wenn wir das Wesen seiner Persönlichkeit der jüngeren Generation in einer kurzen Formel niederlegen wollen, so wird sie nicht anders lauten, als: „Er war der würdige Sohn seines großen Vaters." — Die lebendige Gottesfurcht, der geistige Adel des Vaters, im Sohne wiederholten sie sich zu kostbarer Einheit. Wenn es dem Vater gelungen ist, dem Huden- . tüm im Westen •' den . Glänz unddie Prägung wiederzügeben, so hat der Sohn keinen geringen Anteil an dieser Heldenleistung. Der Leitstern des Vaters, daß, gemäß dem sinnigen Ausspruch unserer Weisen, nur p« T« nun daß nur die innige Vermählung des Gottesgesetzes mit dem frisch pulsierenden Leben, das Heil und die Zukunft des Judentums bedinge, bildete auch für den Sohn den unwandelbaren Mahstab seiner gesegneten Lebensarbeit. Wenn der Vater ein Priester der Menschheit, ein Priester seines Pflichttreues, ein Priester Jisroels gewesen ist, so hat der Sohn diesen Adelstitel „erworben, um ihn zu besitzen." Der Mittelpunkt seiner Lebensaufgabe war die Schul e. In Jahren stiller Kleinarbeit betrachtete er es als seine heilige Pflicht, jungen Menschenleben mit der werbenden Kraft der Ueberzeugung die Seele für unsere heilige Lehre zu öffnen. Unvergeßlich ist seinen Schülern die Art seines Lehrens. Da gab es kein langweiliges Dozieren, keine schwunglose Nüchternheit, sondern es waren ins Gemüt dringende Töne, die vom Herzen kamen, und in jugendliche Herzen hinüberströmten. Die Lehre des Vaters, daß das Thorawort den Juden in allen Lagen des Lebens zu begleiten habe, und dadurch Stab und Leuchte für alle Jrrgänge und Mißhelligkeiten werde, daß die Simcho, die ein reines, gottgefälliges Leben gewähre, die reinsten Freuden des Lebens feien: seine Schüler haben sie von des Sohnes Lippen in glänzenden, tiefsinnigen Betrachtungen, in lodernder Begeisterung in den herrlichen iw-Stunden so oft wiederholen gehört. Wir gedenken aber heute seiner als Dozent im Mekor Chajim und später Ben Usiel^ Wiel - lauschten seine Hörer, in andachtsvollem Entzücken, seinen Ausführungen. Wie selten ein Redner verstand er es, auch die sprödeste Materie zu meistern, im zielbewußten Gedankengange seine Hörer zu fesseln und zu begeistern. Ein Meister in der Kunst der Rede, von unendlicher Tiefe und Fülle des Ausdruckes. — Wir würden aber seiner Persönlichkeit nicht ganz gerecht werden, wenn wir seiner nicht auch als Schriftsteller gedenken wollten. Der Grundsatz des Vaters, als „Juden wollen wir lesen", war auch bei seinen literarischen Erzeugnissen heilige Vorbedingung. Eine glänzende publizistische Feder war. ihm eigen, wir bewundern in seinen Werken die dramatische Schwungkraft, die fein geschlissenen Bilder, und die Treffsicherheit des Ausdrucks. Wer wollte den Anteil ermessen, den neben den unsterblichen Werken seines großen Vaters auch seine ivs 'in seine an der Renaissance "des gesetzestreuen Judentums in Deutschland gehabt haben. '' In der Erinnerung seiner in allen Fernen weilenden Schüler und Hörer bleibt sein Bild eingeschrieben für alle Zeiten. Aber diejenigen, die nicht das Glück hatten, ihn persönlich gekannt zu haben, sondern nur aus seinen Büchern die Größe Direktor Dr. Mendel Hirschs ermessen können, werden freudigen Herzens ihm den Kränz der Unsterblichkeit winden, damit sich erfülle an ihm das tiefe Wort onr» wsv aavr, daß „der Heimgegangene Weisheitslehrer nimmer starb, so lange seine Worte in der Menschheit Geist und Herzen wirkend Leben." — Arthur Oppenheimer Von einem herben Schlag wurde, neben der schwergeprüften .Familie, unsere Gemeinde betroffen durch das plötzliche 'Ableben Arthur Oppenheimers, eines Mannes, der Aller Achtung nicht allein infolge seiner sozialen Stellung, sondern auch seines goldreinen Charakters, und