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Der Israelit · 1925-03-19 · Heft 12 (19.3.1925) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 12 (19.3.1925)
Date
1925-03-19
Page
– (sequence 18)
Language
German
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b--.pt'e 1« «Hr 12 Der Israelit um» Herren, öie lange Wochen Hinter den Kuliyen gearbeitet, sei hiermit Generaldank ausgesprochen ft.r dieses zustande gebrachte echte' K e h i lloh f e st. Purlmfeier des Esras Iisroel-Vereins. Den großen Reigen der Purimoeranstaltungen schloß der Verein „Csra's Jisroel" mit einem geselligen Abend am Montag, den 16. März, im großen Saale des Zoologischen Gartens. Es war für das Fest ein reiches Programm mit vorzugsweise ostjüdischen Kunstattraktionen aufgestellt, und das Programm wurde nicht nur in allen Teilen durchgeführt, sondern es kam noch manche Hübsche Einlage dazu. Eine Kapelle Horovitz ließ prächtige jüdische, elegische wie lustige, Weisen ertönen. Jüdische Volkslieder (Markus G e r l i ch und V. N aase l d t) ergossen sich schön und lyrisch und ans Herz greifend. Prächtige Kindertänze auf der Bühne erfreuten das Auge. Dann kamen Theaterstückchen von Scholem Alechem und anderen Autoren zur Aufführung, die mit ihren packenden, drastischen Bildern aus dem jüdischen Leben, da wo es am frischesten pulsiert, für Unterhaltung und Heiterkeit sorgten. Eine Tombola bereitete Ueberraschung uyd Enttäuschung, und zu zivilen Preisen wurde von eifrigen, hübschen Verkäuferinnen Speise und Trank in Fülle angeboten, und zu Gunsten der Wohltätigkeitskasse auch abgesetzt.. Ueber die Ziele und Wirksamkeit des Vereins erfuhren wir aus. einem dem Programme beigedruckten kurzen Berichte,^ daß er eine Darlehenskasse unterhält, die in dieser Zeit der Not viel Segen stiftet. Aus den Bereinsmitteln werden heimische Kranke und Arme unterstützt und Waisenkinder versorgt. Auch ist der Verein bemüht für Unterbringung von Kindern in Erholungsstätten und ist an fast allen hiesigen jüdischen Wohlsahrtseinrichtüngen finanziell beteiligt. Hoffentlich brachte der Abend all diesen Bestrebungen den erwünschten finanziellen Erfolg. Weitere Purims-Veransialkung?n. Ein ganz originelles Fest hatte sich dieses Jahr zu Purim der „Verein selbständiger israelitischer Handwerker und Gewerbetreibender Frankfurt a. M." ausgedacht: Eine Darstellung der a l t e n Frankfurter J u d e n g a s s e. Die Schöpfer der Idee und die Künstler, die sie zur Ausführung brachten, unter ihnen in erster Reihe Weißbinder Josef Meier, dürfen mit dem Erfolge vollauf zufrieden sein. Neben dem Amüsement erlebten die Teilnehmer ein Stück lebendiger Frankfurter Geschichte, und sie durften, es war dies das schönste an der Sache, selbst Geschichte machen. . . . Ein schönes Fest veranstalteten am Donnerstag, den 12. März, Schülerinnen der Elisabethenschule unter Leitung vom Frl. Irene Dresdner in der „Loge zum Frankfurter Adler". Ein vortreffliche ausgeführtes Purin »-Theaterstück fand starken Beifall. . Purimfeier in Wiesbaden. Am 15. März veranstaltete die Wiesbadener Jugend eine wohlgelungene Purimfeier. Eine Aufführung „Esther" nach Racine, in Szene gefetzt von Benno Fränkel, der gleichzeitig die Rolle des Haman spielte und dabei große schauspielerische Talente bewies, wu.rde