Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 66 (1925)
- Issue
- Heft 12 (19.3.1925)
- Date
- 1925-03-19
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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12 17 19 März 1925 ■' ' '^-V‘ -■ - -- - — frankfurter Berichte. <GemeindeversmnmlungderSynagonenüemeinde / „Israelitische R ligionsgesellschaft". Die am Sonntag, den 15. d. Mts., nachmittags statt- -gehabte ordentliche Gemeindeversammlung hatte 300 bis 400 Gemeindemitglieder in der geräumigen Aula der Realschule, Am Tiergarten zusammengeführt. Nachdem die Versammlung durch den Vorsitzenden, Herrn Naftali Schwabacher, eröffnet worden war, erstattete der Gemeindesekretär, Herr Bergmann, den umfangreichen Rechenschaftsbericht. Der Bericht beschäftigt sich zunächst eingehend mit der Gestaltung der Gemeindefinanzen im Berichtsjahre und mit den ungeheuren Schwierigkeiten, die angesichts des Nachlassens der Steuerkraft und der allgemeinen Kapitalverarmung gerade für eine Gemeinde von der wirtschaftlichen Struktur der Religionsgefellschaft mit der Befriedigung der wachsenden personalen und sachlichen Aufwendungen verknüpft waren. Die Gesamteinnahmen im Berichtsjahre beliefen sich auf annähernd Mk. 400 000, von denen auf Steuern Mk. 165 000, auf Synagogesesselmieten und auf Schulgelder je etwa Mk. HO 000 entfielen: an Geschenken sind nur etwa Mk. 12 000 Zu verzeichnen. Von besonderem Interesse ist aus diesem finanziellen Teile des Berichts die Feststellung, daß die Gemeinde aus allgemeinen Mitteln heute für jedes die 'Schule besuchende Kind nach Abzug des Schulgeldes noch Mk. 165.— beisteuert, während dieser Zuschuß im Jahre 1914 nur Mk. 45.— betragen hat. Da es außerordentlich schwer fiel, die Steuern auf der veranschlagten Höhe zu erhalten und das Budget damit zu balanzieren, hat die Gemeindeverwaltung versucht, durch eine besondere Kommission die freie Gebefreudigkeit der Mitglieder zugunsten der Gemeindekasse wieder neu anzuregen, und sie hofft, daß sich wieder wie in früheren Jahren die Sitte einbürgert, der Kassen der Gemeinde bei allen freudigen und ernsten Anlässen in allererster Reihe zu gedenken. Nach einem besonderen Dank an den Gemeinderat für seine anregende, in harmonischem Zusammenwirken mit dem Vorstande erfolgenden Tätigkeit und an den Finanzausschuß, der auch weiter als ständige Kommission der Gemeinde erhalten bleiben soll, geht der Bericht zu einem Ueberblick über die sachlichen Leistungen der verschiedenen Gemeindeinstitutionen, insbesondere der Lehranstalten (Volksschule, Realschule, Lyceum, Thora-Lehranstalt) über. Er gedenkt der im Berichtsjahre in den Ruhestand getretenen Herren Rektor Benjamin Falk und Stüdienrat Dr. Jonas Bondi und zollt diesen beiden, um die Jugenderziehung hochverdienten Männern Worte Wärmster Anerkennung. lieber die kräftige innere und äußere Ausgestaltung, insbesondere der Volksschule, verbreitet sich der Bericht ungefähr in dem Sinne des in der letzten Nummer des „Israelit" veröffentlichten einschlägigen Aufsatzes. — Aus der Tätigkeit der Thora-Lehranstalt, die im letzten Jahre von 54 ordentlichen Hörern besucht wurde, ist insbesondere die starke Entwicklung der sogenannten Jeschiwo k'tano erwähnenswert, die in 12 Klassen etwa 130 Schülern der Unterrichtsanstalten