nicht zuletzt seines jüdischen Charakters . .wegen, feiner glühenden Liebe zur Thora, aus der Taten und Handlungen erwuchsen, die ihm ewiges Andenken sichern.werden, im vollsten Maße besaß. Arthur Oppen- ' heimer, der mit kaum 45 Jahren Frühvollendete, war, wie käüm einer,-am Wohk und Wehe feiner Gemeindeinteressiert. Im G e m e i n d e r a t, der F i n a n z t o m - m i s s i o n , insbesondere aber durch die mühevolle Arbeit Ms Stiftümgstaffle rer hat er sich in.stiller Wirk- Mamkeit hohe Verdienste erworben uüd sein Wirken wird schwer vermißt werden. Im Je sich iwahkurat o r i um war es ihm vergönnt, zum Ausbau der Jeschiwah und damit zum Ausbau des Thoralebens der Kehillah mit der ihm eigenen Willens- und Tatkraft mitzuarbeiten. Ihm zum wesentlichen Teile dankt die Thoralehranstalt das prachtvolle Haus in der Friedberger Anlage, in dem sich die Jefchiwoh so entwickeln konnte, daß ihr heute auch diese Räume schon zu eng sind. Viele Thoravereine und philaniropische Institutionen inner- und außerhalb Frankfurts — so auch das Israelitische Frauenheim in Bad Nauheim — beweinen in Arthur Oppenheimer einen liebevollen Helfer und Gönner. Ein Freund der Thora, hat ihr Arthur Oppenheimer nicht allein platonische Liebe erwiesen, er lernte selbst in geschäftsfreien Stunden, führte seine Kinder dem intensiven Lernen zu und führte an der Seite der ihm im Tode vorausgegangenen Gattin, der unvergeßlichen Rosa Oppenheimer n"? ein Haus, das durchtränkt war von Thoragetst und Mizwohsreude. Dieser herrlichen Frau und dem ältesten Sohne, der in der Lebensblüte ihm entrissen wurde, folgte nun auch der Vater in die lichten Gefilde des Edens, um den Lohn kurzen, aber so reichen Lebens zu genießen. Möge 'n den tieftrauernden Hinterbliebenen, der Mutter des so früh Dahingegangen, den Kindern und den Brüdern seinen wahren Trost spenden. Die Beerdigung fand am Montag nachmittag unter einer Beteiligung statt, wie sie unsere Friedhofshalle noch selten gesehen. 'In herzlichen Worten gab zunächst Herr Dajan Gerson Posen der tiefen Trauer und Bestürzung der Gemeinde beredten Ausdruck. Sodann sprach Herr Rabbiner Dr. Josef Breuer im Namen des Jeschiwohkuratoriums und ließ mit überaus warmen Worten das Bild des Mannes und seiner hohen Verdienste für das Thoraleben unserer Stadt vor der Seele erstehen. Zuletzt überbrachte Herr B o n d i in herzlichen, schlichten Worten die letzten Grüße des Gemeinderates der Israelitischen Religionsgefellfchast. u In einer vorausgegangenen Trauersitzung des Jeschiwohkuratoriums nahm auch Herr Rabbiner Dr. Salomon Breuer Gelegenheit, in ergreifenden Worten die Verdienste Arthurs Oppenheimers zu feiern. Auch der Gemeinderat hielt noch am Sonntag eine Trauersitzung zu Ehren des ihm so jäh entrissenen Mitgliedes ab, in der der Vorsitzende, wie auch ein Mitglied, warme Nachrufe hielten. Im Trauerhause hielt am Montag nachmittag im Aufträge des „Liwjath Chen Vereines" vor versammelten Mitgliedern der Familie und Freunden des Verstorbenen Herr Redakteur Schachnowitz einen Hesped, der angesichts des nahenden Nissanmonds die Reihe der Klagereden beschloß. Mögen nun Klage und Kummer aus dem schwer betroffenen Hause weichen und darin göttliche Nechomo einziehen, nrum ]W’ lon w nnntpi jtro Philipp Schiff rry. Eine Persönlichkeit von hervorragender sozialer Bedeutung, auch von Bedeutung für das städtische Wohlfahrtswesen und nicht zuletzt für die jüdische Wohltätigf keit, ist mit Philipp Schiss am Dienstag früh auf dem Friedhofe der Israelitischen Gemeinde unter besonders großen Ehren zu Grabe getragen worden. Philipp Schiff war ein Sohn von Moses Schiff, eines frommen Mannes und treuen Mitgliedes der Religionsgesellschaft, und Bruder des vor wenigen Jahren in Amerika