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Der Israelit · 1925-02-19 · Heft 8 (19.2.1925) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 8 (19.2.1925)
Date
1925-02-19
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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66. Jahrgang. Frankfurt a. M., den 19. Februar 1925 25. Lchwat 5685 Nr. 8 Ein Cenfralorgan für das orMxe Judentum Begründet von Dr. Lehmann in Mainz. Abonnement ab Januar ISA: Deutschland 1 Goldmart monatlich; Ausland: Merteljahrpreise (entsprechend dem deutschen Inlandspreis zuzüglich Kosten des Streifband-Versandes) Deutfch-Lsterreich: 60000 Krone«; Amerika I Dollar; England 4 sh.; Frankreich 18 Fr.; Belgien 18 Fr. - Holland 8 fl.; Italien 90 Lire; Jugoslawien 70 Din.; Litauen 7.60 flit; Rumänien 900 Lei; Polen 4 deutsche Goldmarl zum Tageskurs oder 8 Zloty; Schweiz 8 Fr.; Tschecho-Slowakei 88 Kronen'Ungarn 7000VKronen; Dänemark 8 Krone«; Norwegen 6 Kronen; Schweden 8.60 Kronen. Einzelnummer dreißig Goldpfennige. Der Israelit erscheint jeden Donnerstag. Inserate 80 Goldpfennige, für Stellensuchende 80 Goldpf., für die stebengespaltene Nonpareille-Zeile. Die 78 on breite Reklamezeile: letzte Textsette 1.80 Mk>, vorletzte Texlsette 8.— Mk.; Ehiffregebühr in Höhe eines doppelten Fernbriefportos. Rabatt nach Tarif. Bet laufenden Änseratauftragen tartfm. Preiserhöhung jederzeit Vorbehalte». Jnsera'tenannahme durch de» Verlag des Israelit Zahlungen direkten de« Berlaa auf PoftkcheckkontoZrankfurt (Main) Rr. 18808. - Außerdem an: VMsparkafse Wien Nr. 79805 - Postsparkafsenamt Budapest Nr. 18481 - Postscheckkonto Warschau Nr 180767. - Postscheckamt Zürich Nr. Vw 7351 —Inkasso-Bank Rotterdam - Postscheckamt ÄWerdam Nr. 34 869 —Böhmische Untonbank in Prag -Banca Marmarosch Blank & Co. in . - 'Bukarest — Filiale des Wiener Bankvereins in Agram. Soeben erschien Bilder und Mge aus jüdischer Mit und Belehrendes für die Jugend von Heinrich 0n$tädter un6 Har! vcbrenmann » (Band I der dritten Reihe (Iugendschristen) der Sermon-Bücherei) Preis Mir. i.*o Inhalt: Psalm / Die. Tephillinhand / Das Leben des Gerechten / Der Talmud / Der Luach / Beruria / Der Fuchs im Weinberg / Heimatlos / Am Vorabend des Neunten Ab, im Dorfe / Aus den Selichoth / Rabbi Amnon Das Lichtzünden / Wunder / Licht / Wohltätigkeit / Zizis / Sabbatruh / Eine Wette / Erherzog Karl und sein jüdischer Hauswirt / Ein Wort an den Minister / Die Belagerung von Jotapat / Der tugendhafte Lebenswandel K'ho lachmo / Das jüdische Herz / Rabbi Ioselmann von Rosheim vor dem Kaiser Maximilian I / Die zwei Fremden / Nettelbeck in einer jüdischen Trödelbude / Aus Ziethens Lebensbeschreibung / Aristibul III., der letzte Haumonäer / Strenge Redlichkeit / Leib und Seele / Von jüdischen Frauen Die Gabe des Armen / Der alte jüdische Friedhof in Frankfurt a. M. / Hillels Lerneifer / Rabbi Jehuda der Heilige / Wert der Gelehrsamkeit / Rabbi Mosche ben Ehanoch / Moses ben Maimon / Rabbi Melr aus Rothenburg Wie Moses Mendelssohn nach Berlin kam / Vom Stammvater und von der Stammutter des Hauses Rothschild / Der Ahnherr der Freiherren von Rothschild / Sabbat / Freiherr Wilhelm Karl von Rothschild / Drei Tugenden t Alexander der Große in Jerusalem / Aus dem makkabäischen Befreiungskampf / Die Kinder Hyrkans des Glücklichen / Lebensrettung Kaiser Ottos II. Das Haus eines deutschen Juden im Mittelalter Das Bach bildet eine willkommene Ergänzung für jede jüdische Schule zum allgemeinen Lesebuch vorzüglich geeignet als Prämie für Religionsschulen Die Erez Jisroel »Tagung der Agudas-Jisroel am 15. und 16. Februar. Die Palästina-Zentrale in Frankfurt a. M., an sich ein Ressort der Agudas Jisroel-Weltorganisation, ist heute, von den Ereignissen in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt, worden. Eine panikartige Auswanderung nach Palästina setzt in Polen und Litauen und im ganzen Osten ein, wie sie die Geschichte noch nicht erlebt. Wirtschaftliche Krisis, politische Not, Sorge um das Brot des Tages, um die Zukunft der Kinder sind die Beweggründe, die treibenden Kräfte, und keine Macht der Welt wird den Strom hemmen und aufhalten können. Amerika hat mit seiner Quotenpolitik den Flüchtenden die Pforten so gut wie geschlossen. Palästina, bis dahin ein fernes, leuchtendes Ziel für eine unbestimmte Zukunft, ist nun einzig sichtbarer Rettungsanker, danach zu greifen, die Hand des Ertrinkenden keiner verhindern kann, noch darf. Die Palästina- Zentrale der 8b I. ist vor übermenschliche Aufgaben gestellt. Es geht heute nicht darum, ob wir die Palästinawanderung fördern sollen oder nicht. Es geht heute um die Frage: Sollen wir uns des reißenden Stromes bemächtigen und ihn in die Bahn lenken, die die Aguda feit ihrem Bestehen gewiesen, oder sollen wir, was Gott verhüten mag, die Hände erschlaffen lassen angesichts der Riesenlast der Arbeit und Verantwortung und sie, die Massen aus Nalewki und anderen Judenzentren des Ostens, die ihrer ganzen Gesinnung und Einstellung nach zu.uns gehören, den Anderen überlassen, die sie mit den wirtschaftlichen Mitteln auch g e i st i g an sich binden? Diese Frage, die eine Lebensfrage nicht allein für die Palästina-Zentrale, sondern für die Aguda überhaupt und darüber hinaus für das ganze Judentum ist, zu beantworten, sind auf Einberufung der Frankfurter Palästina- Weltzentrale Delegierte der Palästinazentralen aus Polen, Litauen, Oesterreich, Tschechoslowakei, der Schweiz und aus vielen Großstädten Deutschlands hierhergeeilt. Der bisherige Verlauf der Arbeit zeigt vor allem den ernstlichen, einheitlichenWillen zu helfen und stärkt die Hoffnung, daß alle gegebenen Mittel und Wege gefunden und eingeschlagen werden, um der Rot, die in diesem Falle Mutter des großen Heiles, werden kann, Herr zu werden. 1

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