neben dem lehrplanmäßigen religiösen Unterricht der Schule mehrere Wochenstunden gründlichen talmudischen Unterrichtes erteilt. Einen besonders schweren Kampf mit allen Unbilden der Zeit hatte die Fürsorgekasse der Gemeinde zu führen. Große Mittel sind erforderlich, um dem schwer ringenden Mittelstand in der gebotenen umfassenden Weise zur Seite zu stehen, während die Spenden spärlich fließen, und es ganz besonderer Anstrengungen bedarf, um den dringendsten Aufgaben gerecht zu werden. Der Bericht erwähnt ferner die segensreiche Wirksamkeit des Vereins Schäumer Mizwo und gibt der Genugtuung darüber Ausdruck, daß es im Berichtsjahre gelungen ist, der Gemeinde das Vorkaufsrecht an den im Jahre 1920 unter dem Drucke der Verhältnisse veräußerten Synagogengebäuden in der Schützenstraße zu sichern. ' Der Georgine Sara v. Rothschild'schen Hospital-Stiftung, deren Vermögen der Entwicklung der Zeit zum Opfer gefallen ist, hat die Gemeinde finanzielle Stütze gewährt, .und es ist mit Hilfe dieser Zuwendungen gelungen, den Betrieb des Hospitals nicht nur aufrecht zu -erhalten, sondern die Hospitaleinrichtungen zeitgemäß auszugestalten. Der Bericht gedenkt der im vergangenen Jahre Heimgegangenen, verdienten Männer, die an den verschiedenen Stellen des Gemeinwesens ihre Kraft dem Klall Zur Verfügung gestellt haben, und deren Andenken unverlöschlich in der Gemeinde leben wird. Die Revisionskommission des Gemeinderats hat die Bücher in der satzungsgemäß vorgeschriebenen Form geprüft und erstattete ihren Bericht durch den Mund des Vorsitzenden, des Gemeinderates, Herrn Sally Goldfchmidt.; . Aus der an den Bericht sich anschließenden Diskussion, die entgegen manchen Erwartungen sich in recht friedlichen Bahnen bewegte, sei folgendes erwähnt: Herr Siegfried A. Löwenthal erinnerte an die Zusage des Vorstandes, regelmäßige Berichte über die Gemeinderatssitzungen in der Presse zu veröffentlichen und auch in kürzeren Zeitabständen die Oeffentlichkeit zu den Gemeinderatssitzungen zuzulassen. Vom Vorstandstifche wurde erwidert, daß lediglich technische Ursachen bisher die häufigere Veröffentlichung dieser Berichte verhinderten, und was die Oeffentlichkeit der Gemeinderatsfitzungen anbetrifft, die Entschließung dem Gemeinderat selber Vorbehalten bleiben müsse. Der JlsraMti Weitere Anfragen und Bemerkungen der Herren Paul Aron, Julius Lewin, Max Hackenbroch und Hugo Rosenbaum bezogen sich auf die Ausgestaltung des Rothschild'schen Holpitals, die widerrechtliche Heranziehung von ausschließlichen Mitgliedern der Synagogengemeinde „Israelitische Religionsgesellschaft", zur Besteuerung für die „Israelitische Gemeinde" durch die Finanzämter und die immer noch ungelöste Eruw-Frage. — Herr Dr. Willy Hofmann erörterte in längeren Ausführungen die in den zahlreichen veschiedenen Wahlflugblättern und Wahlvorschlägen in die Erscheinung tretenden Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Gemeinde. Wenn es sich hierbei auch zweifellos niemals um grundlegende Differenzen handle, sondern nur um die verschiedenen Mittel und Wege, auf denen der eilte oder der andere zum gemeinsamen Ziele gelangen zu können hofft, so müsse doch irgendein Wort der Klärung darüber gesprochen werden, worauf denn diese Verschiedenheit der Wahlvorschläge beruhe. Redner