verstorbenen, weltberühmten jüdischen Philantropen Jakob H. Schiss. Philipp wie Jakob waren Zöglinge der Realschule der Israelitischen Religionsgeselljchast und hatten sich eine gewisse Verehrung für Rabbiner Hirsch und sein Werk bis zuletzt bewahrt. Schiffs entstammen einer der ältesten und angesehensten Familien des jüdischen Fraükfurt, Ein Ahn der Familie war der bekannte Rabbi Jakob Schiff b"*u der Vorsitzende des Frankfurter Ves-Drn im Rabbinate des Rabbi Mendel Vaß, und wiederholt Verweser des Frankfurter Oberrabbinats. Ein Sohn des Rabbi Jakob Schiff war der in der talmudischen Welt gefeierte Rabbi M e i r Schiff (Maharäm Schiss), Rabbiner zu Fulda, der, von Prag als Oberrabbiner gewählt, auf dem Wege dahin starb und auf dem Frankfurter alten Friedhof in der Rabbinerreihe seinen letzten Ehrenplatz hat. Die Familie Schiff sah mit großem Stolze aus diese Ahnenreihe zurück, und das eine Familienkleinod, das goldene Herz, hatte Philipp sowohl wie Jakob geerbt. Nachdem er sich vor vielen Jahren von seiner Tätigkeit an der Börse (er war auch lange Jahre Vorsitzender des Maklersnndikats) zurückgezogen hatte, widmete er sich ganz der sozialen Arbeit und den verschiedenen Wohlfahrtsinstitutionen der Israelitischen Gemeinde und fand hier eine Aufgabe, der er sich fast bis zu den letzten Tagen mit unermüdlichem Eifer zuwandte. Philipp Schi, erreichte ein Alter von 84 Jahren. In der Dollgefüllten Halle des Friedhofes sprach zunächst im Namen der Stadt Herr Hürgermeister Graf und drückte den Dank der. Stadt dem Verstorbenen in ehrenden Worten aus. Herr Dr. Bärwald dankte im Namen der Israelitischen Gemeinde, Herr Bernhard Simon für den Almosenkasten und andere Vereine und philantropische Institutionen. Auch ein Vertreter der Börse schilderte die Verdienste Philipp Schiffs für den Händel der Stadt und des Staates. Kränze hatte sich, die Familie im Sinne des Verstorbenen verbeten, nrason* Ferdinand Meyer Im hohen Greisenalter ist am Freitag Ferdinand Me y e r, der seit Jahrzehnten hier in Frankfurt lebende Stiefbruder des bekannten. Berliner Politikers Dr. Paul N a t h a n, heimgegangen. Einem Liberalen Milieu.entstammend. wandte sich Ferdinand Meyer nach erfolgreicher kommerzieller Wirksamkeit, die ihn vollkommen unabhängig gemacht und in den Besitz eines großen Vermögens gebracht hatte, dem orthodoxen Judentum zu und brach allmählich alle Beziehungen zu seinem liberalen Bekanntenkreise, ja seiner nächsten Familie, vollkommen ab. In stiller Zurückgezogenheit lebte er der gewissenhaften Erfüllung der Mizwos. Ihm schwebte als Ideal vor, sein Vermögen dereinst ganz der materiellen Förderung der Thora und ihrer Institutionen zu widmen. Hier in Frankfurt wurde er, begeistert von den Kanzelreden des Herrn Rabbiner Dr. Breuer, dessen glühendster Verehrer und wandte bis zur Jnflationskatastrophe der Thoralehranstalt reiche Förderung zu. Charakteristisch für die Tiefe seines Empfindens ist die Tatsache, daß er sich das Borrecht erbat, dereinst an der Seite seines verehrten Rabbi bestattet zu werden. An der Bahre entwarf namens des Kuratoriums der Thoralehranstalt Herr Dr. Josef Breuer ein packendes Bild der eigenartigen Persönlichkeit des Heimgegangenen, deren Grundzüge die rührendste rms? und die reinste a->nv nsn* waren, •iv'axin Lina Stern n*sr- Ein Stück jüdisches Altfrankfurt im besten Sinne wurde mit Frau Lina Stern-Schrvarzschild am Sonntag vormittag auf dem Friedhofe der Israelitischen Religionsgesellschaft zur ewigen Ruhe gebettet. Frau Lina Stern, geborene Schwarzschild, entstammte einer Frankfurter jüdischen Patrizierfamilie und war stets echte Frankfurterin, mit ihrer Liebe zu der Stadt und ihrer Geschichte, mit ihrer Liebe zur Gemeinde, die sie von ihrem Entstehen