von dem zahlreich erschienenen Publikum mit ungeteiltem Beifall ausgenommen. In den Hauptrollen machten sich besonders verdient Frau Bogopolfki, Herr Deutsch (auch Spielleiter), Steinlauf und ein Gast aus Frankfurt, Samuel Ernst. Um die ernste Stimmung, hervorgerufen durch diese Aufführung, in Purimheiterkeit zu verwandeln, bot man dann auch leichtere Kost in Form von einigen netten humoristischen Nummern. Auch das übliche Büfett fehlte nicht und es wurde sogar nicht geneppt. Für das Gelingen des Festes bemühten sich Herr Deutsch sen., Frau Dr. Bondi, Mainz, Familie Neustadt/Familie Hes, Frl. Hertha Plotke, Frl. Steinlauf und viele Andere. Durch diese Wohltätigkeits-Veranstaltung hat die Wiesbadener Jugend bewiesen, daß auch sie sich des Wertes der jüdischen Geselligkeit bewußt ist. Von der Iefchiwa Friedberger Anlage. Die Thoralehranstalt (Jeschiwa des Herrn Rabbiner Dr. S. B r e ü e r) hatte am letzten Donnerstag ihr großes Verhör. Die Lehranstalt zählt zur Zeit etwa 50 Hörer, zum weitaus größten Teile deutscher Herkunft, die sich nach beendeter Schulzeit in einem oder einigen Jeschiwa fahren talmudische Kenntnisse ungeeignet haben, von denen sie beim Verhör erfreulich» Proben ablegten. Cs ist erstaunlich, mit welcher Liebe und mit welchem Eifer stch auch diese deutschen jüngeren Jahrgänge auf der Jefchiwoh dem intensiven Talmudstudium widmen, und man kann nur hoffen, daß der Wunsch des Herrn Rabbiner in seiner Schlußrede, daß aus diesem schon fast obligatorisch gewordenen Jeschiwohjahre eine zwei- oder dreijährige Jeschiwohzeit werden möge, in. Erfüllung gehe. . Es kommt jetzt im Lehrgang der großen Jefchiwoh der Segen der vor Jahren für die noch schulpflichtigen Knaben eingerichteten Jeschiwohuntergruppen zur vollen Auswirkung. Die Jungen, die jetzt nach Absolvierung der Schulzeit, aus den Untergruppen heraus, in die Jefchiwoh eintreten, bringen schon ganz ansehnliche Vorkenntnisse mit und eine Liebe zum Lernen, die die Erfolge verbürgt, die man in den letzten Jahren und ganz besonders auch dieses Jahr beim Verhör verzeichnen konnte. Das Verhör fand unter Anwesenheit der Dozenten, des Kuratoriums, von Verwaliungsmitgliedern, vieler Väter und Gemeindemilglieder statt. Gelernt wurde im Haupticyiur „Kiddujchin" und im Nebenjchiur. „Eruwin"- Außer oem Herrn Rabbiner wirken noch drei bewährte Dozenten im Hauptamts an der Jefchiwo, die ihre ganze Kraft der großen Sache widmen. Wie alljährlich ließen es sich die Bachurim auch dieses Jahr, nicht nehmen, nach altem gutem Jeschiwobrauch am Purimabend eine Aufführung zu veranstalten, die zeigte, wie viel frischer, gesunder Humor auch im Herzen dieser dem ernsten Studium geweihten Jugend wohnt. Die Geselligkeit fand dieses Jahr in etwas größerem Stile im Höriaale, Friedberger Anlage, statt und wird den Teilnehmern der prächtige Abend, der stundenlang mit allerlei Possen, Anspielungen, Bezüglichkeiten und Bosheiten die Lachmuskeln in Bewegung hielt, unvergeßlich bleiben. Zur Berufswahl unserer Töchter. Allen berufsuchenden jüdischen Mädchen und deren Eltern soll auch an dieser Stelle die Ausbildung als Haushaltungslehrerin, technische Lehrerin, warm empfohlen werden. Bei dem Abbau im kaufmännischen Beruf einerseits, bei dem vermehrten Bedarf an hauswirtschaftlichen