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Der Israelit · 1925-01-22 · Heft 4 (22.1.1925) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 4 (22.1.1925)
Date
1925-01-22
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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66. Jahrgang. Frankfurt a. ZU., den 2*2 Januar 1925 26. Teweth 5685 Nr. 4 Der Israelit Ein Centralorgan für das orthodoxe Judentum Begründet von Dr. Lehmann in Mainz. Abonnement ab Januar 1824: Deutschland 1 Goldmark monarltch; Ausland: Viertellahrpreise (entsprechend dem deutschen Inlandspreis zuzüglich Kosten des Streifband-Versandes) Deutsch-Österreich: 8üvl>0 Kronen; Amerika 1 Dollar; England 4 sh.; Frankreich 18 Fr.; Belgien 18 Fr.; Hollands fl.; Italien 20 Lire; Jugoslawien 70 Din.; Litauen 7.80 Lit.; Rumänien 200 Lei; Polen 4 deutsche Goldmark zum Tageskurs oder 8 Zloty; Schweiz 8 Fr.; Tfchecho-Slowakei 28 Kronen; Ungarn 70000Kronen; Dänemark 8 Kronen; Norwegen 8 Kronen; Schweden 8.60 Kronen. Einzelnummer dreißig Goldpfennige. Der Israelit erscheint jeden Donnerstag. Inserate 30 Goldpfenntge, für Stellensuchenve 20 Goldpf.» für die fiebengespaltene Nonpareille-Zeile. Die 76 mm breite Reklamezeile: letzte Textseite 1.20 Mk., vorletzte Textseite 2.— Mk.; Ehiffregebühr in Höhe eines doppelten Fernbriefportos. Rabatt nach Tarif. Bet laufenden Jnferataufträgen tarifm. Preiserhöhung jederzeit Vorbehalten. Jnseratenannahme durch den Verlag des Israelit G.m. b. H.» Frankfurt a. M., Gr. Eschenheimer Straße 23, Tel. Hansa 8842 sowie durch sämtl. Annoncen-Exped. des In- und Auslands Alleinige Jnseratenannahme für Frankfurter Geschäftsanzeigen: Äul. Schmidt, Langestraße 7, II. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Zahlungen direkt an den Verlag aus Postscheckkonto Frankfurt (Main! Nr. 18802. — Außerdem an: Postsparkasse Wien Nr. 78808 —Postsparkassenamt Budapest Nr. 18421 — Postscheckkonto Warschau Nr 190757. — Postscheckamt Zürich Nr. VHI7334 — Inkasso-Bank Rotterdam — Postscheckamt Amsterdam Nr. 24 869 — Böhmische Nnionbank in Prag — Banca Marmarosch Blank & Co. in Bukarest.— Filiale des Wiener Bankoeretns in Agram. An die Jugendgruppen der „ftgudas Jisroel“ in affen Kindern und affe fern- und Jugendoereine Soeben i s t in r> o r n c f> m e r Ausstattung e r f d? i e n e n : □”nf3mso von ftaßßinev Jspaef Hldr Hakoken in ftadfn Das klassische Werk, bas im Msten in vielen Hunberttausenben von Exemplaren verbreitet ist, unb bas hinsichtlich ber halachischen Bearbeitung moralischer Probleme eine gewaltige geistige Neuschöpsung barftellt, erscheint hier zum ersten Male in einer bes Inhalts würbigen Ausstattung. Es sollte keine Agubas Zisroel-ZUgeubgruppe versäumen, zum Stubium bieses Werkes, bas aus bie Lebensgestaltung jebes jungen Menschen von höchstem Einflüsse werben kann, regelmäßige Schiurim einzurichten. Um bi es zu erleichtern, liefern wir bei Abnahme von 10 Stück zum ermäßigten Preise von Mk. 4.50 (Labenpreis Mk. 6.—) unb gewähren bem Leiter b?s Schiurs ein Freiexemplar, soweit ber für biese Zwecke zurückgelegte Vorrat von 5°/0 ber Gesamtauflage reicht. Zeichnungslisten sinb bei uns, sowie bei ber Agubas Zisroel-Zugenborganisation in Aöln/Rhein, Hänbelstraße 19 erhältlich. Frankfurt a. 21t., Tewes 5685. ßcrmon, 1)er(ags> 51. - &. ZE" Der heutigen Gesamtauflage liegt Bogen 12 (S. 177—192) von Mosch e C h aji m Luz attos V'IV' in der Uebersehung Dr. I. Wohlgemuths für unsere Abonnenten bei. Der Wille zum Leben. Zum Neuerscheinen des „Chofez Chajim". Auf der Suche der Menschen nach ruhigem, glückhaften Genießen des ihnen Gegebenen ohne Verletzung der Beziehungen zu dem Nachbar, der gleiches Anrecht auf friedliches Genießen hat, ohne in Kollision zu geraten mit den Menschen und Dingen, mit denen wir uns hart im Raume stoßen, hat es nie an kundigen Wegeführern gefehlt, die unseren Blick zu dem Dichter auf dem Königsthrone lenkten, der da vor einigen tausend Jahren die einfachen Sätze prägte: „Wer ist der Mann der leben will, Der es liebt, die Tage in Glück zu verweilen: Bewahre deine Zunge vor Schlechtem Und deine Lippen vor trügerischer Rede. Halte dich fern vom Bösen und übe Gutes. Suche Frieden und strebe ihm nach." Indes hat es keiner so verstanden auf diesen festen jüdischen Grund zu bauen und einen Prachtbau aufzuführen, so glückverheißend, schutzbietend, befreiend und wetterlösend, wie der stille, bescheidene Rabbi in R a d i n , dessen Name ganz hinterseinem Werke zurücktritt, der „Chofez Chajim". Es dürften schon-ein paar Jahrzehnte her sein, daß Rabbi Israel Meier Hakohen aus Radin in Litauen sein Werk „Chofez Chajim", enthaltend sämtliche Vorschriften in konzentrierter Vertiefung über das Verbot der üblen Nachrede, Verleumdung,Angeberei, Zwischenträgerei usw. in zwei stattlichen Teilen in die Welt hinausgeschickt hat. Das Werk liegt uns im Neudruck in einem herrlichen Doppelbande, 235 Quartseiten stark, vor (herausgegeben und gedruckt von S) e r in o n 21.=®., Frankfurt a. M.). Wer diesen Neudruck in die Hand nimmt und, wie Schreiber dieses, ihn nicht eher aus der Hand legt, als bis er Jnnentext samt Kommentar, Randglossen und Anhang bis zur allerletzten Seite in sich ausgenommen hat, ist beim Schließen des Buches nur noch von einem 1

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