bis zu ihrer Blütezeit der Gegenwart verfolgen konnte, mit ihrer unvergleichlichen Verehrung für Rabbiner Hirsch Vst, seine Schriften und alles, was sich in Lehr und Leben Frankfurts und Deutschlands an diesen großen Nämen knüpft. Frau Lina Stern war eine Frau von Welt und Wissen. Umfassende Bildung und Sprachkenntnisse paarten sich mit kluger Lebenserfahrung. Und über allem standen tiefe Frömmigkeit und unerschöpfliche Herzensgüte. In ihrem langen Witwendasein auf sich allein gestellt, blieb ihr Geist wach und rege für alle Vorgänge der Zeit und alle Erscheinungen im Judentum. Ein Muster der Ruhe und Abeklärtheit, blieb die Greisin auch im letzten schweren ahre ihrer Krankheit, eine fromme stille Dulderin aus Geisteskraft, aus unerschütterlichem Gottvertrauen, die alles Ihm anhermstellte und buchstäblich nach dem Worte des Salomonischen Frauenliedes thtir wb pnvm auch in Schmerzen und Leiden ihrem letzten Tage entgegenlächelte. In der Sabbatnacht hauchte Lina Stern ihre reine Seele aus. Ein Leben, reich an Arbeit und geistiger Erhebung, mündete in ewigen Sabbat ein. Ihr Andenken wird dem einzigen Sohne, der im Tun und Denken der Mutter längst das schönste Denkmal gesetzt, und seinem Hause zum Segen gereichen und uns allen unvergeßlich bleiben, •n'axjn Trauerfeier im Kuratorium der Thoralehranstalt Jcschiwoh. Bei der Sitzung des Kuratoriums am Sonntag nach- .nittag (22. März) nahm der Vorsitzende, Herr Rabbiner Dr. Breuer '"2 Veranlassung, vor Eintritt in die Tagesordnung mit warmen, zu Herzen gehenden Worten der Heimgegangenen Freunde der Anstalt, des Herrn Ferdinand Meyer S.37 und des Herrn Arthur Oppenheimer V-S7 unter besonderer Betonung ihrer Verdienste um die Jefchiwoh zu gedenken. Er ging aus von der Midraschstelle zur letzten Sidra, die uns im Anschluß an den Vers pv».-7 m toi berichtet, daß i.iarr »n, als er von hinnen ging und all' das Schöne und Gute sah, das ihm in der künftigen Welt zugedacht war, verwundert, aber freudig ausrief: „All das gehört mir, und ich hatte geglaubt, ich hätte mich vergebens gemüht"? — Gewiß batte R. gewußt, daß er für alle feine guten Taten Lohn im Jenseits erhalten würde; aber eine große Anzahl seiner Pläne war erst im Werden begriffen, war noch nicht gereift, nicht vollendet, manche waren vielleicht gescheitert und nie zur Durchführung gelangt. Als er nun auch für diese unvollendeten, ja selbst gescheiterten Handlungen vollen Lohn im Jenseits vorfand und demgemäß feststellte, daß n^Dpn in Seiner unendlichen Barmherzigkeit schon die Gedanken, den Willen zur Tat als Tat belohne, da war er freudig überrascht. So wird es auch den beiden Verblichenen ergehen. In ihrer Liebe und Wärme für nmnn nivb, wofür ihnen die hiesige Thoralehranstalt Jefchiwoh als die geeignetste Stätte galt, haben sie öfter Veranlassung genommen, ihr großes Interesse an dieser Anstalt zu bekunden, und sie haben dieser Liebe und Wärme durch große materielle Zuweisungen auch äußerlich sichtbaren Ausdruck verliehen. Aber nicht nur hierfür erwartet sie Lohn in jener Welt, sondern auch für alles das. was sie im Geiste der mw geplant und gewollt, auch wenn diese Pläne durch die Ungunst der Zeiten oder durch andere Umstände nicht verwirklicht wurden. — Es würde zu weit führen, die Einzelheiten der längeren Ansprache hier aufzüführen. Die von Herzen kommenden Ausführungen des Herrn Rabbiner hinterließen auf sämtliche Anwesenden, welche sie stehend anhörten, einen erschütternden Eindruck. Schtußfeier ln der Realschule der Israelitischen Religionsgefellschaft. Donnerstag, 2. April, findet in der Aula der Realschule am Tiergarten die Schlußfeier statt. Die Feier beginnt pünktlich 2.30 Uhr nachmittags.

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