Lehrkräften andererseits, der jetzt durch die auf Haustöchter und Hausangestellte ausgedehnte Berufsschulpflicht Hervorgerufen ist, bietet sich hier für das junge Mädchen mit Lyzeumsreife ein Beruß der ihr zur Zeit noch, nach 1 bis 2 Jahren Vorbereitung in einem Seminar eine gutbezahlte und hochgeachtete Stellung ermöglicht. Wie sich jetzt überhaupt in der Lehrerausbildung eine vollkommene Wandlung vollzieht, so sind auch hier die gesetzlichen Borschriften noch nicht abgeschlossen: aber es ist sicher, daß schon im nächsten Jahr mit einer weit langfristigeren Vorbereitung, vielleicht sogar ein paar Semester Hochschule gerechnet werden mutz. Heute noch ist die Ausbildung der technischen Lehrerin, (sie umfaßt Hauswirtschaft und Handarbeit) in zwei Jahren zu erreichen; die Prüfung, nur als Haushaltungslehrerin, kann nach entsprechender Vorbildung in einer Frauen¬ oder Haushaltungsschule, sogar nach einjährigem Besuch des Seminars für hauswirtfchaftliche Kunde abgelegt werden. Im Gegensatz zu den Gewerbeseminaren mancher Großstädte, die der Jüdin überhaupt, der religiös lebenden insbesondere, viele Schwierigkeiten - entgegenstellt, gibt es auch Seminare, deren Leitung tolerant genug ist, auch die rituell lebende Jüdin in ihrem Studium nach Möglichkeit zu fördern. Fast jede jüdische höhere Mädchenschule würde gerne eine Jüdin als technische Lehrerin anstellen, und ist, da bei uns solche Kräfte fast vollständig fehlen, auf eine christliche Lehrerin angewiesen. Wenn sich auch beim Turnen und Handarbeitsunterricht daraus wohl kaum unangenehme Folgerungen ergeben, so kann für die Schulküche der Volksschule nur eine jüdische Lehrkraft gewählt werden, die mit dem jüdischen Ritualgesetz vollkommen vertraut ist, und den Geist des Gesetzes ihren Schülern zu vermitteln versteht. Aber nicht nur die Schulen, auch andere Erziehungsanstalten, Waisenhäuser, Vorbereitungsstätten für die Frauenarbeit in Palästina suchen noch staatlich geprüfte Hauswirtschastslehrerinnen, und es ist kaum zu verstehen, daß sich fast keine religiöse Jüdin den Beruf erwählt, der ihr nach kurzfristiger Vorbereitung schon mit 19—20 Jahren eine angesehene und gut bezahlte Stellung verspricht. Vorbedingung zum Eintritt ins Seminar ist allerdings der erfolgreiche Besuch eines Lyzeums, einer Mittelschule, oder der Nachweis einer gleichwertigen Bildung und das vollendet 18. Lebensiahr. Wir hoffen, daß dieser Hinweis manchem jüdischen Mädchen neue Wege zur befriedigenden Tätigkeit eröffnet, und dem Beruf tüchtige jüdische Kräfte zuführt; wenig bemittelten Mädchen kann die Ausbildung durch Zuwendung eines Stipendiums erleichtert werden. Zur Erteilung weiterer Auskunft ist die Leitung der Jüd. Haushaltungsschule in Frankfurt a. M., Königsroarterstraße 20, gerne erbotig. Markus Flörsheim V'XT- Ganz unerwartet überrrafchte und erschütterte uns wenige Tage nach dem Feste des nnwi n-m die Kunde oört dem Ableben Markus Flörsheims. Man möchte es nicht wahr haben, daß dieser rührige, allbeliebte und so geistesrege Mann nicht mehr unter uns weilen soll. Markus Flörsheim war der Typus des jüdischen Kaufmannes, der über Geschäft und Gewinn den höchsten idealen Gewinn nicht aus dem Auge läßt. Wie eifrig sind geistig mittätig faß. er bei den Schiurim und Vorträgen, wie