meint, es handle sich darum, ob innerhalb der Verwaltungskörperschaften der Gemeinde der Klallgedanke, oder die Verpflichtung des Einzelnen gegenüber der Einzelgemeine in größerem oder geringerem Grade dominierend sein soll. Hierauf beruheeine verschiedene Einstellung, vor allen Dingen zur Ostjudenfrage und zur Heranziehung der Ostjuden zu unserer Gemeinde sowie auch hinsichtlich des Verhältnisses der Verwaltung zur Jugend. Es sei wünschenswert, daß der Vorstand zu diesen strittigen Fragen Stellung nehme. Vom Vorstand wurde zugegeben, daß es allerdings ein etwas ungewöhnlicher Zustand sei, wenn bei einer Wahl eine ganze Anzahl verschiedener Persönlichkeiten oorgeschlagen werde, ohne daß eigentlich irgendwelche programmatische Unterschiede dabei den Wählern zur Kenntnis gebracht würden. Allein der Vorstand als solcher, lehne es grundsätzlich ab, sich an den Wahlvorbereitungen zu beteiligen, und es sei immerhin besser, wenn angesichts der vielfach gegnerisch gesinnten Oeffentlichkeit die inneren Auseinandersetzungen sich auf die dazu berufenen Gemeindekörperschaften beschränkten und nicht in Wahlversammlungen mit ihren meist unerfreulichen Begleiterscheinungen zum Austrag kämen. Die stärkere Heranziehung der Ostjuden haben die Gemeindekörperschaften im abgelaufenen Jahre häufig ernst beschäftig. Die Verwaltung hege den dringenden Wunsch, den Anforderungen. welche diese Kreise stellen (z. B. hinsichtlich einer Männermikwoh) entgegenzukommen, und auch die jetzt an der Volksschule eingeführten neuen Kurse würden sicherlich gerade von den ostjüdischen Kreisen gewürdigt werden. Eine Anfrage des Herrn Hugo Rosenbaum, ob der Vorstand die Institutionen der Gemeinde vor dem Einfluß von Nichtmitgliedern zu schützen wissen werde, blieb unbeantwortet. Nachdem die Gemeindeversammlung um 5 Uhr 20 geschlossen war, begannen die Wahlen. — Aus dem Vorstände scheiden turnusmäßig aus die Herren Marcus Hirsch und Meier Nußbaum, aus dem Gemeinderat die Herren Heinrich Eisemann und Hermann Frankenthal. Herr Meier Nußbaum hatte nach 26jähriger Wirksamkeit in der Verwaltung erklärt, daß er mit Rücksicht auf fein Alter eine Wiederwahl nicht annehmen werde. Der Vorsitzende widmete dem ausscheidenden Kollegen, der sich insbesondere um die innere Organisation der Verwaltung außergewöhnliche Verdienste erworben hat, wärmste Worte des Dankes und der Anerkennung. — Die Wahlen ergaben, daß in den Vorstand Herr Marcus Hirsch wiedergewählt wurde, neugewählt Herr Philipp Posen. In den Gemeinderat wurde Herr Heinrich E i s e m a n n wiedergewählt, neugewählt Herr Philipp Feist. Hesprd auf Rabbi Jizchok Jeruchom Diskin Am Sonntag, d^n 8. d. Mts., fand in der Aula der Israel. Realschule Am Tiergarten auf Veranlassung der A. I. Orts- und Jugendgruppe, ein Hesped auf den dieser Tage dahingeschiedenen Va-wn Nsnm ma .amson ipr Rabbi Jizchok Diskin ‘•"st aus Jerusalem statt, bei dem die Elite der hiesigen Iudenheit anwesend war. Der Vorsitzende, Herr Leopold Oppenheimer, betonte einleitend die Notwendigkeit des Hespeds trotz der bereits an anderer Stelle gehaltenen Hespedim. Herr B. R a ch e l s o h n ergreift sodann zu einem groß angelegten Hesped das Wort. An Hand der bekannten talmudischen Schilderung beim Ableben von jnta imrr crprem' .wvrn vn-i rrara) 'wi