strahlte fein Gesicht in Glück und Freude, wenn ein schönes Thorawort ihm zu Herzen ging, wie konnte er lachen mit den Lachenden und sich freuen bei jedem Anlaß einer ms» bv nn»w im Kreise der Familie und unter Freunden. Von tiefer Frömmigkeit beseelt, stets zuvorkommend und hilfsbereit, so stand er, geschätzt, geachtet und geliebt, in einem Leben von unermüdlicher Arbeit und höheren Strebens, so erzog er mit Hilfe der ebenbürtigen Gattin die, Kinder, drei Söhne und eine Tochter, ganz in seinem Geiste, im Geiste der Thoraliebe und der Mizwohfreude. In diesem Zeichen werden dieschwergetroffenen Hinterbliebenen auch ihren Trost finden. iraMfl Viktor Lipkin y'XT- Am 17. Adar wurde unter großer Beteiligung Viktor Lipkin im Alter von nahezu 80 Jahren auf dem Friedhofe der Israelitischen Religionsgesellschaft zu Grabe getragen. Lipkin stammte aus der bekannten litauischen Thorastadt T e l f ch y. Sein Vater, Michael Lipkin b~r, gestorben in Memel, war ein Bruder von Rabbi Israel 19. man »a?s S,alanter trs, und Viktor Lipkin war sich mit Stolz, der hohen Familientraditionen bewußt und lebte danach^ in Bescheidenheit, Arbeitsamkeit und tiefer, schlichter Frömmigkeit. Fast ein volles Menschenalter lebte er in Frankfurt, ernährte sich aus feiner Hände Werk als Uhrmacher und fand Zeit zum fleißigen Besuche der Schiurim in den Lernvereinen. Man schätzte ihn als braven, .rechtschaffenen Mann, einen nmarn oipnV xihn und diese Liebe und Achtung kam bei der zahlreichen Beteiligung an öer Bestattung deutlich zum Ausdruck. rrn^n. Eine Dibukaufführung. Zum Besten des Freien Jüdischen Lehrhauses wurde am Samstag abend im Saale des Hochfchen Konservatoriums, von Teilnehmern „Der- Dibuk" von An-Ski gespielt. Wer den Dibuk bei den „Wilnaern", denen ihn Ans-Ski förmlich auf den Leib geschrieben, oder auch auf einer kleineren jüdischen.Bühne gesehen hat (wir denken an die Aufführung im Löwenhof vor einigen Jahren), der konnte zu einer reinen Freude bei diesem deutschen Dibuk nicht gelangen. Ein Chassidimkreis, in dem man andauernd von Baal Schem seligen Angedenkens (unter scharfer Unterstreichung der letzten beide Worte) spricht, in dem-man sich „b e w i l l k o m m t" statt sich mit einem breiten. | „Scholem Alechem" um den Hals zu fallen, wo man die K a bbala so ausspricht, daß die ganze Betonung auf die erste Silbe zu liegen kommt, ist schlechthin unmöglich und für Kenner der chafsidischen Ursprünglichkeit und überströmenden Urwüchsigkeit einfach unerträglich. Das sind aber Ausstellungen, die mit dem Geschick und dem Können der Darstellung nichts zu tun haben. Man mutz, sogar konstatieren, daß sich das ganze Ensemble die ehrlichste Muhe gab, das Milieu zu zeichnen, einen Kreis zu markieren, den die Einzelnen leider aus eigener Anschauung nicht kennen. Bei all dem rerstand es der eine und andere, überaus warme Töne anzuschlagen, die für Minuten das Unwahrscheinliche der Aufmachung vergessen ließen und ans Herz gingen. Die „L e a" der Ilse S e l i g m a n n war eine beachtenswerte Leistung. Daß der Dibuk aus ihr nicht im Tone und in der Sprache dessen, von dem sie besessen war, sprach, kommt nicht aus ihr Schuldkonto, sondern auf das der Regie, die, wir erkennen es an, in dieser Beziehung vor einer von einer Dilettantenbühne nicht zu lösenden Schwierigkeit stand. Vortrefflich, über den Rahmen des Ganzen hinausragend, war der „C h a n a n" des Helmut G a n s. Der vollbesetzte Saal spendete den Darstellern reichen und, wie wir bei allem und allem bekennen müssende h r li ch verdienten Beifall. Wiederum eine Stunde in Erez Jisroel. Der Nationalfonds haß aus der Kritik, die seinerzeit sein erster Palästinafilm in der Presse gefunden haß etwas gelernt. Die zweite Aufnahme, gemacht Ende 1924, die man uns am letzten Sonntag vormittag im Schumann-Theater vorführte, zeigt weniger von dem Glanz.' und Pomp, den krassen Bildern und den übertriebenen Nebensächlichkeiten des ersten Films, bewegt sich mehr innerhalb der wirklichen Arbeiten und Leistungen der Organisation, bietet daher dem auf Kino eingestellten Auge herzlich wenig, ist aber dadurch schlichter und ehrlicher. Man sieht arbeitende Menschen, blühende, wogende Felder, werdende Häuser, wachsende Städte, Leben und Treiben und viel Bauarbeit. Dem von religiöser Sehnsucht und Hoffnung verklärten Äuge ist leider auch da nicht jede Enttäuschung erspart. Es wird wieder, wie damals, über das alte Jerusalem förmlich hinweggerast. Kaum hat man die Davidstadt, die Betenden und . Weinenden um die Tempelmauer ersaßt, sind sie auch, schon vorbeigeflimmert. Wie liebevoll ins Einzelne gehend ist doch.. demgegenüber das Bild des Sportfestes in Jerusalem. In endlosen Zügen marschieren die jüdischen Helden an uns vorüber, die Helden des Fußes und der Faust, der neue Typ des Muskeljudentums. Könnten uns damit freuen, wenn nicht Kopf und Geist dabei die Kosten trügen. Uebersteigerung des Krastmeiertums, ist das Gefühl, das diese vom Publikum stark applaudierten Bilder auslösen. Schiffe fahren in Jaffa und . in Haifa ein, die Äusbotung geht glatt von statten. Frohgemut, glühend und strahlend,-steigen junge Leute ans. Land, setzen den Fuß auf den heiligen Boden der Sehnsucht und reißen — den Hut vom Kopfe, ziehen hutlos in Jubel und Tränen durch die ersten weihen Straßen am.Strande. In alter Zeit hieß es in solchen geweihten' Augenblicken: Streife die Schuhe von den Füßen ab. . . . Wenig bekam man von der Tempelmauer zu sehen, gar nichts von den alten Lehr- und Bethäusern Jerusalems, die Entstehung der Universität konnte man verfolgen von dem ersten Steine, der den Bergen entrissen wurde. Und dennoch hat das Ganze viel des Sehens- und Beachtenswerten. Man darf den Wert eines Filmes, auf dem sich selbst die Kamele beim Klange der Musik graziös im Tanze bewegen und Arbeiter zuweilen mit Schaufel und Spaten fo ausholen, als schlügen sie damit den Takt zu den Klängen des „Kol Nidre" oder „Moaus Zur", nicht übertreiben. Aber es muß eingestand.en werden: Der Film hat viel. .Schönes und Wertvolles zu bieten und die A. O. versteht es wie kaum eine andere Organisation lebendige Reklame für ihre Sache zu machen. Kinder-Milch. Für die kommenden Pesach-Feiertage wird unter Au^'cbt des Rabbinats der Synagogengemeinde Jsr. Religionsgesetlscbaft Kinder- und. Kurmikch (Säuglingsmilch) in Flaschen geliefert. Die Lieferung erfolgt täglich. Bestellungen erbittet sofort, spätestens bis 31. März, Milchkuranstalt Frankfurt a. M.-Sachsenhaufen, Ziegelhüttenweg 33, Telefon Spessart 1036,

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