cnipn „die Engel und die irdischen Elemente stritten um die heilige Bundeslade und die Bundeslade fiel in die Hönde der ersteren", beleuchtete der Redner die große Persönlichkeit des Heimgegangenen, der in seinem Wesen und Wirken dem 'ii* ähnlich war. Selbst eine Tauroh, war Rabbi Jizchok Jeruchom, wie die Ellenmaße des pirr 2l/2 Ellen lang, 1 /■ Ellen breit und tl/2 Ellen hoch) nnns v>rvm l>2. innerlich gebrochen und gedemütigt. In seiner großen Bescheidenheit lehnte er die Uebernahme des Rabbinerposten in Jerusalem nach dem Tode seines großen Vaters ab und übertrug es seinem Kollegen, dem berühmten Rabbi Chaim Sonnenfeld v"i-r^ Vaa1»- Und wie der m» so war auch er iiaa 1210. von innen wie von außen Gold, ein goldenes Herz, ein goldenes Gemüt und eine wie geläutertes Gold reine Gesinnung. Endlich krönte das von seinem großen Vater gegründete und von ihm Jahrzehnte lang geleitete, etwa 200 Waisenkinder umfassende n’>»wn n,a in Jerusalem sein Lebenswerk, das mit seinen vielen jv-a \>» Tauroh lernenden Schulkindern, den B'3iT5 zleicht, die in der Gestalt zweier Kinder (n'a-,2) sich stolz über die Vundeslade erhoben. Dieses maimn rpa war es auch, das diesem Nr man fern eine besondere Note verlieh. Ein mit Löwenmut kämpfender Held für das unverfälschte, altüberlieferte Judentum einerseits und ein o-mm.a,->arr. ein zärtlicher Vater von Hunderten von Waisenkindern andererseits, das ist seine ideale Gestalt, die an Len Gotteskämpfer vms erinnert, der einerseits »iup, wotteseiferer war, andererseit aber von pns m ->wt>rr p, als Enkelkind Aharons, die Devise seines Großvaters auf seine Fahne^ geschrieben hat: papm nman ns amu rjani 'ibv arme •mmS Hierauf trug Herr Kantor Steinberger in ergreifender, stimmungsvoller Weise das Kel Mole Rachamtm vor, das stehend von den Anwesenden angehört wurde. Der Hesped hinterließ gewaltigen Eindruck. Hesped auf Jakov Posen In einer besonders würdig und schön verlaufenen Trauerfeier wurde in der Synagoge der Löb Elias- Reis'schen Stiftung am Hermesweg. des leider so früh Heimgegangenen Meisters Jacob S. Posen b~\ anläßlich des ersten Jahrzeitstages am 19. Adar, gedacht. Das Gotteshaus, dem er Jahrzehnte lang Führer und Leiter war, konnte die Fülle der zu seinen Ehren zusammen gekommenen Besucher kaum fassen. Nach dem Mincho-Gebet feierten die Herren Rabbiner Dr. H 0 f f - mann und Dr. Horovitz das Andenken des Verstorbenen in tiefgründigen und groß angelegten Ansprachen. Vor der in Ergriffenheit zuhörenden Matze seiner Schüler und Verehrer wurde der Universalismus dieses seltenen jüdischen Mannes geschildert, und gezeigt, daß man weit zurückgreifen müßte in vergangene Zeiten, um Männer zu finden, die gleich ihm im Erwerbsleben stehend, trotzdem Zeit und Gelegenheit fanden, auf allen Gebieten jüdischer Pflichtbetätigung an hervorragender Stelle mitzuwirken. Mit Bedauern stellten die Redner fest, daß die heutige Zeit arm sei an solchen Kraftnaturen, wie Jacoü Posen, der die Vielzahl der von ihm übernommenen religiösen Pflichten in unvergleichlich meisterhafter Weise beherrschte. Ein von Synagogenbesuchern gestiftetes Ner tomid wurde entzündet und der poetisch schöne Eintrag, des Dahingegangenen im uralten Memorbuch der Hermesweg-Synagoge verlesen. Chorgesang und der Vortrag des „Kel mole rachamim" rahmten die Reden ein. Die Purim-Feier der Agudas Ilsroel Jugendgruppe. Schon die Idee, einen Schufchan-Purim in S ch u - schon zu verleben, war eine glückliche. Und die Ausführung gab den Grundgedanken in all seinen Nuancen und bunten Ausstrahlungen wieder. Fritz S ch a m e s, ein Künstler eigenen Typs, zauberte mit Hilfe seiner kunstfrohen Mitarbeiter ein Schuschan aus dem Parkettboden des Zoo-Saales, von dem man noch lange in Frankfurt reden wird. Das Ganze zeigte, um es gleich zu sagen, daß es wirklich nicht nötig ist, mit exzentrischen Mitteln in Aufmachung und Toilette zu arbeiten, um größte Wirkungen zu erzielen. Hier war alles einfach, natürlich, von zartem Jugendhauch umweht, eine Freude aus sich heraus geboren. Die Distanz zwischen Bühne und Publikum war sehr gering und mit zunehmender Gemütlichkeit ganz verwischt. Und dabei, es muß dies im Gegensatz zu anderen Festen betont werden, darf hier nicht Gemütlichkeit im Sinne von Sichgehenlassen, von überlautem Gewirre verstanden werden. Es herrschte Ordnung in diesem gewollten Durcheinander, es gab Zusammenhänge in diesem scheinbar ganz zusammenhanglosen Allerlei und Sinn lag sogar in dem Unsinn, der unvermeidlich von der Bühne in Form von Kuplets, kleinen Spielen und reizenden Bildern wie mit hundert bunten Lichtern in den Saal strahlte. Zu Anfang des ersten Teiles, der den stolzen Titel „Amtsantritt Mordechais" trug, sah man den feierlichen Einzug Mordechais und Esthers unter rauschenden Musikklängen und einem militärischen Gepränge, mit fremden Fürsten, Soldaten, Schutzleuten, erotischen Tieren, Mohren, Sklavinnen und ähnlichen Prachtexemplaren aus dunklen Erdteilen und dem Reiche der Zoologie. Unbeschreiblicher Jubel des Volkes zu Schuschan begleitete den Zug durch den Saal. Dann gab es Auftritte von Hofmarschällen, Tänze bei Hof, Empfänge, Huldigungen und — O Schauer — Ministerreden und zum Tröste — einen schönen „Schauschanas Jaakauw", von Oberkantor Peissachowitz. Das Leben und Treiben in Schuschan, das man in den Zwischenakten zu sehen bekam, war von eigener, bezaubernder Pracht, und es war dabei Gelegenheit geboten, in allerlei Buden und Stuben, bei Wein, Likör und „Jazz",' das letzte von den Purimausgaben noch erübrigte Geld los zu werden. So ging man erleichtert zu „Revue bei Hofe", bei der eine „Theatertruppe" für mancherlei Ablenkungen sorgte. Man sah Frankfurter Bilder, hörte einen Solovortag von liebenswürdigen Grobheiten und genoß eine kleine „komische Oper", für die, nach dem Zettel, den Herren Dr. Jos. Klirr an s k y und Julius Pessach 0 witz alle Verantwortung zufällt. Ein Radiobild bescherte uns eine „vor einer andächtigen Bettgemeinde gehaltene Rundfunkpredigt". Was da noch die letzten Nummern (eine Verwandlungsmühle in fünf Teilen war darunter) an Ueberraschungen brachten, bildeten den harmonischen und würdigen Abschluß des prachtvollen, man darf sagen, märchenhaften Abends. Bei der überaus'großen Zahl der Mitwirkenden ist es leider n i ch t m ö g l i ch , sie alle hier zu nennen. Alle hatten sich mit unsäglicher Mühe un^ Aufopferung in den Dienst der Sache gestellt, um der Kehilloh einen Purim-Ausklang zu bieten, wie wir ihn in den letzten trüben Jahren uns leider nicht mehr leisten, konnten, und ihnen allen, wie nicht minder den Damen